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Nr. 27.) Oeuvres completea du trouvere Adam de la Halle p, p. E. de Conasemaker. Paris. 1872. La Tie de salnt Alesis . . . p. p, G. Paris et L. Pannier. Paria. i8"2. Ancien thfiätro frangaia p. p. Viollet le Duo. Paris. 1854. Anglia, Zeitschrift für englische Philologie heransgegeben Yon P. Wülcltör. Archivea des misaioDS scientiöques et littäraires, Paris. Archiv für daa Studinm der neueren Spracben und Lite- raturen. Ausgaben und Abhandlungen aus dem Qebiete der roma- niscbeo Philologie veröSentlicht von E. Stengel. Mar- burg. Fatiliaux et CoDtes des poetes frangois des XI, Xu, XHl, XIV et XV* siecles p, p. Barbazan, Nouy. äd. par Mäon. Paria. 1808. Barlaam und Joaaphat, franz. Gedicht des 13. Jahrh. von Gui de Cambrai herausgegeben von H. Zotenberg und P. Meyer. Stuttgart. 1864. Dits et ContoB de Baudouin de Condä et de soa fila Joan de Condg p.p. A. Subeler. BruxeUeB. 1886—67. Abhandlungen der £. Akademie der WiBsenschaflen zu Berlin. Le Besant de Dieu von Guillaume, le clerc de Nor- niandie herauagegeben von E. Martin. Halle. 1869. Le Bibliophile beige. Brusellea, Bibliographie des cbansonniara fran^ius des XUI" et X1V° sieclca par G. Baynaud. Paria. 1S84. La Bible fran^ise au moyen äge par S. Berger. Paris. tSS4. Bnlletin de la Soci^tä des anciena testee fran^aia. Paria. Catalogue des manuscrits de la bibiiothäque de l'Arsenal par H. Martin. Paris. 18S5— 8S. Catalogue des manuacrits frangaia de la bibliothSqae Imperiale. Paris. 1868—81. Ecol. Chart. Engl. Stud. Euat. Desch. Fab. lat GICoins. — VI — Cbev. Tour Landry Le Livre da Chevalier de la Tour Landry pour l'ei seignement de aes fillea p. p. A. de MontiügloD. Paris, 18&4. Übieat.' Chrestomatbia de l'ancien frangais p. E.Bartsch. Leipzig. 1884. 5« M. Cbron. anglonorm. Chroniqueg anglo-normandea p.p. Fr. Micbel. Boaen. 1S36-40. Cb. Sax. La Chanson des Saxons par Jean Bodel . . . p. p. Fi. Michel. Paris. 1839. Cod. man, Codicem maau scriptum Digby S6 descripslt E. Stengel. Halle. 1S71. Combat. Le Combat de trente Breton» contre trente Anglois p. p. Crapelet. Paria. 1S27. Cammentar. Commentar zu den ältesten franzdsischon Spracbdenk- railem von E. Koachwitz. Heilbronn. 18S6. Daor. et Bet. Daurel et Beton p. p. P. Meyer, Paris. 1880, DeBcr. Description, Noticcs et Extraita des manuacrits de la biblioCh^ue publique de Rennes par D. Maillet. Rennea. 1S37. Didot Catal. Calalogue illustre des livres pr^cieux, mannscrits et im- primäs faisant panio de la biblioth^que de M. A. Finnin* Didot, Paris. Li Romans de Dannart le Galois .... heiaaagegeben von E. Stengel. Tübingen. 1S"3. Bibliothfeiiue de l'ficole des Chartes. Paris. Englische Studien herausgegeben von E. KGlbing. (Euvres complctea d'Euatacfae Deschamps p. p. le mar- quia de Queux de Saint-Hilaire. Paris. 1878— Extraits de i^ueli^Des po^sles du XII, XIJI et SIT siäcla (par äinner). Lauaanne. 1759. Eecneil göi^ral et complet des fabliaux des Xni' d X1Y° siucles p. p. A. de Montaiglon et G. Raynaud. Paria. 1872—90. Les Fabulistes latins par L. Hervieux. Paris. 