■igHoliö Museen zu Berlin DER ,7" EN MÜN » A. CK: f^^^ <^ BESCHREIBUNG DER ANTIKEN MÜNZEN ZWEITER BAND ' KÖNIGLICHE MLSEEN ZU BERLIN BESCHREIBUNG DER ANTIKEN MÜNZEN ZWEITER BAND MIT ^ T\nM.\ r\h -<> /INKhRrCKFN PAEONIEN, MACEDONIEN, DIE MACEDONISCHEN KÖNIGE BIS PERDICCAS III. I^KEIS 20 MARK BERLIN VV. SPEMANN 1889 CJ m^^ VORWORT. -Die Beschreibung der Münzen von Paeonien und Macedonien ist, wie der erste Band, von mir bearbeitet mit Benutzung eines von mir grösstentheils ganz veränderten Manuscriptes von Julius Friedlaendcr, w^elches die neueren grossen Erwer- bungen (Fox und Prokesch) noch nicht enthielt. Nach Beendigung des Druckes ist eine sehr wichtige Münze der ältesten macedonischen Königsreihe hinzugekommen, deren Abbildung und Beschreibung hier Platz finden mag: Aermenaos macedonischer König oder Dynast. AEPMHNAO Reiter im Schritt r., mit Hut, in der L. zwei gesenkte Speere haltend. Rs: Quadratum incusum, durch Diagonalen vierfach ge- theilt. M 6. 14,^)2 Grm. Die Münze gehört ihrem Styl nach sicher entweder Mace- donien selbst oder der Nachbarschaft Macedoniens an.* * I >as Gewicht der grossen Silberstücke der älteren macedonischen Königsreihe ist unter li sehr verschieden. Vergl. das auf S. 183 über Alexander I. Gesagte. VI Sehr ähnlich ist die von Gousinery (voyage en Macedoine II, Taf. VII, Nr. 8) abgebildete Münze: Reiter mit Hut im Schritt r., in der L. zwei Speere gesenkt, unten AA. Rs: Liegende Ziege r., zurückblickend, im Linienquadrat und vertieftem Quadrat. JR 5^. Diese Münze wird von Gousinery gewiss mit Recht dem König Alexander I. (Beginn der Perserkriege bis etwa 450 V. Ghr.) zugeschrieben und gehört wohl in die letzte Regierungs- zeit desselben. In derselben Zeit, also um 450 v. Ghr., oder nur ein wenig später, mag auch die Münze des historisch bis jetzt unbekannten Aermenaos geprägt sein; man darf nicht etwa an den weit späteren, im Namen ähnlich klingenden macedo- nischen Prinzen Heromenes ('Hpoju£V7]g), getödtet 336 v. Ghr., Sohn des Aeropos (Droysen, Gesch. Alex. d. Gr. p. 102) denken, wenn der letztere Name richtig überliefert ist. Der Name Aermenaos klingt an Aeropos an und da »Heromenes« aus der Familie des Aeropos ist, wäre doch vielleicht eine Ver- wandtschaft oder gar Identität beider Namen, Aermenaos und »Heromenes« nicht ausgeschlossen. Die Münze ist jedenfalls bedeutend älter als die des Aeropos (397 — 392 v. Ghr.). Ob unser Aermenaos ein nur ganz kurze Zeit regierender und deshalb der schriftlichen Überlieferung unbekannter König von Macedonien war oder ein kleiner Dynast der Nachbarschaft, lässt sich kaum entscheiden, das ganze Aussehen der Münze spricht aber weit mehr für einen wirklich der macedonischen Königsreihe angehörenden Herrscher. Vielleicht giebt uns, wie in ähnlichen Fällen (z. B. bei Ketriporis), einmal eine Inschrift Gewissheit. Berlin, 28. Mai 1889. Der Director des K. Münzkabinets. Alfred von Sallet. INHALT. Paeonia i Könige von Paeonia ... i I.ycceius j Patraus .... ... i Audoleon 3 ICupolemus 7 '^^ ! cedonia 9 »ie vier macedonischen Pro- vinzen 17 Macedonien unter denRömern 21 Prägungen des Brutus in Macedonien 23 Kaisermünzen 23 \canthus 29 ^^•gae 33 Aenea 33 Amphaxus 34 \mphipoli^ 34 \phvtis r»4 -Apollonia h^ Beroea ö6 Bisaltae (>7 hotieatae . .68 f^ottiaea h() <^assandrci 70 ' -erdylium .' 71 ^halcidice 72 hicaea o. Dicaeopolis 75 hionv, , 73 Dium' 76 1:-^-' 70 l.Yon ... . . 84 I -urydicea . . 87 lleraclea 88 Seite Heraciea iSintica) .... 90 Lete . l 91 Mende 99 Neapolis 100 Olynthus 104 Orrhescii 105 Orthagoria 106 Pella 107 Phila 116 Philippi 117 Potidaea 123 Pydna 124 Scione 124 Sermyle 12G Stobi 126 Terone *• i3<^ Thessalonice 132 Tragilus 139 Trie U)i Tynteni 102 Uranopolis 162 Unbestimmte macedonische oder thrako-t macedonische Münzen 163 Die macedonischen Kö- nige 181 Alexander 1 181 Perdiccas II 1S4 Archelaus 1S4 Aeropus 1S8 Pausanias 190 Amyntas III 192 Perdiccas III 196 VIII Mionnet's Münzmesser. Paeonia. M Könige von Paeonia. . Lycceius, um 359 — 340 v.Chr., wird für identisch gehahen mit dem Paeoner Lyppeios der athenischen Inschrift iEphem.arch. mp. iE. 1874 Nr. 433' zu Philipn's II. von Mace- donien Zeit (vergl. Diodor xVl , 22). J. P. Six hat eine grosse Silbermünze des Lycceius mit der Orthographie AYKPEIO bekannt gemacht (Num. chronicle 1875 p. 20 mit Abb.\ Apollokopf mit Kranz r. Taf. I , 2 /R 3 2,97 Ebenso 3 yR 3 2,86 Taf. I, 2. Weibücher (?) Kopf 1. YKK iiilOY Herakles, den Löwen würgend 1., stehend, die Rechte (mit der Keule) erhe- ■ bend. Am Nacken des Löwen K, hinter dem Herakles, am Boden, schräg, Bogen und Köcher. AYKK über und unter ElO dem laufenden Y Löwen r. , der letzte Buchstabe im Abschnitt. AYK K . . O Stehender Löwe r. , unter ihm Blume: y, im Ab- schnitt Spuren von Schrift (das Y, doch scheint noch ein zwei- ter Buchstabe zu ste- hen). Taf. I MS 12,6 Patraus, um 340 Apollokopf r. mit Kranz. 3'5- PATSAOY Behelmter Reiter r. sprengend, mit verzierter Sattel- Fox »55/1875 28780 Beger Th. Br. 283 Antike Münzen. Bd. II. Paeonia. .^5^ i 12,65 Taf. I, 4. Ebenso. Äib 11,87 .^7 12,56 ^5^ 12,61 Ebenso. Ebenso. Ebenso. decke, einen am Bo- den auf dem Rücken liegenden, behelmten Femd mit der Lanze stechend. Hinter dem Pferd am Boden ein zweihenkliges Gefäss (Crater), — Der Lie- gende hält in der R. den Speer, schräg gegen den Reiter ge- richtet. Y . ASTAT Dieselbe Rauch Gruppe, doch trägt , der liegende Feind j den macedonischen Hut, einen runden Schild mit Kreuz in der Mitte und halb- mondartigen Verzie- rungen, und hält den Speer mit der R. in die Höhe. Beizeichen hier nicht sichtbar. EbensOjVerwildert; man sieht nurYM, die lie- gende Figur sehr roh und undeutlich, der Speer nicht zu sehen. Von der Umschrift nichts zu sehen, links vom Pferde .M. Ähn- liche Gruppe, der Feind ist nur in die Knie gesunken , ist behelmt und trägt den verzierten run- den Schild. Y O >1 1 1 A n Ahnliche Gruppe, der Feind liegt und scheint Schild und Speer in der L. zu halten; 1. unten hinter dem Pferd Stierkopf von 1036; Fox Fox Könige von Paeonia. M6 I 1^2 I falsch (?) Ebenso. lol MG j i2y(^7 Scheint gegossen. ünbärtiger Kopf r. mit Diadem, ohne herab- hängende Enden, von portraitartigem Cha- rakter Herakles'. Y O >1 S T A n Ebenso, Prokesch der Besiegte behelmt (?) , sein Speer liegt am Boden; 1. unten hinter dem Pferd ein Hut, ähnlich dem der Dioskuren, be- j kränzt (?), im Lon- i doner Gatalog als • »Glocke« bezeichnet. HAT PAOY Gruppe wie vorher, der Besiegte : ohne Lanze (?), mit j rundem Schild und : vielleicht macedoni- ^ schem Hut. i I ! Taf. 1,3. I ' I Diesen Kopf und ähnliche ohne Diadem ! könnte man wegen des ganz gleichen charak- teristischen Gesichtsausdrucks für Portrait hal- , Iten, obgleich sonst ausserhalb des persischen! ' Herrschaftsgebietes Bildnisse Lebender erst weit später vorkommen. S. über diese Münzen Imhoof, monn. grecques p. 58, der sich für 1 Herakles entscheidet. R 3 2,92 UnbUrtiger Kopf r, mit PATPAOY über dem Band im Haar, oben Vordertheileineslau- an der Stirn die auf- fenden Ebers r., dar- recht stehende Ver- I unter ^ zierung lähnlich auf t Münzen Philipp's II von Macedonienl Taf. I, 6. Das Monogramm, schräg gestellt, enthält die Buchstaben des Namens flATPAOY, das O wie O. 468/1882 .•R3 «i -^3 be- schä- digt 3,M Ebenso. Ebenso, der Theil wo das Monogramm ste- hen könnte, fehlt. Kopf r. mit Lorbeer- \ Wie vorher, doch unter kränz wie es scheint. ! dem Eber Traube. 28773 Fox Prokesch •4! ^3^ 1 248 nicht gut er- halten Ganz roher Kopf r., | HATAYo Eber r. wie (jansauge vielleicht ohne Dia- : vorher, sehr roh. dem. ' Links drei Punkte ••• Paeonia. l6 i8 ^3 ^3 M2\ 2,54 1,95 be- schä- digt 2,07 1,96 iq\ JR2'^ be- schä- digt 20 iE 5 Ähnlicher, ziemlich ro- her Kopf r. mit Band im Haar (?). Apollokopf mit Kranz r. riATO O und unten T Halber Eber r. wie vorher, auf dem Rüs- sel sitzt eine Bremse 1. PATPAOY von oben, vor einem r. stehen- den Adler. Links oben ^ Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln. Jugendlicher Kopf r. mit Band im Haar. PAY . . Stehender Adler r., der Kopf ganz un- deutlich, vielleicht zurückblickend; vor ihm Keule und rechts davon Kugel. Von Pinder (Numismata inedita p. 22 Taf I, 6) als Pausanias von Macedonien be- schrieben, nach einer Mittheilung Imhoofs ist DAT sicher. Das T hat vielleicht diese Form gehabt: T. — Es stand wohl noch mehr. — Der Kopf erinnert mehr an den der Kupfer- münzen des Pausanias, als an die Köpfe auf Patraos- Münzen, von denen das Stück über- haupt sehr abweicht; Pinder's Irrthum war daher sehr leicht möglich. Die hier folgenden Kupfermünzen, von denen ein Exemplar von Sestini mit der zu- gedichteten Umschrift riATPAOY beschrieben worden (LettereVI, p. 25), gehören in weit spätere Zeit; ein Exemplar ist aufgefunden worden, welches auf eine späte macedonische Königsmünze geprägt ist mit Schild Rs. BACI Helm. Die Münzen kommen immer aus Mace- donien und Paeonien. — S. darüber: Six, Num. Ghron. 1875 p. 24, cf Zeitschr. f. Num. V, 147 und Imhoof, monn. gr. p. 59. Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r. Adler r. auf dem Blitz, den Kopf 1. wendend. Rechts unten vor dem 28804 28380 Fox Prokesch B. Fried- laender Knobels- dorff Könige von Paeonia. 21 iE 5 22 Ms 23 I iE 4^ 25 .E3^ 26 iE 3^ 27 28 29 30 31 iE4 I iE4 j iE4 iE4 I iE 3^! 32 i^ 2 33 ^*^2 14 -^^ - ' Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Adler W», links über dem Rücken bren- nenderHandleuchter. Ebenso. Ebenso. Ebenso , ohne Hand- leuchter, an dessen Stelle /^ Ebenso, doch das Mo- nogramm links NK Adler auf dem Blitz r., der Kopf r., vor ihm r. unten das Mono- gramm aus riAP, wie vorher, links Hand- fackel. Ebenso, doch links Aj ohne Handfackel. Ebenso. Ebenso, doch links 0 Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch hier das Monogramm aus flAP links, und rechts un- ten etwa ^ Zeuskopf r. mit Lor- j Blitz, senkrecht; r. da- beerkranz. von das Monogramm aus riAP, links /? Ebenso. Ebenso, doch hier links O Audoleon, um 315 — 286. Pallaskopf von vorn, AYAnAE«NT«t Pferd etwas 1., mit Hals- band. Der Helm hat drei Büsche. Taf. I, 7. r. schreitend, mit herabhängendem Zü- gel, unten Ä. Knobels- dorff 354/1875 Rauch F"ox Knobels- dorff Fox 28780 Gansauge 28931 28804 Prokcsch 18079 Paeonia. 35 1^511 36 JR 6 37 i ^6 381^5^ 39 ^3 40 JR i\ 41 ^3 11,38 oxy- dirt 12,6 12,29 12,51 2,97 Loch nicht voll- kom- men 2,97 42 i ^ 3 i 3,0 Das Monogramm mag wohl, analog dem der Silbermünzen des Patraus, den Namen Audoleon bedeuten. Ebenso, aus demselben Stempel. Ebenso, doch der Kopf etwas r. Ebenso, derselbe Stem- pel. Ebenso, anderer Stem- pel. Ebenso, doch etwas 1., ohne Halsband. Ebenso. Ebenso, etwas r. Ebenso. 43 IRi\\ 2,12 Ebenso, etwas 1. 44I ifl2 45! ^4 2,04 Ebenso. 5,89 Pallaskopf r., wohl den Stateren Alexander' s des Grossen nachge- bildet. Ebenso, pel. anderer Stem- Ebenso, doch ohne Zügel. Ebenso, anderer Stem- pel. Ebenso. Ebenso, das Mono- gramm zwischen den Hinterfüssen. Ebenso, doch das Mo- nogramm zwischen den Vorderfüssen. Prokesch Beger Th. Br. I, 286 Prokesch Fox Pox Ebenso, doch das Pferd | Prokesch mit herabhängendem Zügel, ohne Mono- gramm , die Schrift anders gestellt, das T» t ganz unten. Taf. I, 8. Ebenso, die Schrift wie gewöhnlich oben im Bogen. AYAßAE • NT • t um das Vordertheil eines springenden Pferdes r. unter ihm Ä Ebenso. AYAnAE« NT« s: Schrei- tendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel, unter dem erho- benen r. Vorderfuss das gewohnte Mono- gramm. Unter dem Pferd Fussboden- streifen, was sonst bei Münzen des Königs nicht vorkommt. Prokesch 9030 Fox 28780 Könige von Paeonia. 46 iR3l 12,99 Bärtiger, bekränzter Kopf des Zeus r., rohe Copie der Didrach- men Philipp's. Msi Z nici voll- kom- men AYAnAEoNToc Roh und fehlerhaft ge- zeichneter Reiter r., behelmt, das Pferd im Schritt. Man sieht weder am Pferdeleib noch hinter demPferd die Beine des Mannes, es ist daher nicht zu entscheiden, ob ein Reiter oder ein hinter dem Pferd Stehender oder Gehender ge- meint ist. Für den Reiter spricht, dass das Ganze rohe Copie von PhiUpp's Münzen ist. Unter dem erho- benen 1. Vorderfuss des Pferdes eine Ku- gel. Eingeschlagen, dicht unter dem Pfer- deleib: Jo 76S0 Taf. I Ebenso. Ebenso. Gansauge Barbarische Nachahmungen liegen in un- serer Sammlung vereinigt mit ähnlichen Stücken besonders. Eupolemus. Die folgenden Münzen gehören dem Stra- tegen Kassa nder's, Eupolemus, erst in Klein- asien, dann in Griechenland, an, ohne dass sich Bestimmtes über die Begrenzung und Dauer dieser jedenfalls im nördlichen Theile der griechischen Halbinsel gelegenen Herrschaft sagen Hesse. — Die alte, wenn auch irrige Ein- reibung des Eupolemos unter die Könige von Paeonien (Mionnet S. II, 560) ist hier beibehal- ten, um das Auffinden zu erleichtern. Paeonia. > h^s 2 I/E3I 3 i ^4 JE3 Drei über einander ge- legte macedonische Schilde. Auf der Mitte der beiden oberen Schilde, als Schild- zeichen, aufrecht ste- hende Lanzenspitze (selten deutlich). Ebenso. Ebenso, die Lanzen- spitzen sehr deutlich. Ebenso, weniger deut- lich. Ebenso. ^3k Ebenso. EYPO dazwischen AEMoY Schwert in der Scheide, mit Band, Griff 1. (Parazonium). Unten ein undeut- liches Monogramm. Ebenso, das Mono- gramm T?P oder 1^ Ebenso, undeutUches Monogramm. Ebenso , Monogramm nicht sichtbar. Ebenso, doch der Griff des Schwertes rechts, kein Monogramm, doch unten liegen- des Doppelbeil, das Beil links. Ebenso. Fox Fox Prokesch '757" Macedonia. Macedonia. I i M l\ I 2^ 2 .R 1 .^^3 4 ! ^3 iRS iR3 7 !iR2^ ;R3 Macedonischer Schild, M A in der Mitte j^ ^ da- be- schä- digt be- schä- digt be- schä- digt 2,43 2,38 sehr be- schä- digt zwischen Keule. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. liegende Ebenso. Ebenso. j Helm 1. mit Ohrklappen, I um ihn ' 2: /^ r. Hegen- I der Drei- zack 1. Ebenso. Ebenso, doch ± Blitz Ebenso. Ebenso, doch ^ Blitz, liegend Ebenso, doch A GE acht- N strahliger Stern Ebenso, doch W IM (Monogramm, kein Ny) a. Drei- •^ fuss Helm,wie vorher, rechts eine Verzierung am Helm, wie eine auf- recht stehende Blu- me (?). Monogramme nicht sichtbar. P'ox Dannen- berg Prokesch 7101 Gansauge Prokesch Fox lO Macedonia. lO ^2^ h77 sub- aerat (?) JR2^ be- schä- digt Äi2^ 2,19 JR3 2,14 M2^ 2,23 M2\ 2,24 ^2| 1,98 ^2| 2,0 M2k 2,14 JR3 2,21 JR3 2,33 ^2| 2,28 ^3 ^3 Ebenso, aber rückläufig A M 3 M Macedonischer Schild, in der Mitte -f Ebenso, doch I^ Ebenso. Macedonischer Schild, in der Mitte i^ Ebenso, nicht so deut- Uch. Ebenso, doch GE(?) /^ acht- I strahliger Stern MAKE dazwischen AONßN Schiffsvorder- theil r. Oben acht- strahliger Stern. Ebenso , ohne Stern, rechts M Ebenso, doch hier P oder Fl Weiblicher Kopf mit Epheukranz, Ohrring und Halsband r. MAKE dazwischen AONr2N Schiffsvorder- theil r. Rechts M Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch Fl Ebenso. Ebenso, doch das PI nur halb sichtbar. Ebenso. Ebenso, doch H Ebenso. Ebenso, ohne Buch- stabe, oben acht- strahliger Stern. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, Stern nicht sichtbar, das Mono- f;ramm r. X oderähn- ich, man sieht nur die linke Hälfte. MAKE AONr2N von oben, da- zwischen Helm mit Ohrklappen 1. — Links Monogramm, man sieht H Ebenso, man sieht kein Monogramm. Macedonia. .E4^ .V r, Jugendlicher Kopf von | M A KE j,,,,.,,,hen vorn, etwas r. , mit ; AO NflN Schilfkranz ^cier j langbekleidete Arte- Flussgott Strymon}. i mis r., am Rücken 1. j der Köcher, mit bei- I den Händen rechts- hin die Fackel hal- tend; links /V^ oder A^ , rechts fft Der Kopf wird von Friedlaender irrig »weib- licher ahrenbekränzter Kopf« genannt. Er ist sicher männlich und höchst wahrscheinlich der auf anderen Münzen der Macedonier im Profil vorkommende Flussgott. Der Kranz scheint deutlich. Bompois hat auf dem wohl mangel- haften Exemplar, das er beschreibt (Examen chronolog. des monn. frappees par la commu- naute des Macedoniens), den Kranz nicht ge- sehen. — Die Figur ist sicher Artemis, wie auch Bompois meint; auf dem hier folgenden Exemplar ist der Köcher völlig deutlich. Ebenso. Ebenso, links /Vt , rechts undeutliches Mono- gramm. An derSchul- ter der Arteniis er- scheint deutlich der Köcher. Apollokopf mit Kranz Noch zwei Exemplare. MAKE dazwischen AONßN Lyra, links Bogen, rechts ^ Silenskopf von vorn D • u- u mit Epheukranz. |MAKE »"; t-pheu- 1 AONßN ^^^^^ Taf. I, lo. Noch zwei Exemplare. Knobels- dorff Prokesch 9583 Fox Prokesch 8/1876 Fox Prokesch Macedonia. JEsh JE6 ^5k ^5 JE6 ser- ratus M6 (Pot.) ser- ratus Ms JEsh Kopf des Poseidon r. mit Band im Haar, dem Kopfe auf Mün- zen des Antigonus (Gonatas nach Im- hoof) gleichend. Ebenso. Ebenso. Ebenso. MAKE dazwischen AONßN liegende Keule, die dicke Seite r., oben l-P, das Ganze im links zusammen- geflochtenen Eichen- Ebenso, doch über der Schrift fP unter ihr W Ebenso, oben dasselbe Monogramm oder nur das aus Fl P, unten undeutliches Monogramm, etwaM Ebenso, oben P^ unten fii (wohl ohne T- Strich). Wie vorher, unter der Schrift m ITI Knobels- dorff' Kopf des Poseidon von anderemCharakter r., im Haar Band, hinter dem Nacken ragt der Dreizack vor. Serratus, wie die syrischen Königsmünzen (Bompois, exam. chronol. etc p. 89 Taf. IV); Bompois nennt die Münzen z. Th. »potin«; die folgende hat das Aussehen dieser Metall- mischung, s. auch Catal. Brit. Mus. p. 16. Ebenso. Jugendlicher Bacchus- kopf r. mit Epheu- kranz. Ebenso. Ebenso. Ebenso, Monogramme undeutlich. MAK E Stehender AON ßN Ziegenbock r., über der Schrift oben I El rechts /^ Ebenso, nicht alles deutlich. Ebenso, das Ende der Schrift nicht sicht- bar. Dieselben Mono- gramme und links hinter dem Bock K Macedonia. 13 ,1 .¥. .1: ; Ebenso. Ebenso , links kein Buchstabe zu sehen. Hier scheint nur AON gestanden zu haben. Im Abschnitt T Ebenso. MAKE und vielleicht N AONß vor den Füssen des Thiers, Mono- gramme nicht sicht- bar. Ebenso. MAKEN (sie) Ziegen- AoN n bock r., vor ihm 1* Nach Friedlaender's Bemerkung befand sich in Rauch's Sammlung eine andere Münze mit derselben fehlerhaften Aufschrift, denn der Annahme, das N sei als Nebenbuchstabe aufzufassen, v^iderspricht die Stellung. Prokesch Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r. MA KE über und AON ßN unter dem geflügelten Blitz, dar- unter F, rechts da- von achtstrahliger Stern. Das Monogramm wird als Zeichen der Botteatae in Macedonien gedeutet; Münzen mit dem Monogramm allein liegen dort ein- geordnet. Ebenso. Ebenso. f^benso. Ebenso. Eben. so. Ebenso, ohne Stern. Ebenso, rechts unten scheint noch N< zu stehen. Ebenso, hier deutlicher AK oder N< Ebenso , doch rechts undeutliches Mono- gramm, links T MA KE dazwischen AO NßN der liegende geflügelte Blitz; links unten undeutliches Monogramm. Knobels- dorff" Herr- mann Sperling Rauch Sperling 14 Macedonia. 49 JE6 50 JEs 5» 52 53 54 55 56 Ms JEsk JEs JEs M^\ ^5 57 ^4 Ebenso. Schilfbekr'änzter ju- gendlicher unbärtiger Kopf (Flussgott) r. Ebenso, von der S^rift nur MAK zu sehen, links unten @ Ob auch rechts ein Mono- gramm stand, ist nicht sicher. MAKE über und AONriN unter einem mit zwei Delphinen verzierten Dreizack rechtshin, über dem Stiel ^K unter ihm fr* Der Kopf ist sicher ein Flussgott, nach dem Catalog des Brit. Mus. der Strymon, ob er vorn Hörnchen hat, ist nicht sicher, nach Bompois' Abbildung (examen chronolog. etc. Taf. II, 17) scheint es so. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. I Ebenso. I ' Ebenso, doch stehen die Monogramme umgekehrt, ersteres unten, das zweite oben. Ebenso, die Mono- gramme: fIP Apollokopf mit Kranz r. Ebenso. PE Ebenso. Ebenso ; das obere Monogramm ebenso, unten W MAKE von oben, AONßN dazwischen Dreifuss , oben auf demselben ein tisch- ähnliches Gestell mit drei kleinen Lorbeer- zweigen. Links ->— Ebenso, links rechts rf* lieh. oder ahn und Macedonia. '5 58 JE 4 39 JE 3 60 .¥. ^ .¥.4 62 ¥i 4 JE4h 64 iE 2|j iE 2^1 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, rechts IT Ebenso, rechts "^ , links S oder ähnlich. m Ebenso, rechts links rP undeutlich. Vielleicht stand vor dem ersten Monogramm noch ein Z (also n) wie auf andern Münzen dieser Reihe (vgl. die oben beschriebenen \ mit Ziegenbock). Ebenso , rechte Seite undeutlich, links > das untere Mono- gramm also wohl so zu verstehen: ^ Ebenso, Monogramme undeutlich. Knobels- dorff Sperling SperUng 3054 B. Fried- laender Unbärtiger jugendlicher I MA KE dazwischen Herakleskopf r. mit ' AONßN jugendlicher Löwenfell. | Reiter im Schritt r., j die Rechte erhebend. I Rechts "ff Unvollständiger: Bompois 1. c. Taf. II, 19; noch mit einem Stern r. Catal. Brit. Mus. p. 13. Sperling Macedonischer Schild, ! MAKE in der Mitte acht- strahliger Stern. Ebenso. im unten £ • fp zusammen- AONßN gewundenen Eichenkranz. Ebenso, doch die Mo- nogramme: W fV •28778 Fox i6 Macedonia. 66 67 08 69 JE 2 JEi\ JE 3 JE2\ Ebenso, etwas andere Zeichnung des Schil- des. Macedonischer Schild ohne Stern. MAKEAONriN • von aussen zu lesen um einen macedonischen Schild. MAKEAONßN (ohne Punkt, von innen zu lesen) um den mace- donischen Schild. Ebenso, undeutliche | 19529 Schrift. I^AKE ohne Kranz. AO NßN Nike 1. schreitend, in der R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Nike r. in der erhobenen R. Kranz, mit der L den Palmzweig über der Schulter tragend. MAKEAONßN • von Schreitendes Pferd 1., aussen zu lesen, um den r.Vorderfuss he- den macedonischen Schild. bend. Die im Gatalog des Brit. Museums hier ver- zeichneten Münzen mit dem Monogramm aus n, A, P und ZeuskopJ und Adler s. unter Patraus von Paeonien. — Über die unsichere Bestim- mung dieser Stücke siehe die Bemerkung an der betreffenden Stelle. 129A882 Dannen- berg Prokesch 28633 Die vier macedonischen Provinzen. 17 Die vier macedonischen Provinzen nach 146 V. Chr. /Rgk Erste Provinz. 7 PS Artemi&kopf r. mit Dia- dem , Gewand , Kö- cher und Bogen im Nacken, als grosses Mittelbild eines ma- cedonischen Schil- des. Mg Mg 16,68 16,8 16,80 i6,6§ 16,69 71 Mg \ 16,4 Mgk 10 Mg Mgk 16,15 etwas abge- rieben 16,65 »5,95 16,97 etwas abge- rieben MAKEAONnN über und nPi2THC unter einer liegenden Keule, die dicke Seiter., über der Schrift /?, das Ganze in einem 1. zusammen- febundenen Eichen- ranz, 1. ausserhalb BHtz, senkrecht. Noch vier Exemplare, z. Th. etwas ab weichender Sty emp Styl. -1 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, derselbe Stem- pel. Ebenso, das Mono- gramm Ä* Ebenso. Ebenso, doch ^ Ebenso, doch ^ Ebenso, doch barba- • •, WKEAOl/lßH nsirt. nPßTHZ oben )3? Ebenso, derselbe Stem- pel. 28191 Das schwankende Gewicht ist bei den beiden vorstehenden Münzen Schuld der barbarischen PrUgung, welche sicher nicht der ersten Pro- vinz Macedoniens, sondern benachbarten Bar- baren angehört. 28798 B. Fried- laender 28675/14 Prokesch Fox Ansbach- sche Samm- lung 9581 Rauch Prokesch Herr- mann Antike Münzen. Hd. M. i8 Macedonia. 13 H »5 16- 18 19 20 23 /R9 16,69 .4^9 16,65 ^9^ 16,9 y^l9 16,74 yR9 16,65 16,82 16,9 ^9^ 16,67 jRg 16,65 Mg 16,77 JRg 16,78 JRg 16,57 Ebenso, aber griechi- sche Arbeit. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch correcte Schrift. Oben A, un- ten >k E Ebenso, hier nur ein Monogramm, über der Schrift: l-P Ebenso, doch über der Schrift H Ebenso, doch oben ^ unten "fe und TfE Noch drei Exemplare. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Kopf des Zeus Eichenkranz r. mit Ebenso, doch 3^ oben, unten liniis wie vor- her, rechts IVE Ebenso, doch oben 8tP unten wie vorher, etwas verprägt. ■fö /VE Ebenso, das Mono- gramm rechts: /VE MAKEAONnN Dazwi- nPßTHZ sehen die in Macedonien, na- mentUch in Amphi- polis verehrte »Ar- temis Tauropolos«, auf einem mit einer Taenie bekränzten Stier 1. sprengend, den Kopf r. wendend, in jeder Hand eine Fackel. Unten W /VE Taf. 1, II. Prokeschi Knobels- dorff Prokesch 6980 Herr- mann Knobels- dorff 28798 Knobels- dorfl »1935 Prokesch 649/1875 Die vier macedonischen Provinzen. ^9h Die von Bompois ausgesprochene, aber gleich an Ort und Stelle wieder zurückgezogene Idee, in den Monogrammen des zweiten be- kannten Exemplars dieser Münze, in Neapel, den Namen des Aemilius PauUus zu sehen (Bompois p. 33% wird durch das vorliegende Exemplar gänzlich beseitigt. Zweite Provinz. 16,67 Gepräge genau wie die Tetradrachmen der ersten Provinz mit Artemiskopf und Keule im Kranz, Imks Blitz u. s. w, apyTEPAZ Die Monogramme der Rückseite: oben I?? und unten Rk Taf. IL 12. I JE':, Ms 3 ^'^:5 I i Vierte Provinz. Zeuskopf mit Lorbeer- kranz r. Ebenso. Ebenso. MAKEAONßN dazwi- TETAPTHS sehen lie- gende Keule, die dicke Seite r., über der Schrift A, das Ganze im links zu- zammengewundenen Eichenkranz. Unter der Schrift vielleicht ein undeutliches Mo- nogramm. Ebenso, doch oben /V^ unten /\K oder ähn- lich. Ebenso, oben undeut- lich. 28772 9059 Fox Prokesch 20 Macedonia. Macedonien unter den Römern. MS JRS JRS MSk Äig JR 16,73 16,24 16,3 16,74 16,45 16,79 16,54 3j93 A e s i 1 1 a s , Qu a e s t o r (historisch unbel^annt). MAKEAONßN unter dem Kopf Alexan- der's des Grossen mit fliegenden Haaren und Ammonshorn r., hinter dem Kopf O AESILLAS darunter eine GL senkrechte Keule, die dicke Sei- te nach unten, zwi- schen einem runden Behähniss mit Deckel und Handhabe (Scri- nium, Gista, für die Schriftrollen}, hnks und rechts Sessel mit vier geraden Beinen. Der erste Gegenstand wird auch Münzka- sten (fiscus), der an- dere subsellium ge- nannt. Letzteres, der Sitz des Quaestor, ist sicher. — Das Ganze vom unten zusam- mengewundenen Lor- beerkranz umgeben. Noch vier Exemplare. Ebenso, aber ohne das O hinter dem Kopfe. Ebenso, hinter dem Kopfe a (der Landes- name hier nur zum Theil sichtbar). Ebenso, deutliche Schrift, hinter dem Kopfe nichts, vor ihm R- oder ähnlich. Ebenso, aber oben, wo sich der Kranz schliesst, ein kleines A Ebenso, doch nicht zu entscheiden ob oben ein Buchstabe stand. Ebenso, das letztes von Aesillas nur schwach angedeutet, des Rau- mes wegen. Oben kein Buchstabe. Cae. Pr(aetor)? und Aesillas Q. Der Praetor Cae ... ist ebenso wenig be- kannt als Aesillas. Vgl. Friedlaender, Zeitschr. f. Num. III, 179. 4198 Macedonien unter den Römern. I .^8 13,67 ! Kopf wie vorher, hin- be- ter ihm O Schrift, 1. schä- oben anfangend C>€. • I digt PR • MAKEAONßN Taf II, 13. Wie vorher, mit voll- ständiger Schrift. Mg Mgk MS I iE 5-7 9580 Bruttius Suura, legatus pro quaestore, 89—87 V. C. I 16,68 I Kopf wie vorher, MAKE SVVRA • LEG Gepräge ' 479/1875 AONßN und O i PRO GL wie vorher. Taf. II, 14. Tetradrachmen mit LEG. Nach Bompois' Ansicht 168/167 v. C., nach Head's Annahme Gatal. d. Brit. Mus.) nach 146 V. C. 16,0 etwas be- schä- digt 2-5iE5-6 16,87 Kopf der Artemis r. mit Köcher und Bogen an der Schulter, als Mittelbild des mace- donischen Schildes; wie auf den Münzen der ersten Provinz, aber von sorgfältige- rem Styl und höhe- rem Relief Ebenso. LEG dazwi- 1 591/1875 MAKEAONnN sehen i Keule, die dicke Seite j r. — Rechts oben eine linkshin gewen- dete Hand, welche einen Zweig ( Öl- zweig?) hält, unter der Schrift fX das Ganze von einem Eichen- kranz aus Blättern und Eicheln um- geben, welcher 1. zusammengewunden ist. Ebenso, ohne Mono- gramm. G. Publilius, Quaestor. Kopf der Pallas oder Roma oder des Per- seus r., mit geflügel- tem^ oben m einen Greifenkopf umge- bogenen Helm. Noch vier Exemplare. MAKEAONßN im TAMIOY TAIOY Kranz POPAIAIOY von Eichenblättern, links zusammengewunden. Fox Knobels- dorfif Rauch Fox Fox 22 Macedonia. JE4-6 JE 4h ^5 10- 15 16 iE 4-5 ^5 Epheubekr'änzter, ju- gendlicher Bacchus- kopf r. Ebenso. Ebenso. über und TAMIOY TAIOY n OnAlA lOY zwi- schen den Füssen eines r. stehenden Ziegenbocks, r. a^ Ebenso, TAMI • OY über der TAIOY Ziege, unter dem Leib A (nicht deutlich) links K im Abschnitt vielleicht noch ein Mono- gramm. Rechts W (vgl, zu diesem Mo- nogramm die Be- merkung zur folgen- den Münze), TAIOY oben und im Abschnitt TAMIOY; hintei dem Praeno- men l9l Weidendes Rind r, unter seinem Leib ü Pallaskopf r,^ der Helm (meist nicht sehr deutlich) mit laufen- dem Greif r. und Vordertheilen von Pferden verziert, wie die athenischen Te- tradrachmen, Das Monogramm enthält nachFriedlaenders Ansicht den Namen nORAIAlOY. Dieser An- nahme widerspricht das weniger vollständige Monogramm nicht, welches sich auf der vorher beschriebenen Münze findet; dort fehlt das O, doch könnte das O in der Mitte wohl für Omikron gelten. Noch sechs Exemplare. Ebenso. TAIOYTAMIOY oben und nonAIAlOY im Abschnitt. Unter dem Leibe des wei- denden Rindes r. "5 Macedonien unter den Römern. 