1884. Les Miracles de la saint« Vierge traduita et mis en ven par Gautier de Coincy p.p. M. l'abböPoiiuet. Paria. 1857. Poäsies de Gilles 11 Mulais p. p. M. le baron Eervyn de Lettenhove. Louvain. 1882. La Guerre de Metz en 1324 p, p. E. de Boateiller at F. Bonnardot. Paris. 1875. CEuvres de Henri d'Andeli p.p.Höron. Paria. ; Handschriftliche Studien auf dem Gebiete romanischer Literatur des Mittelalters von A. Weber. Frauenfeld. 1876. Histoire Uttäraire de la France. Romanische Inedita auf itali&niscben BibliothelieQ ge- sammelt von F. Heyse. Berlin. 1856. r Jabb. I JongL Lüa. Leben dea hl. Alesius. Leib u. Seele. Lettre. Leys d'am. L'bAtel de Climy. Lit. blatt. Lit. CentT. blatt. Litt. fr. Mont. et Bothsch. — vn — Jahrbuch für romanisclie und englische Literatur. Jongleurs et Trouv^res p. p. Ä. Jubinal, Paris. 1835. Über die Laie, Sequenzen und Leiche von F. Wol£ Heidelberg. 1S41. La Langue et la Litt^ratare frantaiaes depuis le IX" sigcle joaqu'au XIT>' aiecle p. K. BartBCh. Paria. ieS7. Les Lapidairea frangais du moyen äge p. p. L. Pan- nier. PariB, 18S2. Leben des hl. Älesiua herausgegeben Ton C. Hofmann inAbbandluDgeu der Münchner Akademie der Wissen- schaften. München. 186S. Bd. L Über den Streit zwischen Leib and Seele von G. Kleinert. Halle. 18&0. Dias. Lettre au directeur de l'Artiate touchant le manuacrit de la bibliotheine de Bern Nr. 354 p. A. Ju- binal. Paris. 1S38. Monumens de la litturature romane p. p. M. Üatien- Amoult. Paris. 1S42. L*H6tel de Clun; au mojen äge par M°>« de Saint- Snrin. Paris. 1835. Literaturblatt für germaniache und romaniache Phi- lologie. Literarisches Centralblatt für Deutschland. La Litteratnre frani^aiae au moyen äge par G. Paria. 2' öd. Paris. 1S9U. Manuel du übraire par J. Ch. Brunet. Paris. ISBO —1865. Mariengebete, Französisch, Portu^eaisch , Proven- zalisch |Ton H. Suchieri. Halle. 1677. Nouyeau Kecueil de Fabliaus et Contea . . . . p. p. Möon. Paris. 1823. Li Miaerere, Fikardischea Gedicht aus dem XII. Jahrfa. von Bectua de Moliens bearbeitet und zum erstell Male veröffentlicht von A. Majer, Programm der E. B. Studienanstalt Landahut für daa Studienjahr 1881/82. Mitteilungen aua franzüsiachen Handschriften der Tu- riner üniveraitätabibliothek. Marburg. 1973. (üni- yeiaitfits-Prograram. ) Recueil de Po^aies fran^oisos des XV' et XVI° aiäclea p. A. de Montaiglon et J. de Botbscbild. Paria. 1855-78. Lea manuBCrita frangois de la bibliothequeduBoi par P. Paris. Paria. 1838-48. Notice snr deux anciena manuscrita &an;aia ayaut ap- partenu au marquisdeLaClajettelBihiioth^uenalla- r NBoz Not ft I KBe«, Obserr. Pierre de Langtoit. Polit. Songs. Proy. et Di ct. nale, Moreau 1715— ifl| par M. P. Meyer. Paris. 1889. (Sonderdruck aus Not. et Extr. Bd. XXSIII. Teil 1.) Loa Mystüres par Petit de JuUeTille. Paris. 