23 L. Fulcinius, Quaestor. Kopf der Roma (oder 1 MAKEAONßN im links cfes Perseus) mit ge- j TAMIOY zu- flügeltem, oben in ei- | AEYKIOY sammen- nen Greifenkopf um- 4>OAKINNIO[Y] gewun- gebogenen Helm r. Ebenso. Ebenso. denen Eichenkranz. MAKEAONnN im TAMIOYAEYKIOY links <|)OAKINNIOY zu- sammengewundenen Eichenkranz. Ebenso. Die Münzen der Macedonier mit Ale- xander's d. Gr. Bildniss s. am Ende der Münzen des Königs. Prägungen des Brutus in Macedonien. Die Goldmünzen mit KOSßN. Nach gewöhnlicher Annahme, seit Eckhel, sind dies die von Appian erwähnten Münzen des Brutus aus den Schützen der Thracischen Dy- nastin Polemocratia. Die Bedeutung des KO^ßN steht nicht fest, Genitiv eines Stadt- oder Völkernamens kann es nicht wohl sein, an eine etwa dialectische Form für »consul« (also etwa der alten Form »cosol« ähnlich) zu denken wäre abenteuerlich, richtig ist wohl Eckhels Ansicht: »cusos eos imperante Bruto in urbe quapiam Graeca Cosone operi praefecto. « In dem I Coson hat man den Namen von Polemocratia's I Sohn sehen wollen , doch ist so , im blossen I Nominativ des Namens, wohl in jener Zeit niemals irgendwo ein Dynast auf den Münzen genannt. Beamtennamen im Nominativ sind allerdings häufig. Ob der KOS:ßN vielleicht ein römischer Beamter war, wie COSTA LEG , M. SERVILIVS LEG u. s. w., ist unsicher, der Name als Cognomen scheint unbekannt, nur Diodor nennt den Consul des Jahres 361 u. c. Serviu« Koa-cjtv. Knobels- dorff 17044 28780 24 Macedonia. A^ 8,28 A/4 7 ^ 8,43 8,4 8,48 8,43 8,54 KOSnN im Abschnitt Der Processus con- sulis ; der erste Gonsul L. Brutus 1. zwischen zwei Lictoren, ähn- Hch der Darstellung auf den römischen Denaren des M. Bru- tus. Links B^ (A B als Initialen des Namens des L. Brutus). Ebenso. Ebenso. Ebenso, ohne Mono- gramm. Ebenso. Ebenso. Adler 1. mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Scepter, in der erho- benen rechten Klaue einen Kranz haltend. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Mit dem Bilde des Brutus(?). Kopf des Brutus (?) r., mit schwachem Bart, am Unterkiefer sicht- bar. Q unten. Darüber die Abzeichen des Quae- stor: Stab des Viator, subsellium und die runde cista zu Schrift- rollen oder Geldkas- ten (fiscus). Taf. II, 16. Zuerst als dem Brutus zugehörig sind diese Münzen beschrieben von J. Friedlaender, Berl. Bl. II (1865) p. 143 f. Ein anderes Exemplar dieser grossen, sehr schön gearbeiteten Münze: Imhoof, monnaies grecques p. 60. Vgl. daselbst über die auch auf diesem Exemplar hervor- tretende cigenthümliche, auch den Münzen von Pella und Thessalonice eigene Form des Metallstückes: ^^^. — Ob wirklich Brutus dargestellt ist, bleibt immer noch zweifelhaft, ein römischer Machthaber oder Beamter ist es sicher, auch die Zeit ist wohl die des Brutus oder doch nur wenig vorher. Mit Augustus hat der Kopf kaum Ähnlichkeit. Kaisermünzen. 26 8 JE Ebenso, weniger gut Ebenso, erhalten. | S. Friedlaender 1. c. über die erste Publica- tion dieser Münze durch Sestini, mit erfun- denen Inschriften. Knobels- dorff Kaisermünzen. i .¥. ]-. ; Claudius. TfKAAYAlOZKAIZAP ZEBASTOZ • MAKEAO Kopf r. Die Schrift NßN um einen ma- beginnt 1. unten. cedonischen Schild. Die Form des O bei den Kaisern bis Ves- pasian scheint bisweilen O zu sein. Noch drei Exemplare, die Umschrift des Kopfes weniger deutlich. Nero. NEPflN KAIIAP r. oben beginnend. Kopf 1. Ebenso. ZEBAZTOZ ON ßN um den mace- donischen Schild. ZeBAZTOZ • MAKeAO NßN um den mace- donischen Schild. Vitellius. . . . T€AAIOCrePMA ZEBAZTOZ MAKEZ^ON NIKOCKAIC . . Kopfi AN • (das O scheint mit Kranz 1. hier wie O gestal- tet zu seiny um den macedonischen Schild. Fox Knobels- dorff Rauch Knobels- dorff Herr- mann 26 Macedonia. JE6 JEek JEb\ ^5 Beschrieben bei Pinder num. ined. p. 17. — Vitellius trägt hier den ihm nicht zukommenden Gaesartitel ; auch die Münzen Ae^yptens haben denselben Irrthum in seiner Titulatur, man wusste in grosser Entfernung von Rom nichts von des ephemeren Kaisers Hass gegen den Namen »Caesar«,*) Der Vitellius des Museum Sanclementianum (II p. 129 Taf. XVI, 68) ist, nach der Auf- schrift, deren Anordnung und auch dem Kopfe nach wohl sicher ein Vespasian, ebenso ver- hält es sich mit dem angebhchen Vitellius bei Leake numismata hellenica p. Gj. — Der an- gebliche Otho mit unsinniger Aufschrift bei Sestini (Descr. num. vet. p. 37 Nr. 4) ist viel- leicht ein Vitellius, das bei Otho unsinnige . . . NIKOZ wäre dann j/eppaNIKOZ . . rePMANIKOZ . Kopf mit Kranz 1. ZEBAZTOS • MAKEAO NßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild. Stellung und Art der Umschrift der Vorder- seite beweist, dass.es nur Vitellius sein kann; es ist auch rohe Ähnlichkeit des Kopfes vor- handen. Vespasian. AYTOKPATf^P KAIZAP OYEZnAZIANOZ Kopf mit Kranz 1. ZEBAZTOZMAKEAON ßN (wohl O statt O) um den macedoni- schen Schild. Ebenso, weniger deutlich. Derartige Münzen irrig als Vitellius bei Sanclemente u. Leake: s. oben die Bemerkung bei Vitellius. . . POYAZnAZIAN . . . (sie) Kopf mit Kranz 1. ZEBAZTOZ • MAKEAO NflN um den mace- donischen Schild. *) Vgl. jedoch die Münze der Macedonier mit fehlendem Caesartitel : AY , OYITEAA lOZrEPMANIKOZATOK (sie, für AYTOK) ZEB. Mionn.I, 458 Kaisermünzen. 27 AYTOKPATßP KAIZAP OYEZnAZIANOE Kopf mit Kranz 1. KEAONß. Stehender Ares (oder der Kai- ser?), behelmt (?) 1. die R. auf den Schild, die L. auf die Lanze stützend. Links zwi- schen E und A der runde macedonische Schild. Hadrian. AAPI ICAP rechts 1 KOINON .'^AKEAONßN obenbeginnend,Kopf Geflügelter Blitz, mit Kranz r. AAPIANOCKAICAP r. | KOINONMAKEAONflN obenbeginnendjKopf j um den macedoni- mit Kranz r. j sehen Schild. Dieses Stück zeigt sehr deutlich die für gewisse macedonische Münzen (s. oben bei Brutus) charakteristische Form des Metall- stückes: KOINONMA Ge- flügelter Blitz. Antoninus Pius. ANTON AICAP r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r. Ob O statt des richtigen ß im Namen, ist nicht ganz sicher. Ebenso, ganz undeut- liche Schrift. Ebenso, etwas deut- licher. ANTONeiNOC KAICAP r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r. KOINONMAKEAONflN der erste Theil sehr undeutlich. Blitz. Ebenso. KOINONMAKEAONßN um den macedoni- schen Schild. Das erste O im Namen scheint deutlich, doch ist an dieser Stelle gekratzt, es kann auch wie sonst, ein Q. gewesen sein: Q (s. Catal. des Brit. Mus. Macedonien, Antoninus, Nr. 155, p. 28). ANTa)N6!N . . KAICAP r. oben beginnend. Kopf mit Kranz r. Ebenso. Rauch 28678/22 17091 Knobels- dorff Rauch Fox Fox 28 Macedonia. 20 iE 23 24 25 ^5 iE6 .E6 JE6 ^bk iE 26 iE7 M. Aurelius. AVPh: A! . . . Äi . . . r. oben beginnend. Kopf oder Brustbild des Prinzen mit Gewand r., sehr schlecht erhalten. ANTOONINO . KAICAP r. oben beginnend. Kopf des Kaisers mit Kranz r. KOINONMAKEAONßN um den macedoni- schen Schild. KOINONMA KeAONCON Geflügelter Blitz. Ebenso. ..ICAPAN TO).... links unten beginnend. Kopf mit Kranz r. Hier steht also das KAICAP dem Namen sicher voran. KAICAPAN TOONINOC 1 Ebenso. Kopf mit Kranz r. | Faustina junior. CeBACTH r.oben beginnend. Brustbild mit welligem Schei- tel r. KOINONMA KeAONOON Geflügelter Blitz. D o m n a. lOYAlA AVrOYCTA Brustbild r. Caracalla. AY-KeMA ANTßNINO [sie, es scheint wirk- lich kein C dagewe- sen zu sein). Brustbild des jugendlichen, wie es scheint noch un- bärtigen Kaisers mit Lorbeerkranz und Gewand r. . ...ONM AKeAONßN Sitzende weibliche Fi- gur 1. mit Mauerkro- ne, über der r. Schul- ter den langen Speer mit der R. haltend, die L. auf den runden Schild gestützt. KOI MAKeAONßNBNe r^KOPßN Stehende Figur, im Kriegskleid wie es scheint, das links gewendete Pferd am Zügel mit der Rechten haltend, rechtshin blickend, im linken Arm wie es scheint Lanze. Es ist wohl der junge Kaiser, nicht Alexander. Die Gruppe ist ähnlich dem CASTOR auf den Denaren des Geta. Acahthus. 29 R^ JEj Diadumenianus M . lOriANTAIAAOYMe NIAN im Felde K € , dazwischen dasBrust- bild mit Gewand r. Die Umschrift ist wohl MAPOn ge- wesen, das K € be- deutet KGc-fcc , vgl. Mionnet 1. 459 Nr. jj. Severus Alexander. AVKMACeAAeZANAPOC KO INONMAK €AONflN KOI MAKeAONr2N Neß 1 KOPHN Jugendlicher Reiter (Alexander?) r. sprengend, mit flie- gendem Mantel, die R. erhebend. Brustbild mit Kranz und Paludamentum r. Nen Alexander d. Gr. r. stehend, mit fliegendem Mantel, den sich bäumenden Bucephalus an den Vorderhufen fassend. Gordian III. AYTKMAPANT Brustbild mit Krone und Gewand r. KOiNONMAKeAONßN und unten NjenKO Tisch, auf PnN welchem zwei Urnen, in jeder Palmzweig, oben zwischen ihnen B (Neocoratszahl). Pinder numismata ined. irrig als Elagabal, mit ungenauer Abbildung. Fox 28780 Rauch Acanthus. \ ^6^ 17,1 Löwe r. einen Stier 1. niederwerfend; im Abschnitt Blume von drei Blättern zwi- schen zwei Punkten (man hat die Blume »Acanihusblüte« ce- wohl mit Un- nannt recht'. Taf. II, 17. Von sehr altem. Vierfach getheiltes ver- tieftes Viereck. vorzüglichem Styl. 7015 30 Macedonia. ^7k 1 17,45 ^7\ 15,71 stark durch Oxy- diren be- schä- digt. IK% 16,39 etwas be- schä- digt ^7 17,14 ^7 15,8 stark oxy- dirt .R8 16,75 Ebenso, der Styl ist Ebenso. ebenfalls uralt, aber bei weitem weniger fein als die vorige Münze. Oben über dem Stierkopf O Im Abschnitt nach unten gekehrte Blume oder mangelhaft gezeich- neter Stierschädel mit grossen Hörnern. Über die auf altmacedonischen Münzen häufigen Thetaähnlichen Zeichen s. Imhoof, monnaies grecques p. 107. Ebenso. Ebenso, das Theta un- deutlich, ist aber vor- handen. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch wendet der Stier den Kopf r., ohne das Theta. Soll in Messina gefunden sein. S. über diesen merkwürdigen Fund Zeitschr. f. Numis- matik III, 135 und V p. 103. Ebenso, etwas weniger altertnümlicher, rei- nerer Styl, unten die Blume von drei Blät- tern. Dieselbe Gruppe, von weit späterem, schö- nem Styl. Der Stier ganz Profil linkshin, m die Knie sinkend und mit dem Maul den Boden berührend. Im Abschnitt ein Fisch 1. Taf. II, 18. Ebenso. AK . N0ION im vertief- ten Quadrat, um die das alte viertheilige Quadratum in zier- Hcher Weise nachbil- dende Figur. Fox Prokesch Prokesch 380/1875 3545 Prokesch Acanthus. 31 M6^ 10 M6 M7 M2 '4,»5 nicht gut 14,2 14,21 12,96 schlecht erhalten 14,19 '4,3 0,87 Die folgenden Münzen haben leichteres (sogenanntes asiatisches^ Gewicht. Es ist wahr- scheinlich, dass Acanthus im Jahre 424 v. Chr. bei seinem Abfall von Athen das attische Ge- wicht aufgab. Löwe r. den Stier 1. nie- derwerfend, oben n oder ähnlich, im Ab- schnitt Delpnin r. Ebenso, ohne Schrift und Beizeichen. Ebenso, im Abschnitt AAEEII! die Form des Z nicht deutlich). Ebenso, doch AAEilOC Taf. III, 19. Ebenso, doch nur AAE Ebenso, im Abschnitt P Ähnlich, der Stier wen- det jedoch den fast von vorn erscheinen- den Kopf rechtshin. Im Abschnitt ONO f^^tTO Taf III, 20. AKANOION um die das vertiefte Viereck nachahmende Fi^ur: vierfach getheiltes Viereck, die vier klei- nen Quadrate erha- ben und punktirt. Um das Ganze Linien- quadrat und vertieftes Quadrat. Ebenso. Ebenso, doch fehlerhaft AKANOION, ohne das grosse Linienquadrat. Ebenso , doch richtig AKANOION Ebenso. Ebenso. Ebenso, die Schrift auf einem erhabenen Streifen. Pallaskopf r.. der Helm mit heraufgeschlage- ner Ohrklappe und | kleinen flügeiarticen 1 Verzierungen, ähn- lich wie auf einigen Münzen von Phar- salus. N < in den Feldern des A K vierfach gelheilten flachen, vertieften Quadrats. 21291 Prokesch 28780 Fox Prokesch Fox Fox Fox 32 i6 JE 2 JE2 JE2 JE2 M3 JE 2^ JE3 JE3 JE2k-3 JE3 Macedonia. Die wegen des völlig gleich dargestellten Stieres u. s. w. und die übrigen wohl hierher- gehörenden kleineren Silbermünzen ohne In- schrift mit halbem Stier, halbem Löwen und Pallaskopf, Rückseite Quadratum incusum, liegen bei den Unbestimmten von Mace- donien. Pallaskopf 1., mit anHe- gendem, mit einer Arabeske verziertem Helm. A K A N A K N A A K M A Noch fünf Exemplare. Ebenso. Ebenso Ähnlicher Pallaskopf r. Ebenso. Ebenso. Ähnlicher Pallaskopf 1. Noch vier Exemplare. Ebenso, aber rechtshin. 1 A K sonst ebenso. NA A K zwischen den vier A N Speichen eines Ra- des. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Aenea. Aegae s. Edessa. 33 Aenea. i .R s^ R - 2,73 Vierfach getheiltes fla- ches Quadratum in- AINEAe Flucht des Ae- neas r. mit Anchises und der Kreusa mit cusum. dem kleinen Asca- nius; die Details er- £^iebt die Abbildung. Links 0 Taf. III, 21. Das Sigma der Inschrift hat wohl, was auf thracisch-macedonischen Münzen jener Zeit vorkommt, etwa diese Form: ^ ein langge- zogenes, etwas rundliches t. Vgl. über diese merkwürdige, bis jetzt ein- zige Münze, welche wohl noch dem sechsten Jahrhundert v.C. angehört und eine der ältesten Darstellungen aus dem troischen Sagenkreise zeigt: Friedlaender in den Monatsberichten der Akademie d. Wissensch. Nov. 1875 und Zeitschr. für Numism. VII, 221 Behelmter bärtiger Kopf des Aeneas r. mit Perllinie am Hal- se, dem Kopfe des Heros auf der vorher beschriebenen Tetra- drachme sehr ähnlich. Ähnliche Münzen Vierfach getheiltesQua- dratum incusum. mit AINEAZ um das (Quadratum sichern die Zutheilung. ^<3\ 'r93 Ähnlicher Kopf r. Ebenso, doch das Qua- -2^ etwas dratum sehr flach und be- von etwas anderer schä- Form, durch Linien i digt getheilt. .¥. 6/1879 Fox Jugendlicher Kopf des AI/v dazwischen sto- Ascanius, wohl nicht AßN ssender Stier r. Aeneas mit phr>'- gischer Mütze r. Der hier nicht ganz deutliche Kopf wird durch eine Reihe anderer ähnlicher Münzen ' gesichert. — Eine andere mit AINAßN hat zwar, nach Neumann's Abbildung Kopf mit Diadem Popul. et reg. num. vet. 11, Taf. VI, incerti Nr. 16», aber auf vorliegendem Exemplar scheint er, wie sonst, die phrygische Mütze zu tragen. Über die Form Aiva oder ähnlich , wie über die ganze Münzreihe s. Imhoof, monn. grecques P-63- Prokesch 28781 .ntike Münzen. Bd. II. 34 ^4^ M6 Macedonia. Amphaxus. Unbärtiger Herakles r wenfell. Ebenso. Kopf des mit Lö- AMA dazwischen lie- 1 ZlßN gende Keule, die 1 dicke Seite r., oben El, unten R i, das Ganze j im Eichenkranz, wel eher 1. zusammenge wunden ist. Ebenso, doch oben kein Monogramm, unten undeutlich. Herr- JRC) '4,35 ^7 14,3 Amphipolis. Apollokopf mit Lor- Handleuchter,dieFlam- beerkranz von vorn, me nach 1. flackernd, etwas r. 1. unten daneben ein boeotischer Schild; das Ganze von einer nach Art eines Bild- rahmens gestalteten, sich nach aussen er- hebenden quadrati- schen Einfassung um- geben, auf weicher AM ir OAI TflN steht. Die Münzen mit der Endung tww scheinen die ältesten; die wahrscheinlich späteren mit ewv mögen bis nahe an die Zeit der Eroberung durch Philipp, 358, hinabreichen. — De Witte's Ansicht, die Münzen mit dem Beizeichen des boeotischen Schildes seien zur Zeit der Macht Thebens 371 — 362 geprägt, scheint chrono- logisch nicht wohl möglich, die Münzen mögen älter sein (Revue numismat. 1864 p. 100). Ebenso, der Kopf etwas 1. Links vom Halse Krabbe linkshin. AM4) IPO AIT EßN sonst ebenso, ohne Schild. Der Rahmen einfacher, nur durch Striche angedeutet. Taf. III, 22. Diese und die meisten folgenden grossen Silberstücke aus dem bekannten Fund (Revue numismat. 1864 Taf. IV Nr. 2, wo die Krabbe nicht erkennbar ist). Amphipoiis. 35 3 ^7 14,52 14,27 KT.' i4i> .1<7 Ebenso, ohne Krabbe, der Kopf etwas r. Taf. III, 23. Dieselbe Umschrift und Darstellung, doch der Rahmen erhaben und nach aussen hin wie ein Bild- rahmen, höher wer- dend. Links unten neben dem Leuchter Kranz, darin I oder ein ähnlicher kleiner Gegenstand. Von vorzüglichem, von den übrigen ab- weichendem Styl. Ähnliche Stücke in München, beiHrn.Greenwell in Durham und bei Hrn. Loeb- becke in Braunschweig. Ebenso, von etwas 1 Ebenso, doch das Bei- strengerem und nicht i zeichen hier rechts so elegantem Styl. | unten ein Dreifuss. Taf. III, 24. Ebenso, von Ausdruck. nicht I gut I er- halten anderem Rechts unten, wie von der Schulter nach den fliegenden Haaren des Gottes steinend, ein kleines Thier 1., welches man ver- schieden benannt hat. Nach dem vorliegen- den Exemplar scheint es ein Löwe, also ein zu Helios-Apollo j passendes Attribut; allerdings ist die Mähne immer sehr schwach. Ähnlich, hier ist der Lö- we namentlich durch den Schweif charak- terisirt; ein dem Katzengeschlecht an- gehörendes Thier ist es sicher Ebenso , zeichen. ohne Bei- 28652 Fox Fox Ebenso, doch links unten am Leuchter A Prokesch 36 Macedonia. M6 14,3 JR6 14,2? ^3 10 ^3 /?^2 ^2 [3 JRy 3A7 3,52 1,61 1,66 14,09 Ebenso ohne den Buch- staben. Links unten Cicade mit geschlos- senen Flügeln, den Kopf nach oben. Ebenso ohne Cicade, rechts unten A Ähnlich, ohne dasThier. Strenger Styl, durch eigenthümliche Be- handlung des Augen- sternes, welcher ver- tieft erscheint, aus- gezeichnet. Derselbe Stempel imBritischen Museum. Apollokopf wie vorher, aber mit grossen Ohr- ringen. Rechts hier wiederum das kleine aufwärts steigende Thier, hier weniger einem Löwen als ei- nem Hunde ähnlich, Taf. III, 25. Apollo mit Ohrringen kommt auf einem rothfigurigen Vasenbild vor, auf Münzen scheint sonst kein Beispiel bekannt. Der ähnliche Kopf auf Münzen Alexander's von Pherae ist wohl sicher die in Pherae stets dargestellte Artemis. Apollokopf mit Kranz Ebenso, ohne Buchsta- von vorn. ben. Ebenso.. Ebenso. Ebenso. Apollokopf mit Lor- beerkranz fast ganz von vorn, etwas r. Ebenso, der Rahmen fast ganz flach. Ebenso, der Rahmen nicht ganz flach. Ebenso. A M umdenHandleuch- I ter; das Ganze vom Lorbeerkranz, der unten zusammenge- flochten ist, umge- ben; im flachen Qua- dratum incusum. Taf. III, 26. Es ist schwer zu entscheiden, ob diese Münzen mit der kurzen Aufschrift, welche, wie die vorliegende, z. Th. von sehr schöner, wenn auch etwas strenger Arbeit sind, einigen der gewöhnlichen Reihe mit vollem Stadtnamen in der Zeit vorangehen. Im Funde von Salonichi (1859. ^- R^vue numism. 1864 p. 90) war diese Prägung mit Amphipolis. 37 AM4>I vertreten, auch das vorliegende Exemplar (aus Dupre's Sammlung, abgeb. Revue numism. ! 1864 p. 98 ' stammt aus diesem Funde. — Es fehlten im Funde von Salonichi die Münzen mit AM4>inOAITnN, alle hatten AMinOAITEnN. Dies würde die Annahme, jene Stücke mit AN seien überhaupt die ältesten , bestätigen ; das Aussehen dieser Münzen keineswegs sehr alt. mit AM I und AM ist 14 iRi^ iR2^ 161 Ml 2^6 Ebenso, doch der Kopf 1 A M sonst ebenso. etwas 1. I 2,53 I Ebenso, aus denselben Stempeln. 0,44 Jueendlicher unbärtiger Kopf mit Stirnband r. A M dazwischen, I schrägvomAzum gehend, r., ein Fisch. Das Ganze im Linien- quadrat und flachen vertieften Quadrat. Das Thier der Rückseite ist kein Delphin, wie im Catalog des Britischen Museums steht, i sondern ein schön und deutlich gezeichneter i Fisch. M M3 OA3 0,52 Noch drei Exemplare, das letzte mangel- haft erhalten. Apollokopf mit Lor- beerkranz r., mit kurzem Haar. A M um den Hand- I leuchter, das Gan- ze im Linienquadrat. Der Kranz hier nicht völlig deutlich, wird aber gesichert durch ähnliche Stücke im Bri- tish Museum und bei Hunter Taf. 4, Nr. 20. 21 .!•: 2 iE 24 27 JE 2 Jugendlicher unbärtiger , Wie vorher. Kopf r. mit Stirn- band. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch ohne Li- nienquadrat. Fox 28716 27980 Fox Prokesch Herr- mann Sperling Prokesch Knobels- dorff 38 Macedonia. 24 iE 2 25 26- 28 29 30 lEi JEi JE2 JEsh 31 32 33 34 iE4 Ebenso, doch ist das Band vorn doppelt und mit der auch auf macedonischen Königsmünzen häu- figen stiftförmigen Verzierung versehen. Von sehr schönem Styl. Ebenso, einfaches Band. Noch drei Exemplare. Ebenso. Ebenso, aber A M I Kopf des Poseidon r., mit Band im Haar. Ebenso. Ebenso, man sieht nur A M das Iota ist wohl nur zufällig nicht sichtbar. AM<|)inO dazwischen AlTnN Keule, die dicke Seite r. , über der Schrift ein Mono- gramm, etwa fT oder ähnlich, das Ganze im 1. zusammenge- wundenen Eichen- kranz. Der Poseidonkopf ist genaue Copie der Tetradrachmen des Königs Antigonus, nur ist in Amphipolis der Kranz durch eine Binde ersetzt. Denselben Kopf mit derselben Rückseite s. oben mit MAKEAONßN. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, oben scheint kein Monogramm zu stehen. Unten etwa PI Ebenso, oben undeut- lich, unten VfP Ebenso, oben AB oder ähnlich und fP unten m Ebenso, doch oben A" unten E" Amphipolis. 39 Mi Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Kopf der Roma wohl eher als Pallas oder Perseus) r. mit ge- flügeltem , oben in einen Greifenkopf umgebogenem Helm, wie auf den Münzen des Quaestor Publi- lius. Ebenso. Jugendlicher Bacchus- Kopf mit Epheu- kranz r. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, dieselben Mo- Sperling nogramme. Ebenso, doch oben t. F Prokesch das letztere nicht ganz sicher, unten liegen- derCaduceus 1., rechts davon ^ oder ^ Ebenso, doch oben ^P" Sperling oder 'ähnlich, unten schräg nach oben ge- richteter Caduceus, rechts ^ Ebenso, oben EE ^ Rauch oder ^ unten WP links ausserhalb des Kranzes Blitz, senk- recht. AMin AITON wundenen kränz. im links zu- sammenge- Eichen- AMIPO im links zu- AlTßN sammenge- wundenen Kranz. Über der Schrift ft< unter der Schrift £ letzteres nicht ganz deutlich. AMino AEITßN sonst ebenso. Fox Herr- mann P'ox 40 Macedonia. 45 JE 40- 49 5h Ms JEA sehr dick 52 53 54 JEs ^3 ^3 Kopf der Artemis r., mit Diadem, am Naclien ragt Bogen und Köcher hervor (diese sind fast immer sehr undeutlich). Noch vier Exemplare. AM4> IPO zwei sich Knobels- A ITß N stossende I dorff Ziegenböcke, auf den j Hinterbeinen ste- | hend. Unbärtiger Herakles- kopf r. mit Löwen- felf AMIPOAIT . . Ebenso, aber linkshin. Ebenso, noch mit Dia- AMinO dazwischen Prokesch dem(Stephane , oben AlTßN laufender Stier ' am Kopt scheint die r., den Kopf nach Mondsichel zu sein. vorn wendend. AMinO und AlTßN im Abschnitt, dazwischen stossen- der Stier r. Kopf der Artemis r. mit Diadem, am Nacken Bogen und Köcher. Noch zwei Exemplare. Kopf des Poseidon mit 1 AM4>in O und im Ab- Band im Haar. Ebenso. ' '4 /K4 '■»5 JE3 i JEsk JE 2 i Ebenso. Ebenso. Apollokopf r. mit Lor- beerkranz und ge- drehten Locken am Halse, wie auf den Münzen Lycien's. Ebenso. Ebenso. Weiblicher Kopf oder Apollokopf (mit Kranz) r. Ebenso. Ebenso. AMl dazwischen nOAlTfiN liegende Ähre r. mit Bliittcrn. Dieser von Mionnet als ährenbekränzt be- schriebene Kopf scheint nach dem Pariser Abdruck wohl eher eine Artemis oder ein schnitt AlTflN Schrei- tendes Pferd r. , vor ihm A oder AI Ebenso, unter dem Bauch des Pferdes O, sonst scheint kein weiteres Monogramm gestanden zu haben. Ebenso, hier oben Ai, rechts vor dem Pferd undeudiches Mono- gramm. Ebenso, ohne Mono- gramm, oben ein sechsstrahliger Stern. AM4>inO dazwischen AITf2N liegende Ähre mit Blättern, rechts- hin. Prokesch 11847 Knobels- dorft" Rauch Gansauge Prokesch Knobels- dorff Sperling Knobels- dorff 42 Macedonif 68 69 70 7' 72 M2i JE3 JE3 73 ^3 74 «5 Apollo mit Kranz; vorliegendes Exemplar zu undeutlich. Ebenso, noch undeut- licher. Weiblicher Kopf r. (wohl Artemis mit dem Diadem, Stepha- ne), nicht Demeter. Ebenso, hier ist der Artemiskopf mit Dia- dem ganz deutlich. Ebenso, hier die Haare der Artemis ähnlich wie bei Apollo, mit gedrehten Locken am Halse. Jugendlicher, schilf- bekränzter Kopf r. (Strymon). Ebenso. AM<1>I , dazwischen OAITßN liegende Ähre r. mit Blättern, unten AMinO dazwischen AEITßN liegende Ähre r. mit Blättern. Oben über der Schrift IftP unten /& Ebenso, doch hier viel- leicht die Endung AlTßN ; das obere Monogramm nicht mehr zu sehen. AMinO dazwischen AlTßN liegender, mit zwei Delphinen ver- zierter Dreizack r., oben am Stiel 1., unter der Schrift, ein klei- ner Dreifuss, unter dem Stiel, über der Schrift, Pflug. — Der Dreifuss nicht ganz sicher, vielleicht ist es ein Monogramm : ftt oder ähnlich? Ebenso, vom Dreifuss oder dem oberen Monogramm nur ein Theil sichtbar, vom unteren Beizeichen nichts. AM4)inO AlTßN Ste- hender Adler von vorn mit ausgebrei- teten Flügeln, den Kopf r. wendend, auf dem Blitz stehend. Vgl. Mionn. S. III, 25, 184, wo der Kopf Perseus genannt wird und Flügel am Helm Ebenso. Behelmter jugendlicher Kopf r. Amphipolis. 43 hat, was unser Exemplar nicht erkennen lässt. j Auf ähnUchen Münzen des Brit. Museums (Ga- I tal. p. 51 Nr. 68 f. > heisst der Kopf Pallas. Mir schemt es eher der des Heros zu sein. 80 iE 2i 1 1 ! Lorbeerbekränzter bär- tiger Kopf 1., wohl Herakles. Die Bän- der des Kranzes hän- gen am Nacken herab, wie bei den Kaisern. Bärtiger Kopf 1., wie es scheint onne Kranz. Roher Kopf 1., ob bärtig oder nicht, ist un- sicher; er gleicht ei- nem ganz schlecht ausgeführten Kaiser- kopf (etwa Augustus). Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz r., am Nacken Scepter. Bärtiger Kopf ( mit Kranz?) 1., wohl Zeus, nicht Herakles. Nike 1. schreitend, in der erhobenen R. Kranz /hier undeutlich), im 1. Arm, schräg, den Palmzweig. AMinO AEITODN von aussen zu lesen, sonst wie vorher, nur un- deutlicher , der Kranz nicht zu sehen. . l . . . ., von aussen zu lesen, Adler wie vorher, ob Kranz oder nicht, ist un- sicher. AM4)inOAEITnN Adler auf dem Blitz, von vorn, etwas r., den Kopf 1. wendend, mit ausgebreiteten Flü- geln. lMA zu den Seiten . . TßN des Adlers von vorn, mit ausgebrei- teten Flügeln auf dem Blitz stehend, im Schnabel Kranz. AMinOAeiTa)N Adler wie vorher. Knobels- dorfif Knobeis- dorff 44 Macedonia. iE 7^ 82 ^3 Bärtiger Januskopf, be- i AM <1>I und im Ab- \ Prokesch kränzt, dicht über schnitt: nOAlTßN 1 dem Kopfe das As- Zeichen I Zwei Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern, auseinander- sprengend; derUnks- hin gewendete hält mit der R. über der Schulter einen Baum- stamm , der andere halt in der erhobenen, zum Wurf ausholen- den Rechten einen einer Schlange ähn- lichen Gegenstand, in der Linken ein grosses Weingefäss ohneHen- kel. Beide Centauren sind bekränzt. Unter der Schrift liegende Ähre r. Fast vollständig beschrieben bei Eckhel Syl- loge I. p. 2^ und Ta£ III. Ganz ungenau beschrie- ben, obgleich nach der Abb. ziemHch deutlich, im Gat. Brit. Mus. p. 50. — Ob die weibliche Figur desPergamenischen Reliefs im Berliner Museum (s. darüber Puchstein, archaeolog. Zeitung 1884 p. 214 »die Schlangenwerferin«), welche mit einem von der Schlange umwundenen Gefäss zum Wurf ausholt, hier etwa zum Vergleich herange- zogen werden darf, mag dahingestellt bleiben. Januskopf wie vorher, das As-Zeichen klein und nicht völlig deutlich. Schrift nicht sichtbar, doch scheint oben lA zu stehen. — Zwei auseinandersprengen- de Gentauren, mit fliegenden Gewän- dern (die wohl irrig für Zweige in den rechten Händen ge- halten wurden). Amphipolis. 45 83 i iE 2^ 84 ' iE 24 f 86 iE2i .E4 87 iE 54 89 iE 5^ iE 3 i 90! iE 5^ 91 { iE8 Undeutlicher Kopf vielleicht Pallas. AMinO über einem r. unbärtigen Herakles | schreitenden Löwen. r. mit Löwenfell. | Rechts von ihm K^ oder ähnlich, unter dem Löwen liegende Keule; das Ende der Schrift stand im Ab- schnitt. Ebenso, noch schlechter erhalten. AM4>inOAEITnN von aussen zu lesen, 1. oben beginnend. Bär- tiger Kopf des Hera- kles r., mit ganz kur- zem Haar, um die Schultern dasLöwen- fell gebunden. Stehende Pallas 1., auf der R. eine kleine rechts- hin (?) gewendete Ni- ke, die L. auf den an den Boden gestellten runden Schild, hinter welchem die Lanze emporragt (hier scheint Pallas die Lanze sicher nicht zu halten). Geflügelter Medusen- AMinO von oben nach köpf von vorn; der' AlTßN unten. Pallas Kopf von spätem Charakter, ohne die Zunge. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. stehend 1., auf der L. Nike r., in der R. Kranz, Palmzweig nicht sichtbar, die L. auf den runden Schild am Boden haltend, hinter dem Schild ragt die Lanze empor. Ebenso. Ebenso. AMinO sonst ebenso. AEITON Ebenso. Knobels- dorfif 1344/1878 Knobels- dorft" 28780 28781 «9539 Prokesch 46 92 I iE 4 93 JE4 94 Ms 95 96 ÄL 4 JEsk 97 ^5 98 JES Macedoni Jugendlicher Kopf des Helios mit Strahlen- krone r. Ebenso, AMino dazwischen AlTflN Delphin r., über der Schrift l^ das Ganze im 1. zu- sammengewundenen Eichenkranz. Ebenso, hier vielleicht Der Kopf dieser beiden Münzen hat eine ganz zweifellose Strahlenkrone und nicht, wie die ähnlichen Münzen des Britischen Museums JCatalog p. 47) angeblich haben, einen Schilf- kranz. Es ist also nicht an den Flussgott Strymon zu denken , der Kopf ist sicher Helios. Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r. AMin o AIJTßN über unter und der Prora r., rechts da- vor N oder ähnlich, rechts vor diesem ein Delphin, nach unten. Ob auch hier links von der Prora das Semis- zeichen S gestanden, ist nicht zu sehen. Ebenso. Ebenso, hinter dem Kopf das Zeichen des Semis S Ebenso. Ebenso, das S zufällig nicht sichtbar. Ebenso, hier links nur fiK^ kein Delphin. AMinO über und AIT^N unter der Prora r. Rechts vor ihr ^, darunter M oder ein ähnUches Monogramm. Der Raum links von der Prora durch Beschä- digung undeutlich. Ebenso, die Buchstaben r. undeutlich, viel- leicht S oder ähn- lich, links Y oder ähnlich , man sieht nur einen Theil. Ebenso, links S, sonst keine Buchstaben oder Monogramme. Amphipolis. 47 99' ^ 4^ 100 -E 4 101 JE 4 io2| iEsIf 103 .£34 sehr [ dick 104, JE 7 AM4>inOAIC Kopf der Stadtgöttin r. mit Mauerkrone, derHin- terkopf verschleiert. Ebenso. Ebenso, links S , dar- über 2S oder ähnlich; rechts vielleicht noch ein Monogramm. AM4>in OAeiTßN He- ros oder Ares stehend 1. im Kriegskleid, über den 1. Arm hängt eine Mantelfalte her- ab, die R. auf die Lanze stütztend, be- helmt. Dass die Stadt -Tyche Artemis ist, beweist folgende Münze: AM4>inOAIC Kopf der TAVP OnOAOC Ste- Tyche wie vorher. hende langbekleidete Artemis T auropolos 1. mit Modius auf dem Kopf, als Tyche, die R. auf die grosse Fackel stützend, in der gesenkten L. Zweig. AM4> inOAlT ßN AMIPO dazwischen in der Mitte ^ AlTßN Scorpion r. Von älterem Styl als die meisten vorher- gehenden, vielleicht um 300 v. C. PO) MH Stehende be- t AMinOAITnN Sitzen- helmte Roma im , kurzen Kriegskleid 1., mit Stiefeln, auf der R. eine kleine, ihr den Kranz reichende Nike, die L. auf die Lanze gestützt. 