1880. Myst^rea infidita du XV= siöcle p. p. A. Jubinal. PariB, 1637. Les CoateB moralisäB de Nicole Bozon p, p. L. Toul- min Smith et P. Meyer. Pari». ISBi). NoticBB et Extraits doi maTiiiscrits de la biblioth^qae nationale et antres bibliottieqiies p. p. l'InBtitut natio- nal de France. Paris. Nonveau Kecueil -de Contea, Dits, Fabüaus .... par A. Jubinal. Paris. IS39— 42. Observations sur la langue et la littärature romanea & roccasioD d'un m^uscrit de la bibliothügue royale de Belgique |p. de Eeiffenbergl. Extxait du tome VI no. 2 des BuIiotinB de rAcadämie royale do BruxelloB. Pan^yrt^uea des comtea de Eainaut et de Hollande Guillaume I et Guillaimie n p. p. lea Boina de M. Ch. Potvin. Mona. IR63. Le Dit de la Panthfere d'amourB par Nicole de Margi- val p. p. Henry A. Todd. Paria. 1883. PartonopeuB de BIoIb p. p. Crapelet. PariB. 1S34. (Euvrea po^tiques de Philippe du Remi p. p. H, Suchier. PariB. 1884—85. 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OD I Roimpr. Send. Eer. crit. Bev. lang. rom. Bom. Rom. Stad. RomT. RoBt. Ged. Rateb.' BTloL Eoimpredigt herausgegeben von H. Snchier. Holle. 1879. Reim n. Stropbenbau. Über Reim und Strophenbau in der altfranzöaUchen Ljiik von F. Orth. Caaael. Ibe2. (StraBsburger DisB.) Ben. Le Boman dn Benart, sappläment p. p. P. ChabaiUe- Paria. 1835, Li Bomana de Carito et Miserere du Benclns de Moiliens . . . p. p. A. G. yan Eamet. Paris. lüSEi. Bevue critique d'histoire et de litt^ratare. Bevue des languee romaoes p. p. la Soci^tä pour r^tude des laiiguea romauea, Paris u. Montpeltier. Romania, Reciteil trimestricl üonsacrä i. I'^tude des langues et dea litt^ratureB romanos. Eemaniache Studisn herauagegebcn von E. Boebmer. StraHsburg. BoiDTari; von A. Keller. Mannheim. 1S44. BuBtebuefs Gedichte .... berauag. von A. EreCsner. WolfenbQttel. 18S5. (Euvrea complötes de Rntebeuf . . . . p. p. A. Jn- binal. Paris. 1S39. QiluTrea complötes de Rutebenf . . . . p. p. A. Jubi- nal. NouT. M. 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Tableau chronologique in Litt. fr. Th. ComiqaQ. Repertoire du Th^ätre Comii^ue en France an moyen i par L. Petit de JuHeville. Paria. 1886. »TT Th. fr. Trad. Bible. l-raitö. Tr&or. TroUT. AHale: Dramen, Trony. Artts. TrouT. Combr. TrouY. Flandre. Verbl. Aasdr. ... par L. Qiii- Tbä&tre francaiB an mojreD äge p. p. M. M. L. J. M. Monmerquä et Fr, Michol. PoriB. ISSg. Les Traductiona de la Bible en vers frangais au moyen Age par Bonnard. Paris. Traitä de Veraification fran^aise . cherat 2'6ä. Paria. IS&u. TrÖBor de livrea rarea et präcieui par J. G. Th. Graesao. Dresden. 1858—0". Die dem Trouvere Adam de la Haie zugeschrie- benen Dramen Li jus du Peierin, Li gieus de Bobin et de Marion, Li jus Ädan von Dr. A. Ram- beau. Marburg. 1886. lÄusg. u. Abb. Nr. 58. | LesTrouv&resArt^siensparA.Dinaux. Paria. 1843. Lea Tronvärea Cambräsiette par A. Dinanx. Paris. 1837. Lea Trouigres de la Flaodre et du Toumaisia par A. Dinaoi. Paria. 1839. YerblOmter Auadruck und Wortapiel in altfranzö- aiscber Rede von A. Tobler. IS82. (Sonderdruck ans den Sitzungabericbten d. E. Preursiacheu Aka- demie der Wiesen Schäften zu Berlin. 1S82.) Sur la Veraification anglo-oonnande par J. Vising. Upsata. 1884. Vom franzOaiacben Versbau alter und neuer Zeit von A. Tobler. 2. Aufl. Leipzig. 1883. Li vers de la mort, poeme artMen anonyme du miliea(?) du XIII' ai^cle p. p. A. Wisdihl. Lnnd. ISST. Über die Matthaeua Paria zugeachriebene Vie de Saint Auban von H. Suchier. Halle. I8T6. La Vie aaint Thomas le martix coinposä par Oar- nior de Pont-Sainte-Maxence. Etüde biatorique, littöraire et phüologique. Paris. 1883. Li dis dou vrai aniel .... herausgegeben von A. Tobler. 2. Aufl. Leipzig. 1834. Dita de Watriqaet de Couvin . , . . p. p. A.Scbeler. Üruxellea. 1868. Denkschri-fteu der Kaiaerlicben Akademie der Wissenachaften. Wien. Die von Robert als Yaopet U bezeichnete Fabel' BUDmlnng in Fabtes in^ites dea Xn<, XIU* et XIY° sigclea et Fables de Lafontaine .... par Robert. Paria. 1825. ZeitHCbrift für deutsche Philologe beraoag. von Dr. E. Bdpfner u. Dr. J. Zacher, Zeitschrift für romanische Pliilologie heraueg. voa G. Gröber. Einleitang. "Der Bestand an BtrophiBcben Formen lälst sich fUr die ältere Periode der romaDischen Literaturen am besten veran- Bchanlichen durch ein Verzeichnia aller erhaltenen Gedichte, ans welchem sich zugleich die gröfaere oder geringere Beliebt- heit und, wenigstens mit annähernder Sicherheit, das Alter der eiozelnen Formen ergiebt. Ein solches Verzeichnis bat für die provenzalische Lyrik aufgestellt F- W. Maus, Peire Cardenals Strophenbau in seinem Verhältnis zu dem anderer Trobadors, nebst einem Anhange, enthaltend: Alphabetisches Verzeichnis sämtlicher Strophen- formen der provenzalisehen Lyrik. Marburg. 1884. (Ausg. u. Abb. No. 5. — vgl. 0. Appel , Lit. Watt VI Sp. 22 a. Lit. Centr. blatt 18S5 Sp. 721). Das gleiche Ziel hat sich die vorliegende Arbeit für die nicht- lyrische altfranzösische Dichtung gestellt. Unter Altfranzösisch verstehe ich die Periode bis 1400 und dieses Jahr bildet daher die Grenze meiner Arbeit, welche ich wissentlich nnr mit dem Gedicht auf einen 1403 (a. St. 1402) eraehienenen Kometen (XXIX, 7) ') überschritten habe. Die alt- fi-anzösische Umgebung, in welcher das Gedicht in der Hand- schrift auftritt, möchte, wenn einnial die strophischen Formen des 15. Jahrhunderts in ähnlicher Weise zusammengestellt wer- den, leicht Anlafs bieten, es gänzlich zu übersehen, anch ist eB ja kanm nennenswert später. Im allgemeinen gewährte die Sprache und zwar vor allem die Erhaltung oder Nicht- erhaltuns von anbetontem e vor folgendem lauten Vokal als selbständiger Silbe, wenn andere Anhaltspunkte zur Bestim- mung des Alters fehlten, ein ziemlich sicheres Mittel zu ent- 1) Die Zahlen in der lUammer bezeichnen die Stelle, an welcher das Gedicht in dem Verzeichnis za finden ist. scheiden, ob ein Gedieht der von mir behandelten Periode zuzuweisen sei oder nicht. So habe ieb fortgelassen den Miroir de l'äme, etwa 25000 Verse der Form 8a8a8b 8a8a8b 8b8b8a 8b 8b 8a, welchen Jiibinal, Salv, S, 23 mindestens um die Mitte des 14. Jahrhunderts ansetzen will, und ebeuBO den in Mont. et Rothsch. X, 43 — 49 abgedruckten Streit zwischen Sommer and Winter in einieimigen Alexandriner- Vierzeilen, dessen Ab- fassang die Herausgeber S. 42 gleicbfalla ins 14. Jahrhundert setzen, weil bei beiden die Sprache, wenigstens soweit bei dem Miroir de l'äme die Proben auf S. 77 — 90 ein Urteil zulassen, ins 