1 Mionnet sagt, die Figur der Rs. halte eine Nike und Lanze, beides ist auf unserem Exem- de weibliche Figur (Artemis, die Stadt- cöttin) mit der er- hobenen L, sich auf den Bogen stützend, welcher auf dem Sitz des Sessels aufsteht. Fox Dannen- berg 28780 Fox 28780 48 Macedonia. 105 JE 6 106 JE 2 plar bestimmt nicht der Fall, der Bogen wird durch die Rückseiten der Kaisermünzen des Valerian etc. gesichert. CTPYMOON Der liegen- | Inschrift rechts oben Prokesch de Flussgott Strymon j beginnend: AM AeiTOON Thronende weibliche Figur mit hoher Mauerkrone (also wohl die Tyche- Artemis) hnkshin, in der ausgestreck- ten Rechten eine Schale (?), in der nicht erhobenen Linken ei- nen Bogen (?). linkshin, den Ober körper etwas erhe bend, rechts blickend, in der erhobenen Rechten einen einer Peitsche (oder einer Fackel??) ähnlichen Gegenstand haltend, in der linken Hand den Zweig einer Wasserpflanze (ahn- lich dem Kranz des Poseidon auf Münzen des Antigonus). Der Gott scheint bekränzt (unbärtig?), und auf Steinen liegend dar- gestellt zu sein. Scheint bisher nur aus der Beschreibung Sestini's bekannt (Descr. num. p. 8q Nr. 41), welcher den Gegenstand in der Linken der sitzenden Tyche einen Bogen nennt, was hier nicht deutlich ist, aber wohl durch die Kaisermünzen von Amphipolis (s. namentlich Valerian, Gallienus und Salonina) mit der- selben Darstellung gesichert wird. Vielleicht hält auf unserer Münze die Tyche den Bogen wagrecht, die Sehne nach unten. Lorbeerbekränzter Apollokopf r. I Stehender Satyr (?) von I auffallend ' dicken ' Gliedmassen, wie auf den alten thrakisch- macedonischen Sil- i bermünzen r. bär- 5552 Amphipolis. 49 lo; 108 JEi 109 yE 3 110 III 112 »»3 JE 4k JEsh r »>4 JE4h tig(?;, mit langem Haar, in der Rechten einen grossen, hinter der Figur erscheinen- den Gegenstand hal- tend, in der linken nicht sichtbarenHand drei Pfeile? Links im Felde Handleuchter (nicht ), die Flamme nicht erkennbar. Noch zwei Exemplare. auf der Ebenso, sehr schwache Erhaltung Rückseite oben rechts eine Kugel. | Die vier zuletzt beschriebenen giebt | Chaudoir, Gorreciions p. 54, nach Amphipolis, ' Sestini nach Aegina. Chaudoir's Bestmimung ; ist sehr unsicher; Friedlaender vermuthete | zweifelnd Lampsacus. Augustus. KAIZAP OEOYYIOZ (die | AM4>inOAEITnN links Inschrift ist auf kei- j nem Exemplar tadel- 1 los erhalten) Kopf r. | unten beginnend. Artemis auf dem r. laufenden Stier, mit beiden HUnden den Schleier haltend. Noch zwei Exemplare. Ebenso, die Schrift der Vorderseite etwas anders angeordnet. KAIZAPOI lEBAZrOY AHMOY unter der Kopf r. AM4>in . . . Artemis r. auf dem Stier, mit wallendem Schleier. Rauch 12181 Knobels- dorff Knobels- dorff Sperling 28291 Antike Münzen. Bd. 11. 50 Macedonia. "5 JE6 ii6 JE6i, 117 IE6 AMl nOASIT.. Thro- nende Tyche (Ar- temis) r. mit dem Modius, auf der L. vielleicht die Schale. KAICAP CeBACTOC der Kaiser als Ares oder Heros (in der Stel- lung der Virtus- Roma, die Figur ist aber sicher männlich) stehend 1., behelmt, im Panzer^ den r. Fuss auf emen un- deutlichen Gegen- stand (wohl Helm) setzend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo- Die Figur ist nicht Julia, wie Mionn S. III, 27 Nr. 196 nach Sestini beschreibt, sondern, wie immer auf diesen Münzen der; Kaiserzeit, Tyche- Artemis. — Ob die Figur I den Modius oder die Mauerkrone trägt, ist; nicht immer deutlich, bisweilen ist es sicher j die Mauerkrone, vielleicht auch auf diesem I 4252 Exemplar. KAICAP CeBACTOC Der Kaiser als Ares oder Heros 1. in schreiten- der Stellung im Helm und Panzer, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm Parazo- nium. AM4>inO AeiTHN (die Form des Omega un- deutlich, vielleichtOO). Thronende Tyche- ; Artemis 1. (Modius I nicht erkennbar) , in der R. Schale, in der ; L., schräg, den Bogen \ haltend. '\ KAIZAP ZEBAET . . Der; Kaiser im Kriegs- kleid stehend 1. auf einem verzierten Sug- gestus, die R. erhe- bend , die L am kur- zen Schwert. Hinter ihm langbekleidete Figur 1., in der er- hobenen R. einen Kranz nach dem Haupte des Kaisers hin haltend. Die Gruppe der Rückseite gleicht zwar der des Augustus und des hinter ihm stehenden Caesar auf den Münzen von Philippi, doch ist hier der Kranz ganz deutlich (vgl. auch Mionnet AM+inO AEUnr-J Brust- bild der Artemis r., am Nacken der Kö- cher. Rauch Sperling Amphipolis. 5^ ii8| iE 6 i 10 .-E ; I20 JEs 121 ^5h\ 122 iE5 123 JE^ 124 iE 5 125 iE 5 S. III 2: und Catal. d. Brit. Mus. p. 52 .,19: Nr. jj). ' Auf diesem Exemplar sieht die be- kränzende Figur sogar eher weiblich aus, doch gleicht sie auf dem folgenden wieder in der Gewandung dem Caesar in Philippi — Mionnet [sah darin den »Genius der Stadt«, der Catalog des Brit. Museums sagt sicher irrig »praefect«. Der Pracfect kann doch nicht den Kaiser be- kränzen! Sollte es doch, wie in Philippi, der Divus Julius sein? Dass dieser den lebenden Nachfolger bekränzt, wäre nicht unmöglich. Ebenso, weniger gut erhalten. KAICAP CeSACTOC der Kaiser als Ares oder Heros stehend 1. die R. auf die Lanze ge- stützt, im 1. Arm das Parazonium, hier der Griff deutlich nach oben. Ebenso. Ebenso. OE-KAIZAPZEBAZTOZ Kopf des Divus Au- tustus mit Strahlen- rone r. AMinO Aixn N links unten beginnend (nicht ^anz erhalten). Artemis, den wehen- den Schleier mit bei- den Händen über den Kopf haltend, auf dem laufenden Stier r. Ebenso. Ebenso. AMinOAITßN unten. Artemis r. auf dem laufenden Stier, wie vorher. OEOZKAIZAPZE BAI AM4>inOAITßN unten. TOZ Kopf des Kai- , Artemis wie vorher, sers r. ohne Krone. Li via. lOYAlAZEBA ZTH Kopf AM4>inOAITnN unten, der Livia r., der Hin- I Artemis auf dem terkopf wie auf den römischen Kupfer- münzen verschleiert, mit Diadem (wohl nicht Ährenkranz). Stier r. wie vorher. Am Hals des Stiers ein eingeschlagener Stempel mit KA Tiberius. TIKAIZAPIEB BAZTOZ AMinOAITr2N' Arte- mis r. auf dem Stier, wie vorher. Caligula. KAIEAPrEPMANIKOZ oeozzebaztoj: i. unten beginnend. Ju- gendlicher Reiter (der Kaiser) r. im Schritt, die R. erhebend. Die Aufschrift der Vorderseite ist auffallend, kann sich aber wohl nur auf Caligula beziehen, dies beweist schon die Münze mit dem rich- tigen rKAISAPrEPMAN und derselben Dar- stellung des reitenden Kaisers in London (Gat. Brit. Mus. p. 54). Wenn die Darstellung nicht widerspräche, würde man es für -zwei In- schriften halten, die des Caligula (oder des Germanicus) und des von Caligula oft auf Münzen gefeierten Divus Augustus. — Das Omikron scheint auf der Münze mehrere Mal die Theta-Form O zu haben. Claudius. T-KAAYAI0ZE EBAS AMcDinOAlTl^N (das O TO Z (die Theta- nicht ^anz deutlich). Form des O scheint deutlich). Der Kaiser stehend 1. im Panzer, die R. erhebend, in der L. einen Le- gionsadler; die Figur gleicht dem Germani- cus auf den Rö- mischen Kupfermün- zen. Ebenso, nicht ganz so gut erhalten. Artemis r. auf dem Stier, wie vorher. TI-KAAYAI OE EEG oder vollständiger. Der Kaiser 1. stehend, wie vorher, aber auf einer Basis. AMinO Artemis auf dem Stier wie vorher, aberlinkshin. Auch hier das Omikron vielleicht G Tl • KAAYAI OEEE BAET . . Ebenso. AM4>inOAITr2N Arte- mis 1. auf dem Stier, i wie vorher. ' Amphipolis. 53 132 /F - •33 ^ 'A 134 JE 4 '35/^4^ 136 iE 5 137 iE 5 138 iE 3 139 yE6 AM4>inO Artemis 1. auf dem Stier, wie vorher. AM4>inOAI . . \/\ Arte- mis 1. auf dem Stier, wie vorher. . . KAAY lEBAET Ebenso. Nero. NEPa)NK>.au5(c, KAIZAP Nero, ganz der Fi- gur des Claudius auf dessen Münzen glei- chend, stehend 1., ob auf einer Basis ist nicht zu erkennen. Domitian. AYTKAICAPAOMITIAN AMin OAITßN Ste- OC Kopf mit Kranz : hende Tyche-Arte- r. mis 1., in der R. I lange, an den Boden gestellte Fackel, auf . dem Kopf Mauer- ! kröne oder Modius, in der gesenkten L. Zweig, unten r. am Boden runder Schild. Schild und Mauerkrone deutlich auf Mün- zen des Antoninus Pius. Die Artemis -Tyche wird durch den Schild vielleicht in eine Ver- bindung mit Pallas oder Roma gebracht, also eine Art Pantheon? Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. AYTO Kopf des AM4>in OAITON (sicj Domitian r. mit j sonst ebenso. Kranz. AYTOKr'AT . . (oderlAM4>in OAITON (oder AYTOKKAI . .?) AOMI I ON) Gepräge wie TIANOC Kopf mit vorher. Kranz r. | Domitia. AOMITIA AYrOYCClV 1 AM4>inO AI . . . Thro- (sic) Brustbild der nende Tyche -Arte- kaiserin r. mit Dia- dem; der Domitia sehr unlihnlich, wie ein Idealkopf behan- delt. mis 1. in der R. Schale, im 1. Arm Füllhorn (wohl eherals Bogen), wie auf andern Kai- sermünzen (z. B. Ca- racalla, s. u.j, auf dem Kopf Modius. Knobels- dorff •28676/14 Sperling Fox Knobels- dorflf 353/1884 Rauch 54 Macedonia. 140 141 M6 ^5h 1421 JE4\ 143 144 JE 4k JE 4k 145, JE 4\ Ebenso; schlecht erhalten; das Ende der Um- schrift ist deutlich AlT^iN Traian. ..PTPAIANOC Kopf mit Kranz 1. KAICAP TP...NOC der Kaiser zu Pferd, r., einen Feind nieder- reitend, in der er- hobenen R. Lanze. — Die Darstellung ist von Traians römi- schen Kupfermünzen entlehnt. Das auf der Rückseite erscheinende G am Ende der Umschrift ist die Monds i c hei und der Stern, auf Artemis bezüglich, wie die Münze der Sabina beweist. AMinO AeiTCONC Ar- temis-Tyche stehend 1. mit Modius oder Mauerkrone, langer Fackel , Zweig und Schild am Boden, wie auf Domitian's Münzen. Ebenso. AYTOKPA TOOPTPAIA NOC der Kaiser auf einer Basis stehend 1., langbekleidet, die R. erhebend, im 1. Arm Legionsadler. Ebenso, die Kleidung kürzer. AMin OA Ge- präge wie vorher. AMct)inO ... (JON links unten beginnend. Ar- temis auf dem lau- fenden Stier r., den Schleier mit beiden Händen über den Kopf haltend. Ebenso,Umschrift z.Th. undeutlich. Amphipolis. 55 146 JE 4*^ 147 JE 5 Ebenso. Plotina. AMinOA I .a)N eben- Fox so. RACOTeiNA CeBACTH Brustbild mit hoher Frisur r. AM4>in O AITOON Thronende Tyche- Artemis l.mit Mauer- krone, in der R. Schale, im 1. Arm wohl den Bogen und einen undeutlichen Gegenstand (wenn es nicht, wie bei An- ; toninus Pius, erste ^ Münze, nur ein Ge- } wand -Zipfel ist). : 28780 .4^ JE6 i 149I JE 6 Hadrian. AAPIANOC KAICAPder Kaiser als Ares oder Heros 1. schreitend, behelmt, im Kriegs- kleid, die Rechte auf die Lanze stützend, im 1. Arm das Para- zonium. — Die Form O fürOmikron sicher. Sabina. CABeiN . CeBACTH Brustbild mit der ein- fachen Haartracht 1., vor ihr \j, das ist Halbmond und Stern als Abzeichen der Ar- temis, wie oben bei einer Münze Traians, auf der Rückseite. AMcDinOAlT . N Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauer- krone, in der aus- gestreckten R. Schale, im 1. Arm wagrecht den Bogen haltend. ♦ino AeiTCON Thronende Artemis- Tyche 1. (Kopf un- deutlich), in der R. Schale, die L. aufj den senkrecht aufj den Thron gestellten \ Bogen stützend. 28676/17 Knobels- dorff 56 Macedonia. 50 iE 61 151 ^44 15- ^5 153 ^44 154 155 ^^4^ JE 4k A n to ninus Pius. AVTOKPAKAICAP AN TOONIN Kopf mit Kranz r. KAICAP AMTOOl/iei . . Brustbild mit Ge- wand r. Aic A;^TOL)i/ieii/ioc Brustbild wie vorher aus demselben Stem- pel. AMinO AIC oder AMl nOAeiTOON Ste- j Knobels- hende Artemis -Ty- dorff che (Kopf undeutHch) 1., in der R. eine auf den Boden gestützte lange Fackel, die L. auf den runden Schild gestützt. m<\>\ nOAeiTOO. wie vorher; die Mauer- krone ist sehr deut- Hch. Marcus Aurelius. OVHPOC K AICAP Sehr jugendHches Brust- bild des Prinzen r. mit Gewand. Ebenso, derselbe Stem- pel. OYHPO . KAICAP Ju- gendlicher unbärtiger Kopf des Prinzen r. AMinO AEITHN Ste- hende Artemis-Tyche l. mit Mauerkrone, Zweig in der ge- senkten R. , die L. auf die lange Fackel stützend. Ebenso, doch ist die Artemis ganz von vorn dargestellt. AMl n OAITCjON (ob Q. oder Od ist nicht deutlich). Stehende Artemis-Tyche 1. mit Mauerkrone, in der R. die auf den Bo- den aufgestellte lange Fackel, die gesenkte L. auf den runden Schild stützend. Amphipolis. DJ 1,6 JE 4k 1 37 ä: 4 I 158' iE 6^ i 59 ^ 5k 160 iE6 161 Ä-] ') Ebenso, beide Seiten aus denselben Stempeln, i Knobels- dorff AVTKAIC . . MAANTON AM4>in . AEITßN Ste- .... [ nicht völlig deutlich, so scheint aber die Lesung rich- tig . Kopf mit Kranz r. , schwacher Bart, etwas dem Gommo- dus ähnlich, der Um- schrift nach aber sicher M. Aurel. AYTKM ANTßNe NOC (sie) Kopf mit Kranz r. hendeArtemis-Tyche 1., in der R. die grosse Fackel, in der ge- senkten L. Zweig. . . nO A€ITßN Ar- temis - Tyche mit ; Mauerkrone sitzend I 1., auf einem Thron- sessel ohne Lehne, in der R. Schale, über dem 1. Arm Ge- | wandzipfel von eigen- 1 thümlicher spitzer | Gestalt, wie archai- I sirende Figuren. \ AVTKM(?). . ANTßNei i AM4>inO AeiTON Ar- Rauch NOC(nichtganzdeut- i temis wie vorher,! lieh, in schlechten ' doch der Gewand- ! Buchstaben' Brust- zipfel weniger deut- bild mit Kranz und lieh. Gewand r. AMAYCTIN ACeBACTH Brustbild r. AMl nOAeiTHN Arte- 28940 mis r. auf dem lau- fenden Stier, beide Hände erhebend (und wahrscheinlich da- mit den wallenden Schleier über den Kopf haltend). A M4>l . . AeiTHN Ar- Knobels temis auf dem lau- dorff «DAYCXeiN . CeBACTH Brustbild r. der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. das Hörn des Stiers fassend. AYCTeiNA CeBACTH AM4>I nO AeiTßN Brustbild r. Ebenso. <|)AYCTeiNA . Brustbild r. . inOAeiTIlN Arte- mis auf dem laufen- den Stier r., mit der R. einen Pfeil aus dem Köcher ziehend, mit der L. den Bo- gen haltend. Gommodus. . KAICAP KOMOA . . Brustbild ohne Kranz (?) mit Gewand r., un- bärtig. . . . OAermN Ste- hende Tyche- Arte- mis 1., auf dem Kopf Mauerkrone, in der R. die lange Fackel an den Boden gestellt haltend, in der ge- j senkten L. Zweig. Die nicht ganz erhaltene Vorderseite hat vielleicht die Titel imp. Caesar Gommodus, unmittelbar ehe Gommodus Augustus wurde, und den ihm dann zukommenden Kranz, viel- leicht aber auch schon den Augustustitel. Umschrift verlöscht; Kopf r. mit Kranz (nicht deutlich) und schwachem Bart, wie es scheint. Der Kopf ist wohl Gommodus, ziemlich jung. ..ct>in eiT. . Thronende I Artemis-Tyche 1., mit ' Mauerkrone, in der R. Schale, über dem linken Arm Gewand- zipfel von alterthüm- licher Form. Fox Rauch Rauch Rauch Amphipolis. 59 i68 .¥.'> 169! JE 5^ I -o A- [-1 /K .7. .f':3 '73 ^6 AYTKMAXS KOMMAOC sie Kopf mit Kranz und langem Bart r. Ebenso, derselbe Stem- pel. AMinO . . . N Thro- ; Fox nende Artemis 1. wie ! vorher, über dem I 1. Arm Gewandzipfel j (oder der 1. Arm auf! den Bogen gestützt?). 1 Rechts unten die ; Mondsichel, darin | Stern. ! AVTOK .... ßNEINON AM4>in ßN Thro- Knobels- Kopf des Gommodus r. mit langem Bart und Kranz. nendeArtemis-Tyche 1., in der R. Schale, mit der L. den Gewand- zipfel haltend; Kopf undeutlich. dortf AYTOKMAYPKO .... AM4>inO AGI T CON Brustbild mit langem • Thronende Artemis Bart, Kranz und Ge- ' wie vorher, Modius wand r. oder Mauerkrone deutlich. Umschrift nicht sieht- , AM4> Stehende Tyche- bar. Kopf des Com- 1 Artemis 1., in der R. modus mit Kranz und langem Bart 1. die lange, an den Bo- den gestellte Fackel, in der gesenkten L. Zweig. Septimius Severus. cenj . . Ypocne AM4>ino aeitoon PA r. Kopf mit Kranz Thronende Artemis- Tyche 1., in der R. Schale, in der L. den auf den Sessel ge- stützten Bogen in der Mitte, haltend; die Mauerkrone undeut- lich. Knobels- dorff 11185 6o 175 176; M JE6 77i ^ 5k 178I JE 6 179: vE 6 Macedonia. AYTK Brustbild mit Kranz und Ge- wand r. Dom na. lOYAlA AY . OYCTA Brustbild r. Garacalla. AYTKMAYPANTOONei NOC Brustbild mit Krone und Gewand r., unbärtig. ..MA..ANTnNINOC Unbärtiges Brustbild mit Kranz und Ge- wand r. AYA NTßN .... Bär- tiger Kopf mit Kranz r. Geta. Ebenso, doch fasst die 5255 Göttin mit der Hand oben an den Bogen. Die Mauerkrone sehr deutlich. Links neben der Schulter Mond- sichel C, ob in der- selben ein Stern, ist bei der Kleinheit nicht zu erkennen. AMinö Thronen- Fox de Artemis-Tyche 1., Kopf undeutlich, in der R. Schale. AMinO AeiTON Thro- NOC • AIAA nende Artemis -Ty- KA • (SO wohl eher als KAI • Brustbild mit Gewand r. che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, in der L. vielleicht den Bogen. Elagabal. AVKM . . . ANTßNINOC AM4>inOA €ITßN Thro- Bruslbild .sicher des Elagabal, wie die fol- genden: mit Kranz und Paludamentum AVKMAVPANTßNINOC Ce Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r. Ebenso, doch sieht man am Ende das € nicht. nende Artemis -Ty che 1. mit Mauerkro- ne, in der R. Schale, hier in der L. sicher nicht den Bogen. AMin OA Thro- nende Artemis -Ty- che 1. mit Mauerkro- ne, mit der R. die Schale über den bren- nenden Altar hal- tend. Im Abschnitt ein Fisch (nicht Del- phin) 1. AMin OAIT . . Geprä- ge wie vorher. — ►ass das Thier, wel- ches hier einem Del- f)hin ziemlich ähn- ich ist, ein P'isch ist, beweisen deutlichere spätere Münzen, z, B. Maesa und Valerian. Knobels- dorff Knobeb dorrt" Rauch Rauch Gansauge ()2 Macedonia. 185: M 5 186 .87 ^5 /E^k 188 JE 6k 189 190 191 ^.5 ^5 JEsh Maesa. lOYMAI CAAVrOY Brustbild r. Ebenso. AM4>inOA eiTßN Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1. Ebenso. Severus Alexander. AYKMACeVAAGZANAP OC Brustbild mit Kranz und Gewand r. AYK . AAGZANAPOC Brustbild mit Kranz und Gewand r. — Die Form des E ist undeutlich. AVKMACeAAeZANAP OC Brustbild wie vorher. AV • KMAVPAAeSANA POC Brustbild mit Kranz und Gewand AM4>inOA eiTßN Thronende Artemis- Tyche 1. mit Mauer- krone, in der R. Schale; im Abschnitt Fisch 1. Ebenso. AMcDinO AeiTr2N sonst wie vorher. AMinO AeiTßN sonst Rauch Brustbild mit Kranz und Gewand r., auch hier die Form des Z nicht ganz deutlich. die Göttin sich mit der L. auf den Bogen, welcher auf dem Sitze des Thrones aufsteht (es scheint hier eher der Bogen als ein langer Gewandzipfel zu sein). — Fisch 1. im Abschnitt. Amphipolis. 63 M a m a e a. 192 JEsk' lOYAlA^IAMeAArOYC TA sie Brustbild r. AM(t>inO A eiTßN Thronende Artemis- Tvche 1;, in der R. Schale, im 1. Arm schräg das Scepter. Im Abschnitt wohl der Fisch 1. Knobels- dorff '93 ^7h 195 /f:8 196' JE 6^ 197! JE 6 \ i^JEGk Valerianus. AVTKAinO • AlOVAAeP AM4>I HO AeiTßN lANCE Brustbild mit Thronende Tyche- Krone und Gewand Artemis 1. mit Mo- r. dius (auf diesen Mün- zen ist der M o d i u s ganz deutlich, nicht die Mauerkrone), auf , der R. das Idol der j Artemis von vorn, ! stehend, mit Modius, ; lange Fackel in der j R., Zweig in der L. — ; Die sitzende Artemis i halt mit der L. den \ auf den Sessel ge- stützten Bogen. Im Abschnitt Fisch 1. Ebenso, derselbe Stem- AMinOAeiTr2NThro-| 28676/27 HNCH Brustbild mit ncnde Tyche-Arte- Krone und Gewand r. 1 mis mit Modius 1.. mit dem kleinen Idol der Artemis u. s, w. wie bei Valerian, der Bogen in der linken Hand ganz deutlich. 04 '99 iEj M6i. JEy Macedonia. AVTKAinOAierNrAAA . . OC vielleicht das H und N im Mono- gramm. Brustbild wie vorher, r. Salonina. K . . CAAWNINAAVr Brustbild auf der Mondsichel r. Ebenso, weniger deut- lich. Wie vorher, auch hier der Bogen sehr deut- lich. AM*I n O AeiTßN Thronende Artemis genau wie bei Gal- lienus und Valerian. Fisch 1. im Abschnitt. Ebenso. Fox Rauch JE S-? /E4^ Aphytis. Kopf des Zeus Ammon AYT von unten, hnks r. und AlßN von oben rechts neben einem stehenden Adler r. Von gutem Styl, und wie die folgenden ' C. angehörend. wohl dem 4. Jahr. Ebenso. Ebenso. A+Y in derselben An- TAI Ordnung. Adler r. AY TAI sonst ebenso. Herr- mann Fox Prokesch Apollonia. Ö5 X \JEsk .€6 F Apollonia. Bekränzter Jugend liehen Kopf des Apol- lo rechtshin. Ebenso. AflOA von oben, zu AßNOZ den Seiten ' eines grossen zwei- I henkligen Gefässes. I Ebenso, doch scheint hier die nicht ganz deutliche Inscnrift ' APOA AO^^OZ zu lauten. Pellerin Peuples et Villes III S.29 Taf.89, 7 publicirte ein Exemplar als Münze der Insel Apollonos bei Cvrenaica ; der Deckel der Vase, welchen er anglebt, fehlt auf drei uns vor- liegenden Exemplaren, Original- und Schwefel- pasten , und aut den Abbildungen anderer, so auf der im Museum Hunter S, 38 Taf. 6 X publicirten. Auf diesem ist der Kranz des Kopfes der Vorderseite als Epheukranz bezeichnet. Er ist auf allen uns vorliegenden so roh behandelt, dass man ihn nicht deutlich erkennt. Sestini Classes generales, zweite Ausgabe, S. 36 be- schreibt die Münze unter Macedonien, giebt aber die Inschrift als auf der Vorderseite stehend an. Nach ihm Mionnet S. 11147,320, aber Grösse 3. Cousinery hat, wie Chaudoir in seinen Corrections et additions S. 54 anführt, mehrere Exemplare aus Macedonien mitgebracht. Auch scheint die Fabrik macedonisch, und die Stel- lung der Aufschrift ist auch die vielen mace- donischen und nordgriechischen Silber- und Kupfermünzen z. B. denen der Macedones, von Pella, von Amnhipolis und anderen eigene: die beiden gradlinigen Zeilen stehen so, dass man um zu lesen die Münze nicht zu drehen während die derselben Aufschrift sicilischen AHOA . . ■ AnOA braucht, so ^^^^^ Münzen mit _^ „,., 20NUV haben. Diese Aufschrift steht auf diesen neben einem Dreifuss, während auf der Vorderseite ein epheubek rä nztcr Kopf ist. Auch diese Münzen hat man für macedonisch gehalten, allein sie sind sicher von Tauromenium. Auch Imhoof monnaies grecques p. 65) erzählt, dass er ein Exemplar aus dcrChalcidice, zwei aus Thessalonich erhalten und giebt die •Münzen nach Apollonia in der Chalcidice. Imhoof beschreibt den Kopf der Vorderseite ebenfalls als »mit Epheu bekränzt«, also wie in Tauromenium. 1062 Prokesch 66 Macedonia. JE 7k Beroea. : AAeZANAPOY Kopf | KOIMAKeAONr2NBNer2 Prokesch Alexander's des Gro- BCPOie Thronende ssen mit Lüwenfell r. j Hygiea 1., in der Rechten Schale einer Schlange hinhaltend, welche sich vor der Göttin auf einer Cista rechtshin gewendet emporringelt. 2 I iE 7^ AAeZANAPOY Kopf Alexander's mit flie- genden Haaren r. JE6\ AAeiANAPOY Kopf Alexander's r. mit Di- adem und Ammons- horn, die Haare glat- ter angeordnet als auf der vorigen Münze. JEj AAerANAPOY Behelm- ter Kopf Alexander's r. . . . KGAONßNAICNeß BePOl Stehender jugendlicher Krieger von vorn stehend, den Kopf rechtshin wendend, die R. auf die Lanze stützend, im 1. Arm das kurze Schwert. (Alexan- der?). KOINONMAKeAON Zwei Tempel, zwi- schen ihnen ein Punkt, unter ihnen: BGPOIAIß N NGßKOP Es scheint nur i/£w- XOp. , nicht ß. VBU3XC0. zu stehen. KOIN MAKe B Nen BGP AlßN (sie) Stehender halb bekleideter Jüng- ling 1. über einem brennenden Altar opfernd (aus einer Schale), im linken Arm kurzer Stab (Schwert?). Links vor ihm Tisch mit zwei Spielurnen, in jeder ein Zweig, hinter dem Tisch Säule mit Gefäss. — Zwischen Säule und der Figur eoc über die Jahreszahl dieser Münzen (aus i Caracalla's Zeit) s. Eckhel D. N. IL p. iioff. Prokesch Prokesch 424/1882 Bisaltae. Mosses. Bisaltae. Zeit Alexanders I von Macedonien. 67 MS>,\ 28,2 I WOMITAA . . 3 Pferd r. I schreitend, hinter ihm, in der Mitte, ein Krieger mit Hut, in der R. zwei Speere ; | rechts vor dem Pferd ein r. fliegender Vo- gel. Taf. IV, 27. Ähnlich Hunter Taf. 13, IV. Flach vertieftes, vier- 131/ 1874 fach getheiltes Qua- drat. i ^^3^! 3,85 Mosses. Thracischer oder macedonischer Dynast, welcher das Gepräge der Münzen Alexander's I von Macedonien und der Bisaltae hat. Pferd r. schreitend, ge- zäumt, hinter ihm, in der Mitte, ein Krie- ger r. , zwei schräg nach unten gekehrte Speere tragend, ee- nau wie auf oen Münzen Alexander's des ersten. Links oben ein Epheublatt, nach oben gerichtet. fAOz. um ein kleines U3 2 vierfach getheil- tes, erhabenes Qua- drat, das Ganze im flach vertieften Qua- drat. ^3 3,84 Mj 3,82 JRi 3,21 nicht , Ebenso. Ebenso j doch ist Beizeichen hier Kranz. das ein ganz frisch. Ebenso, das Beizeichen hier eine hängende Traube. Der Reiter trägt den Hut. Hier stimmt die im schön- sten Stvl ausgeführte Darstellung völlig genau mit den Te- tradrachmen Alexan- der's I. überein. Taf IV, 28. Ebenso. Ebenso, die Schrift so gestellt: MO Ebenso, äusserst sorg- fältige Arbeit. Schritt : M O 8381 Prokesch 28781 28850 ^3l 2,89 etwas be- schU- digt ^2^ 3' 7 nicht schlecht erhalten /R3 3»54 ^3 3,98 Macedonia. Ebenso, ziemlich roher ' Ebenso, doch M O Styl. Das Beizeichen i cj /^ klein und undeutlich. '^ 3 . Ebenso, ohne Beizei- chen. Ebenso: M O c; tA 3 5 Ebenso, Beizeichen ' Ebenso, doch ist die klein und undeut- Umschrift hier rück- lich. I laufig: . OM I aaE 'p Ebenso, wie es scheint, Ebenso, doch M A ohne Beizeichen. i O fA I 3 5 Gansauge Prokesch Fox Prokesch ^4 3,53 ^2^ 1,57 ^2^ 1,6 M2\ 1,48 JRi\ 1,69 ^A\ JE 4^^ ^^bk Botteatae. Macedonischer Schild, BOTTEATf2N auf einer als Mittelverzierung : r. gewendeten Prora. i Darüber l , unter ^ Ebenso, der Stern hat nur fünf Strahlen. Ebenso. Ebenso. Ebenso. UnbUrtiger Kopf des Pan r. mit Hörnchen, Thierfell um den Hals, am Nacken das gekrümmte Pedum. Ebenso. Ebenso, schlecht er- halten , doch das zweite Hörnchen ebenfalls erkennbar. der Prora AI Ebenso, doch ste!it oben nichts, unten hP Ebenso, oben war viel- leicht ein Buchstabe, unten OE Ebenso, ohne Neben- buchstaben. Ebenso. ■ß" über zwei neben einander liegenden Ziegen r. von einem Hnks geschlossenen Eichenkranz umge- ben. Ebenso. Ebenso. Fox 2838. 28675/15 Prokesch Knobels- dorff 19527 Botteatae. Bottiaea in Chalcidice. 69 0 ^ S 10 JE 5^ .Cs Pallaskopf r., der Helm BOTTEobenundimAb- mitVordertheilen von schnitt ATßN Wei- Pferden verziert und aufgeschlagener Ohr- klar»pe. Ebenso. Ebenso, abgerieben. dender Stier r., rechts von ihm ein oder mehrere Buchstaben oder Monogramme. Ebenso, unter dem Stier 0(?) links ein oder mehrere Buch- staben übereinander (?), rechts undeutlich. Ebenso, nicht sehr deutlich. Unter dem Stier etwa ein Jota (?), andere Buchstaben an den Seiten nicht sichtbar. 28780 Rauch Bottiaea in Chalcidice. I iE 3 2 iE 3 3 ^^3 4 iE 2 Apollokopf mit Lor- j BOT TIAI QN um die beerkranz r. | Lyra. Sehr schöner Styl, wie die besten Münzen des Chalcidischen Bundes und aus derselben Zeit, erste HUlfte des 4. Jahrhunderts. Ebenso. Ebenso. Ebenso, etwas anderer Ebenso, ganz vollstän- Styl. dige Umschrift. Weiblicher Kopf mit j BOT TIA . nN um die spitzem Diadem r. | Lyra. 7/1871 Prokesch Fox Fox 1^3^! ^5 P^bk 4 ^5 5 > 51 6 ^6 Macedonia. Cassandrea. CAS im unten ge- AND schlossenen RE Kranz. — Es scheint sicher nur ein S zu stehen. Claudius. Vexillum in welchem 28780 AVG steht, zwischen zwei Feldzeichen. TICLACAE • A VGGERM | COLIVLAVG Kopf PM . . . Kopf r., viel- j des Jupiter Ammon r. leicht mit Kranz. Nero. NEROCLAVDCAESAR COL-IVL-AVG CASSAN AVGGERMTRPIMPPP 1 DREN Kopf des Am- Kopf mit Krone 1. | mon 1. Domitian. IMPCAESDOMITAVGGE COLIVLAVGCASSANDR RM Kopf mit Kranz r. ENS Kopf des Am- mon 1. Plotina, verfälscht PLOTINAE . . . wohl die ganze Inschrift neu gemacht. Brust- bild der Plotina mit gewohnter hoher Fri- sur r., sehrretouchirt, vielleicht überhaupt aus einem andern Brustbild gemacht. COLIVLAVGCASSANDR ENS Kopf des Am- mon 1. Gommodus. IMLAVRCOM Kopf des jugendlichen Gom- modus (vor seiner Ernennung zum Au- gustus) mit Kranz r., scheinbar ganz schwacher Bart, was den römischen Mün- zen mit diesem Titel aber widerspräche. COLIVLAVGCAS in schlechten Buchsta- ben, das L wie L., das A mit nicht sicht- barem Querstrich, das V einmal so: \/- Kopf des Ammon r. Cassandrea. Cerdylium (?). 71 .¥. 8 /E4 0 ^4 10 1 ^4\ Septimius Severus. . VERAVG . . . Brust- I C OLIVLAVGCASS Kopf bild des Severus mit | des Ammon r. Gewand oder Panzer und Kranz r. I MPCLSE.... VC Brust- Ebenso. bild r. wie vorher, vielleicht derselbe Stempel. Ebenso, Umschrift ver- Ebenso, unvollständig 6168 435/1883 399/1883 löscht. erhalten. Cara calla. MAVRAN TONINVS COLIVLIAV GCASS Kopf Brustbild des Jugend- j des Ammon r. liehen Kaisers mit Kranz und Gewand r. 5263 JE2 2-] /K 2 4 Ä'l 2 Cerdylium (?). Diese Bestimmung ist von Bompois (Revue num. 1863 p. 84); w;egen ihres thracischen Cha- racters und ihrer Ähnlichkeit mit thracischen Münzen von Cypsela und dem König Kotys ist Imhoof monn. grecques P- 51) geneigt, die Münzen dem thracischen Dynasten Kerso- bleptes zu geben , aus der Mitte des 4, Jahr- hunderts V. C. Weiblicher Kopf mit spitzem Diadem r. um ein topfUhn- E K P liches, zweihenkliges GefUss, darunter he- gendes Getreidekorn. Ebenso, zwei Exemplare. Ebenso. Ebenso, ein runder Ein- schlag mit sechsstrah- ligem Stern. Rauch Prokesch Prokesch /- Macedonia. Chalcidice. Die Münzen des chalcidischen Bundes , ge- | prägt in Olynth in der ersten Hälfte des 4. Jahr- hunderts, liegen nach den Metallen und der Grösse, eine Trennung nach dem Styl ist schwer durchzuführen. A^3 ^s 8,6 : Apollokopf mit I beerkranz r. Lor- Taf. IV, 29. Von sehr schönem Styl. XA. Kl. EßN um die Lyra, die rechts mit einem Band versehen ist. Unten in klei- nen Buchstaben EPI APXI . . . 14,16 I Ebenso. 3 ^^\ JRök JR6i. /R6 14,2 13^76 nicht gut er- halten 14,38 14,43 XAA KIA EßN um die Lyra, die rechts das Band hat; unten klein EPI OAYMPIXOY Sehr schöner Styl. — Der Name Olympichos ist ganz deutlich, nicht Olympikos. Ebenso^ der Kranz ist mit vielen Beeren ge- schmückt. Ebenso. Ebenso. Taf. IV, Ebenso, doch unten EPI EYAßPIAA Ebenso, ohne Band; unten EPIAf- XA . . ; ein solcher Name scheint nicht bekannt, das AP nicht völlig sicher. Ebenso, Oben NOY mit Band. EPIP GAYIE 30- Von vorzüglichem Styl. Der Apollokopf vielleicht einer der schönsten, welche uns aus dem Alterthum erhalten sind. Apollokopf mit Kranz | . AA KIA . fZN um die 1., ohne Beeren. Lyra mit Band, an der rechten und lin- ken Ecke je ein Buch- stabe: [T] E Das T ergiebt das Pariser Exemplar aus dem- selben Stempel. Von älterem, hartem Styl. Chalcidice. 73 ■: -R 3,03 Apollokopf mit Kranz XAA KIA EHN um die Fox i nTcht iiUt 1., ziemlich sirenger Stvl. Lyra mit Band. Die Verzierungen der Lyra bilden, wohl nicht zufällif?, zwei fratzenhafie,einander anschauende Profil- gesichter; auch auf, einigen der folgenden i kleinen Münzen ist j diese Eigenthümlich- , keit. I 8,iR54 ^\B.i\ 14,35 j Ebenso, schöner, ern- ; XA AKIA EßN um die I ster Stvl. Lyra mit Band; hier die Gesichts - ähn- lichen Verzierungen der Lyra noch deut- licher. Oben zwischen den Armen der Lyra , kleiner Dreifuss. Die folgenden kleinen Silbermünzen ge- hören sämmtlich der früheren Zeit der Prägung an, wie der Styl des Kopfes und das fast immer ! noch erkennbare Quadratum incusum beweist. j — Das ähnliche Stück mitOAYNOI beim ApoUo- I köpf s. unter Olynth. Prokesch 2,26 I Apollokopf mit Kranz r. 10 i-R 2 2,29 I Ebenso. .R 3 2,26 Ebenso. R 3 ; 2,36 Ebenso, hinter dem Kopf A .R 3 2,03 schlecht erhalten i4,iR2^i 2,38 I^ 3 2,29 Ebenso, ohne Buch- staben. Ebenso. XAA KIA EHN um die Lyra ohne Band, das Ganze im vertieften Quadrat. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, das Quadratum ist hier nur eine schwache Spur von Vertiefung. Ebenso. Ebenso, aber linkshin. XAA um die Lyra, 28780 Knobels- dorff Prokesch Fox II 230 302/ 1 877 37 das Ganze im vertieften Qua- drat. 74 Macedonia. lÖ ^3 2,27 17 ^2^ 2,2 18 JQ 20 26 ^% 7E3 ^2^ ^^34 ^3 yE3 iE2 2,33 schlecht erhal- ten, ver- goldet 0,24 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Apollokopf mit Kranz r., von ziemlich stren- gem Styl. Apollokopf mit Kranz r., sehr schöner Styl. Ebenso. Ebenso. Ebenso, roher. Ebenso. Apollokopf mit Kranz 1., roher Styl, längere Haare als auf den an- deren Münzen. Viel- leicht nicht Ghalci- dice. Apollokopf mit Kranz r. mit dem gewöhn- lichen kurzen Haar. Ebenso. XAA die gewöhn- Z 5 liehe Stellung 2 > der Umschrift, um die Lyra; das Quadratum nur als schwache Ver- tiefung. Ebenso, vom Quadra- tum keine Spur mehr. g _ zu den Seiten < ^ eines Dreifusses. XAA KIA EflN um die Lyra mit Band. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Schrift zerstört. Lyra. G > ^ 2 des Dreifusses. zu den Seiten «3 schlecht erhalten Dicaea oder Dicaeopolis. Diony . . . Dicaea oder Dicaeopolis. Golonie von Eretria, zu unterscheiden von dem thracischen Dicaea, s. .1. P. Si\, Niimis- matic Chronicle XV, p. 97. Kuh stehend r. den Kopf Vierfach getheiltes Qua- wendend und den r. dratuniincusum,dem Hinierfuss erhebend 1 von Mende ähnHch. um sich zu kratzen, i der 1. Vorderfuss ebenfalls erhoben. | Taf. IV, 31. Der Typus der Vorderseite ist den Silber- münzen der Mullerstadt entnommen. Ebenso. Ebenso. Tintenfisch im Hachen Quadratum incusum. AIK der letzte Buchsta- A be unter dem l.eib. Kuh ioder Stier ? stehend r. j Taf. IV, 32. Zeitschr. für Numismatik III, 50. — Hier ist auch die Rückseite den Münzen der Mutter- stadt Eretria entnommen. 75 Prokesch 11412 96/187 Diony... Stadt oder Dynast in Thracien oder Mace- donien um 450 v. Chr. Y/OIA (>(.iii.nii , ein V Ki i.icli i4Llhcillcs(^Lia- 4 Mädchen raubend r. , dralurn incusum. Die Münze muss in der Nähe von Lete und der Orrheskioi geprägt sein. Zeitschrift r. Nimi!lAin eAeCC . ßN Gepräge nOC Brustbild mit wie vorlier, nur sitzt Kranz und Gewand r. Roma auf dem run- den Schild. Im Ab- schnitt OMONOI A Die auf der Rückseite erscheinenden Streifen, welche wie Palmzweige aussehen, sind wohl nur Fehler des Stempels. Ob 'E^sac-swi/ oder 'E^ecrc-awv Stand, ist nicht zu entscheiden. — Mit der Homonoia ist offenbar die der Städte Rom und Edessa gemeint. Rauch E'fon. EL I 2,58 Diese Münzen wurden zuerst Camarina in Sicilien, dann Heraclea Sintica zugetheilt. Cousinery Voyage II. S. 169 (Taf. VI zu 166) giebt diese Münzen zum Theil dem Mons Pangaeus, zum Theil EYon ('Hiwv). Die meisten haben ein Hj allein manche haben andere Buchstaben: m unserer Sammlung©, A, A, im Catalog Lavy I 112: OH; im Num. Ghron. III 138 und im Welzl'schen Catalog sind viele mit anderen Buchstaben. Demnach ist die Zuthei- lung ganz unsicher, ebenso andere Vorschläge (s. Imhoof, monn. grecques p. yj, wo Myrkinos, die Hauptstadt der Edoner, erwähnt wird). Gans r. den Kopf zu- rückwendend; links, nach oben gekehrt, eine Eidechse. Rohes vertieftes Qua- drat, roh in zwei Rechtecke getheilt. 313/1877 Elon. 85 Äil o»97 nicht erste Erhal- tung iRi ',3 ^i^ 1,1 1 I,0) 1,14 1,06 1,05 S. Friedlaender, Zeitschr. f. Numismatik VI p. 8, daselbst auch über andere alte nach Thracien und Macedonien gehörende Electron- münzen. Dass der Vogel überall eine Gans ist, kein Schwan, hat zuerst Sestini Class. gen. 2. Ausg. p. 37 angenommen, dann auch Imhoof monn. grecques p. jj richtig erkannt. Gans r. den Kopf zu- rückwendend. Links oben kleine Kugel. Von altem Styl. Ebenso, links zwei Rin^e , wie zwei Omikron. Gans r. den Kopf zu- rückwendend, den 1. Fuss hebend; oben links, nach unten fekehrt, Eidechse, .inks unten vielleicht 0 oder ein ähnliches Zeichen. Gans r. den Kopf zu- rückwendend , den 1. Fuss hebend, auf einer mit Kugeln und Strichen verzierten Basis stehend. Links oben Eidechse, nach unten , links unten O mit sehr grossem Punkt. Elbenso. Ebenso, das O nicht sichtbar. Ebenso, das O sichtbar. Ebenso, der Schwanz der Eidechse sehr lang und punktiri. Unregelmässiges ver- tiertes Quadrat, durch zwei Diagonalen ge- theilt. Ebenso. Vertieftes, vierfach ge- theiltes Quadrat. Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat. Ebenso. Ebenso, das Quadratum sorgfältiger und von der in Macedonien häufigen Form. ist Ebenso. Ebenso. 9586 Fox Rauch 7123 Sperling Prokesch Fox Prokesch 86 Macedonia. lO .Ri^ o,8() 1 1 y^2 hat einen Henkel 12 ^2 0,86 13 .^2 0,89 H ^2 0,8 15 M \\ 0,87 16 yR2 0,81 17 ^2 0,91 18 ^2 0,89 19 iR2 0,83 20- 22 .4^2 0,82 0,83 0,84 23 ^1 0,78 gut er- halten 24 .^1 0,76 gut er- halten 25 M. 0,42 Gans 1., wohl auf dem verzierten (aber wenig sichtbaren) Fussbo- denstreifen, den Kopf wendend, den r. Fuss hebend. Vor ihr 0 rechts oben die Ei- dechse, nach unten, sehr fehlerhaft ge- zeichnet, wie ein Blitz; wohl missver- standen. Gans r. den Kopf wen- dend, oben 1. Eidechse nach unten, unten links A benso, aber A benso. Ebenso. Ebenso. benso, aber H benso. benso. benso. benso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Denso, doch steht das H hier rechts, vor den Füssen der Gans. Ebenso. Vertieftes nicht getheil- tes Quadrat. Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat. Noch drei Exemplare. Ebenso, aber ohne den Buchstaben. Ebenso. Zwei Gänse neben ein- ander stehend r. da- rüber Epheublatt und H Ebenso. Ebenso. Vierfach getheiltes ver- tieftes Quadrat. Eion. Eurvdicea. 87 2Ö 28 iRi 0)45 i Ml 1 0,5 Ml 947 nicht voll- kom- men j i i Ebenso doch ohne den Buchstaben. Ebenso. Ebenso, doch sind die Gänse hier so dar- gestellt , dass man von der einen nichts wei- ter sieht als den Gon- tour des Halses und den vorderen Theil des Kopfes mit dem Auge. Vertieftes vierfach ge- theiltes Quadrat, die Vertiefungen haben, in etwas unregelmäs- j siger Form, die Ge- stalt des sog. Haken- kreuzes. ' Ebenso, die Haken- kreuzform fast ganz regelmässig. Ebenso. Prokesch Eurydicea. Die Münzen der sonst unbekannten Stadt Eurydicea werden (Sestini Mus. Hedervar. IV, 104, Borrell Num. Chron. III n. 135, Leake num. hellen, p. 53, Catal. Brit. Mus p. 75) nach Macedonien gegeben und für eine zeitweise bestehende Benennung von Cassandrea ge- halten^ welche Stadt nach Polyaenus von einer Königin Eurjdice besondere Gunst erhielt. Eurydice heissen verschiedene Frauen aus dem macedonischen Königshause: die Mutter Philipps IL, die Frau des Demetrius Polior- cetes, die Tochter des Lysimachus, Gemahlin des Antipater, Sohnes des'Gassander. — Borrell vergleicht mit Recht hier die Umnennung der Stadt Ephesus in Arsinoe, nach Lysimachus' Gemahhn, deren Münzen einen den Münzen von Eurydicea ähnlichen Kopf zeigen. Die ganze Zutheilung, welche an sich und namentlich durch die nachweislichen Be- ziehungen einer Königin Eurydice zu der Stadt Cassandrea recht ansprechend schien, wird aber fraglich durch eine Herkunftsnotiz und ein Beizeichen einer Münze dieser Stadt 88 Macedonia. ^Z\ ^3h ^3^ JE 2^ Eurydicea in unserer Sammlung: das aus der Sammlung des verstorbenen Dragoman Dr. Sperling in Gonstantinopel stammende Stück kommt nach einer brieflichen Notiz des durch- aus zuverlässigen und kenntnissreichen Dr. Sp. aus Ephesus und zeigt, was Sperling mit Recht hervorhebt, die Biene — also Gepräge und Fundort deuten auf Ephesus, dessen Münzen mit dem Namen Arsinoe auch einen ganz ähnlichen Kopf zeigen. Jedenfalls wird man die Möghchkeit, dass Lysimachus eine Stadt in der Nähe von Ephesus »Eurydicea«, seiner Tochter zu Ehren, benannt, ebenso zugeben müssen, als die Benennung von Gassandrea oder einer anderen macedonischen Stadt. Gepräge und Styl der Münzen von Arsinoe -Ephesus sind so verwandt mit denen von Eurydicea, dass wohl die ephesische Hei- math oder doch die Nachbarschaft von Ephesus für diese Münzen von Eurydicea wahrschein- licher ist, als Macedonien. Weiblicher Kopf mit Schleier r., ähnlich den Köpfen der Phi- listis, der Arsinoe in Ephesus u. s. w. Ebenso. Ebenso. EYPYAlKEßN neben einem fuss. Ebenso. links Drei- El^enso. Ebenso. Ebenso, rechts imPelde, nach oben gerichtet, Biene. Fox Prokesch Fox Sperling Heraclea. Die Silbermünzen einer Stadt Heraclea, welche sich durch ihren Styl, die acht mace- donische Form des Quadratum incusum, die Anordnung der Inschrift u. s. w. als mace- .^2^ JR2^ /R2 1,84 »,73 etwas be- schä- digt 1,68 Heraclea. donisch ausweisen , werden bald nach Heraclea Pontica in Bithynien, bald nach dem mace- donischen Heraclea Sintica, in der Nähe des Strymon, bald nach dem tief im Lande, im Nordwesten liegenden Heraclea in der Lyncestis gegeben. Die ganz sichern Münzen des bithynischen Heraclea*^ weichen im Styl sehr von den mace- donischen Münzen ab, die hier beschriebenen sind gewiss macedonisch, nicht bithynisch. Heraclea in der Lyncestis war in später Zeit (s. Eckhel II, 71 ' von Bedeutung, in alter Zeit wird sie kaum erwähnt, auch ist es nicht recht wahrscheinlich, dass diese den Münzen von Aenea, Acanthus, nicht unähnlichen Stücke so weit von der Küste entfernt geschlagen sein sollten. Die Zutheilung nach Heraclea Sin- tica ist also wohl vorzuziehen. — Einige der gewöhnlich nach Bithynien gelegten Münzen mögen ebenfalls noch diesem Heraclea an- gehören, vielleicht auch die Münzen von Heraclea Thessaliae? 89 Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell 1. HP Taf IV, 34. 3V Ebenso. Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell r. um ein flaches, vierfach ge- theiltes sorg- fältig gezeich- netes Quadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadratum incusum. Ebenso. HP wie vorher, im > ersten, zweiten ^ und dritten 3V Felde des inne- ren Quadrats: A A M Der letzte Buchstabe nicht völlig erhalten, doch wohl eher als M, nicht als t zu fassen. 28819 Prokesch Fox *) Dass die von Imhoof dem bithynischen Heraclea abgesprochenen grossen Silber- münzen mit sitzendem Bacchus zweifellos diesem bithynischen Heraclea angehören, lässt sich jetzt sicher beweisen. Siehe darüber ifeitschrift f. Numismatik XVI p. 4. 90 Macedonia. Heraclea Sintica. ^3 MG . KAeCOTOON um einen macedonischen Schild. EniCTP INOWA Dies ist die erste sichere Münze dieser Stadt. Hierocles nennt sie "HpaxXBia Irpvuövog^ also der Münzaufschrift entsprechend. — Fried- laender, Zeitschrift für Numismatik VI, 137 (mit ungenügender Abbildung). Die von Imhoof (monn. grecques p. 78) ebenfalls hierher gegebene Münze mit Pferd und Kranz aus den Sammlungen Athen und Prokesch war nicht mehr in der letzteren vor- handen, als sie vom Berliner Museum gekauft wurde. Adaeus. Der Name des »Adaios, Sohn des Adaios« als der eines Beamten der Stadt Lete im Jahre 1 17 V. G. auf einer Inschrift (Imhoof monn. grec- ques p. 114 nach Revue archeol. 1875). Auch sonst ist der Name Adaios in Macedonien häufig, z. B. Heerführer Philipp's, Alexander's, einer des Namens von Polybius erwähnt, u. s. w. — Imhoof setzt die Münzen des Adaeus um 200 y. C, ich möchte sie wegen der z. Th. grossen Über- einstimmung mit den Münzen des Gassande;- erheblich früher ansetzen. — Die Zutheilung Pellerin's nach Heraclea Sintica am Strymon, wegen des Monogramms aus H und P und des C, ist nicht durchaus zu verwerfen, denn die Mono- gramme HP t und 1^ M (also vielleicht €. zu lesen) finden sich nach Imhoof's Beobachtung bei allen fünf verschiedenen Typen des Adaeus, das Gepräge der Keule erscheint bei Heraclea Sintica am Styrmon, und Herakles- kopf und Keule bei dem benachbarten Ort Gotusa (Scotusa), s. Imhoof 1. c, und die Monogramme enthalten ja: Her, Hera, und S oder St oder Si. Apollokopf mit Kranz r. AAAIOY von oben, rechts neben dem Dreifuss; links neben dem Dreifuss, von oben AE oder ähn- lich und ein undeut- licher Buchstabe, et- wa E oder S Heraclea Sintica. Lete. 91 3 ^4 Ms 61 yE4^ 7 ^4 8 iE 34 9 iEs 10 ^3 1 1 iE 2V 12 iE2 »3 iE2 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso , das Mono- gramm hier l-P und ein undeutliches Zei- chen. Ebenso, l-P und Z Ebenso, Hnks Hirsch- I köpf r. darunter R I C(?) Imhoof (monn. gr. p. 113) nennt den Kopf Pferdekopf, es ist aber sicher ein Hirschkopf, vom Geweih nur Spuren; ähnlich ist die Rück- seite der Goldmünzen von Philippi. Bärtiger Kopf rakles r. mit feil. des He- Löwen- AAAIOY dazwischen AE Z liegende Keu- le, die dicke Seite r Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch hP Z Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Eberkopf r. - AAAI dazwischen HP Z Lanzenspitze r. Ebenso. Ebenso. 8925 306/1883 Prokesch 385/1884 Fox Rauch Prokesch I 173/1878 Fox Fox Prokesch ^4-5 9,22 Lete. \AOIAT . . links oben Helm r. im vertieften überderGruppeeines Viereck. Centauren r., der ein Mädchen raubt, wel- ches die R. ernpor- hebt. Verzierter Fuss- boden. Taf. IV, 35. Ahnlich der Münze der Pariser Sammlung, welche \AOlAT3A auf der Vorderseite und die- 3 '4/' 877 92 Macedonia. JR4 9)93 JR2i. Ms 4,57 4,91 selbe Inschrift wiederholt auf der Rückseite, links neben dem Helm hat. Auf unserem Exemplar könnte man auf der Rs. Spuren von Schrift sehen wollen, wenn es nicht nur Zu- fälligkeiten sind. Die hier folgende Reihe der inschriftlosen, selten mit einem Buchstaben bezeichneten, meist sehr alterthümlichen Münzen mit bacchischen Darstellungen, gehören nach Thracien oder Macedonien und sind gewiss in der Nähe von Thasus oder von Lete und von den Orrhes- kiern geprägt. Sie liegen nach althergebrachter, wenn auch zum grossen Theil unsicherer Be- stimmung, alle hier bei Lete, mit Ausnahme zweier mit O, welche bei Thasus liegen; diese Bestimmung ist auch ganz unsicher. — Die angebliche Aufschrift einer der Münzen dieser Reihe mit stehendem Satyr und stehendem Mädchen (Mionnet S. II, 81 Nr. 496 aus AUier's Sammlung, Dumersan, Gab. Allier. Taf. IV, 18 p. 31) NOINIAT . A, d. i. AETAINION, ist nach einem mir im Abdruck vorliegenden sehr guten Exemplar in Gotha zweifelhaft; auf diesem sieht man etwa . . NIAIT, andere Exemplare dieser Münze (derselbe Stempel wie in Gotha) im British Museum liest Head zwar NOIAT(3)A (Gatal. p. 79 Nr. 19 u. 21), erklärt aber die In- schrift selbst für sehr »indistinct«. Auf dem Abdruck sieht man etwa l<*^ONIA^'l, doch kann der Schluss MO auch Zufall sein. Satyr, bärtig, mit Haar- Kleines, rohes vertief- zopf, ithyphallisch, tes Quadrat, r. schreitend, mit der R. ein r. fliehendes, den Kopf wendendes und die L. erhebendes Mädchen am r. Hand- gelenk haltend. Sehr dick, ältester Styl. Ebenso , links drei Punkte oder Striche, unter einander. Ebenso, Punkte hier nicht sichtbar, sehr roher Styl, kein Haar- zopf. Ebenso , das Quadrat grösser. Ebenso, das Quadrat in zwei unregelmässige Rechtecke getheilt. Lete. 93 .R3 6 M4 I 7 M4 8 M4 II 5k M4\ M4h 8,23 I Ebenso, besserer Styl, ! der Satyr mit langem j Bart und langem, I glattem Haarzopf. 9,' 10,8 9,87 9,83 9,38 sehr gut er- halten Ebenso, roherer Styl; oben zwischen beiden Figuren Punkt oder Kugel, links vom Satyr drei Kugeln : •* Ebenso, unten zwischen beiden Figuren Ku- gel, links vom Satyr zwei l rechts von dem Mädchen eben- falls : Ebenso, man sieht links keine Kugeln; zwi- schen beiden Figuren oben Kugel , rechts vor dem Mädchen ebenfalls Kugel. Ebenso. Ebenso, hier links vom Satyr und rechts von dem Mädchen 'je zwei Kugeln: [ Ebenso , das Quadrat unregelmässig im In- neren. Ebenso, roh von zwei Diagonalen getheilt. Quadratum incusum von dieser Gestalt ^ Quadratum incusum, unregelmässig im In- neren. Ebenso. Ebenso, in den unregel- mässigen Erhöhun- gen des Inneren zwei vertiefte Diagonalen. Ebenso, sehr grosses vertieftes Viereck mit unregelm'ässigen Er- höhungen; nahe an einem der Ränder, erhaben, Vorderthei eines Ebers 1., mit 1. Vorderfuss. Ebenso, sorgfältigerer Styl , das Mädchen mit doppeltem lan- gem Haarzopf, Zwi- schen den Figuren: oben Kugel und un- ten Kugel, links vom Satyr Kugel (?), rechts vordem Mädchen Ku- gel. Taf. IV, 36. Die äusserst auffallende Erscheinung einer Darstellung inmitten eines unregelmässig er- höhten Quadratum incusum ist hier völlig zweifellos; andere angebliche Analoga sind be- kanntlich oft Einbildung, wie z. B. der Fuchs im Quadratum der Kleinasiatischen (lydischen) Eiectronmünzen. Fox Rauch Rauch Prokesch 476/1871 94 Macedonia. ^5 13 ^5 M4k Ms subae- rat 9^64 9,85 9,65 9,81 9,8 Grosses, im Inneren unregelmässig erhöh- tes Quadratum incu- sum. Satyr und Mädchen in der Stellung wie vor- her, doch fasst der Satyr mit derR. nicht an das Handgelenk des Mädchens, sondern richtet die Hand nur nach demselben hin, die R. erhebt er unter das Kinn des Mäd- chens. Zwischen den Figuren oben 0 und unter den Händen Ö Das © ist kein Buchstabe sondern Sym- bol, das bekanntlich in jenen Gegenden häufig vorkommt. Vertieftes Quadrat, von zwei erhabenen Dia- gonalen getheilt. Satyr r. , ithyphallisch, mit Thierohren, lan- gen Haaren und Pfer- defüssen , mit der R. das fliehende die L. erhebende und den Kopf 1. wendende Mädchen am r. Arm festhaltend, mit der L. ihm unter das Kinn fassend. Links und oben eine Kugel. Ebenso. Ebenso, nicht ganz voll- ständig. Ebenso, man sieht nur die Kugel links, der Satyr mit langem Haarzopf. Ebenso, man sieht bei- de Kugeln. Ebenso , aber der Satyr mit menschlichen Füssen. Drei Ku- geln links, oben und rechts. Von noch altem, aber sehr ausdrucksvollem und schönem Styl. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, die Diagonalen nur schwach sichtbar. Vertieftes in vier kleine getheiltes Quadrat. Prokesch Fox Prokesch Gansauge Prokesch Fox Lete. 95 19 .1^5; Kbenso aber nur links 1 Ebenso. und oben eine Kugel, j Links, am Kopfe des i Satyr und hinter ihm Spüren von Inschrift. Diese Münze gehört zu der oben erwähn- ten mit der angeblichen Inschrift »Letainion« oder »Letaion« rückläufig. Man könnte hier als ersten Buchstaben ein 1 erkennen. — Auch hier ist der Styl sehr schön, feiner als die vor- hergehende. ^oM^3 9,34 ^^4 8,15 eut er- halten Äi4h 9,93 23 iR I 1,24 241 iR I I 1,16 Stehender ithyphalli- scher Satyr r. mit lan- gem Pferdeschweif, die R. an den Pferde- schweif haltend , mit der L. eine redende Bewegung machend ; ihm gegenüber das stehende Mädchen 1., die R. erhebend, in der gesenkten L. Kranz. Zwischen den Figu- ren, unter der Hand, eine Kugel. Bärtiger Satyr r. stehend mit langem Pferde- schweif, ithyphal- lisch, die R. erhebend, mit der L. die r. Hand des ihm gegenüber- stehenden Mädchens an den Phallus füh- rend; das Mädchen senkt den 1. Arm. Quadratum incusum, von zwei nicht ganz deutlichen erhabenen Diagonalen getheilt. Quadratum incusum, unregelmässig von Diagonalen vierfach getheilt. Ebenso, zwischen den Köpfen der Figuren Kugel, unter den Händen zwischen den Figuren Kugel. Taf. IV, 37. Bärtiger Satyr sitzend r., wie es scheint mit der Rechten den Phallus emporhaltend. Ebenso, aber ziemlich regelmässig zwei er- habene Diagonalen. Vertieftes Quadrat mit unregelmässigen Er- hebungen. Fox Prokesch Fox Prokesch Sehr alt, dickes MetallstUck. Ebenso. Ebenso. Prokesch Prokesch 96 Macedonia. 25 Mi^, 1,01 0,98 26- /R14-2 1,03 29 0,8 1,03 30 ^4h 9.7 9,65 1% Rand beschä- digt 9,66 31- 40 ^4-54 9,52 9,26 nicht schlecht erhalten 8,05 nicht schlecht erhalten 41 ^5 8,36 nicht gut 42 ^5 schlecht erhalten 43 ^5 8,81 ziem- Hch gut Ebenso , man sieht nichts vom Phallus, der Satyr hat einen langen emporgerich- teten Pferdeschweif. Oben hinter ihm und vor ihm Kugel. Flaches Metallstück Noch vier Exemplare. Vertieftes Quadrat, durch zwei erhabene Diagonalen getheilt. Knieender bärtiger Sa- tyr mit langem Haar r., in den Armen ein 1. blickendes Mädchen haltend, das die R. erhebt. Roher alter Styl, die Arme des Mädchens fadenförmig. Vertieftes Quadrat, in vier immer nur an einer Seite vertiefte kleine Quadrate ge- theilt. Noch zehn Exemplare, zum Theil von etwas besserer Zeichnung und besseren Körperformen , das Quadrat ist bei allen in vier kleine vertiefte, mehr oder weniger nur zur Hälfte vertieft geschnittene Quadrate getheilt. Ebenso, guter alter Styl. Ebenso. Ebenso, das Mädchen hat am r. Arm Arm- band, ebenso am 1. ein wie es scheint doppelt gewundenes Armband. Ebenso. Ebenso. Ebenso. i'3 Prokesch Fox Fox Dannen- berg 28780 Fox Fox Prokesch Prokesch Prokesch Prokesch 28944 Knobels- dorff Rauch 28944 Lote. 97 |k 47 ^5 Ms 48 49 ^5 ^5 ^5 842 8,35 8,15 be- schä- digt 8,3 8,85 8,45 8,7 849 Die drei folgenden von weniger strengem Styl und naturgemässer werdenden Zeichnung i Ebenso, ohne Arm- Ebenso. bUnder. i Ebenso. Ebenso. Vertieftes Quadrat in vier kleine halb ver- tiefte Quadrate ge- theilt Ebenso. Ebenso. Bärtiger, kahlköpfiger Satvr knieend r. , ein 1. blickendes Mäd- chen im Arm haltend ; das Mädchen streckt die R. aus, die Hand erscheint hinter dem Satyrkopf. Rechts ne- ben der Schulter des Mädchens Delphin, nach unten. — Von sehr gutem Styl, wohl um 430 V. G. Ebenso, kein Delphin, i Ebenso, an derselben Stelle A | Das A auf Lete deuten zu wollen, ist ebenso unsicher wie die Deutung des A auf Amphipolis, O auf Thasus. Ebenso, doch A Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, ausgezeichnet schöner Styl. Taf. IV, 38. Die ähnlichen Münzen mit 0 liegen noch nach der älteren unsicheren Bestimmung bei Thasus. Es folgen die Halbstücke der vorher- gehenden Reihe mit kniecndem Satyr mit Mäd- chen, im Styl den verschiedenen Sorten der Doppelstücke', der rohen wie der feiner ge- zeichneten, entsprechend. Der Übersichtlich- keit wegen ist hier die Reihe der halben Werth- stücke von den grossen getrennt. Gansauge Fox Prokesch Prokesch Prokesch 11752 231/1885 Antike Münzen. Bd. II. 9» Macedonia. ■«3 3,95 ^3- 3l 4,04 3,,8 nicht schlecht erhalten 3,54 gut erhalten 3,52 schlecht erhalten ^5 4,03 schlecht erhalten ^3 3,78 ^3 3,5 ^3 3,37 ^3 3,3 ^3 3,34 ^3 3,13 subae- rat Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit Mädchen im Arm, das den r. Arm erhebt. Sehr al- ter Styl, die Arme des Mädchens fast faden- förmig. Vertieftes Quadrat, in vier zur Hälfte ver- tiefte kleine Qua- drate getheilt. Gansauge Noch vier Exemplare. Ebenso, von ziemlich gutem Styl. Kahlköpfiger bärtiger Satyr knieend r., ein Mädchen im Arm hal- tend, das die Rechte ausstreckt, die Hand erscheint hinter dem Kopfe des Satyr. Gu- ter, späterer Styl. Ebenso. Ebenso, der Unterkör- per des Satyrs von vorn, langer Pferde- schweif. Sehr guter Styl. Ebenso. Ebenso. Ebenso, der Satyr mit Epheu und Epheu- traube bekränzt, sehr schöner, v^enn auch derber Styl. Taf. IV, 39. Ebenso. Ebenso, fast ganz regel- mässige Theilung in vier kleine Quadrate. Ebenso, die Quadrate nur halb vertieft. Ebenso , fast regelmäs- sige Theilung und Vertiefung. Ebenso. Ebenso. Ebenso, die theilen- den erhabenen Linien sorgfältig verziert, mit Halbkugeln an den Enden. Rauch Dannen- berg Fox Fox 1^599 Prokesch II 274 Fox Sperling Gansauge 41/1878 Lete. Mende. 99 64 .^^2 1,2 69 2 70 I .^^2 0,97 I,II '''^ 0,98 ^«3 71 .4^ I I 0,95 Knieender bärtiger Sa- tyr r. mit langem, punktirten Haarzopf und punktirtem Pfer- deschweif, mit der L. an den Phallus fas- send. Sehr alter Slvl. Vertieftes vierfach ge- theiltes Viereck, die kleinen Quadrate nur zur Hälfte vertieft. Fox Noch fünf Exemplare, das Quadrat zum Theil ziemlich regelmässig getheilt. Ebenso. Ebenso, ohne Pferde- schweif. Ebenso, fast ganz re- gelmässig in vier flach vertiefte Quadrate ge- theilt. Unregelmässiges, sehr roh vierfach getheil- tes und nur theil- weise vertieftes Qua- drat. Fox Fox Gansauge 7108 Gansauge Rauch Mende. .^^4 8,34 Esel 1., ithyphallisch. Die Bewegung der Füsse kaum sicht- bar, er scheint mit dem r. Vorderfuss etwas zu schreiten. Vor dem Thier wie Spur von Buchstaben, wie A, was sonst auf den uralten Münzen der Stadt nicht vor- kommt. Das MetallstUck sehr dick Vertieftes Viereck , aus sechs verschieden grossen, z. Th. sehr tief eingeschlagenen Dreiecken bestenend. uralter Styl; em gleiches Stück: L. de Hirsch, annuaire de la societe de Numismatique 1884 p. 34, Taf. I, 5. Prokesch ?• 100 Macedonia. ^3^ JR6^. M3 JE 2'^ JE \\i 2,52 15,92 etwas oxydirt 2,57 2,53 Esel 1., ithyphallisch, den r. Vorderfuss et- was erhebend. Vertieftes Viereck, aus fünf vertieften Drei- ecken bestehend. Alter Styl, flaches Metallstück. Bärtiger , unten beklei- deter Dionysos 1. auf dem r. schreitenden Esel liegend, den Gan- tharus in der R. und ihn auf das r. Knie stützend. MEN AA . O N um ein Linienquadrat, darin Weinstock mit vier Trauben, das Ganze im flach vertieften Quadrat. — Die In- schrift war jedenfalls Dupre's Exemplar, im Gatalog dieser Samm- lung 1867 abgebildet. Ebenso. Ebenso. Taf. I, Nr. 192 etwas verschönert MEN A AIH um eine Amphora, das Gan- ze im flach vertieften Quadrat. Jugendlicher Kopf r. (wohl Dionysos, vom Epheukranz nichts erkennbar). Jugendlicher Kopf 1., ob mit Kranz ist nicht erkennbar. Ebenso. MEN AAI riN um zwei neben einander ste- hende Amphoren. MEN AA . um eine Amphora. 28780 Fox Prokesch 28780 Prokesch /R5 9,64 Neapolis. Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge von sehr schönem, altem Styl, von vorn. Taf. V, 40. Vertieftes Quadrat, in vier nur zur Hälfte vertiefte kleinere ge- theilt. 9587 Neapolis. 10] 2 -R 4 9o6 9,48 9,88 8,30 •,JR4-4^ Rand I be- i schä- i digt r; .R4 9,82 7 ^^3 3,82 Ebenso. Ebenso. Noch drei Exemplare, das letzte von etwas abweichendem Styl. :r^i^3i ,R3 ^2||-3 8 JRji 3,8 '* Mii 0,88 10 .fi 1 0,96 1 1 -R 1 0,99 12 .«3 ,,89 Ebenso, von weniger gutem Styl. i Ebenso, guter Styl, I nicht ganz so alter- thümlich. Ebenso. Ebenso, sehr schöner alter Styl, wie die er- sten grossen Stücke. Ebenso. Ebenso. Gorgoneion mit ausge- streckter Zunge, von vorn. 1,84 1,83 1,85 »o9 •»73 1,76 «»79 1,87 '»79 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, fast regelmässig in vier kleine vertiefte Quadrate getheilt. Ebenso. Ebenso. NEOn von oben, rechts neben einem weib- lichen Kopf r. (Aphro- dite), das Ganze im abgerundeten ver- tieften Quadrat. Noch vier Exemplare, die beiden letzten ) mit etwas veränderter Figur. ) Ebenso N E um den weib- P O liehen Kopf r. im vertieften, kaum als Quadrat zu be- trachtenden Felde. Noch neun Exemplare. Sperling Gansauge Prokesch 234/1885 Fox Fox Fox 533/1872 28786 Fox Knobels- dorff 4199 Fox Prokesch Rauch 235/1886 7100 Herr- mann 236/1885 Sperling Fox 237/1885 ^ 9390 , Prokesch I02 MacedoiiJa, 28 •/(i Ai2*r. Ai3 MS\ '»8' 3»7^> 3,^> Ebenso, anderer Styl, roher. Gorgoncion wie vorher, aber von besserem Styl. Taf. V, 41. Kbenso, 30 3'. 3>55 /!-: I :v^ /!«: I Taf. V, 42. Ebenso, ß P um den weib- 3 Z liehen Kopf r, im stark abgerun- deten vi-r\\r\'\i-]\ Chia- drat. N um den be- P O kränzten weib- lichen Kopf r. EOn um dcu weib- lichen Kopf r,, dessen Frisur freier ange- ordnet ist als die der anderen M Unzen. Vor dem Kopf r. eine kleine Taube r.; also als Aphrodite ge- sichert. NEOPOAlTEnN rechts oben beginnend, ne» ben und unter dem weiblichen Kopf r. mit hinten aufgebun- denem Haar. Ebenso. NEOPO über dem weib- lichen Kopf mit auf- gebundenem Haarr.; hinter dem KopJ",nach oben gerichtet, links- hin, Heuschrecke. Von schönem Styl und den kleinen Silber- ni(ln/f'n n)if NEOP gleichzeitig. l'.benso. Ebenso, die Sclirift z. Th. verlöscht und mehr vor dem K(K)f, man sieht etwa .,0P Prokesch Prokescl) Prokescli Sc; IÖ3 Ebenso. Schrift fast verlöscht, wohl anders ange- ordnet und kürzer. Wei blicher Kopf r., ^ hinter ihm undeut- , liches Beizeichen. 28781 .€1!, Ebenso Ebenso. Schrift verlöscht Weib- licher Kopf r. 3 / über dem Kopf mit hoch aufgebun- denem Haar L, da- hinter schräg ein Getreidekom. Sehr schöner, leicht alter- thUml icher Styl. Fox Rauch Gorgoneion mit aus- gestreckter Zunge, von neuerem Styl, aber doch den alteren Silberm Unzen sehr ähnlich. NEAnOAl zu den Seiten TON einer langbe- kleideten weiblichen Figur mit Modius von vom. in der R. grosse Scnale, in der L. vielleicht eine Frucht, fast wie ein Mohnkopf ^gestaltet, oder ein kleines run- des Gefäss? Die Figur ist die Stadtgöttin von Neapolis, wie R. Schöne, Griechische Reliefs 1872 Nr. 48 Taf. VII nachgewiesen. Das dort besprochene Reliel zei^ fiber einer auf ßündnissverhand- lun^pen zwischen Athen und Neapolis '^36 v. C bezOglicben Inschrift die Darstellung ^ Pallas, als Scadteötttn Athen's, einer kleinen, inschrift- : lieh als mAPOENOC bezeichneten, archaisch ge- | kleideten weiblichen Figur mit Modius — der | Scadfgjöttin von Neapolis — die Hand reichend. , Diese Figur, welche in der Hand vielleicht einen uodeiiilichen kleinen Gegenstand hält, i^, wenn mach viel aHenhOmlicber, iast wie ein Xoaoon behandelt, doch sicher identisch nm der auf der Münze dargesttllcen Göttin. 28780 104 Macedonia. Die Beischrift riAPOENOC deutet auf Artemis (s. Schöne 1. c. p. 23), welche unter diesem Namen in Chersonesus Taurica und an andern Orten verehrt wurde. — Die Attribute, welche die Göttin auf der Münze trägt, passen aller- dings wohl nicht zu Artemis und mögen irgend welche locale Bedeutung haben , denn an Per- sephone, welche einmal von Sophokles ITap^lvo; genannt wird, darf man deshalb allein wohl kaum denken. Die Münze ist wohl jünger als die erwähnte Inschrift, welche die Stadt noch, wie die übrigen älteren Münzen, NEOflOAlC nennt statt des NEAnOAlS! der beschriebenen Kupfer- münze; diese stammt aus der in Salonichi ge- machten Sammlung Michanovich, Olynthus. JR6 ^7 AS JR6 '7A ^A 2,43 Viergespann im Schritt r., der bärtige, be- kleidete Wagenlenker hat die Geissei in der R. — Über dem Pfer- de Kugel. Taf. V, Adler im flach vertief- ten Quadrat 1. flie- gend, um dasselbe grösseres, durch er- habene Diagonalen getheiltes vertieftes Quadrat. 43- Wegen des auf den etwas späteren Münzen von Olynth dargestellten fliegenden Adlers dieser Stadt zugetheilt. — Von sehr schönem uralten Styl, wohl um 500 v. C. Ein zweites Exemplar aus demselben Stempel. Pferd r. stehend, den 1. Vorderfuss erhe- bend, an eine in der Mitte stehende ioni- sche Säule angebun- den. Links über dem Pferde Blume von drei Blättern. Taf. V, 44. ^ O um den r. flie- • > genden, eine Schlange im Schnabel haltenden Adler, das Ganze im flachver- tieften Quadrat. Fox 385/1873 28633/2 Olynthus. Orrhescii. 105 -R2:, 2,18 nicht voll- kom- men -^3 2,25 Laufendes Pferd r. mit herabhängendem Zü- gel. OAYNOI unter und ne- ben dem Apollokopf mit Kranz r. O präge wie vorher. (wohl 2 w)Ge- XAA Kl AE ßN um die Lyra, das Ganze im flächvertieften Vier- eck. Taf. V,45. Olynth ist Prägeort aller Münzen des chal- cidischen Bundes mit Apollokopf und Lyra, vielleicht ist aber die Inschrift hier OAYNÖlo?, nämlich Apollo, zu ergänzen. Prokesch 49/1873 .R4 1 9o5 1 /K4 erhalten ^4 9,92 M4i i 9,7' M.4i 9,3 Ms 9,38 Orrhescii. Unbekannte thracisch-macedonische Völ- kerschaft, ihrem Gepräge nach in der Nähe von Lete ansässig. Alle ihre Münzen sehr alt, um 500 V. C. Wßq^HS^ß Bärtiger Centaur mit langem Haarzopf r., ein Mäd- chen in den Armen haltend, das die Rech- te erhebt. Taf. V, 46. Ebenso^ weniger voll- ständige Inschrift. Ebenso . doch ohne In- schrift, etwas anderer, wohl älterer Styl. Ebenso. Ebenso , flacherer Styl, unten deutliche Perl- linie als Fussboden. Vierfach fast als ver- tieftes Hakenkreuz ^etheiltes Quadratum incusum. Ebenso. Ebenso, die Vertiefun- gen etwas anders. Ebenso, fast ein ver- tieftes Hakenkreuz bildend. Ebenso. Vertieftes, in unregel- mässiger Weise in fünf Vertiefungen ge- theiltes Quadratum incusum. 318/1872 Prokesch Fox 28382 Fox I0() Macedonia. 0,85 ORR (das letzte R etwas schräg, nicht ganz deutüch) über einem mit dem r. Vorder- fuss knieenden Stier. Flach vertieftes , durch erhabene Linien sorg- fältig in vier Qua- drate getheiltes Qua- drat. 28780 M6 10,4 JR6 ^5h 10,3 be- schä- digt 2,43 ^3 iE 2^ 2,32 Orthagoria. Nach Plinius identisch mit Maronea, nach Strabo in der Nähe von Maronea, nach einem späten geographischen Schriftsteller identisch mit Stagira in Macedonien. Letztere Angabe wird jetzt als spät und unzuverlässig ange- zweifelt. Kopf der Artemis r. mit welligem Schei- tel, am Nacken der Köcher; Ohrring und Halsband. Taf. V, 47- Ebenso. Ebenso. OPOAfo von oben, zu PEQN den Seiten eines reich verzierten Helmes von vorn, mit herabhängenden Ohrklappen. Über dem Helm Stern, un- ter dem Helm H" Ebenso- Ebenso. Ebenso, doch ohne Mo- nogramm. Kopf der Artemis von vorn , mit Ohrringen und Halsband, links an der Schulter der Köcher. Der Kopf erscheint genau ebenso auf Mün zen des König Philipp mit dem Reiter auf der Rückseite, wahrscheinlich Philipp's IL Auch die übrigen Silber- und Kupfermünzen mögen derselben oder z. Th. einer etwas späteren Zeit angehören; die Artemis der grossen Silber- münzen gleicht der auf den Goldmünzen des Pyrrhus. Ebenso. Apollokopf mit Kranz r. Ebenso. Ebenso, OPOA . PEß. man sieht nur Prokesch 28780 Fox Knobels- dorff Fox Prokesch , .E4: Pella. Pella. Kopf des Poseidon r. mit Diadem. 107 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r. Ebenso. Apollokopf mit Lor- beerkranz und hin- ten aufgebundenem Haar r. riEA und im Abschnitt AHZ stehender Stier r., der Kopf von vorn ; rechts vor ihm : ^ unter dem Leib AK Ebenso, das Mono- gramm rechts scheint etwas reicher. Ebenso , die Mono- gramme hier: rechts A oder noch reicher, unter dem Leib "1^ Ebenso, rechts N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, unter dem Leib KK Ebenso, rechts undeut- lich, unter dem Leib [»T oder ähnlich. Ebenso, hier drei Mono- gramme; oben über dem Lambda N< oder ähnlich, rechts AI und unter dem Leib AI Ebenso, oben N oder ein Monogramm mit diesem Buchstaben, rechts t. oder ähnlich, unter dem Leib ^ Ebenso, das Mono- gramm unten das- selbe, alles übrige un- deutlich. riEAAHZ links, von un- ten neben der Lyra. Rechts, von unten, Das erste Monogramm nach Hunter Taf. 42, V ergänzt. 9591 Knobels- dorff Knobels- dorff Fox Rauch Knobels- dorff io8 Macedonia. ^34 JE3 13 JEsk 14 15- i8 JE 2^ iE 3-2 ^3^ 19 ^3i iE 2^ ^4^ Ebenso. Ebenso , einfachere Haartracht. Ebenso. Apollokopf mit Kranz r. Ebenso. Ebenso, dieselben Mo- nogramme, weniger deutHch. Ebenso, undeutliche Monogramme. Ebenso, hier flEA sehr gross und vielleicht AHZ auf der andern Seite, letzteres sowie etwaige Monogram- me aber unkenntlich. riEA von oben, zu AHZ den Seiten des Dreifusses mit gros- sem Ring oben und einem Aufsatz. Links von der Schrift , von oben nach unten, AP; rechts Spuren eines Monogramms. Ebenso, ohne Mono- gramme. Noch drei Exemplare. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Pallaskopf r. mit ver- ziertem Helm, dem auf den späten athe- nischen Silbermün- zen ähnlich. riEAAHZ von oben, rechts, und Ö oder ähnlich und AK von oben, links, neben dem Dreifuss von ge- wöhnlicher Form. riEA von unten, zu den AAZ Seiten des Drei- fusses. Rauch 1 1029 28850 Knobels- dorff Knobels- dorff Rauch Rauch Rauch Gansauge (lEAA von unten, zu Prokesch AlßN den Seiten des Dreifusses. HEA oben und AHE im Abschnitt; wei- dender Stier r. , Kopf von vorn; oben hin- ter der Schrift N un- ter dem Leib ff* oder ähnlich. Knobels- dorff Pella. log .1:4 5 iE 4 JE 4h JE 4h JE 4h JE4 JE4 JE4 IE4 JE4 Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso (verlöscht). Ebenso (deutlich). Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, nur ein Mo- nogramm, unter dem Leib , f oder ähnlich. Ebenso, oben vielleicht ein Monogramm, un- ter dem Leib ä Ebenso, oben undeut- liches Monogramm, unten ^1 Ebenso, oben H oder ähnlich, untQn W Ebenso, oben undeut- lich, unten AT Ebenso, oben (^ oder reicher, unten W* Ebenso, oben ßE, im Abschnitt, am Ende der Schrift (5P Ebenso, oben ftt oder reicher, unter dem Leib t Ebenso, oben kein Mo- nogramm, unter dem* Leib K oder Kl Ebenso, unter dem Leib ein Pflug, dessen lan- ge Handhabe oben rechts hinter dem Halse des Stiers vor- ragt. Ebenso, nicht so voll- ständig. Ebenso, ohne Beizei- chen. Ebenso. Ebenso. Herr- mann Wolanski Knobels- dorff 1 1216 Prokesch Fox Ansbach- sche Samml. Rauch Rauch Fox 1 1217 I lO Macedonia. ^3 JEs Ms JE4 JE4 JE 4 JE4 M4\ JE 4h Ebenso. Ebenso. Pallaskopf r. , der Helm mit Pferdeköpfen, rennendem Greif und Arabesken verziert, genau wie auf den späten athenischen Silbermünzen. Ebenso. Weiblicher verschleier- ter Kopf von vorn (wohl Demeter, doch ist kein Ährenkranz zu sehen). Ebenso. Ebenso. Jugendlicher Kopf r. mit geflügeltem Helm, der oben in einen Greifenkopf umge- bogen ist (Perseus oder Roma oder Pal- las). Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, hier scheint unter dem Leib ein undeutliches Mono- gramm zu stehen. Ebenso , Schrift un- deutlich, wohl kein Monogramm. . EAA . . im Abschnitt. Nike auf dem eilen- den Zweigespann r., unter den Pferden liegende Ähre r. mit zwei Blättern. Ebenso, HEAAHZ riEA oben und AHZ im Abschnitt. Wei- dender Stier r., Kopf von vorn, über dem Kopf 181 , unter dem Leib AR und hinter der Schrift unten lie- gende Ähre r. mit zwei Blättern. Ebenso. Ebenso. AT im links zu- riEAAHE sammenge- AT wundenen Eichenkranz. Ebenso, doch oben AT unten Ap Ebenso, oben AT unten Ebenso, doch oben I?E unten TP Pella. 47 .H 4 I Kopf des jugendlichen, flEA über und | unbiirtigen Pan r. mit ; AHZ unter zwei neben- i zwei Hörnchen an ' einanderliegenden | Rauch der Stirn, am Nacken Spuren des Pcihim. Brustbild des jugend- lichen Pan r. mit Thierfell um die Schultern, am Nacken das gekrümmte Pe- dum, Hörnchen an der Stirn. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ziegen r., oben AZ Das Ganze in einem Kranz (Eichenkranz auf den ähnlichen Münzen der Bottea- I ten^. riEA von unten, AHZ zu den Seiten der kämpfenden Pallas r. mit archaisch behan- deltem Gewand, Speer in der R., Schild in der L.; links unten fiT rechts I Ebenso, die Mono- gramme hier W und Ebenso , doch y^ und i Ebenso, doch ^ und ein undeutliches Mo- nogramm. Ebenso, doch NP und H oder reicher. Bärtiger, vielleicht be- PIEA über und krünzier Kopf (des \ AH Z unter dem wag- Zeus) r. rechten geflügelten I Blitz; rechts oben i I und rechts unten fiE Ganz ungenau abgebildet und beschrieben bei Prokesch, nicht bekannte Euronaeisch- griechische Münzen, Abb. der Berliner Akademie 184^ p. 75. Er nennt den Kopf »caput Fauni«, es ist aber weder an einen »Faun« noch an den doch wohl damit gemeinten Pan zu denken. Die Münzen von Pella entsprechen fast alle denen mit MAKEAONßN , bei welchen sich die- selben Sorten finden: Apollokopf 3G Dreifuss; Perseus- oder Romakopf X Kranz; so wird auch die Sorte der Makedoner-Prägung: Zeus- kopf X geflügelter Blitz in der vorliegenden Münze ihr entsprechendes Gegenstück haben. Prokesch Knobels- dorff" Knobels- dorfif Gansauge Prokesch 12 Macedonia. 54 ^54 55 R^\ ^ ^4^ Der Kopf ist zwar roh und der Kranz kaum zu erkennen; sicher ist der Bart. Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r. riEAAHZ hnks, von oben. Kopf des Zeus r. mit nicht ganz deut- Hchem Kranz. . EAAH . oben in gera- der Linie. Adler mit ausgebreiteten Flü- geln r. auf dem Blitz stehend, links C^, rechts \^ oder noch reicher. nEAAHZ im Halbkreis oben. Adler mit aus- gebreiteten Flügeln auf einem Stab oder Scepter stehend r. Zeit des M.Antonius und Octavian. HEAAAlßN Hnks, von oben. Brustbild der Nike r. ohne Flügel, von portraitartigem Charakter und für Octavia gehalten. riEAAAlßN 1. von oben. Nike 1. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, über die 1. Schulter den Palm- zweig haltend. Ganz ähnhche Münzen haben auf der Rück- seite die Umschrift der Triumvirn: M • ANT • AYT • r • KAI • AYT, auch in Thessalonice findet sich die gleiche Prägung und Umschrift der Triumvirn. — Ob auf diesen Münzen mit riEAAAlßN vielleicht rechts noch die Triumvirn- Umschrift stand, lassen die mir vorliegenden Abdrücke unsicher; vielleicht war die Umschrift vorhanden. Augustus. CAESA-R-F-L-ARVNT- NS-ll-VIR-QVINKopf des Octavian r. SPES im Abschnitt. CO LONIAE PELLENSIS langbekleidete weib- liche Figur 1. in der R. zwei dreigetheii- te Blüthen (wie es scheint) haltend. Ein zweites Exemplar aus denselben Stempeln. Vgl. über diese merkwürdige Münze Zeit- schrift f. Numismatik I p. 169. Zu lesen ist CAESAR F • L • ARVNTIVS u. s. w. Mommsen 484/1: 220/1875 18780 508/1872 Pel »»3 : 7 iE4 iG6 JE 61 JE6\ IE 7k schlug vor, das F in Filius zu ergänzen, so dass Octavian hier »(Caesar filius« genannt würde. Ein L. Arruntius kämpfte bei Actium mit und war 732 Gonsul; die Lesung FLavius als Gentilname scheint nicht gut möglich. — Die Münze ist wohl als Gründungsdenkmünze von Pella zu betrachten, ähnlich wie der so- genannte »Brutus« s. oben bei Diumi mit der von Fröhner wohl richtig ergänzten Umschrift PRINCIPIum FELIX Rs COLoniae IVLiae. Falsche E^eschreibunc und irrige Lesung der Münze des Aruntius oei Sestini Glass. gen. 2. Ausg. p. 37. M. Aurelius. . O . . . Kopf r. , wie es Umschrift verlöscht; der scheint sicher M. Au- gewöhnliche Typus rel , mit langem Bart. von Pella, Pan auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm an den Kopf legend, im 1. Arm Pedum. Einzelne Spuren der Umschrift, etwa P. Pan auf dem Felsen sitzend 1., die R. auf den Kopf legend. COLIVLAVSPeLLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, den r. Arm auf den Kopf legend, unter dem 1. Arm, am Felsen, die Sy- rinx, von der linken Hand gehalten. Ebenso, weniger gut erhaltenes Exemplar. Mit falscher Lesung von Sestini, danach von Mionnet S. III, 93, 580 beschrieben. Gommodus. COMMOD . NTAVG Kopf mit massig lan- gem Bart und Kranz r. Macrinus. MOPELSeVM ACReiNYS AVS (sie) Brustbild mit Kranz, Panzer und Gewand r. , mit kur- zem Bart. Ebenso. COLIYLAY S • PeLLA Thronende weibliche langbekleidete Figur 1. mit Modius, die R. nach dem Mund be- wegend und viel- leicht einen kleinen Gegenstand in der R. haltend. Pfau Knobeis- dorflf 28780 Pfau Fox Antike Münzen. Bd. II. 114 Macedonia. JE6 JE6 JE6 13 JEöi; JE6 Die auf späteren Münzen deutlichere Figur ist vielleicht Spes als Stadtgöttin von Pella, in der nach dem Gesicht hinbevvegten Hand die Blume haltend, doch scheint sie auf mehreren Exemplaren nichts in der Hand zu halten. Spes als Stadtgöttin erscheint auf den frühesten Mün- zen der Golonie unter Octavian. S. oben. Severus Alexander. MAVR (oder B) SEV ALEXANDAVG Brust- bild r. mit Kranz und Paludamentum. IMPSEVALEXANDER AVG Kopf mit Kranz r. Mamaea. IVLIAMAMAEAAVG Brustbild r. IVLIA AA AMAEAAVG (sie) Brustbild r. Maximus. CIVLVERMAXIMVSCAeS Brustbild mit Gewand COLIVLAVGPELLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, mit der L. nach unten am Felsen die Syrinx hal- tend. COLIVL AVGPeLLA Thronende Spes (?) 1. mit Modius, in der R. , die nach dem Ge- sicht zu bewegt ist, vielleicht einen klei- nen Gegenstand (Blu- me) haltend. COLIVLAV S PGLLA Pan 1. auf dem Fel- sen sitzend , hier (wie auf allen, aber meist weniger Münzen deutlichen mit diesem Typus) unbärtig, den r. Arm über den Kopf legend, im 1. Arm Pe- dum, 1. im Felde die Syrinx. COLIVLAVGPeLLA Ge- präge wie vorher. COLIVLA VCPELLA Thronende weibHche Figur 1., ohne Mo- dius, die R. nach dem Mund bewegend, hier wohl sicher nichts haltend; der Thron hat Löwenfüsse und gebogene Lehne. Pella. 14 i JE6 /E6k 16 JE6 '7 18 20 21 JE6 JE6 M6 JE 7^ iE 64 Gordian III. IMPGORDIANVSPFAVG Brustbild r. mit Kro- ne und Gewand. COL IVLA VGPELLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde die Svrinx. COLIVLA VC PELLA Pan wie vorher. IMPCMANTCORDIANVS Brustbild r. mit Kro- ne und Schuppenpan- zer, auf der von vorn fesehenen Brust ein leiner Medusenkopf. Das G auf dieser Münze und überhaupt häufig in Pella wie C gestaltet (s. z. B. oben Maximus\ IMPGOROIANVS (sie) PFA . . Brustbild r. mit Krone und Ge- wand. IMPMANTGORDIANVS AVG Brustbild r. mit Krone und Gewand. IMPCMANTGORDIANVS AVG Brustbild r. mit Kranz und Gewand. IMPCMANTGOR Kopf oder Brustbild r. mit Kranz. COLIVL AVGPELLA Thronende weibliche Figur 1. mit Modius, die R. an den Mund bewegend und viel- leicht eine Blume in ihr haltend (Spes ?). COLIVLA VGPELLA Ebenso. COLIVLA VGPELLA Ebenso. Ebenso. Philippus senior. IMPCMIVLPHILIPPVS Brustbild r. mit Kranz und Gewand. IMPCAeMIVFILIPPVS Brustbild r. mit Krone und Gewand. COLIVLA V SPCLLA Pan 1. auf dem Felsen sitzend, die R. über den Kopf legend, im 1. Arm Pedum, 1. im Felde Syrinx. COLIVLA VSPCLLA Thronende weibliche Figur mit Modius 1,. die R. an den Mund haltend, vielleicht mit Blume. Der Thron hat Löwenfüsse. Dieses Exemplar: Mionn. S. III, 98 Nr. 611. Knobels- dorflf 28780 28780 Knobels- dorff Fox Rauch Rauch IIÖ Macedonia. M6 23 JEsk Otacilia. M • OTACILSeveRAe Brustbild r. COLIVLA VS PeLLA Paii auf dem Felsen sitzend 1., den r. Arm über den Kopf legend, im l. Arm Pedum , 1. im Felde Syrinx. Philippus iunior? IMPCAESMIVLPHILIP PVS Brustbild r. mit Krone und Gewand. Der Kopf abweichend von den Münzen Phi- lipp's des Vaters und scheinbar jugendli- cher, es ist aber mög- licherweise doch Phi- lippus senior. COLIVLA ...^LLAPan wie vorher. Phila? ^3 Laufendes Pferd r. 4>IAA darunter Mond- sichel, nach oben ge- richtet, um das Gan- ze Kranz, wohl Lor- beer. Der letzte Buchstabe nicht ganz deutlich, es kann sehr wohl ein A sein; die einzige be- kannte Münze der Stadt Phila in Macedonien im Süden, an der Mündung des Peneus, mit Nike und Keule, hat ebenfalls die Aufschrift 4>IAA (Imhoof, monn. grecques p. 90). Der Styl unserer Münze passt für Macedonien oder Thessalien sehr gut; Dannenberg gab sie nach Philippi, die Aufschrift hat aber sicher hinter dem <^IA noch einen wie A oder A gestalteten Buchstaben. Philippi. I N^k 8,59 A^4 8,587 N^ N^\ 8,6 8,57 V 4 8,58 Phil PP Die autonome Prägung von Philippi ge- hört der Zeit des Neugründers Philipp's II. und einer nur wenig späteren Zeit an (s. Imhoof, monnaies grecques p. 90. Der Herakleskopf der Vorderseite zeigt in allen drei Metallen zwei sehr von einander unterschiedene Auffassungen, eine strenge, alterthümliche und eine von moderneren Formen; die alterthümliche Form nur auf den kleinen Kupfermünzen und denen mit dem Namen: Thasus des Festlandes. Unbärtiger Herakles- | 2 vor- züg- lich er- halten 13,95 etwas abge- rieben 3,12 1,55 1,52 ^<77 h5 Ebenso. Ebenso, aber von stren- gem Styl. Taf. V, 48. Ebenso, neuerer Styl. Ebenso, doch von stren- gem Styl. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell 1. Ebenso. Ebenso, doch die Trau- be weiter unten , das Blatt steht nach links hin. Dreifuss und Inschrift wie vorher, über dem Dreifuss liegender Lorbeerzweig, rechts Streitaxt, vom Drei- fuss hängen zwei Tae- IAIPPr2N rechts, von oben. Dreifuss mit Taenien, darüber lie- gender Lorbeerzweig, Rnks Keule, die dicke Seite nach oben. IAinnßN links, von unten. Dreifuss mit Taenien, oben der Zweig. Rechts Del- phin , der Kopf nach unten, rechtshin. Ebenso, das Beizeichen rechts hier ein Bogen senkrecht, die Sehne Ebenso. Ebenso, doch rechts hier eine Streitaxt ß/ie oben auf dem idrachmon). Ebenso, doch rechts Getreidekorn. IAIPnr2N rechts, von oben. Dreifuss; links P, darunter aufrecht- stehende Ähre mit Blättern, etwas nach links gebogen. Ebenso. Ebenso, das Mono- gramm hier ^ oder ähnlich. Ebenso, K über der Ähre. der Ähre mit Blät- tern. Ebenso, Ähre allein sichtbar. '95 '5 Fox 19520 18047 Rauch Knobels- dorfif 18048 Knobels- dorfl' 19516 19519 120 Macedonia. 28 JE4 29 ^3 30 31 32 33 34 ^3h JE li JE I. JE I iE I- 35 36 JE2 JE I Ebenso. Ebenso. Ebenso. Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r., von strengem Styl. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso, Beizeichen nicht erkennbar oder nicht vorhanden. Ebenso, ohne Beizei- chen. Ebenso. IAIP zu den Seiten des PßN Dreifusses, von unten beginnend ; am Ende der Schrift Astragal. Ebenso, weniger deut- lich. . Die von Imhoof als mög- licherweise nach Philippi gehörend bezeichne- ten Stücke (Imhoof monn. gr. p. 253 ff.) s. bei Parium. Augustus. VIC AVGauer im Felde, dazwischen Victoria 1. in der ausgestreck- ten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig, auf einer viereckigen Ba- sis stehend. Noch sechs Exemplare. COL-AVGIVL PHIL IVSSV AVG Kopf r. mit Lorbeerkranz. COHOR PRAE und im Abschnitt PHIL Drei aufrechtslehende Feldzeichen. DIVO IVL rechts, von unten anfangend, und AVG DIVI • F links, von unten anfangend. Die Bildsäulen des Au^ustuSj im Kriegs- kleid, die L. an's Schwert lecend, und des Divus lulius, un- terwärts bekleidet, hinter dem Augustus, beide linkshin, die R. erhebend, Caesar scheint bekränzt. Zu beiden Seiten der Ba- sis je ein Altar. Noch drei Exemplare, weniger deutlich. ! 151/1 195 II 174 Knobels- dorff 11050 Sperling Rauch B. Fried- laender 881/1876 8631 Rauch 122 Macedonia. 50 ^ik 51 52 iEj Rj 53 iE 6^ 54 ^44 Claudius, TICLAVDIVSCAESAR AVGPMTRPIMP Kopf Ebenso, weniger deut- lich. Ebenso, Umschrift fast ganz vollständig. Nero, NEROCAES • AVG • P • M-TR- P-COSII Ju- gendlicher Kopf des Kaisers 1. Salonina. SALONINAAVG Brust- bild r. mit Diadem, auf der Mondsichel. COLAVGIVLPHILIP Die Statuen des Augu- stus und Caesar wie oben auf den Mün- zen des Augustus, rechts und links Al- tar. An der Basis: DIVVS AVG Ebenso, auch hier das O für O deutlich, ebenso deutlich die Inschrift der Basis. Ebenso, das O wohl ohne Punkt, Die In- schrift der Basis nicht deutlich, die erste Zei- le scheint mit O zu enden, ich möchte vielleicht DIVO lesen, IVL so dass also hier die Inschrift sich auf die hinter dem Augustus befindliche Figur be- zöge, (Friedlaender las DIVO ; deutlich AVG ist die ganze Inschrift nicht). COLIVL AVGPHILIP Die Statuen und Al- täre wie vorher, an der Basis steht DIVVS AVG CO LP HILIP Schrei- tende Victoria 1. in der R. Kranz, im 1, Arm Palmzweig. Dannen- berg 1 0629 18049 182/1877 28780 Potidaea. 23 i JR6 ^7A7 JRiik 2,72 iR24 iR2V 2,68 2,63 «»33 Potidaea. Poseidon zu Pferd r. Vertieftes, durch Dia- gonalen vierfach ge- theiltes flaches Vier- eck. (unbärtig?), das Pferd erhebt leicht den 1. Fuss, Poseidon hält in der R. schräg et- was nach unten den Dreizack. Unter dem Pferd Stern mit sie- ben Strahlen. Ob hier, wie auf ähnlichen Stücken rechts P stand, ist nicht zu erkennen. Sehr aherthümlich, wohl vor 500 v. G Taf. V, 49. Ebenso, unter dem Drei- zack n , hinter dem Arm des Poseidon scheint O zu stehen. Taf. V, 50. Ebenso, man sieht das O, das n nicht. Poseidon wie vorher, etwas weniger aher- thümlich, unter dem Pferde steht Fl von f;anz gleichschenk- iger Form. Reiter r. , das Pferd hebt den 1. Vorderfuss und Hinterfuss, im Nacken des Reiters scheint der breite Hut zu hän- fen, einen Dreizack alt die Figur nicht. WeibHcher Kopf r. mit zu einer Spitze auf- gewundenen durch Perlen angedeuteten Haaren, mit Hals- band, von einem Li- nienquadrat umge- ben, im leicht vertief- ten Quadrat. Ebenso, der Kopf mit Perlenhalsband. Ebenso, wie es scheint ohne Linienquadrat. Prokesch Ebenso, mit einfachem Halsband, keine Per- len, das Haar glatt, zur Spitze gewunden. 156/1873 Fox Prokesch 11659 124 Macedonia. ^i. Weiblicher Kopf r. mit HOTEI im Abschnitt. Ohrring. Stossender Stier r. Die Inschrift HOTEI auf einem ähnlichen Stück in Athen fPostolacca, Monumenti dell' Inst. VIII Taf. XXXII, 3, Imhoof, monn. gr. p. 91); auf unserem Exemplar könnte man auch PÖTI , lesen, doch ist die Münze an dieser Stelle oxydirt. 28804 ^3\ JE3 ^3 Pydna. Sämmtliche Münzen gleichen völlig des König Amyntas, Vaters Philipp's II. Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r. den Ebenso. Ebenso. Ebenso. PYNANAiriN über ei- nem Adler r., welcher eine Schlange mit den Fängen hält und beisst. Ebenso. PYANAinN sonst eben- so. Ebenso. Rauch 8276 Prokesch 7R24 2,02 Scione. Jugendlicher männli- cher Kopf mit Stirn- band r. ^ K um einen corin- ß I thischen Helm 1., das Ganze im ver- tieften Viereck. Eine ähnliche Münze irrig als Scotussa: Cadalvene, Recueil de med. gr. p. 87 Taf. 11 Nr. I. — Diese Silbermünze mag vor 421 v. Chr. geprägt sein (vgl. Catalog des Brit. Mus.) , aber die Kupfermünzen der Stadt sind gewiss später, die Vernichtung der Bewohner der Stadt durch die Athener bedingt nicht das Aufhören der Existenz der Stadt selbst. Prokesch Scione. 125 iE4 I iE 3^ iE4 JE3 Jugendlicher männli- cher Kopf mit Stirn- band r. I A 11 CKIßlN also entweder unten das N und das II oben als Mono- gramm zu betrachten, oder als doppeltes N zu lesen; doch ist der Buchstabe unten sehr schwach und undeut- lich, vielleicht sind es nur Zufölligkeiten. Die Schrift unter und neben dem corinthi- schen Helm r. Ebenso. Ebenso. ^Klß unter dem corin- thischen Helm r. t. oder vollständiger K (undeutlich) ne- ben und unter demcorinthischen Helm r. Kopf (der Aphrodite) mit Stirnband r. ^K Iß zwei Tauben, einander zugekehrt stehend, zwischen ihnen Pflanze, im Ab- schnitt eine Arabeske. 3523/1873 10317 Fox Prokesch I2Ö Macedonia. Vgl. ähnliche Münzen bei Imhoof, naies grecques p, 91 Nr. 113. Zu vergleichen ist bei Skione die Bemer- kung zu einer Silbermünze bei der thracischen Chersonesus Band I der Beschreibung, p. 357 (Zusätze). ^7h i6,i Sermyle. Quadratum incusum von sternförmiger Ge- stalt. .EP MVAIKOM Bärtiger nackter Reiter r. in der erhobenen R. kur- zen Speer, unter ihm r. laufender Wind- hund. Taf. V, ^i. Zeitschrift f. Numismatik VI p. 235. — Die Münze mag um 500 v. G. geprägt sein. Die Umschrift ist nicht völlig deutlich, vom Sigma sieht man nur Spuren, das A könnte man für A halten, das Schluss-M ist im Mittelstrich undeutlich, so dass es einem H gleicht, doch ist die Lesung crEPMYAlKON die einzig mögliche. Zwei andere Münzen von Sermyle: L. de Hirsch, annuaire de la soc. de Numism. 1884 p. 35, Taf. I. 7, 8. Hirsch liest das Sigma so: < , gemeint ist wohl aber doch von den Stempel- schneidern $ oder t . (043/ 1878 JE6 JE6'< Stobi. Titus und Domitian. . . . SARIMPDOMITIA NVSC... Die Köpfe einander zugekehrt, der des Titus rechts- hin mit Kranz. M. Aurelius. ...ANTONINV. Kopf des M. Aurel mit Kro- ne r. M STOBENSIVM Tempel von vier Säu- len. STOBENSIVM Thro- nender Jupiter 1., in der R. Schale, die L. auf das Scepter stützend. Fox 28623/21 Stobi. 127 3 ■^■ 4 \Ai7k IMMAVAN TONINVSGS STObENSI VMGS Vic- Kopf mit Kranz r. toria 1. schreitend, in der gesenkten R. Kranz und kurzen Stab, im 1. Arm Palm- zweig, zu ihren Füs- sen Rad. Taf. VI, 52. Diese schön gearbeitete Münze ist in mehr- facher Beziehung merkwürdig : das GS der Um- schrift bedeutet wohl z weilellos »Germanicus Sarmaticus«*) und auf der Rückseite »Germa- nico Sarmatico" sc. Municipium Stobensium oder »Germanica Sarmatica« sc. Victoria. Die Darstellung der Rückseite ist Nike- Nemesis, mit dem Stab und Rad der Nemesis; dass es kein Schild sondern ein völlig deut- liches Rad ist beweisen Münzen des Caracalla in unserer Sammlung. Die Münze ist also eine Denkmünze auf M. Aurel's Siege über die Germanen und Sar- matcn, mit der passend gewählten Darstellung der Nike -Nemesis. Dass die Stadt Stobi diese Denkmünze mit den auffallenden Typen und Umschriften prägte, hat ihren genügenden Grund in der dem Kriegsschauplatze nicht fernen Lage der Stadt. Die Titel Germanicus Sarmaticus erscheinen bei M. Aurel seit 928 (175 n. G.).**) Septimius Severus. SEVERVS BIVSAVG I Brustbild mit Kranz und Paludamentum r. 28780 Rauch NICIPI STOBENSI Victoria r. schreitend, in der erhobenen R. Kranz, mit der L. die Palme schulternd, r. Halbmond, nach oben offen. Es ist unsicher, ob DIVS oder BIVS steht, fc, ] fehlerhaft ist der erste Buchstabe jedenfalls. ^^B •) Fricdlaender, welcher das GS unerklärt Hess, dachte an die Aufschrift der Münzen ^m Sagunt: CN BAEBIO GLAB L • CALPVRN AED G S (Florez U Taf. 41 Nr. ij und Catalog Rollin p. 31I; da aber auf einer sonst gleichen .Münze bei Heiss statt: AED G S: AED CVR steht (Heiss descr. gen. des monn. ant. d'Kspagne Taf XXVIII , 18) und auf anderen Münzen von Sagunt ein deutliches C • S (Heiss I. c. Nr. 13 und Berliner Mus.), wird das G*S zweifelhaft und hat mit unserer Münze des .M. Aurel nichts zu thun. ••) Eckhel VII, 62. — Das GS könnte allenfalls auch n Germania Subacta« (vgl. 1 ckhel VII p. 6o> aufgelöst werden , aber das GS hinter dem Kopf entspricht doch mehr dem GERMSARM der römischen Münzen. — Das Rad bei Victoria hielt Friedlaender bei vor- liegender Miinzc für einen Schild und bestritt die Bezeichnung Rad, aber spätere Münzen (Caracalla) zeigen das Rad in allen Theilen ganz deutlich und schon der in gesenkter Hand ge- haltene Stab der Victoria musste auf Victoria -Nemesis fuhren. 128 Macedonia. ^1\ ^ 7 ^6 ^5 ^5l IMC • S • P SEVERV MVNICI STOBEN Vic- Brustbild mit Kranz toria 1. schreitend, undPaludamentumr. in der erliobenen R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Der Anfang der Umschrift der Vorder- seite IM ist unsicher, die Bänder des Kranzes sind so dicht damit verbunden, dass man viel- leicht namentlich am M zweifeln könnte. Wenn IM sicher wäre, stünde das S • P wohl irrig statt SEP, oder bedeutete, in irriger Stellung »Septimius Pertinax«. Ebenso, aus demselben Stempel, MVNICIPI ...BEN Vic- toria wie vorher, aber rechtshin. Im Felde links grosser sechs- strahliger Stern. Dom na. IVLIA-AVGVSTA Brust- bild r. MVNICIP STOBEN Vic- toria als Pantheon: Ste- hendr., bekleidetund geflügelt, mit Strah- len bekränzt (HeHos), Modius (undeutlich) und im 1. Arm Füll- horn (Tyche), die R. auf eine lange Fackel gestützt, um die sich eine Schlange windet (Demeter). Die Attribute des Nike -Pantheons finden sich ähnlich auf einem mir vorliegenden ge- schnittenen Stein : Strahlenkranz , Füllhorn, Ähren, das Gewand an der Brust wird von der 1. Hand gehalten (also Helios, Demeter, Tyche, Nemesis). IVLIA AVGVSTA Brust- bild r. IVLIA AVGVSTA Brust- bild r. MVNI STOB Victoria 1. schreitend, in der aus- gestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. . . NICS TOBEN Vic- toria stehend 1., in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig, unten 1. vielleicht das Rad (un- deutlich). Knobels- dorff" Stobi. 29 10 JEsk JE6 M7 31-^54 4 iE 54 JEsh 16 M6 Ebenso. IVLIA AVGVSTA die Schrift beginnt r. oben, nicht wie sonst L unten. Brustbild r. M...CIP STOBENSIVM Victoria r. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. MVNICI STOB . . Vic- toria 1. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm I Palmzweig. Caracalla. IM . CMAVR (nicht alles deutlich^ ANT . . INVS Brustbild [wie es scheint sehr Iugendlich und un- )ärtig) r. mit Kranz und Paludamentum. MAVREL ANTONI Bär- tiger Kopf mit Kranz r. ANTONINVS PIVSAV CV- Schrift r. oben beginnend. Bärtiger Kopf mit Kranz r. MAV ANTONINV IV AVG IVwohlfürPIVS, Kopf mit Kranz r., wie es scheint bUrtig. MAVRANTONINVS AV Bärtiges Brustbild r. mit Kranz und Schun- penpanzcr, man sient den Rücken. Das AV steht links, gleich- sam als Anfang der Schrift. . STOBEN Victoria 1. schreitend, in deraus- ^estreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. MVNICIP STOBEN Vic- toria r. auf einer Ku- gel stehend, in der erhobenen R. Kranz, im I.Arm Palmzweig. .VNICS TOBEN Victo- ria r. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. MVNIC STOBENS Vic- toria r. auf der Ku- gel, in der erhobe- nen R. Kranz (Palm- zweig nicht sichtbar, schlecht erhalten). MVNICISTOBEN Victo- ria 1. schreitend, in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Fox Fox Gansauge Pfau Knobels- dorfif 1 1624 Antike Manien, ßd. II. 3« Macedonia. 17 JE6 18 JEsk ig\ JE6 JEy MAVR ANTONINVS(der Augustustitel stand vielleicht noch unten) Brustbild r. wie vor- her. MVN IC STOB... Vic- toria schreitend 1., in der ausgestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Unten zu ihren Füssen 1. ein deutliches Rad. MAVREL ANTONIN Bärtiger Kopf mit Kranz r. M • AVR • ANTONINVS \ MVNICIP STOBEN Vic- und Hnks AC (wohl toria 1. wie vorher, für AVG) Brustbild r. | auch hier ist das Rad wie vorher. ! deutHch. MVNICI STÖBE Victo- ria stehend r. mit bei- den Händen schräg eine Stange (zum Tro- paeum) haltend, auf welcher oben ein Helm steckt. Der Helm von der Form wie auf macedoni- schen Königsmünzen, doch ohne Busch, mit Ohrklappen. Geta. IM-C-P-SE PT-GETA P.VS (das I fehlt ent- weder oder erscheint als kleiner Strich oder Punkt) AVG Kopf mit Kranz und leichtem Bart r. MVNICl STOBEN Vic- toria r. schreitend, in der erhobenen R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Rauch Fox Fox Fox Terone. 16,36 schlecht erhalten Zweihenkliger, unten spitzer Krug, von bei- den Seiten oben hängt eine (sehr undeutli- che) Weinrebe (mit Blatt ?) herab; um- geben von einem sehr breiten Linienkreis. Vierfach getheiltes flach Prokesch vertieftes Quadrat. Terone. 8i 17 ! Ebenso, die Reben mit vor- I Traube und Blatt, züg- Perlkreis. lieh er- halten R 24« 2,28 2,12 schlecht erhalten Ebenso. 6 liRa^ Taf. VI, 53. T E zu den Seiten eines I Vierfach getheiltes flach einhenkligen linkshin vertieftes Quadrat, stehenden Kruges, j Ebenso. Ohne Schrift, ebenso. Ebenso, sonst ! Ebenso. «4; A< 0,4 393/1882 28850 Prokesch 28780 Einhenkliger Krug links- Vierfach getheiltes ver- | Fox tieftes Viereck, etwa dem von Byzanz ähn- lich, hin, in der Form ge nau dem der übrigen kleinen Stücke von Terone gleichend, doch rechts scheint K oder K zu stehen. A A Wohl nicht gegossen, sondern nur stark abgerieben. An Carthaea oder etwa Gorcyra darf man kaum denken. Für Terone wäre das Gewicht auffallend. Vierfach getheiltes flach vertieftes Viereck. Einhenkliger Krug 1., in der Form der Am- f)hora der alterthüm- ichen Tetradrachme ähnlich. Rechts vom Henkel hängt eine Traube herab. Einhenkliger Kru^ 1., Vordertheil eines sprin der Untertheil gerippt. ' genden Bocks r. Die Münze gehört sicher nach Terone, das Gefäss ist völlig gleich dem auf der Silber- mUnze mit dem Namen von Terone und dem Satyr, welcher in den Kruu, sieht und Ziecen- bock auf der Rückseite (Catal. d. Brit. Mus. p. 108). Fox Fox 9* 132 Macedonia. Thessalonice. Ms JEs JE4 4- 7 JE4' 4h JE. Kopf des Zeus mit Lor- beerkranz r. Ebenso. Kopf des Zeus (?) mit Lorbeerkranz r., von archaisirendem Cha- rakter, mit sehr lan- gem Bart. JE4 Noch vier Exemplare. Ebenso. Ebenso. OEZZAA . von oben NIKHS nach unten, zu den Seiten eines r. auf dem geflügehen Blitz stehenden Ad- lers, der r. Flügel er- hoben. Ebenso, rechtsam Fus- se des Adlers Ä^ oder ähnlich. 0E Z neben und die Z AA O letzte Zeile un- NIKHZ ter zwei stos- senden Ziegenböcken. Die Schrift auf den meisten Exemplaren dieser Münze nicht völlig deutlich. Ebenso, doch die In- schrift anders ange- ordnet, man sieht: OE Z A A NIKH letzteres zwischen den Beinen. Ebenso, hier so gestellt: i- O " Z ZA A O IKHZ die letzten zwei Syl- ben zwischen den Beinen, alles übrige ausserhalb der Thiere. N Thessalonice. I o .^-4 .!•: .^:4 3 ^5 ■41^44 i', Jf^4h Ebenso. 1 Ebenso. Ebenso, Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz r., am Nacken das Scepter. 1 Ebenso,dasScepterhier , wie bei den folgen- den nicht sichtbar. Ivfien« Ebenso. Ebenso, Schrift anders angeordnet. Man sieht 0E Z AA (alles so angeordnet und jedenfalls so lau- tend wie oben bei den zuerst beschrie- benen). Links oben FE Ebenso, anders ange- ordnet. Man sieht A NIKHZ letzteres im Abschnitt. Zwischen den Beinen fr Ebenso, man sieht hier : Z Z AA NIKHE letzteres im Abschnitt. Rechts oben ein Mo- nogramm, 1a oder ähnlich. eEZIA (dasStrich- AONIKHZ theta ganz deutlich] über und unter emem r. lau- fenden Stier. Dicht unter ihm 7^ &' Ebenso, doch das erste Monogramm ^M Ebenso, das Y des zwei- ten Monogramms wie T gestaltet. Ebenso, schlecht er- halten , auch hier statt des Y im Monogramm eher ein T , so: T Prokesch Rauch Fried- laender Fox Prokesch Rauch 134 »7 Macedonia. JE6- 4i JE 3k JE4. JE4 JbU JE4 JE4 \ 24 JE 4. /E4 JE 3k 27 iE 4 Kopf des Poseidon r. mit Diadem, am der Dreizack. Ebenso, über dem Drei- zack E Ebenso. Pallaskopf r., der Helm mit Pferdeköpfen, im Charakter der späten athenischen Silber- münzen. Ebenso. Ebenso. Ebenso, doch hier schei- nen keine Pferde- köpfe zu sein. Pallaskopf mit corin- thischem Helm r. Ebenso. Ebenso. Ebenso. OESZAA um einen O verzierten NIKHZ Schiffs- schnabel r. OEZSA AONI Schiffsschna- bel r. Ebenso , das Punkt- theta sehr deutlich. OESZAAO (auf diesem NIKHZ Exemplar nicht ganz vollstän- dig) über und unter ei- nem weidenden Stier r. Ebenso. Ebenso. Ebenso. 0EEZA AO über und NIKHZ unter ei- nem laufenden Pferd r.; unter dem Leib des Pferdes liegender Palmzweig. Ebenso. Oben über der Schrift: rT gQ , das letztere vielleicht oh- ne den scheinbaren ersten Querstrich im Ebenso, keine Mono- gramme sichtbar, über dem Rücken des Pferdes achtstrahli- ger Stern. Ebenso. 28656 8924 Knobels- dorff Prokesch Fox Herr- mann Prokesch B. Fried- laender Thessalonice. 35 28 JE 3k l 29 . JE 34 i ;. ^3 32 iC3^ ! 331 ^3 34!^- 34 f^3 37 ^3 $h\ MC Ebenso. Kopf der Artemis r. mit hohem Diadem. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Noch zwei Exemplare. Ebenso, ohne Stern, un- ter dem Leib liegen- der Caduceus rechts- hin. 0EZZAAO über und NIKEßN unter dem liegenden Köcher r. mit dem Bogen. Oben über der Schrift isß Ebenso, man sieht vom K des Monogramms nur den obern Quer- strich. Ebenso, doch oben und unten ein unvollstän- dig sichtbares Mono- gramm. Man sieht unten tüv Ebenso, nur unten ein undeutliches Mono- gramm. Ebenso, oben H oder reicher, unten undeut- liches Monogramm. Ebenso, keine Mono- gramme sichtbar. 11079 Ebenso. | 0EZZA über und j AONIK unter dem links- hin liegenden Kö- cher. Bo^en nicht ! sichtoar. Die Inschrift scheint nicht länger gewesen zu sein. Theile der Inschrift OEZEAA O Nl KHZ über und neben hän- gender Traube, das Ganze im Epheu- kranz. Sehr schlecht erhalten. Jugendlicher Bacchus- kopf mit Epheukranz r. Knobels- dorff »9524 Knobels- dorff 1 1192 Knobels- dorff Rauch 136 39! ^7 Macedonia. 40 ^5 Ebenso. Ebenso. 41 iE4 42 ^.4^ 43 44 iE4 iE4 Ebenso. Jugendlicher Bacchus- kopf mit Epheukranz Ebenso. 45 iE4 Ebenso. Ebenso. Ebenso, besser erhalten mit Monogrammen; man sieht: O R IN Nl KH eEZZAA und links Nl KHZ unten un- deutliches Mono- gramm t^ Hängen- de Traube mit zwei kleinen Ranken, das Ganze im (undeut- lichen) Epheukranz. Strichtheta deutlich. .^ AO Nl hinter der KHZ Schrift un- deutliches Mono- gramm. Gepräge wie vorher, Theta un- deutlich. 0EZZA AO über, ne- Nl KH '£ ben und unter einem r. ste- henden Ziegenbock. Oben WE rechts M oder ähnlich. . EZZAA Gepräge eben- so. Oben halb . IKH . sichtbares Mo- nogramm, rechts (51 . EZZAAO Gepräge ebenso. . I KHZ Links un- deutliches Monogramm, r. K oder ein mit K be- ginnendes Mono- gramm. 0EZZA Theta undeut- . IK M lieh. Gepräge wie vorher, oben Ko oder ähnHch. Rauch Prokesch II 14; 19525 Rauch Thessalonice. 37 46 JE4. 47! iE 4 fr ^4 JE 4k l 54 55 s6 iE 4^ iE 4^ iE44- 3h iE 4-3 k Ebenso. Ebenso. OEZZ und unter dem Leib ONIK H, da- runter M OEZIAAO von oben, NIKHS zuden Sei- ten des r. stehenden Ziegenbockes. Schritt auf keinem Exemplar ganz vollständig, das Theta fehlt immer. Noch vier Exemplare. Jugendlicher Bacchus- Kopf mit Epheukranz r. Ebenso. Ebenso. Unbärtiger Kopf des Herakles r. mit Lö- wenfell. Ebenso, von späterem Styl. OEZ ZA und AONIKHZ im Abschnitt. Pegasus r. sprengend ; rechts unten schräg aufwärts gerichtete Ähre mit zwei Blät- tern r. Ebenso. Ebenso , weniger deut- lich. OEZZAAO über und NIKEflN unter der liegenden Keule, die dicke Seite 1. Oben fcJ (oder reicheres Mo- nogramm), unten fv*» GEZZAAO über und NIKHZ unter der liegenden Keule, die dicke Seite r. , über der Schrift X oder ähnlich. Das Strich- thetascheintdeutlich. — Das Ganze von einem 1. zusammen- gewundenen Eichen- kranz umgeben. B. Fried- laender Gansauge Knobels- dorff Fox Prokesch Fox Knobels- dorft- Knobels- dorff Prokesch Prokesch ■ 38 Macedonia. 57 58 59 60 M3 JE3 JE3 ^3 61 Ms (yi JEs 63 JE4. Pferd r. schreitend, über ihm Mondsichel, nach oben offen (darin Stern?), unter dem er- hobenen r. Fuss Y Pferd 1. schreitend. Pferd 1. schreitend , (mit vorn herunterhän- dendem Zügel??), un- ter dem Leib A (für A?). Schreitender Pan 1., die R. erhebend [anoaKo- TTwv) im 1. Arm Pedum und Ziegenfell. OEZZA im oben ofFe- AONI nenKranz,mit KEßN einer 0 ähn- lichen Verzierung an der Öffnung. 0EZ im oben offenen ZAAO Eichenkranz. NIKE ßN OeC das Theta un- CAAO deudich, im NIKe oben offenen ßN Lorbeerkranz. 0eC im oben offenen CAAO Lorbeerkranz, NIKe oben geschlos- OON sen durch einen kleinen stehenden Ad- ler von vorn mit aus- gebreiteten Flügeln, rechtshin blickend. S. Imhoof, monn. gr. p. 94, Nr. 127. Brustbild des Hermes r. mit Gewand und Lorbeerkranz, mit lang herabhängenden Bandern, über der 1. Schulter Gaduceus. Vgl. Gatal. d. Brit. Imhoof, monnaies gr. Kranzband fehlt. OEZZAA von oben, zu O den Seiten NIKHS des stehen- den Pan 1., der die R. erhebt (aTroo-xoTrwv) im 1. Arm das Pe- dum und Ziegenfell, links im Felde 1^ Das Theta im Stadtnamen undeutlich. Mus. p. 109, 4 — 5 und p. 94, wo das lange Kopf der Pallas oder Roma r. , der Helm oben in einen Grei- fenkopf endend und mit kammartiger Ver- zierung und geflügelt. Vgl. die ähnlichen Münzen von Macedonien in genere und Pella. eEZZAAO über der NIKEßN Schrift m, unter der Schrift H , das Ganze im links zusammengewunde- nen Eichenkranz. Ebenso. Ebenso. Herr- mann Beger Dannen- berg 9322 Prokesch Fox 28772 Thessalonice. 39 64 l ^^5 06 ^7k JE7 iE6 67 iE6 68 iE3 69 iC4^ 70 iE 44 7' yE4^ r 72 iCi^ Bärtiger Januskopf mit GEZ Lorbeerkranz, oben das Zeichen des rö- mischen Asses: I Ebenso. Bärtiger Januskopf mit Lorbeerkranz , dar- über das Zeichen des römischen Asses: I Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. SA und im Ab- schnitt: AONIKHZ die Dios- curen, auseinander sprengend, zu Pferde, in der R. die Lanze nach oben,, gerichtet haltend. Über den Köpfen die Sterne. Ebenso. OEZZAAO die ganze NIKHZ Schrift im Abschnitt, Theta un- deutUch. Zwei aus- einander sprengende Gentauren, mit flie- gendem Gewand um den 1. Arm, in der erhobenen R. grosse Zweige wagrecht hin- ter den Kopf haltend (hier undeutlich, man sieht nur die erho- benen rechten Arme). Ebenso. Ebenso, hier sind die Zweige deutlich. Ebenso, das 0 deut- lich. Ebenso , Schrift nicht sichtbar. Ebenso, man sieht EZZA die Gentauren halten hier die Zweige über den Köpfen , wag- recht. Schrift nicht sichtbar; zwei auseinander sprengende Gentau- ren, undeutlich und von roher Arbeit. Vielleicht nicht hierher gehörig. 28791 Prokesch Knobels- dorflf 2 1 27 1 Gansauge Rauch Dannen- berg [40 Macedonia. 73 ^5 74 ^5 ^5h 76 ^\\ 77 ^4 78 I iE 4^ i 79 i iE 4^ KABeiPO C Stehender Kabir 1. in kurzem Gewand in der ge- senkten R. Rhyton, im 1. Arm Hammer. OeC K . . . Brust- bild (der Stadtgöttin, Nike) r. mit einer Frisur, welche Livia ähnlich trägt, und Ge- wand. Der weibliche Kopf hat Portraitcharakter, eine der ersten Kaiserinnen (man hat an Octavia Neronis gedacht) oder etwa Faustina junior. Es ist aber doch wohl nur Nike, ver- wandt ist die Eleutheria-Nike auf den Münzen von Thessalonice mit den Namen der Trium- eCCAA.... Brustbild der Nike r. mit Ge- wand^ die Frisur der der Faustina ähnlich. junior OeCCAAO NIKeßN g^heta undeutlich) rustbild der Stadt- göttin mit Mauerkro- ne und Gewand r. eeccAAO NeiKH Brustbild der Stadt- göttin mit Mauerkro- ne, verschleiertem Hinterkopf und Ge- vi^and r. Ebenso. eeCCA AONIKH Brust- bild r. wie vorher. . . . KH Brustbild r. wie vorher. Ebenso, die Schrift sehr llständig. unvol KA .eiPOCoderBIPOC die Schrift beginnt links und geht nach unten weiter. — Ste- hender Kabir von vorn, 1. blickend, in der R. Rhyton mit Vordertheil eines Pan- thers (?), im 1. Arm Hammer. KABGI POC stehender Kabir von vorn, 1. blickend, in der R. Rhyton mit Vorder- theil eines Hasen, in der L. wie zum Schla- gen ausholend den Hammer. Ebenso, Schrift und das Thier undeutHch. KABe IPOC wie vor- her, das Thier des Rhyton undeutlich. KABIPO C Kabir wie Prokesch vorher, das Thier un- deutlich. Thessalonice. 80 iE 4^ l 81 I JEs JE4 JE4 JEsh iE5 86|>E4^ KABEIP . . Stehender Kabir von vorn, in der R. Rhyton ^Pan- ther? den Kopf nach oben), im 1. Arm Ham- mer. eeCCA AONIKH links unten beginnend. Brustbild der Stadt- göttin mit Mauerkro- ne, verschleiertem Hinterkopf und Ge- wand r. Ebenso. ©ESSA AONIKE im Eichen- kranz. Ebenso. Ebenso, Theta undeut- lich. eec CAAO NiKe im oben offe- nen Lorbeer- kranz. Knobels- dorff Knobels- dorfif Ebenso. Ebenso. Knobels- dorff B.Fried- laender OeC Theta undeut- CAAONI lieh, im oben KSßN offenen Lor- beerkranz. OeCCAA . NIKH rechts 1 OeCCA im oben offe- i oben beginnend, sonst 1 AONI nen Lorbeer-; ebenso. i KeßN kränz. eeccAAO Brustbild her. N€IKH im r. wie vor- oben offe- nen Lorbeer- kranz. eec CAAO NIKE I nN Die Münze mit dem Kopfe der OMONOIA j und dem angeblichen OEZ und PßM (Mion- I ZAAON net I, 494, 341 und II, 6,50 und Catal. Brit. Mus. Tnessalonice p. i n Nr. 43) gehört den Thessalern an, es Stent nur OEZZAA , das ON ist Zügel und der Ring desselben, und j zum Gepräge des Pferdes gehöric, das mit ähn- I lichem Zügel auf andern thessalischen Münzen von Larisa u. a. erscheint. Die Münze folgt daher unten unter Thessalien, Pellerin s Bestimmung der Münze war die richtige, wenn auch seine Lesung OEZZAAfiN irrig ist. (Vgl. Pellerin recueil I, 160 Taf. XXVI, i und Mion- net II, p. 6 Anm.). Fox Fox 142 Macedonia 87 JEs 88 Ms 89 ^5 90 iE 4^ 91 JE 4h 92 JEs 93- 94 JE4- 4h 95 JES 9'»- 98 JE8- 7h 99 JE 7h 100 JE6 lOI JE6 Caesar. 0EOZ Kopf des Caesar mit Lorbeerkranz r, — Die Inschrift be- ginnt r. oben. Ebenso. Ebenso, runder Ein- schlag mit N< Ebenso, ein runder Ein- schlag mit N< 0EOC Kopf Caesar's, wie es scheint mit Kranz, r. Ebenso, Kranz. aber ohne OEZZA AONIKEßN Kopf des Augustus r., unter dem Halse A . Die Inschrift beginnt links oben. Ebenso. Ebenso, das A nicht deutlich. Ebenso, das A nicht sichtbar. Ebenso, ohne A Ebenso. Noch zwei schlechte Exemplare, eines mit run- der, undeutlicher Einstempelung auf der Rückseite. M. Antonius und Octavianus. OEZSAAONIKEr2N • EAEY0EPIAZ Brust- bild der Libertas r. Noch drei Exemplare. Ebenso, E hinter dem Kopf KAI Kranz. runde Verzierung an der offenen Seite. ArßNOOE ZIA weib- licher Kopf r. (der personificirten Ago- nothesia, in der Haar- tracht der Nike ähn- lich). Über die Agonothesie s. Eckhel IV, 433 Head hist. num. p. 213. ArßNOG EEIAEbenso.l Ebenso. M-ANT-AYT T • KAI AYT Nike 1. schrei- tend, in der ausge- streckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig. Ebenso. ANT im oben offenen Thessalonice. 43 02 iE 6 1031 iE 3h JE 3h k Augustus. KAIZAP ZEBAZTOZ Kopf mit Kranz r. KAIZAPSEB r. Kopf 104 iE4 105 iE4 m ' X3 107 ^31 KAISAP Kopf r. KAI TOZ Kopf r. B AZTO . Kopf r. . . . ^f' . . .^£TOZ nicht deutlich, das Ende fast wie TAIOZ (also Gaius Caesar) , es scheint aber doch wohl xofurap creßacTO? ZU Stehen. GEZZAAO imobenofife- NIKEßN nen Kranz, oben an der offenen Seite runde Verzie- rung, wie O OEZZA (die Form des AONI O undeutlich) KEßN im oben offe- nen Kranz. Oben an der offenen Seite Stern. Ebenso, deutliches O Ebenso. Ebenso, schlecht und undeutlich, der Stern nicht sichtbar. 9EZZA im oben offe- AONI nen Kranz, KEßN oben der Stern. Livia oder eher Agrippina Claudii. ZEBAZ TH Brustbild l., Gesicht und Haar- tracht der Agrippina, Nero's Mutter ähn- lich. OEZZA AßNIKH (sie, mit deutlichem ß) Nikel. stehend, in der erhobenen R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig oder Tropaeum. Der Kopf ist so abweichend von den Bild- nissen der Livia, auch von dem auf den Münzen desTiberius erscheinenden Kopfe dieser Kaiserin und stimmt so mit den römischen Münzen der jüngeren Agrippina, dass man vielleicht eher an diese als an Livia denken kann. Allerdings ist der Charakter dieser kleinen Münze von denen des Claudius und seiner Gemahlin (s. weiter unten) verschieden, aber sehr ühnlich den hier folgenden der Münzen der Antonia von Thessalonice, was also auch für Agrippina's Zeit sprechen könnte. Rauch m95 Rauch Fox Fox 44 Macedonia. 109 HO 1 1 1 JE6 JE JE4 '3 114 «'5 116 117 JE3 Ms JEsh JEsh Gaius Caesar rAlOCCEBACTOYYlO?: Kopf r. Noch zwei Exemplare, deutlich. Antonia. ANTONI . Kopf r. und Augustus. 0ES:CAAON IKEßN Fo) ANTO . lA Kopf 1. Tiberius. Kopf des Augustus mit Kranz r. die Rückseite weniger OECCAAO NEIKEflN Nike auf der Kugel stehend 1., in der aus- gestreckten R. Kranz, im 1. Arm Palmzweig (der Zweig nicht deut- lich). QEXX . . . NEIKE ßN Pferd r. sprengend, mit herunterhängen- dem Zügel. KAIJ:AP tE^^t. ... 1 GECCAAG imobenoffe- Kopf mit Kranz 1. | NIKEßN nen Kranz. Es ist sicher der Kopf des Tiberius. Tiberius und Livia. TI-KAICAPCE BACTOJC Kopf mit Kranz r. Tl • KAI BACTOC Kopf mit Kranz r. BAtTO?; eE:5;:r.A.AONI KEflNCE BASITH Kopf der Livia r. eECCAAONIK EflNCE BA5:TH Kopf der Li- via r. Undeuthche Umschrift. Kopf der Livia r. Auf dieser Münze ist der Kopf der Livia weit weniger roh behandelt als auf den vor- hergehenden, und dem der römischen Mittel- bronzen mit SALVS ähnHch. — Ob die Münze wirklich nach Thessalonice gehört, ist nicht sicher, die Inschriftspuren der Rückseite sehen etwa so aus: AONBKAK-nN ; Nicaea ist es wohl nicht, im Styl erinnert die Münze an Edessa, wo ebenfalls Tiberius und Livia zusammen vorkommen. tikes:ap5:e Kopf r. Thessalonice. 45 ii8 JE6 TI-KAItAP Kopf mit Kranz r. oec?:aaon %E BA^TH Brustbild der Livia r. mit Diadem und verschleiertem Hinterkopf, wie auf den römischen Mün- zen der PIETAS Livia mit 28780 Caligula und Antonia. 1 19 iE 5^ rK^\^^ptE^^tJO^ Kopf mit Kranz 1. ANTflNIAZE OEt^^ AONIKEflN Brust- bild der Antonia 1., , genau so gekleidet i wie Livia (Nr. 118), ' nach den römischen ! Münzen mit Pietas. Fox \7.o JE ^ D^ 121 JES I 1 22 .¥. 23| M TKA ONIKE ANTßNIA ^EBACTH ßN Kopfmit Kranz 1. ^ Brustbild 1. wie vor- i her. Claudius und seine Gemahlin (wohl Agrippina). TIKAAYAIO?: TEPMA ! OEZZAAO NIKHWeib- NIK0tCEBA?:TOi Kopf 1. — Eingeschla- gener Stempel mit ^ und vielleicht noch ein zweiter kleinerer. liches Brustbild r. in der Tracht der Livia mit verschleiertem Hinterkopf, vielleicht ohne Diadem. Das G statt O scheint sicher. — Ob die auf der Rückseite dargestellte Kaiserin Messa- lina oder Agrippina ist, bleibt unsicher, letz- teres ist natürlich das wahrscheinlichere, auch ist eine schwache Ähnlichkeit vorhanden. Claudius und Divus Augustus. TIKAAYKAiu: AP tE ÖEöttEB^ Et BMi Kopf mit Kranz SiAAGNEIKE^N Kopf r. I mit Krone r. Auch hier scheint das 0 statt O sicher. TIKAAYKAIJ: tESMi OEOiiEB AO TOt Kopf mit Kranz NEIKEßN Kopf mit 1. Krone r. 28781 Fox 28778 Fox Antike Münzen. Bd. 11. 146 124 JE6 125 120 iE 7^ ^7-2 Macedonia. Claudius und Britannicus. I • KAAYAIOC • KAICAP • BPeTANNIKOC-GeCCA E . . . . OC Kopf 1. AONI (länger war ; die Umschrift nicht) | Brustbild 1. mit Ge- wand. Um das Ganze ein verzierter, oben offener Lorbeerkranz. Oben in der Öffnung eine Kugel (Gemme oder Gamee). Der Titel des Claudius ist vielleicht reP MANIKOC, vgl. die ähnliche mit rePMA bei Sanclemente (Mus. Sanclem. numism. Taf. XV, 40). Ein Exemplar in London und das von Mionnet beschriebenen Pariser haben jedoch ceBA. Nero, NePCON 1. KAICAP Kopf KAICAP NEPnNtEB.. TOt Kopf 1., sehr jugendlich. eeCCAAO(alsoAO).... Nike auf der Kugel stehend 1., Kranz in der ausgestreckten R., im 1. Arm Palmzweig. PßMH:f.£:8A'.n'HOECS:A AßNIKEriN (sie), die Thetaform unsicher. Stehende Roma im kurzen Kleid mit Stie- feln stehend, links- hin gewendet, aber rechtshin blickend, die R. auf die Lanze gestützt, im 1. Arm Parazonium und Ge- wand, die r. Brust entblösst. Mit vollständig erhaltener Aufschrift in Musei Sanclementiani numismata Taf. XV, 50. Ob auch auf unserer Münze Csßao-o-To? mit zwei er steht, ist nicht zu erkennen. Thessalonice. 47 \2j JE6 NEPßN Kopf L, sehr jugendlich. I 28,' JE sh NeP(ji)N und Spuren von KAICAP Kopf 1. [2a JE 6 130 iE 7 1311 iE 5^ Galba. AYTOKPATriPrAAB Kopf r. Vespasianus. ßPKAICAPOY Et^\^t Kopf mit Kranz r. OEC^A im oben offe- AONIKE nen Kranz, ßN oben Adler auf dem Blitz r. ste- hend, den Kopf 1. wendend, Kranz im Schnabel, mit aus- gebreiteten Flügeln. OettA im oben ofFe- AONIKE nen Kranz, (ji)N oben der Ad- ler linkshin, mit an- liegenden Flügeln, auf dem Blitz, den Kopf r. wendend. Ob er den Kranz hielt, ist unsicher. .tA Nike 1. auf der Kugel ste- hend, Attribute un- deutlich, aber jeden- falls Kranz und Palm- zweig. Links ein halb- mondförmiger Stem- pel mit AHMO . . . tA im Kranz, AONIKE oben 1. der QN stehende Ad- ler den Kopf r. wen- dend, mit anliegen- den Flügeln, wie es scheint ohne Blitz. Titus und Domitian. ....METIONKAItAP (sie) die Köpfe des Titus und Domitian, einander zugekehrt. OEts:A im oben offe- AONIKE nen Kranz, ßN oben 1. ste- hender Adler, im r. nicht erhobenen Fuss einen Palmzweig hal- tend. Mit voilstUndicer Aufschrift des Titus TITON AYT, s. Mionnet 1 p. 498 Nr. 369. 148 i I 1321 JEs Macedonia. '33 JEj 134 135 JE6\ M'j 136 lEj iyf,JE6\ Traianus. TPAIANOC KAICAP Kopf mit Krone r. 0€C im oben offenen CAAO Kranz , oben NIKe Adler mit aus- OON gebreiteten Flü- geln stehend, von vorn, den Kopf r. wen- dend; wie es scheint Kranz im Schnabel. Commodus. AYTO....MANTnNEIN eeCCAAO ON Kopf mit Kranz und langem Bart r. NIKenN Nike 1. mit Kranz in der R. , im 1. Arm Palmzweig. Es ist gewiss nicht an Marcus (AureHus) Antoninus zu denken: die Umschrift war, wie andere Münzen des Commodus haben KOMM ■ ANTßNEINON oder ähnlich zu lesen, auch der Kopf gleicht mehr dem Commodus, als dem M. Aurel. eeCCA Nike mit Kranz und Palme r. ... NeiKer2N Nike mit Kranz und Palme ANTßNeiNON ...Kopf mit Kranz und lan- gem Bart r. ÄV .... Kopf (wohl ebenfalls des Commo- dus) mit Kranz und langem Bart r. Titiana. Das Exemplar, welches im Katalog Pfau S.404, bei Gessner Imp. Tafel 129 17, beiSestini Lett. VIII 41 und Mionnet S. III 141 911 Anm. beschrieben j abgebildet und erwähnt wird, ist falsch. Es ist eine alte Münze von Thessalo- nice, deren Vorderseite verfälscht ist. Julia Domna. lOVAIAAOMNA-CeB Brustbild 1. lOVAlA AOMNACe Brustbild r. eeccAAON . KeßN Nike 1., im 1. Arm • Palmzweig, auf der R. einen kleinen Ka- biren haltend, der 1. steht, in der R. Rhy- ton, in der etwas er- hobenen L. den Ham- mer haltend. I eeCCAAON .... Nike \ 1. mit dem Kabir, wie i vorher. Fox Rauch 12608 7700 Thessalonice. 149 138 JES lOYAlA AVrOYCTA Brustbild r. . ...ONlKeßN Nike I mit Kranz und Palme ' 1. I 139 JE 6 » 140 JE 6 141 JEy 142 JE 6 143 iC8 144 iC8 '45' ^5 lOVAlA AOMNACe Brustbild r. Ebenso. eeccA Ao Ni KeßN Kabir in einem Tem- pel von zwei Säulen stehend 1. blickend, mit deutlichem Kranz, in der R. Rhyton, im etwas erhobenen 1. Arm Hammer. Ebenso, weniger gut. Garacalla. AV TKMAVP ANTONI eeCCAAONI KeßN NOC Bärtiger Kopf mit Kranz r. Nike 1., auf derr.Han den kleinen Kabir mit Rhyton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. Ebenso, derselbe Stern- | AONIKeflN Nike pel. I 1. wie vorher. AV- KMAVP AN I eCCCAA ON IKeßN TßNINOC Bärtiger Nike r. in der er- Kopf mit Kranz r. hobenen R. Kranz, 1 in der L. den Palm- I zweig, geschultert. AYKMAYPAN TONei NOC Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r., jugend- lich und unbärtig. AVTKMAYP ANTONI NOC Brustbild mit Kranz und Paluda- menium r., jugend- lich und unbUrtig. eeccAAo NiKen n (Thetaform undeut- lich) Nike 1. in der erhobenen R. Kranz, im I.Arm Palmzweig. KA Bl POC Stehen- der Kabir 1. in der R. Rhyton, in der etwas erhobenen L. Hammer. Fox Fox Gansauge 3925 Danncn- berg .83/1877 so Macedonia. 146 •47 148 JEs Mj JE 4h 149 M6 150 JE6i. [51 JE6 152 153 M6 JE6i, Ebenso, weniger deut- ! KAB . . OC Ebenso, j 3071 lieh. j weniger deutlich. 1 Geta. •ncenT rexACKAi eeccA ao NiKeßN 250/1886 CAP • Brustbild r. mit Paludamentum, unbärtig. eeccA AO NiKeßN Nike r. in der er- hobenen R. Kranz, in der L. den Palm- zweig, geschultert. eeCC im oben offe- AAONI nen Kranz. KEflN Undeutliche Schrift, wie ...CKAICAP Jugend- liches Brustbild mit Paludamentum r., dem Geta einiger- massen ähnlich. Ganz unsicher ob Geta; die vorhergehen- den kleinen Stücke des Caracalla haben ein ähnliches Aussehen. Macrinus. AVT-M-OneAC Brustbild mit Kranz, im Panzer, r. mit kurzem Bart. Elagabalus. AV • K • M • AVP • AN TßNINOC Brustbild r. mit Kranz und Pa- ludamentum. AV • K • M • AVP • ANTß NINOC Brustbild r. mit Kranz und Pa- ludamentum. AVKMAVPANT ÜNI NOCeVC Kopf mit Kranz r. Julia Paula. lOVAlA nAVAAAVr Brustbild r. Keü;/i(sic) 1., auf der r. eeccAAo Nike Hand den kleinen Kabiren mit Rhyton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. eeccA AONiKeßN Nike 1., auf der r. Hand den kleinen Kabiren mit (sehr un- deutlichem) Rhyton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. GeCCAAONI KenN Nike 1., den Kabir mit Rhyton und Ham- mer auf der R. , im 1. Arm Palmzweig. eeCCAA O NIKSflN Nike mit Kabir 1., wie vorher. eeccAAONi KenN Nike 1., auf der R. den Kabiren mit Rhy- ton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. Knobels- dorff 28732 Knobels- dorflf Rauch 140/18; // i Thessalonice. 1 54 JE 6^ 155 iE 64 156J JE7 157 /E6 ,58 JE6^ 4 ^7 l(XJ iE7 M6 Ebenso, weniger ständig. ,oll- I eeCCAAONIKenN nicht i völlig deutlich. Ste- hender Kabir 1., Rhy- ton in der R. , in der etwas erhobenen L. Hammer. Severus Alexander. AVTO • K • cev • AAe lee c caaon iKenN lANPOC Kopf mit! Nike 1., auf der R. Kranz r. Ebenso. AVTOKCeV AAeiAN APOC Brustbild mit Paludamenium r. Mamaea. lOVAlA MAMeAAVr Brustbild r. Maximinus. i>iKe i. y aui uci IV. den Kabir mit Rhy- ton und Hammer^ im 1. Arm Palmzweig. Ebenso, weniger deut- lich. Ebenso. e e ccAAON iKenN Nike 1. auf der R. den Kabir mit Rhy- ton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. AVKflOVOVH MAII eeCCAAO ... € ßN MtlNOC Brustbild r. Nike 1., auf der R. mit Kranz und Palu- | den Kabiren mit Rhy- damentum. i ton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. VKnOVAOV-H-P- MAIIM (die Punkte zwischen den Buchstaben z. Th. sinnlos) Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r. . KnOVA .... MAII fA Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r. eeccA Ao N iKenN Nike 1. wie vorher. Fox Knobels- dorff 18664 eeCCA AO NIKenN Knobels- Nike l. wie vorher. 1 dorff Fox 5106 152 Macedonia. 162 iE7 ;63 M6\ /^mi. AVKflOVA IljeeCCAA ONlKeßN MINOC Brustbild mit I Kabir stehend, 1. Kranz und Paluda- blickend, in der R. mentum r. Rhyton, dessen Ober- theil ein springendes Thier (Panther? Ha- se?), in der etwas er- hobenen L. Hammer. Rechts und links un- ten ein Altarähnli- cher Gegenstand mit einer emem Hörne gleichenden Verzie- rung. Gegenstände der Rückseite beiden Die scheinen auf dieser und der folgenden Münze beide einander gleich zu sein, d. h. der rechts stehende ist derselbe wie der links dargestellte, während auf anderen Münzen (s. unten z. B. Gordian III) rechts ein brennender Altar steht. Der Gatalog des British Museum nennt den Gegenstand: Ambos mit hornähnlichem Aufsatz, während Friedlaender eine Spiel- urne mit Zweig vermuthete, auch Sancle- mente dachte schon an den Zweig (Mus. Sanclem. numismata III, 48): »cippus e quo ramus emer- git«. Letztere kommt allerdings mit der Auf- schrift riYOlA in Thessalonice vor, bei Apollo und Nike (s. Philippus und OtaciHa), auch vier Urnen als Rückseite (s. Decius), aber die runde Urne ist dort ganz anders als der »Ambos« gestaltet und der Zweig deutlich als solcher charakterisirt, während er hier durchaus einem Hörne ähnlich ist. . . . . lOVAOVHPMÄII eeccAAO NIKenN MINOC Brustbildmit Kabir stehend, 1. Kranz und Paluda- blickend, in der R. das mentum r. | Rhyton, dessen obe- rer Theil springendes Thier; in der leicht erhobenen L. Ham- 28780 Thessalonice. 53 164 .t 7 .65 .¥.j 166 ^:ö ■,t,J .iij 'S JE 6k 170 /^:t.', mer, rechts und links | zwei Gegenstände mit j 1 hornartiger Verzie- ! I rung. Av • K • r • lov • ovHp eeccA ao n eiKeß n Fox MAIIMeiNOC Brust- bild mit Kranz und Paludamentum r. — Das P in OVHP ist unsicher. Stehende Tyche l. auf der R. den klei- nen Kabir 1., in der R. Rhyton, in der gehobenen L. Ham- mer; Tyche hat im I.Arm Füllhorn. Hin- ter ihr linkshin ste- hende Nike, mit der R. die Tyche bekrän- zend, im I.Arm Palm- zweig. Gordian III. AVKMANXrOPAIANOC | 96 CCAA O NIKeßN Brustbild mit Kranz ! Nike 1. mit dem Ka- und Paludamentum r. ! biren mit Rhyton und Hammer auf der R., Ebenso. Ebenso. .MANT rOPAIANOC Brustbild mit Kranz und Paludamentum r. AV-K-M-ANT rOP.. .... Brustbild mit Krone und Paluda- mentum r. AV-KM- ANT- rOP AIANOC Brustbild mit Krone und Paluda- mentum r. im 1. Arm Palmzweig. ee c CAAONi KeßN Nike 1. wie vorher. Ebenso. eeCCA AO N IKAIßN ^siciNikel. stehend, nicht schreitend wie sonst, auf der R. den Kabir mit Rhyton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. ! eeccA A o NiKenN Nike schreitend 1. wie gewöhnlich mit dem Kabiren (undeutlich) auf der R., im 1. Arm 1 Palmzweig. eeccAAON iKenN • Nike 1, schreitend, auf der R. den Kabir mit Rhyton und Hammer, im 1. Arm Palmzweig. qSQ=; Knobels- dorft" Ko\ 154 Macedonia. 171 JE 6^ 172 JE6i. 173 JEj 174 My 175 JE6i. AVKMANT rOPAlA NOC Brustbild mit Kranz und Gewand r. Taf. VI, 54. AVK • M • ANT rOPAl ANOC Brustbild r. mit Kranz und Palu- damentum. AVTKMANTfl • TOPAI ANOC Brustbild mit Krone und Paluda- mentum r. AVTKMANTßNIOCrOP AlANOCBrustbildmit Kranz und Paluda- mentum r. Ebenso, weniger voll- ständig, es scheint derselbe Stempel. eeccAA ONiKeßN Stehender Kabir, 1. blickend, mit Rhyton und Hammer, 1. un- ten brennender Altar, r. der unerklärte Ge- genstand mit horn- artiger Verzierung, hier dem Altar in der Form ähnlich. eeccAA oNiKeßN Kabir stehend , 1. blickend, in der R. Rhyton, in der leicht erhobenen L. Ham- mer, 1. unten bren- nender Altar, r. altar- ähnlicher Gegenstand mit Aufsatz, der ei- nem Hörn gleicht. eeccAAO Ne iKeßN N6wxop (so nach Ana- logie der folgenden Münze ergänzt) Apol- lo stehend 1., nackt, auf der R. den klei- nen Kabiren mit Rhy- ton und Hammer, in der gesenkten L. abwärts gekehrten Zweig. eeccAAON iK eßN N€ßKOP Apollo 1. wie vorher, mit dem Kabiren und Zweig. Im Felde vertheilt: nve lA . . . NiKeßNNenKQ . Apollo 1. mit Kabir und Zweig wie vor- her, doch ist an der r. Schulter der Kö- cher sichtbar, den die vorige Münze viel- leicht ebenfalls hat; nve lA im Felde. ■92/ li Rauch Thessalonice. 55 1 76 iE 7 177 JEj 178 JE 6^ l4 ^7 180 Ft. ü AVK • M • ANTß • rOP AlANOCBrustbildmit Kranz und Paluda- mentum r. eeccAAONiKeßNNeß [ KOPßN und unten | ! Tempel mit sie- ■ ben sichtbaren Säu- len, halb von vorn. 21326 AVKMANTßrOPAlA GeCCAAONIKeßNNeß 28764 NOC Brustbild mit Dreifuss, auf welchem Kranz und Paluda- { fünf Kugeln liegen, mentum r. 1 I AVKMANTßNIOCrOP OeC AlANOCBrustbildmit CAAO Kranz und Paluda- NIKeßN im oben offe- nen Kranze. mentum r. NeßKO PßN AVTK.« ocrop eeccAA o n ikhnc AlANOCBrustbildmit HKOpos Brustbild der Tyche mit Mauer- krone und Gewand r. Kranz und Paluda- mentum r. Es ist nicht der mindeste Grund im Kopfe der Rückseite die Tranquillina erkennen zu wollen, wie dies Mionnet und auch Friedlaender thut. Der Kopf hat durchaus keinen Portrait- charakter und ist sicher nur die Tyche. Eckhel hat auch nicht an Tranauillina gedacht (Eckhel, Catal. Musei Caes. p. 88 Nr. 19). Philippus senior. AVKMIOVAIOCIAin nOC Brustbild mit Kranz und Paluda- mentum r. eeccAAONiKeßNNen KO Apollo stehend 1.. nackt, auf der r. Hand den kleinen Kabiren mit Rhyton (undeut- lich) und Hammer, in der gesenkten L. abwärts gekehrten Zweig. L. unten Ur- ne mit Palmzweig, im Felde n V Gl B A AI links und rechts ne- ben der Figur, das B unter dem Arm. Das B bedeutet das zweite Neokorat, das AI ist, wie es scheint, noch nicht mit Sicher- heit erklUri. Sestini (Descriptio numor. 123) 12621 18039 .56 Macedoni iE 6^ 182 JE6\ 183 JE 61 184 JE 6 vermuthet darin Spiele, die AIOCKOYPIA , die freilich sonst nie auf Münzen von Thessalonice genannt werden, Leake vermuthet AhvvcLu (Num. hellen, p. 106) nach Analogie der Aufschrift AIONYCIA nveiA auf Münzen von Nicaea. AVKMA • lOVAl • IAin eeCCAAONIKeßNNEß nOC Brustbild mit und unten nveiAAl • Kranz und Paluda- mentum r. AVKMAIOVAIIAinnOC Brustbild mit Kranz und Paludamentum r. •B- Tempel mit sieben sichtbaren Säulen, halb von vorn. GECCAAON IKenNNe Nike 1, schreitend , in der R. Kugeln (wohl fünf), im 1. Arm Palm- zweig. Otacilia. OTAKIAIA (sie) CeBHPA eeCCAAON IKeQNNefl SperUng A . . Brustbild r. I und im Felde fl V (das e unter dem Arm). Apollo ste- hend 1., nackt, auf der R. fünf Kugeln, in der gesenkten L. Zweig, nach unten, hinter der r. Schulter vielleicht Köcher, l. am Boden Urne (wie aus Kugeln gebildet) mit Zweig. MAP-OTAKI-CeBHPA AV • (wohl AV zu er- gänzen) Brustbild r. eeCCAAONI KeßNund im Abschnitt nveiT Nike stehend 1., mit der gesenkten R. mit dem Zweig auf fünf am Boden liegende Kugeln deutend, im 1. Arm Palmzweig;l. am Boden zwischen den Kugeln und der Nike die mit Kugelverzie- rungen geschmückte Urne mit Zweig. 185 ^6 K - iC6^| Thessalonice. Philippus iunior. 157 . . ociAinnocKc eeccAAONiKe ßNNe Brustbild mit Krone Apollo stehend 1., die undPaludamentumr. R. über den Kopf I haltend und einen I abwärts gekehrten Zweig in derselben, in der erhobenen L. ! Pfeil, wie zum Wurf | bereit, aber die Spitze nach oben; 1. vor ihm Dreifuss, auf wel- chem Gefäss (Schale oder Urne) mit fünf Kugeln, rechts eine Säule um welche sich ' die Schlange, nach oben, windet. Das Ende der Umschrift der Vorderseite auf einer Münze des British Museum wird KG , also xic-ac, gelesen, hier scheint aber sicher KC also Kaic-ac Gßac-Toc ZU stehen, der bekannte Titel der Caesaren im 3. Jahrhundert, wie er ausgeschrieben namentlich in Alexandria bei Phiiippus jun. u. a. vorkommt. MAPIOVAI26 2,67 nicht gut 2,65 schlecht erhalten 2,21 schlecht 2,1 schlecht 2,31 2,37 2,42 Vierfach getheiltes, ziemHch tiefes und alterthümliches Qua- dratum incusum. Vordertheil eines auf den 1. Vorderfuss sin- kenden Stiers 1., zu- rückblickend , un- deutliche Schlusslinie von Perlen. Oben Blume von drei Blät- tern. Sehr alter Styl, um 500 v. C. — Vielleicht gehört die ganze hier folgende Reihe mit Stier- vordertheil nach Acanthus. Ebenso, doch deutliche Schlusslinie von Per- len. Oben die Blume von drei Blättern. Vierfach getheiltes, flach vertieftes Quadrat, die Felder leicht er- haben. Später als die vorige Münze und nicht dick; vom Styl der alterthümlichen Tetradrachmen von Acanthus. Taf. VII, 62. Ebenso. Ebenso, vielleicht etwas späterer Styl. Perlen- Imie undeutlich. Ebenso, von neuerem Styl, etwa um 420 V. G. Ebenso, ohne Blume. Ebenso. Ebenso, über dem Stier Hakenkreuz. Ebenso, oben Haken- kreuz.und rechts da- vor Öl- oder Lor- beerzweig von zwei Blättern mit Beere. Ebenso. Ebenso. Vierfach getheiltes, ganz flaches , vertieftes Quadrat. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Prokesch Fox B. Fried- laender Fox Dannen- berg Fox 28633/18 15/1871 Unbestimmte macedonische oder thrako - macedonische Münzen. 171 S4 -^^S ^3 M3k : M3k ^3 39 60 ^3*3 M3 JR3 M3 2,22 1,92 nicht ßut er- halten 2,38 2^6 sehr gut schlecht mit Loch 2,3 2,1 schlecht schlecht erhalten, beschfl- digt 2,64 gut, aber nicht völlig frisch 2,33 2,43 2,09 Ebenso, doch der Zweig Ebenso, scheint sicher Lor- beer und zeigt nur ein stark geripptes Blatt und Beere. Ebenso, oben Haken- Ebenso, kreuz (undeutlich man sieht nur PI) und r. davor Lor- beerzweig mit vielen Blättern und Beeren. Ebenso, oben nur Lor- \ Ebenso, beerzweig von fünf Blättern mit Beeren. Stier wie vorher 1., oben Blume mit Stengel von dieser Form ^/" Taf. VII, 63. Ebenso. Ebenso. Stier 1. wie vorher, et- was alterthümlicher, oben A Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. 28633/17 Prokesch Eine ähnliche Münze mit AKAN im Quadrat in London beweist, dass diese Stücke in Acan- thus geprägt sind. Ebenso. Stier 1. wie vorher, von späterem , schönem Styl, oben PE Ebenso. Ebenso. Stier 1. wie vorher, links oben, über dem Hals, Lorbeerblatt mit Beere; über dem Kopf n Ebenso. Ebenso. Ebenso Ebenso. Ebenso. Fox 14/1871 Fox Fox Prokesch 28780 28674/60 Prokesch Prokesch 172 Macedonia. 66 JR2k 2,56 67 J^A 2,47 68 69 70 ^3 ^3 JRk 2,37 Oj59 71 ^i 0,49 Vierfach getheiltes, ver- tieftes Quadrat. Vordertheil eines Lö- wen r, , einen von beiden Füssen ge- haltenen Gegenstand fressend. Der Löwe ist fast ohne Mähne, mit Punkten auf dem Körper, dargestellt. Schlusslinie von Per- len. Taf. VII, 64. Wohl Acanthus, wie auch die vorher be- schriebene Reihe mit Stiervordertheil. — Alter- thümlicher Styl, sehr an den ganz ähnlich dar- gestellten Löwen auf alten schriftlosen Münzen von Acanthus erinnernd. (S. Galalog d. Brit. Mus. p. 30 und p. 32). Fox Ebenso, oben Blume mit zwei Blättern : -c^l^ also hier höchst wahrscheinlich die am Boden fest an- sitzende Acanthus- Distel. Vierfach getheiltes, flach vertieftes Quadrat. Löwe wie vorher, aber 1., im Abschnitt die Blume (ohne die bei- den Blätter), nach un- ten gerichtet. Löwe wie vorher, aber r. , über ihm O Löwenkopf von vorn, mit Hals, der mit Punkten bedeckt ist. Auch diese Münzen gehören wohl nach Acanthus; der Löwenkopf ist ganz verwandt dem der ältesten Tetradrachmen mit den Punk- ten am Löwen. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. I Ebenso. Die folgende Reihe mit Pallaskopf gehört viel- leicht ebenfalls nach A c a n t hu s. Ähnliche, aber beträchtlich spätere Stücke haben AKAN im Vier- eck; s. oben Acanthus Nr. 15 und Gatalog des Brit. Mus. p. 33. Prokesch Knobels- dorff Prokesch Fox 28780 i Unbestimmte macedonische oder thrako-macedonische Münzen. 73 72 JR2 ' 1,24 73- 75 ^2 Ml »»35 »,23 1,25 0,49 M\ 0,27 7», ^24 2,61 Vierfach getheiltes, flach vertieftes Quadrat. Pallaskopf r. mit glat- tem Helm, der hinten eine kleine Verzie- rung: vp hat, mit Hals, einfachem Hals- band und Schluss- linie von Perlen, run- der Ohrring ; an die al- terthümlichen Tetra- drachmen von Athen erinnernd und wohl diesen nachgeahmt. Noch drei Exemplare, das schwerste schlecht erhalten, das leichteste gut. ist Jugendlicher Kopf mit | Flach vertieftes , vier- fach getheiltes Qua- drat, in jedem ein- zelnen dieser vier Quadrate: 13 breitem Hut r. , viel leicht Hermes, wahr- scheinlicher aber der Kopf des auf den Königsmünzen dar- gestellten Reiters. Im Gatalog des Brit. Mus. bei Alexander I. beschrieben , aber im Styl sehr von den Münzen dieses Königs abweichend. Prokesch schrieb »Ghalcis« ; in die Gegend von Acanthus kann das Stück sehr wohl gehören. Lanzenspitze, blattför- mig. Vierfach getheiltes, sehr flaches vertieftes Vier- eck. Sicher macedonisch, wie die Form des Quadrats beweist. Prokesch schreibt Polyrhe- nium, was sicher falsch ist; dem Styl nach ist an Greta gar nicht zu denken. Kopf des bärtigen Di- I Vierfach getheiltes, onysos von vorn, mit herabhängenden Locken und zwei Trauben an den Ohren. Taf. VII, 65. Von sehr schönem, «..w. ........ .w»^.. ^vv um 450 V. Ghr. Mag, dem Quadrat nach, in die Nähe von Neapolis gehören, jedenfalls ist die Münze sicher macedonisch oder thracisch; sie stammt aus der in Salonichi gemachten ziemlich tief vertief- tes Quadrat. alterthümlichen Styl, Sperling Rauch Prokesch Prokesch 28780 174 Macedonia. 79 80 8[ MG Ml2- 9 .Rio 12,99 38,87 Rück- seite etwas abge- rieben 36,82 sehr abge- rieben Sammlung Michanowic, wie alle Münzen der Nummer 28780. Vierfach getheiltes, ver- tieftes Quadrat. Zwei Frauen, einander zugekehrt, mit lan- gem Haarzopf, heben mit beiden Händen gemeinsam eine gros- se Amphora vom Bo- den. Taf VII, 66. Ein sicher achtes Exemplar des British Museum wiegt etwas über 16,9, ist also ein attisches Tetradrachmen. Unser Exemplar wird dadurch verdächtig, so gut gelungen die Arbeit ist; die Figuren tragen alle Eigenthümlich- keiten des archaischen Styls jener Gegend (ähn- Hch sind die Münzen mit Satyr und Nymphe, s. oben Lete). — Ein geprägtes falsches Stück der Art hat schon Sestmi, moderni falsificatori p. 37 Taf. IV. 8 bekannt gemacht, doch ist aus seiner schlechten Abbildung nicht zu ersehen, ob ^S» die Stempel unseres Exemplars sind. 2. Mit Darstellung auf der Rückseite. Triquetra von drei menschlichen Bei- nen, in den drei Zwi- schenräumen Orna- ment von dieser Form: $ Sitzender (bärtiger ?) Mann mit Hut, der eine Spitze hat, auf ei- nem von einem Stier gezogenen Wagen 1., die L. etwas erhe- bend, in der erho- benen R. Peitsche. Über dem Stier Helm 1. Taf. VII, 67. Sehr alterthümlich, wohl um 500 G. Sitzender Mann auf dem von einem Stier ge- zogenen Wagen r. in der erhobenen R. die (undeutliche) Peit- sche, über dem Stier grosser von Perlen gebildeter Kranz, in demselben O oder G unten am Boden, zwi- schen den Füssen des Stiers vielleicht eine Blume (sehr undeut- lich). Rückseite ganz abge- rieben, das Gepräge warjedenfalls die Tri- quetra wie vorher, ob mit oder ohne das Blumenornament, ist nicht zu entscheiden. Prokesch Unbestimmte macedonische oder thrako - macedonische Münzen. 75 82 .^2^ 2,21 Stiem, auf den r. Vor- i Triquetra von derfuss sinkend, zu- menschlichen rückblickend. tiefung drei Bei- nen, in runder Ver- 83 iR 3 ■ 2,05 Ebenso, über dem Stier Triquetra von drei die breite Blume von 1 menschlichen Bei- 84 Ms drei Blättern [,87 Ebenso, die Blume mehr geschlossen. 4k JRsk 1,1 nen, in viereckiger, nicht ganz regelmäs- siger Vertiefung. Helm r. mit Helmbusch in unregelmässiger, rundlicher Vertie- fung. Eine ähnliche Münze mit IMOA über dem Stier in ondon (Gatal. d. Brit. Mus. p. 151). Stehender Stier r. , dar- über fliegender Vogel (wohl Adler) r. Helm mit Helmbusch r. in ganz flacher, rundlicher unregel- mässiger Vertiefung und noch eine andere ähnliche Vertiefung mit undeutlichen Spuren eines Geprä- ges. Stehender Stier r. , über In unregelmässiger,ganz flacher Vertiefung eine aus mehreren ihm sechsstrahliger Stern über Kreis. emem bestehende Linien ! Figur. Bei der Darstellung der Rückseite muss man zunächst an die ganz ähnlich dargestellte Sandale auf den alten Münzen von Larisa denken, doch scheint das folgende Stück zu Prokesch Prokesch ►8780 Prokesch 17^) Macedonia. 87 90 ^34 ^fast 2 M I ^5 0,83 ver- letzt 0,99 0,77 9,15 beweisen, dass wir es hier mit einer andern, vielleicht ein vielfach getheiltes Quadratum incu- sum nachahmenden Figur zu thun haben. Man könnte vielleicht auch an ein roh gezeichnetes Thier (Greif r. mit erhobenem r. Vorderfuss ?) in einem Linienquadrat denken. — Abgebildet ist dieses Exemplar in der Revue numismatique 1860 Taf. XII, 5, die Rs. ist beschrieben als »quadrilatere divise en cinq parties dans un carre plat«; Imhoof führt zu dieser Münze eine andere mit derselben Vorderseite, aber mit »boeuf debout ä dr. dans un cercle perle« als Rs. an (Imhoof, monn. grecques p. loi Nr. 147). Ebenso. Stier 1., zurückblickend, auf den 1. Vorderfuss sinkend, über ihm Delphin r. Stier r., zurückblickend, auf den r. Vorderfuss sinkend. Ebenso. Rad von vier Speichen im flach vertieften Quadrat. Rad von vier Speichen im flach vertieften Viereck. Rad von eigenthüm- licherForm, diagonal im flach vertieften Viereck, r. und 1. von der mitten durch- gehenden Speiche je eine kleine Kugel. Bärtiger Krieger 1. , be- helmt, mit Beinschie- nen ( ? ), ein springen- des Pferd 1. mit der L. am Zügel haltend, dieR. auf den Rücken des Pferdes legend. Links vor dem Pferde 0 unten eine Kugel. Vielleicht stand rechts oben Schrift. Taf. VII , 68. Wahrscheinlich in Ichnae geprägt, s. Imhoof, monn. gr. p. 78. Dieses Exemplar von Prokesch in der Revue numismatique 1860 publi cirt, über Prokesch' irrige Zutheilung s. Im- hoof 1. c. Alle hier folgenden schriftlosen Münzen sind wohl sicher Gepräge der ersten ma- cedonischen Könige, namentlich des Ar- Unbestimmte macedonische oder thrako-macedonische Münzen. 177 Ql ' ;«6^ chelaus, aber bei dem Mangel jeder Inschrift und bei der grossen Verwandtschaft der Ge- präge des Perdiccas und Archelaus, selbst der aus der letzten Zeit Alexander s I. stammen- den Stücke untereinander kann man weder eine Trennung noch überhaupt eine bestimmte Zutheilung geben; deshalb bleiben diese Münzen am besten vereinigt und ausserhalb der Reihe 1 der Könige. 1246 ! Reiter im Schritt r., mit Vordertheil eines Zie- I Hut, in der L. zwei genbocks r. , laufend, j Speere etwas gesenkt, ' vom Linienquadrat mit der R. den Zügel umschlossen, das fassend. ' i Ganze im leicht ver- } tieften Quadrat. Vgl. oben bei Alexander I. eine ähnliche Münze mit A (andere haben AA). 16 Ebenso. ^3 2 I Ebenso, am Blume ? Boden Vordertheil eines sprin- genden Löwen r. mit beiden Füssen, da- rüber liegender Ca- duceus r., das Ganze im flach Quadrat. Ebenso. vertieften 94 '^3 2,31 Ebenso, ohne Blume, sehr feiner Styl. I Vordertheil eines sprin- genden Löwen r., von sehr schönem Styl, im flach vertief- ten Quadrat. Ebenso, alter Styl, man sieht nur den r. Vor- derfuss. Diese Münze erinnert sehr an die unten folgende Nr. 4) Alexander's I. mit dessen Namen ; sie ist wohl sicher ebenfalls ein Gepräge Alexander's. 95 M^ 2»47 Ebenso, grober, alter- ihUmlicher Styl. Prokesch Prokesch 28678/8 Fox Antike Münzen. Bd II. 78 Macedonia. 96 97 99 100 101 102 ^3 ^^3 JR2^ M2k 103 104 M2i. ^3 105 ^^3 2,25 2,09 2,59 1,93 2,18 nicht gut 2,03 2,06 Reiter im Schritt r., den Hut im Nacken, in der L. etwas gesenkt zwei Speere, mit der R. den Zügel haltend. Ebenso. Reiter mit Hut r. spren- gend, in der L. zwei Speere etwas gesenkt, mit der R. den Zügel haltend, von feinem Styl. Ebenso, am Boden Blume oder Pflanze. Pferd im Schritt r. Zeit des Archelaus. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Vordertheil eines sprin- genden Löwen r. mit beiden Füssen im flach vertieften Qua- drat. Ebenso. Ebenso, feiner Styl. Ebenso. Helm r. im Linienqua- drat, das Ganze im flach vertieften Qua- drat. Ebenso. Helm r., kleiner, von einem dreifachen Li- nienquadrat umge- ben, das Ganze im flach vertieften Qua- drat. Ebenso. Pferd r. schreitend, Helm r. mit deutlichem schneller als das Auge, entweder ein der vorhergehenden mit Augenhöhlung Münzen. versehener Helm oder ein behelmter Kopf ohne Hals, r. , im Linienquadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadrat. Von alterthümlichem Styl, wohl noch in die Zeit Alexander's L gehörend. Ebenso. Ebenso, weniger deut- lich. Unbestimmte macedonische oder thrako-macedonische Münzen. 79 [o6| /R2^ »,93 Pferd im langsamen Helm mit Auge oder Schritt r. behelmter Kopf r., 1 ohne Hals, im Lini- nienquadrat, das Gan- ze im flach vertieften Quadrat. Diese und die folgende Münze von etwas späterem Styl, aber vielleicht noch vor Ar- ctielaus. 2,o6 Ebenso. Ebenso. 66 Schreitendes Pferd r. ! Behelmter Kopt mit Hals r. , mit rohen Zügen, im Perlen- quadrat, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Alterthümlich , aus Alexander's I. Zeit. Pferd r. den 1. Vorder- Behelmter Kopf r. , von fuss hebend, über ihm M feinen griechischen Zügen, mit Hals, im Linienquadrat, das Ganze im ziemlich stark vertieften Qua- drat. Aus Alexander's I. spätester Zeit, oder unmittelbar nachher. ,82 Springendes Pferd i Archelaus* Zeit. liclii) r. im Linien- quadrat, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Dannen- berg B. Fried- laender II 307 28701 Rauch i8o Macedonia. ^^2^ i>95 Pferd im langsamen Linienquadrat, durch Schritt r. eine wagrechte Linie getheilt, darin auf- recht der Caduceus, das Ganze im leicht vertieften Quadrat. Etwa Archelaus' Zeit. 112 .R^ I,Q2 Pferd r. im Schritt, mit Kopt eines Ziegen- Zügel, bockes r. im Linien- cjuadrat, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Alterthümlich, Zeit Alexander's L Prokesch "555 Die macedonischen Könige. Alexander I. Beginn der Perserkriege bis etwa 450 v. Chr.*) ^9k 29,09 ^ '^3 4,03 Reiter im Schritt r. , mit Hut , in der R. zwei Speere (die jedoch nicht ganz correct als rechts sichtbar ge- zeichnet sind\ mit der L. den Zügel hal- tend. Auf dem rech- ten Hintertheil des Pferdes Caduceus r., nicht völlig erhalten : -oc AAEIANAPO im ver- tieften Quadrat um ein Linienquadrat, in welchem ein erhabe- i nes Quadrat, schein- ' bar ohne Zeichnung, | aber gewiss Ursprung- j lieh m vier Quadrate | cetheilt: ffl , die er- habenen Theillinien abgerieben. Taf. VII, 69. Octodrachmon, bis auf die erwähnte Stelle der Rückseite vorzüglich erhalten. — Der als eingebranntes Zeichen zu denkende Caduceus auf dem Hintertheil des Pferdes findet sich auch auf den Silbermünzen des Pausanias auf dem Pferde (British Museum p. 169). Stehender Krieger r. mit Hut, schräg zwei Speere haltend, in der Mitte hinter einem schreitenden Pferde 3 pR3 I 4,12 I Ebenso. AAE5ANAPO im ver- tieften Quadrat, um ein kleineres vierfach durch erhabene Li- nien getheiltes und vom Linienauadrat umgebenes Kleines Quadrat. Ebenso. 385/1879 Fox 28780 •) Die Zahlen nich üroyscn , Gesch. d. Hellenismus. 82 Die macedonischen Könige. 2,04 ^3 ^3 Reiter im Schritt r. mit Hut, in der R. zwei Speere etwas schräg nach unten, die L. am Zügel. AAEEANAPO hinter dem A ist der Buch- stabe iilein wieder- hoh, ebenso steht hinter O das o klein noch einmal (s. Ab- bildung). Ob dies Spielerei ist, oder vielleicht derVersuch die Inschrift kleiner zu geben, bleibt un- sicher. Die Schrift im flach vertieften Quadrat, darin Li- nienquadrat in wel- chem Löwenvorder- theil r. S. Zeitschrift f. Numismatik III, 52, wo ich das doppelte A und O nicht erkannt habe und deshalb eine nicht genaue Beschreibung ge- geben. Die Münze ist auch wohl nicht, wie ich dort gesagt habe, aus Alexander's spätester! Zeit, sie stimmt im Styl genau mit dem oben i beschriebenen, offenbar sehr alten Octodrach- [ mon. Ob das P auf der kleinen Münze ein j reguläres P (mit sehr kurzem Strich) oder, wie auf einem Pariser Octodrachmon mit Reiter und j Quadrat so gestaltet war P , ist auf unserer Münze nicht zu entscheiden, da dieser Buch- stabe etwas tief in der Quadratlinie sitzt und berieben ist. AA über einem r. schrei- Helm mit Auge (wohl tenden Pferd. behelmter Kopf ohne 1 Hals) r. vom Linien- quadrat umgeben, das Ganze im vertieften flachen Quadrat. Obwohl das A mit dem Pferd durch einen Prägefehler oder Stempelriss zusammenhängt, Alexander 83 R3 7 ^^h 12,87 darf man an der Lesung AA wohl nicht zweifeln und die Münze wird aus der Reihe der unbe- stimmen wo sie Imhoof monn. gr. p. 115 Nr. 6 nach meiner ersten Beschreibung anführt) zu streichen und Alexander I. zuzuweisen sein. Kbenso, derselbe Stem- pel. Ebenso, derselbe Stem- pel; man sieht hier deutlich die Verzie- rung des Helmes am Rande desselben, Ku- geln oder Punkte. Reiter im Schritt r. , mit A schräg oben links in Hut, in der L. zwei der Ecke eines Li- , Speere, etwas gesenkt, mit der R. den Zügel haltend. nienquadrats, dann Vordertheil eines Zie- fenbocks r. , zurück- lickend, auf den r. Vorderfuss sinkend, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Taf. VII, 70. Diese Münze, beträchtlich später als die vorher beschriebenen, scheint Alexander I. an- zugehören, denn Gousinery (voyage dans la Macedoine Taf. II, 8 p. 192) beschreibt ein ganz ähnliches Stück, welches statt des A der Rück- 1 Seite die Inschrift AA unter dem Reiter zeigt. | Ein anderes ähnliches Stück 1. c. Taf. II Nr. 7 ! p. 191 f.) mit A unter dem Reiter giebt Gou- ; sinery mit unrecht an Amyntasl., den Vater Alexanders I., währerd der gefällige, spätere Styl dies unmöglich macht und die genaue Ähnlichkeit mit dem Stück mit AA die Zu- gehörigkeit auch der nur mit A bezeichneten Stücke der Art an Alexander I. ziemlich gewiss macht. — Alexander hat, wie aus diesen Münzen hervorgeht, gegen Ende seiner Regierung den Münzfuss geändert. Prokesch Fox 84 Die macedonischen Könige. Perdiccas IL 450 ca. bis 413. subae- h77 rat ^A 1,98 2,33 be- rieben Springendes Pferd r. P E PAI K um einen Helm r., darum dop- peltes Linienquadrat, das Ganze im flach vertieften Quadrat. Die folgenden Münzen, welche sicher etwa der Zeit des Perdiccas angehören, haben nur P ; die Zutheilung kann als ziemlich sicher betrachtet werden. Springendes Pferd r., unter ihm, am Boden P Reitern sprengend, den Hut im Nacken, in der L. zwei Speere, etwas gesenkt, mit der R. den Zügel haltend. Unten am Boden P Helm r. im doppelten Liniencjuadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadrat. Vordertheil eines sprin- genden Löwen r. im flach vertieften Qua- drat. 281 1886 Fox Prokesch Archelaus. 413 — 399- ^64 9,93 nicht voll- kom- men er- halten Reiter 1. sprengend, mit Hut, in der R. etwas gesenkt, zwei Speere, mit der L. den Zügel haltend. Taf. VIIL 7^' AP XE A AO um das Vordertheil eines zu- rückblickenden Zie- genbockes r., auf den LVorderfuss sinkend; vom Liniencjuadrat umschlossen, im flach vertieften Quadrat. 573/187^ Archelaus. .85 2 Mh 10,27 Mt] 1046 mit Theil eines ange- setzten Hen- kels 4 iR6-5 9,96 nicht gut Diese Münzen, welche an die letzten von Alexander I. mit AA und mit A erinnern, mögen die ältesten des Archelaus sein. Jugendlicher männli- APXE . A O um ein eher Kopf r. Hera- r. schreitendes Pferd kies ? mit Band im Haar, von gutem Styl, etwas an den Her- mes von Aenus er- innernd. Taf. VIII, 72. Ebenso, anderer Styl. Taf. VIII, 73. Ebenso. Ebenso, roher Styl. 1<3 m Laufendes Pferd 1. mit Zügel. Das Ganze im schwach ange- deuteten vertiefen Quadrat. APX. AAO Pferd r. schreitend mit lang herabhängendem Zü- gel, im Linienqua- drat, das Ganze im vertieften Quadrat. APXE A A man sieht kein O Gepräge wie vorher. APX über dem Pferd, rechts von oben AA , zwischen den Vor- derfüssen O Pferd r. schreitend mit lang herabhängendem Zü- gel. Vom E sieht man nichts. — Weder Linienquadrat noch vertieftes Quadrat. AP+E A^ O das A schräg rechts in der Ecke. Helm 1., im doppelten Linienqua- drat, das Ganze im flach vertieften Qua- drat. 637/1876 Fox Prokesch 11491 Fox i86 Die macedonischen Könige. lO M3 .,83 JR2^ 1,56 ^2^ 1,73 Laufendes Pferd r. Ebenso. h P+E^ AO um den Helm r., im doppelten Linienquadrat, das Ganze im flach ver- tieften Quadrat. Ebenso. Laufendes Pferd 1. APXE A A vom O nichts zu sehen. Ad- ler, die Flügel hebend, 1. stehend, zurück- blickend, im Linien- quadrat, das Ganze im flach vertieften Quadrat. 1,01 Bärtiger Herakleskopf mit Löw^enfell r. APX(oder vielleicht noch E ?) rechts. Vorder- theil eines Wolfes r., einen mit beiden Füs- sen gehaltenen Thier- fuss oder Knochen verzehrend , oben Keule wagrecht, die dicke Seite r., das Ganze im vertieften Quadrat. Von ausserordentlich schönem Styl, wie die meisten kleinen Silbermünzen dieses Königs. Archelaus. B7 .-R i,o Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell r. 12 /R I 0,02 Ebenso. . PX rechts, von oben. Vordertheil einesWol- fes r. , einen geboge- nen Knochen : l^ ver- zehrend, die Vorder- fusse liegend gedacht. Oben Keule r., vom Quadrat nur flache Vertiefung sichtbar. Ebenso, Schrift nicht erkennbar, ebenso die Keule, vielleicht fehlte dieselbe. '3 .^ . 0^6 Unbärtiger Herakles- ! AP XE (vielleicht noch köpf mit Lövvenfell ' links unten 42 9,37 Eine Theilung der mit dem Namen Amyn- tas bezeichneten Münzen zwischen Amyntas II. 396 — 392 und Amyntas III. (Head histor. num. 194, 195 und Catalog des British Museum) scheint bei dem minimalen Zeitunterschied zwischen den beiden Königen nicht durchführ- bar. Unter den Kupfermünzen mögen aller- dings die dem zweiten Amyntas zugetheilten Stücke mit jugendlichem Kopf und Helm in die frühere Zeit seiner Regierung fallen , ebenso manche mit dem Eber. Reiter mit Hut r. spren- gend, mitfliegendem Mantel und deutli- chen Schuhen, in der R. die Lanze zum Stechen erhoben. Taf. VIII > /< Ebenso. Bärtiger Kopf des Hera- kles r. mit Löwen- fell. Taf. VIII 79- Ebenso. Ebenso. Ebenso, besserer, ziem- lich strenger Styl. AMYNTA über dem Lö- wen 1., der mit dem r. Vorderfuss eine zer- brochene Lanze hält und zerbeisst. Ebenso, die Haltung des r. Vorderfusses etwas anders, weniger gekrümmt. AMY NTA Stehendes Pferd r., den 1. Hin- terfuss hebend, der Zügel scheint hinter dem Kopfe, oben fliegend, sichtbar zu sein; im Linienqua- drat, das Ganze im vertieften Quadrat. Ebenso, wohl ohne Zü- gel. Ebenso. Ebenso. Amyntas 111. 93 H 1 Unbäriii^er Kopf des | AMYN TA links und Herakles mit Löwen- oben. Stehender Ad- fell r. 1 ,07 ' Ebenso. 1,58 ' Ebenso. 1er 1., den Kopf r. wendend im Linien- c^uadrat; das Ganze im Hach vertieften Quadrat. Ebenso , der Adler steht etwas gebückter. Ebenso Beger, Th Br. Fox Prokesch '^' R i' 1,28 I Ebenso. Ebenso A M YNTA Ebenso,: 141/1877 vom vertieften Vier- \ eck nichts zu sehen. Ebenso, der Adler und i 17^1872 das Linienquadrat | sehr klein, kern ver- 1 tieftes Quadrat, die | ganze Darstellung in ; flacher runder Ver- tiefung. VI .] Jugendlicher männli- AMYNTA Helm r., ohne eher Kopf r. Pan ?' Hclmbusch. Sehr ähnlich den wohl gleichzeitigen, grösse- ren Kupfermünzen der Stadt Scione auf Chal- cidice; voHlIufig iHsst sich irgend eine be- stimmte Beziehung des Amyntas zu Scione nicht finden, da aber die folgenden häufigen Münzen mit Herakleskopf und Adler genau I mit denen von Pydna übereinstimmen, muss !•. Antike Münzen. Bd. II. '94 Die macedonisclien KöiiiL'e. •3 M 2i 14' JE 2 15 ^2^ i6 M-i n JEi\ 2 iE \k auf die Ähnlichkeit der hier beschriebenen Münze mit Helm mit denen von Scione auf- merksam gemacht werden. In Scione trägt der Kopf ein Band im Haar, hier nicht. Ebenso. Ebenso, unten r. noch ein dem A ähnliches Zeichen, vielleicht nur Oxyd. Jugendlicher Kopf des Pan r., dem der vori- gen Münzen ähnlich, aber mit deutlichen Hörnchen an der Stirn. Ebenso, auch hier sieht man die Hörner. AMYNTA Vorderlheil eines Wolfes r. , der ein Bein oder einen länglichen Knochen benagt und mit bei- den Vorderfüssen fest hält. AMYNT A Vordertheil eines Wolfes 1,, er scheint hier nichts zu fressen, sondern in laufender Stellung dargestellt zu sein. Bärtiger Herakleskopf mit Löwenfell r. AMYN T A Vorder- theil eines laufenden, den r. Vorderfuss beu- genden Ebers r., dar- über Keule, die dicke Seite r. Noch, sechs Exemplare, bei den letzten und ) kleinsten der Bart undeutlich und unsicher. \ Jugendlicher, wohl sicher unbärtiger He- rakleskopf mit (nicht ganz deutlichem) Lö- wenfell r. . NT A Vorder- theil eines laufenden Ebers r. , den r. Vorderfuss gebogen. Oben wahrscheinlich die Keule wie vorher. Vgl. die etwas abweichende Münze des British Museum p. 172, 13. Amviltas lil. 1(): Unbärliger Herakles- AMY dazwischen lie- 28780 köpf mit Löwenfell r. 1 NTA gende Keule, die dicke Seite r ünbärtiger Herakles- AMY NTA um die Prokesch köpf mit I.üwenfell r. senkrechte Keule, die i dicke Seite unten. j l'nbärtiger Herakles- TA von der Schrift er- kopfr. mit Löwenfell j halten, unter dem I Eberkopf r. Fox In bärtiger Herakles- 1 AMYNTA oben. Adler köpf mit Löwenfell r. 1 r. eine Schlange ver- I zehrend. Dasselbe (Jenriige haben die gleichzeitigen Münzen von Pella. Noch sieben Kxemplare. \ 238/1885 Knobels- dortr Sandes 287S0 Gansauge Sperling Fox (2) .benso. AMYl/ITn sonst vorher. I Q() Die macedoiiischen Könige. Perdiccas III. Ä^-^41 ■1 JV. A^ JE 4 ^^4-3 5 ^32 6 M4. 364 — 359- Unbärtiger Kopf des Herakles mit Löwen- fell r. Taf VIII, 80. Ebenso. Taf VIII, 81 Ebenso. PEPAIK oben, und im Abschnitt: KA Löwe r. einen Pfeil oder Wurfspiess zerbeissend. Abschnitt: AK (sie) Löwe r. den Speer zerbeis- send, mit den Vor- derfüssen die Spitze des Speeres haltend, von sehr schönem Styl. PEPAIK oben, und im Abschnitt: KA Löwe r. den Speer zerbeissend, mit den Füssen die i Spitze des Speeres hal- ; tend, der Speer geht | weit über den Fuss- ; bodenstreifen nach unten hinaus. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Ebenso. Geprägt auf eine Münze von Pydna mit Herakleskopf und Adler auf der Schlange, man sieht am Herakleskopf des Perdiccas - Gepräges PY und einen Theil des Adlers. Diese Über- prägung beweist also, dass die Münzen von Pydna der Zeit des Amyntas angehören, oder doch unmittelbar sich an diese anschliessen. I Unbärtiger Herakles- kopf mit Löwenfell r. PEP oben, und im Abschnitt: AIKKA Löwe den Speer (der nicht über den Fussboden hinaus- reicht) zerbeissend r., die Spitze mit den Vorderfüssen (nicht 1 ganz deutlich) hal- | tend. i 28780 Prokesch 1 1692 Fox 97 Register. Studie. Acanthus. 29. (89 — 166. 168. 170. 171. 172). Aegae. 38. (165). Aegae Giliciae. 165. \ cnea. 33. (89.) n p h a X u s. 34. rimphipolis. 34. (97.) Aphytis. 64. Apollonia. 65. Apollonos. 65. Beroea. 66. Bisaliae. di. (163.) Hottiaea. 69. )ttialae. r>8. 13. 111.) rnarina. 84. rthaea. 131. issandrea. r d y l i u m. lalcidicc. alcis. 173. rcyra. 131. tusa. 90. . psela. 71. Dicaea o. Dicaeopolis. 70. (87.) 72. (161.) Diony ... 7^. Dium. 'jd. Edessa. 79. (144.) Eion. 84. Ephesus. 88. Eurydicea. 87. Heraclea. 88. Hcraclea Sintica Ichnae. 176. Antike Münzen. Bd. U. 75- \-) 169. 17 92. 163. 169.) Larisa. 141. Lete. 91. (75 90. 162.) Macedonia. 9. (in. 138.) die vier macedonischen Provinzen. 17. Macedonien unter den Römern. 21. unbestimmte macedonische oder thrako-macedonische Münzen. 163. Mende. 99. (75.) Methymna. 108. Myrkinos. 84. Neapolis. 100. (166. Olynthus. 104. (72.) Orrhescii. 105. (75. Orthagoria. 106. Pangaeus mons. 84, Panticapaeum. 78. Pella. 107. (78. 138. 195.) Phila. 116. Philippi. 117. (91. 116.) Potidaea. 123. Pvdna. 124. (193. 196.) Rhodus. 160. Sa^^unt. 127. Scione. 124. (193.) Scotussa. 1 24. Sermyle. 126. (165.) Stobi. 126. Terina. 78. Terone. 130. Thasus. 92. 97. Thasus des Festlandes. Thessaler. 141. «4 98 Thessalon ice. Traelium. 159. Tragi los. 159. Trie . . . 161. Register. 132. Trieros. 161. TpiripsQ. 161. Tynteni. 162. Uranopolis. 162. A d a e u s. 90. Aermenaos s. Vorwort. Aeropus. 188. Alexander I. 181 Alexarchos. 162. Amyntas I. 183. Amyntas IL 192. Amyntas III. 1 12. Arche laus. 184. (177.) Arsinoe. 88. Audoleon. 5. Gassander. 90. Derdas. 165. Eurydicea. 88. II. Könige und Dynasten. Kersobleptes. Kotys. 71. Lycceius. i 167. 177.) Lyppeius. i. Mosses. 6j. Patraus. i. Pausanias. 124.J Perdiccas II. 184. Perdiccas III. 196 Philipp II. 106. Philistis. 88. Polemocratia. 23. Pyrrhus. 106. 7^' 165.) 191.} 190. (löl. 4. III. Römische Kaiser und Kaiserinnen. Dium. j6. Caesar. Thessalonice. 142. Brutus. Macedonia. 23. M. Antonius. Phlilippi. (?) 121. M.Antonius und Octavianus. Pella. 112. Thessalonice. 142. Octavia. Pella. 112. Divus Julius und Augustus. Thessalonice. 149. Augustus. Amphipolis. 49. Dium. jj. Edessa. 79. Pella. 1 12. Philippi. 121. Thessa- lonice. 143. L i V i a. Amphipolis. 51. (Thessalonice. 143. 140.) _ Anto nia. Thessalonice. 144. Tiberius. Amphipolis. 51. Dium. 71. Edessa. 79. Thessalonice. 144. Galigula. Amphipolis. 52. Galigula und Antonia. Thessalonice. 145. Glaudius. Amphipolis. 52. Gassandrea. 70 Macedonia. 25. Philippi. 122. Glaudius und Divus Augustus Thessalonice. 145. Glaudius und Agrippina. Thessalonice. 145. Agrippina. (Thessalonice. 143.) Glaudius und Britannicus. Thessalonice. 146. Nero. Amphipolis. 53. Gassandrea Macedonia. 25. Philippi. Thessalonice. 146. Octavia Neronis. (Thessalonice. 140.) Galba. Thessalonice. 147. 70. 122. Register. itellius. Macedonia. 25. espasianus. Macedonia. 20. Thessalonice. itus und Domitianus. Stobi. 126. Thessalonice 147. 147, Cassandrea. I )()mitianus. Amphipolis. 93. I ) ( ) m i t i a. Amphipolis. 93. Iraianus. Amphipolis. 54. Dium. 78. Thessa- lonice. 148. ^Plotina. imphipolis. idrianas. imphipolis. lonia. 27. ibina. imphipolis. toninus. imphipolis. Aurelius. 'Amphipolis. Pella. 112. I lustina min. Amphipolis. Thessalonice. )m modus. Amphipolis. ^H. Cassandrea. Pella. 112. Thessalonice. 148. f itiana. Thessalonice. 148.) ptimius Severus. Amphipolis. 5p. Cassandrea. 71. Kdessa. 81. Stobi. 127. lulia Dom na. Amphipolis. 60. Edessa. 81. Mace- donia. 28. Stobi. 128. Thessa- lonice. 148. iracalla. Amphipolis. 60. Cassandrea. 71, Kdessa. 82. Macedonia. 2S. Stobi. '29. Thessalonice. 1 } . i ta. Amphipolis. f>o. Stobi. 130. Thessa- lonice. i;o. SS- Cassandrea. 70. SS- Edessa. 79. Mace- 55- 56. Macedonia. V- 56. Macedonia. Stobi. 126. 27. n. 58. Macedonia. 28. 140. 70. 199 I. Pella. 1 13. Thessa- Macrinus. Amphipolis. 6 lonice. 150. Diadumenianus. Amphipolis. 61. Macedonia. 29. Elagabalus. Amphipolis. 61. Edessa. 82. Thessa- lonice. 150. Julia Maesa. Amphipolis. 62. Julia Paula. Thessalonice. 150. Severus Alexander. Amphipolis. 62. Edessa. 83. Mace- donia. 29. Pella. 114. Thessa- lonice. 151. (159.) Julia Mamaea. Amphipolis. 63. Thessalonice. 151- Aquilia Severa. Dium. 79. Maximinus. Dium. 79. Thessalonice. Maximus. Pella. 1 14. Gordianus III. Dium. 79. Edessa nia. 29. Pella. 1 15. 153- Tranquillina. (Thessalonice. 155.) Philippus sen. Edessa. 84. Pella. 115. lonice. 155. (158.) Otacilia. Pella. 116. Thessalonice. Philippus iun. Pella. 116. Thessalonicc. Decius. Thessalonice. 158. Valerianus. Amphipolis. G3. G a 1 1 i e n u s. Amphipolis. 63. Thessalonice. 158. Salonina. Amphipf)lis. <,j. IMiilippi. 122. 15' 8ß. Macedo- Thcssalonice. Thessa- 156. -■>/ 200 AESILLAS Q. Macedonia. 20. 21. AAEilOC, AAEIIC. Acanthus. 31. APXA . . . Ghalcidice. 72. L.ARVMT-NS-II-VIR-QVIN. Pella. 1 12. APXI Ghalcidice. 72. Register. IV. Beamte. KOCr2N. C • BAE bi VS • P • F. Dium. j^. 78. P-BAebiVS-ll-VIR-QVINQ. Dium. 78. Bruttius SVVRA • LEG • PRO Q. Mace- donia. 21. C/t-PR. Macedonia. 21. EYAßPIAA. Ghalcidice. 72. C • HERENNIVS • II • VIR • QVINQ. um. 'j^. jj. Di- Brutus. 23. OAYMPIXOY. Ghalcidice. 72. OAYIENOY. Ghalcidice. 72. ONOMACTO. Acanthus. 31. TAIOY POPAIAIOY MAKEAONflN TAMIOY. Macedonia. 21. L • RVSTICE lius Ba STERNA. 76. L-TITVCIVS-II-VIR-QVIN. 76- 17- Dium. Dium. AEYKIOY 4>OAKINNIOY MAKEAON ßN TAMIOY. Macedonia. 23. V. Münzbilder, Beizeichen und Aufschriften. A. Beizeichen: Eion. 86. Lete. 17. Mende. 99. Acanthusdistel: Unbest. maced. M. 172. Adler, fliegend: Olynth. 104. stehend: Amyntas III. 193. Aphytis. 64. Archelaus. 186. Patraus 4. Thessalonice. 138. 147. auf dem Scepter stehend: Brutus. 24. Pella. 112. auf dem Blitz stehend: Amphipolis. 42. Patraus. 4. 5. Pella. 112. Thessalonice. 132. auf dem Blitz stehend mit einem Kranz im Schnabel: Amphipolis. 43. Thessalonice. 147. mit dem rechten Fuss einen Palm- zweig haltend : Thessalonice. 147. eine Schlange vertilgend: Amyn- tas. 195. Olynth. 104. Pydna. 124. Ähre: Amphipolis. 40 fg. 44. Tra- gilos. 159. — Beizeichen: Pella. HO. Philippi. 119. Thessalonice. 137- Aeneas, mit Anchises, Kreusa und Ascanius fliehend: Aenea. 33. behelmter bärtiger Kopf: Aenea. 33- APHNOOECIA. Thessalonice. 142. Alexander, Kopf: Beroea. ^^. Ma- cedonia. 20 fg. stehend: Beroea. ^ß. neben dem Bucephalus stehend: Macedonia. 29. reitend: Macedonia. 29. Altar: Thessalonice. 154. Amphora: Mende. 100. von zwei Frauen gehoben : Unbest. mac. M. 174. zwei Amphoren : Mende. Anchises mit Aeneas, Kreusa um Ada 90. Lycceius. i. Macedonia. 11. 14 fg. Olynth. 105. Orthagoria. 106. Patraus. i. 4. j|| Kopf mit Lorbeerkranz: AmphiS' polis. 34 fg. 41. (mit Ohrringen : Ascanius fliehend: Aenea Apollo, Kopf, bekränzt: Adaeus,^^ t 1 Register. 20: 36.) Bottiaea. 69. Chalcidice. 72. Trie . . . 161. Kopf mit Epheukranz: Apollonia. zwischen Dreifuss und Schlangen- säule stehend: Thessalonice. 157. einen Kabiren haltend: Thessa- lonice. 154 fg. einem Kabiren die Hand über einem Altar reichend: Thessalonice. 156. Aphrodite, Kopf: Neapolis. 101 fg. Scione. 125. Aphrodite Urania: Uranopolis. 162. Ares, stehend: Amphipolis.47. Mace- donia. 27. Artemis, Kopf: Amphipolis. 40 fg. Orthagoria. 106. Thessalonice. 135. Kopf als Mittelbild eines Schildes: Macedonia. 17. 19. 21. stehend, mit Fackel: Amphipolis. 47. TAVPOnOAOC) Macedonia. 1 1 auf dem Stier reitend: Amphipolis. 40 fe. 47. Macedonia. 18. sitzend, mit Mauerkrone: Amphi- polis. 47. Ascanius mit Aeneas, Anchises und Kreusa fliehend: Aenea. 33. Kopf: Aenea. 33. Asclepios im Tempel: Dium. 79. A SS- zeichen 1 : Thessalonice. 139. Astragal. Beizeichen: Philippi. 120. Bogen. Beizeichen: Philippi. 118. und Keule: Thasus des Festlandes. 120. B. Zeichen der Botteaia^. i^. Bacchus, jugendlicher Kopf mit Epheukranz: Amphipolis. 39. Mace- donia. 12 fg. 22. (Mende. 100.) Thes- salonice. 135. bärtiger Kopf: Unb. mac. M. 173. auf dem Esel lagernd : Mende. 100. I'>echer. Dium. '](). liiene. Beizeichen: Eurvdicea. 88. P. ildsäulen des Divus Julius und Augustus: Philippi. 121 fg. ' läticrzvveig. Trie.... 161. 1 > I u m e. Beizeichen : Acanthus. 29. Lycceius. i. Unbest. mac. M. 176. Blitz: Macedonia. 13. 27 fp. Pella. III. — Beizeichen: Amphipolis. 39. Macedonia. 9. vergl. Adler auf dem Blitz stehend. und Köcher: Thessalonice. 137. in der Hand der Tyche: Amphi- polis. 48. Gaduceus. Unbest. mac. M. 180. — Beizeichen: Amphipolis. 39. Phi- lippi. 117. Thessalonice. 135. Tra- gilos. 160. — dem Pferde einge- brannte Marke: Alexander I. 181. G a e s a r t i t el des Vitellius. Macedo- nia. 26. Gastor. 28. Gentaur: Amphipolis. 40. Mädchen raubend: Diony . . 73. Lete. 91. Orrheseii. 105. zwei Gentauren: Amphipolis. 44. Thessalonice. 139. Gicade. Beizeichen: Amphipolis. 36. COHOR PRAE. Philippi. 121. Gonsularis processus. Mace- donia. 24. Grater, Beizeichen: Patraus. 2. Delphin. Amphipolis. 46. — Bei- zeichen: Acanthus. 31. Amphi- Eolis. 46. Lete: 97. Philippi. 118. fnb. mac. M. 176. AHMO. Gegenstempel: Thessalonice. 147. Dionysos, vergl. Bacchus. AI (ONYZIA) Thessalonice. 156. b\ (OCKOYPIA) Thessalonice- 156. Dioscuren. Thessalonice. i;j9. Doppel beil. Beizeichen: Lüpo- lemos. 8. Dreifuss. Adaeus. oo. Ghalcidice. 74. F2urydicea. 80. Macedonia. 14 fg. Pella. 118. Philippi. 117. Thasus des Festlandes. 120. Thessa- lonice. 155. — Beizeichen: Amphi- polis. 35.42. Ghalcidice. 73. Mace- donia. 9. Dreizack: Amphipolis. 42. Mace- donia. 14- — Beizeichen: Mace- donia. 9. H. Eion. 8<,. 202 Registe Eber. Kopf: Amyntas III. 195. Vordertheil eines laufenden Ebers : Archelaus. 188. Lete. 93. Pau- sanias. 191. Patraus. 3. EA. Gegenstempel. Edessa. 79. Eichenkranz: Amphaxus. 34. Am- phipolis. 34. 38 fg. 46. Botteatae. 68. Macedonia. 12. 15. Pella. iio. Thessalonice. 141. Eidechse. Beizeichen: Eion. 84. 85. EAEYOEPIAC. Thessalonice. 142. " Epheublatt. Beizeichen: Eion. 86. Mosses. ^j. Tragilos. 160. Epheukranz. Macedonia. 11. Esel. Mende. 99 fg. Feldzeichen. Philippi. 121. Fisch. Beizeichen: Acanthus. 30. Amphipolis. 37. 61 fg. Fiscus. Macedonia. 24. Flussgott. Vergl. Strymon. Gans: Eion. 84. zwei Gänse: Eion. 86. Gefäss. ApoUonia. 65. Cerdyhum. vergl. Amphora. Becher. Krug. Graten Gegenstempel: AHMO. Thessa- lonice. 147. EA. Edessa. 79. KA. Amphipolis, Livia. 51. ■ PELO. Dium. 78. Ziege. Edessa. 79. Stern. Gerdylium. 71. Getreidekorn. Beizeichen: Ger- dylium. 71. Neapolis. 103. Phi- lippi. 118 fg. Gorgoneion. Neapolis. 100 fg. Gründungsgedenkmünze. Dium. 'j^. Pella. 112. G. S. = Germania subacta, Germa- nicus Sarmaticus. Stobi, M. Aurel. 127. Hakenkreuz. Beizeichen: Unbest. mac. M. 170. Handfackel. Beizeichen: Patraus. 5. Handleuchter. Amphipolis. 34 fg. — Beizeichen: Amphipohs. 49. Patraus. 5. Uranopolis. 162. Helios köpf. Amphipolis. 46. Helm. Amyntas III. 193. Alexan- der I. 182. Archelaus. 185 fg. Lete. 91. Macedonia. 9 fg. Ortha- goria. 106. PerdiccasII. 184. Scione. 124. Unbest. mac. M. 175. 178 fg. — Beizeichen : Thasus des Fest- landes. 121. Unbest. mac. M. 179. Herakles, bartiger Kopf: Aeropus. 188. Amphipolis. 43. bärtiger Kopf mit Löwenfell: Adae- us. 91. Heraclea. 89. Philippi, 117 fg. jugendlicher Kopf: Aeropus. 188. Archelaus. 1 15. Patraus. 3. Pau- sanias. 190 fg. jugendlicher Kopf mit Löwenfell: Amphaxus. 34. Amphipolis. 40. Amyntas III. 193 fg. Archelaus. 1 17. Macedonia. 15. Perdiccas III. 196. Pydna. 124. den Löwen würgend: Lycceius. i. Hermes. Kopf: Tragilos. 159 fg. Unbest. mac. M. 173. i, ■ Brustbild: Thessalonice. 138. ij Heuschrecke. Beizeichen: Nea- ^ polis. 103. Hirsch köpf. Adaeus. 91. — Bei- zeichen: Philippi. 117, Hund, neben einem Reiter: Ser- myle. 126. Hut. Beizeichen: Patraus. 3. Hygieia, thronend mit Schlange. Beroea. ^^. Januskopf. Amphipolis. 44. Thessa- lonice. 139. IVSSV AVG. Philippi. 121. Kabir, stehend: Thessalonice. 140. 149- im Tempel: Thessalonice. 149. und Apollo, über einem Altar sich die Hände reichend: Thessalo- nice. 136. in der Hand des Apollo: Thessa- lonice. 154 fg. in der Hand der Nike: Thessalo- nice. 148. 158. Kaiser, stehend: Amphipolis, Clau- dius. 51. Nero. 52. Traian. 54. stehend als Ares: Amphipolis, Au- gustus. 50 fg. Hadrian. 55. stehend, von der Stadtgotlheit (?) bekränzt: Ampipolis, Augustus. 50. reitend: Amphipolis, Galigula. 52. Traian. 54. ein Ross zügelnd: xMacedonia, Cara- calla. 2S. Keule. Adaeus. 91. Amphaxus. 34. Amphipolis. 38" fg. Amyntas III. 195. Heraclea Sintica. 90. Mace- donia. 12. 17 fg. 19. 20 fg* Phila. 116. Thessalonice. 137. — Bei- zeichen: Archelaus. i8ö fg. Amyn- tas III. 194. Patraus. 4. Philippi. 118 fg. KA. Gegenstempel: Amphipolis, Livia. ^«. KÖINON MAKEZiONßN. Beroea. 66. Krabbe. Beizeichen: Amphipolis. 34- Kranz. Cassandrea. 70. Dium. '^y. Thessalonice. 135 fg. 142 fg. 146 mit Gemme in der Mitte). 137 — Beizeichen : Amphipolis. 35. Mosses. hj. Unbest. mac. M. 174. Vergl. Eichenkranz. Epheukranz. Lor- beerkranz. Kreusa mit Aeneas, Anchises und Ascanius fliehend: Aenea. 33. Krug. Terone. 130 t'^. Kugel. Beizeichen: Eion. 85. Lete. 02 fg. Kugeln der macedonisch thra- cischen Münzen keine Werth- bezeichnung. 166. Kuh. Dicea. 75. Kuh mit saugendem Kalb: Unbest. mac. M. 168. Register. 203 182. Pausanias. 191. Unbest. mac M. 177 fg. Vordertheil eines springenden Lö- wen: Perdiccas II. 189. Unbest. mac. M. 177 fg. Vordertheil emes Eberkopf fressen- den Löwen: Aeropus. 189. Kopf mit offenem Rachen: Arche- laus. 187. Kopf von vorn: Archelaus. 188. Lorbeerkranz. Edessa. 80. Thes- salonice. 141. Lorbeerzweig. Beizeichen: Un- best. mac. M. 170 fg. Lyra. Bottiaea. 69. Ghalcidice. 72. '73. Macedonia. 11. Olynth. los- Pella. 117. A. P>eizeichen: Eion. 86. Lete. 97. Lanzenspitze: Adaeus.91. Unbest. mac. M. 173. AETAINION. Lete. 92. Libertas, Brustbild. Thessalonice. 141. Löwe. Amphipolis. 45. Lycceius. 1. — Beizeichen: Amphipolis. 35. einen Stier niederwerfend: Acan- thus. 29 fg. eine Lanze zerbeissend: Amyn- tas 11 1. 192. Perdiccas III. 196, Vordertheileincs laufenden Löwen: Aeropus. 189 fg. Alexander I. Medusenkopf. Amphipolis. 45. • als Panzerschmuck des Gordian : Pella. 1 1 5. Mond, Sonne und Sterne. Urano- polis. 162. Halbmond. Beizeichen: Stobi. 127. Tragilos. 160. Mondsichel: Phila. 116. Uranopo- lis. 163. Mondsichel und Stern: Amphipolis. 54. — Beizeichen: Thessalonice. 131- MVNICIPI. Stobi. 128. Nemesis. Vergl. Nike Nemesis. NEflKOPßN. Beroea. 66. Thessa- lonice. 154. B. Thessalonice. 135. 158. Nike. Phila. 116. schreitend mit Kranz und Palme: Amphipolis. 43. Macedonia. i(). Pella. 112. Philippi. 122. Stobi. 129. Thessalonicc. 142. auf einer Basis stehend mit Kranz und Palme: Philippi. 181. auf einer Kugel stehend mit Kranz und Palme: Thessalonice. 146 fg. einen Kabir auf der Hand haltend: Thessalonice. 148. is8. Nike Nemesis mit Stan und Rad: Stobi. 127. Nike Pantheon: Stobi. 128. im Zweigespann: Pella. 110. 204 Register. Brustbild: Pella. 112 (Octavia). Thessalonice. 140 (Haartracht der Faustina). auf der Hand der Pallas: Amphi- polis. 45. auf der Hand der Roma: Amphi- polis. 47. Edessa. 81 fg. Thessa- lonice. 146. auf der Hand der Tyche: Edessa. 80 fg. OMONOIA. Edessa. 84. Kopf der Homonoia. Thessaler. 141. Opfernder Jüngling. Beroea. 66. Pallas. Kopf: Acanthus. 31 fg. Au- doleon. 5. Amphipolis. 39 (?). Bot- teatae. 68. Pella. 108 fg. Macedo- nia. 2ifg. (?) Thessalonice. 134. Unb. mac. M. 173. stehend mit Nike auf der Hand: Amphipolis. 45. stehend mit Schlange und Eule: Dium. 78. kämpfend : Pella. 1 1 1 . Palm zweig. Beizeichen: Thessa- lonice. 134. Pan. Kopf: Amyntas III. 193 fg. Botteatae. 68. Pella. iii. schreitend: Thessalonice. 138. dm- axoTZ'xiv: Thessalonice. 138. auf dem Felsen sitzend: Pella. 113. Tlap^svoQ. Beinamen der Artemis und Persephone. 103. Pegasus. Thessalonice. 137. FELO. Gegenstempel. Dium. 78. Perseus. Kopf: Amphipolis. 39. 42. Macedonia. 21 fg. Pella. iio. Pferd, stehend: Amyntas III. 192. Pausanias. 191. stehend, an eine Säule gebunden: Olynth. 104. schreitend: Aeropus. 188 fg. Am- phipoUs. 41. Alexander I. 182. Archelaus. 185. Audoleon. 5. Macedonia. 16. Pausanias. 190. Thessalonice. 138. Unb. mac. M. 167. 178 fg. laufend: Archelaus. 185 fg. Olynth, 105. Phila. 116. Thessalonice. 134- springend: Perdiccas II. 184. Thes- salonice. 144. Unbest. mac. M. 179. Vordertheil eines springenden Pfer- des: Audoleon. 6. Unbest. mac. M. 168. Pferdekopf: Philippi. 117. Krieger neben dem Pferde: Alexan- der I. 181. Bisaltae. 67. Mosses. 6y. Tynteni. 162. Unbest. mac. M. 164 fg. 176. Reiter: Alexander I. 181 fg. Amyn- tas III. 192. Archelaus. 184. Au- doleon. 7. Dium. j6. Macedonia. 15. 29. Unb. mac. M. 165. 177 fg. Reiter einen Feind erstechend : Pa- traus. I fg. Reiter von einem Hund begleitet: Sermyle. 126. Pflug. Beizeichen: Amphipolis. 42. Vergl. Stier, pflügend. Pietas. Antonia in der Kleidung der Pietas. Thessalonice. 145. Poseidon, Kopf: Amphipolis. 38.41. Macedonia. 12. Pella. 117. Poti- daea. 123. Thessalonice. 134. reitend: Potidaea. 123. Portrait. Portraitartiger Charakter des Kopfes: Patraus. 3. P r a e fe r i c u 1 u m zwischen zwei Strie- geln. Dium. '/6. PRINCIPI • FELIX. Dium. y6. riYOlA. Thessalonice. 155 fg- Quaestorische Abzeichen, nia. 24. Macedo- Rad. Stobi. 130. Tynteni. 162. Unb. mac. M. 176. — Beizeichen: Unb. mac. M. 175. Abzeichen der Nemesis: Stobi. 127. Reiter. Vergl. Kaiser. Pferd. Rind, weidend. Macedonia. 22. Ringe, zwei. Beizeichen: Eion. 85. Ringer, zwei. Thessalonice. 159. Roma, Kopf: Amphipolis. 39. Ma- cedonia. 21 fg. (Pella. iio) stehend, mit Nike in der Hand: Amphipolis. 47. Thessalonice. 146. auf einem Panzer sitzend, mit Nike^ in der Hand: Edessa. 81 fg. ■ Rose. Tragilos. 160 fg. J Salus. Römische Münzen der Livia. 144. Satyr, stehend: Amphipolis. 48. in einen Krug sehend: Terone. 131. seinen Phallus haltend: Lete. 96. ein Mädchen haltend: Lete. 92. 98 mit Epheukranz . Sau. Unb. mac. M. 168. -Schiffsschnabel. Thessalonice. »34- Schiffsvordertheil. Amphipolis. 4Ö. Macedonia. 10. Schild, boeotischer: Amphipolis. 34. macedonischer: Amphipolis. 47. Boneaiae. 68. Eupolemos. 8. Heraclea Sintica. 90. Macedonia. fg. 1 5 fg. — Beizeichen : Arche- Register. 205 1 Vordertheil eines Stieres: Arche- I laus. 188. Unb. mac. M. i6c). I Streitaxt. Beizeichen: Philippi. 48. Strymon. Kopf: Am.phipolis. 42. Macedonia. 11. liegend: Amphipolis. 48. Macedo- nia. 14. Subsellium. Macedonia. 24. laus. 187. Schlange m der Hand eines Cen- tauren. 44- Schwert. Eupolemos. 8. Scorpion. Amphipolis. 47. Silen, Kopf: Macedonia. 11. Spes coloniae Pcllensis, stehend und thronend. Pella. 112. 113%- Spielurnen. Beroea. 66. Thessa- lonice. 136. 158. Stab. Macedonia. 24. Stadigöttin. Vergl. Tyche. Stein, conisch mit Stern. Kopf- schmuck der Aphrodite Urania: Uranopolis. 162. Stern. Uranopolis. 163. — Beizei- chen: Amphipolis. 41. Macedonia. 9 fg. 13. Polidaea. 123. Thessalo- nice 134. 143. — Gegenstempel: Cerdylium. 71. Stier, stehend: Pella. 107. Unb. mac. M. 175. weidend: Amphipolis. 45. Bottea- tae. 68. Pella. 108. in. Thessa- lonice, 134. laufend: Amphipolis. 41. Thessa- lonice. 133. stossend: Amphipolis. 41. Potidaea. 124. auf das rechte Vorderbein sinkend: Orrhescii. 106. Unb. mac. M. 169. pflügend: Pella. 109. zwei pflügende Stiere: Dium. 76. Stierwagen: Unb. mac. M. 174, Stierkopf: Beizeichen: Patraus. 2. Antike Münzen. Bd. II. Taube. Beizeichen: Neapolis. 102. zwei Tauben: Scione. 125. Tempel. Beroea. 66. Stobi. 126. Thessalonice. 155 fg. Tempel mit einem Kabir: Thessa- lonice. 149. O. Beizeichen: EYon. 85. Lete. 94. Tintenfisch. Dicaea. 75. Tisch. Macedonia. 29. TpiY\uio^okiov. Trie . . . 161. Triquetra. Unb. mac. M. 171 fg. Tyche, thronend: Amphipolis. 40 fg. Macedonia. 28. stehend mit Nike auf der Hand: Edessa. 80 fg. Brustbild: Thessalonice. 155. ÜberprUgung einer Münze von Pydna durch Perdiccas III. 196. ' Vexillum. Cassandrea. 70. Viereck, vertieft, vierfach getheilt: Acanthus. 29 fg. Aenea. 33. Bisal- tae. 6y. Dicaea. 75. Diony... 75. E*ron. 84. Heraclea. 89. Lete. 92 fg. Mende. 99fg- Mosses. 6"/. Neapolis. 100 fg. Orrhescii. 105. Potidaea. 123. Sermyle. 126. Terone. 130%. Tragilos. 159. Unb. mac. M. 164%. vertieft, vierfach getheilt, mit Buch- staben in den Feldern : Acanthus. '3'- vertieft, vierfach getheilt. mit Um- schrift: Alexander I. 101. vertieft, mit Münzbild: Aeropus. 188. Alexander!. 182. Amphi- polis. ß4 fg. Amyntas III. 192 fg Archelaus. 185 fg. Dicaea. 75, Dium. 77. Lete. 91 fg. Mende 100. Neapolis. 101 fg. Olynth 104. Pausanias. 190. Perdiccas II, 184. Scione. 124. Tynteni 162 Unb. mac. M. 176 fg. 15 2O0 Register. Viergespann mit Wagenlenker. Olynth. 104. Vogel. Beizeichen: Unb. mac. M. ^7b- Weinstock. Mende. 100. Weintraube. Thessalonice. 135 fg. — Beizeichen: Mosses. ^']. Patraus. 3. Philippi. 117. Terone. 130 fg. Thessalonice. 135 fg. Werthbezeichnung in denKugeln der macedonisch-thracischen Mün- zen nicht enthalten. 166. Wolf, Vordertheil: Aeropus. 188. Amyntas III. 194. Archelaus. 186 fg. Kopf: Aeropus. 188. Zeus, stehend mit Adler: Dium. 79. thronend: Stobi. 126. Kopf: Amphipolis. 43. 46 fg. Ma- cedonia I. 18. Macedonia II. 19. Patraus. 4 fg. Pella. 107 fg. Thes- salonice. 132 fg. Ammon-Kopf: Aphytis. 64. Gas- sandrea. 70. Ziege, knieend. Beizeichen: Edessa. 80 fg. — Gegenstempel: Edessa. 79. zwei Ziegen: Botteatae. 'ö^. Pella. 1 1 1. Ziegenbock, stehend : Amphipolis. 39 fg. Macedonia. 12 fg. 22. Thes- salonice 136 fg. im Begriffsich zu legen: Unb. mac. M. 166, Vordertheil eines Ziegenbockes: Alexander I. 183. Archelaus. 184. ^ ur 180. Terone. 131. Ünb. mac M. 177. zwei Ziegenböcke: Amphipolis. 40. Thessalonice. 132. VI. Die auf den Tafeln abgebildeten Münzen. Tafe 1 I. I. Lycceius. i . . 2. Lycceius. 2 . . 3- Lycceius. 3 . . 4- Patraus. 4 . . . 5- Patraus. 10 . . 6. Paraus. 11 . . 7. Audoleon. 34 . 8. Audoleon. 45 9- Audoleon. 46 . 10. Macedonia. 28 . II. Macedonia prima 23 Tafel 2. 12. Macedonia secunda. i 13. Cae...pr. und Aesillasq, 14. Bruttius Suura. i 15. Brutus. I . . . 16. Brutus. 7 . . . 17. Acanthus. i . . 18. Acanthus. 7 . . 19 21 21 24 24 29 30 Tafel 3. 19. Acanthus. 11 20. Acanthus. 14 21. Aenea. i . . 22. Amphipolis. 2 23. Amphipolis. 3 24. Amphipolis. 4 25. Amphipolis. 8 26. Amphipolis. 13 Tafel 4. 27. Bisaltae. i 28. Mosses. 4 . . 29. Ghalcidice. i 30. Ghalcidice. 5 31. Dicaea. i . 32. Dicaea. 3 . 33. Diony . . 34. Heraclea. i 35. Lete. I . . 36. Lete. 1 1 . 31 31 33 34 35 36 37 ^1 67 72 72 75 75 '4 91 93 37- Lete. 22 . 38. Lete. 51 . 39. Lete. (")3 . Tafel 5. 40. Neapolis. i 41. Neapolis. 28 42. Neapolis. 29 43. Olynihus. i 44. Olynthus. 3 45. Olynthus. 3 46. OrVhescii. i 47. Orthagoria. 1 48. Philippi. 7 49. Poiidaca. i 50. Potidaea. 1 51. Sermyle. i Tafel 6. 52. Siobi. 3 . . . 53. Terone. 2. . . 54. Thessalonice. 171 55. Tynteni. i . . 56. Uranopolis. i . 57. Unbest. maced. M. i 38. Unbest. maced. M. 10 : ). Unbest. maced. M. 11 Register. 93 I 60. Unbest. maced. M. 12. 97 98 I Tafel 7. 61. Unbest. maced. M. 36 62. Unbest. maced. M. 46 63. Unbest. maced. M, 37 64. Unbest. maced. M. 66 63. Unbest. maced, M. 78 66. Unbest. maced. M. 79 67. Unbest. maced. M. 80 68. Unbest. maced. M. 90 69. Alexander I. 1 . . . 70. Alexander I. 7 . • • Tafel 8. 100 102 102 104 104 103 103 106 118 123 123 126 127 13' •54 162 162 164 166 166 71. Archelaus, i 72. Archelaus. 2 73. Archelaus. 3 74. Archelaus. 7 73. Aeropus. i y6. Pausanias. i yy. Pausanias. 4 78. Amyntas III. i 79. Amyntas III. 3 80. Perdiccas III. 1 81. Perdiccas III. 2 207 166 1Ö9 170 171 172 173 174 170 181 133 184 183 183 186 188 190 192 192 196 196 Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei. Tafel I. Tafel II. Tafel UL IQ 20 21 22 22 24 ISKSi^ 26 26 iR Tafel I\ m 1 34 34 ^* /R 37 /, 39 36 /R >R 37 >R #9 Tafel V. 40 4» 43 ^^^ 43 46 » 44 47 fu / 5" 5' ^^ 49 J ^'^. 45 48 50 iR Tafel VI Tafel VII. 61 JR 62 63 64 » Tafd VW. CJ 233 Bd. 2 Berlin, Staatliche Museen Beschreibung der antiken Münzen PLEASE DO NOT REMOVE CARDS OR SUPS FROM THIS POCKET UNIVERSITY OF TORONTO LIBRARY