15. Jahrhundert weist. Schwieriger war die Altersbestim- mung, lagen nur einige Verse vom Anfang' oder Schlufs im Druck vor, und es kann wohl sein, dafe das eine oder andere der von mir verzeichneten Gedichte dieser Art als nicht mehr in die altfranzösische Periode gehörig zn streichen ist, z. ß. VIII, 22; LXX, 1—3; LXXI, 1 u. a. Unberücksichtigt habe ich gelassen die Werke derjenigen Dichter, in deren Lebenszeit die Wende des Jahrhunderts hin- einfällt. Es sind das vor allem Jean Froissart und Christine de Pisan ; — Eustache Deschamps scheint strophische Formen nnr mit lyrischem Bau verwendet zu haben. Mit ihnen be- ginnt in der Lyrik die Übergangszeit zum Nenüauzösischen, und sie werden, was die formale Seite auch ihrer nicht-lyri- schen Gedichte anlangt, besser im Zngammenhang mit den Dich- tungen des 15. Jahrhunderts betrachtet. Um dieser Beschrän- kung willen habe ich auch das Gedicht Jean Gerson's auf die Passionsstunden (5a 5a 5b 5a 5a 5b) fortgelassen, aus welchem F. Paris, Mss. fr. II, 118 die erste Strophe anführt. Das in der gleichen Handschrift sich findende Gedicht Gerson's: digne preciositö (8aaa8b8a8aSb8b8bSa8b8b8a) zeigt lyri- schen Ban. P. Paris teilt a. a. 0. S. 119 die ersten 4 Zeilen mit; Tarb6, Romancero de Champagne, Reims. 1863. I, 68 — 71 I druckt es ohne Angabe des Verfassers ganz ab; eine weitere ; Handschrift wird nachgewiesen in Didot Gatal. 1881. S. 43. I Henri de Croy, L'Art et science de Rhetorique ponr faire rigmes ^^H et ballades ') führt es als Mester iQr die Form XXXVI an. 1 U Ich kenne die SteUe nur aus Chaliaille, Ren. 8. XYI a. Wolf, Lais >. Der Neudruck von Henri de Cro;'« Poetik in den Fo^biob ggthi- ques &aii;oiBea. Paris. 1B3D— 32 war mir nicht zugänglich. I Nicht-lyrlBcli neane ich im Anschluas an A. Tobler, Versb.^ S, 15 diejenigen Strophenformen, in denen die nach ihrer Stelle in der Strophe sich entsprechenden Zeilen bei Gleichheit der Veraart Terschiedenea Geschlecht der Beime zeigen. Das in der Lyrik fast auanahmslos beobachtete Gesetz, da6 durch alle Strophen eines Gedichtes an gleicher Stelle aofser gleicher Versart auch gleiches Reimgesehlecht wiederkehre, wird durch die Masik hervorgernfen. Lyrische Form zeigen daher die zum Singen, nicht-lyrische die zum Sagen bestimmten Stücke. Eine nur scheinbare Ausnahme von dieser Regel bilden die nach dem Muster lateinischer Sequenzen und Prosen ver- falsten iranzijsischen Gedichte; denn da in ihnen verschiedene Melodieen zur Verwendung kamen, konnten die einzelnen Stro- phen der Gleichheit des Reimgeschlechte entraten. Ebenso ver- hält es sieh mit den Epitrea faj-cies, für welche ich verweise anf Bulletin hiatoriqne et philologiqne dn comitä des travanx historiques et scientifiquee. 1887. S. 341 ff. Immerhin kommen vereinzelte Beispiele vor, dals sicher znm Gesang bestimmte Dichtungen sich dem oben angegebenen Gesetz nicht iUgen, oder andererseits Gedichte dasselbe erfüllen, welche dennoch ohne Zweifel gesagt wurden. Nicht dahin gehört das von P. Meyer, Rom XV, 242—246 aus der Hs. DD. 10. 31 Bl. 1— 3 b der Cambridger Universi- tätsbibliothek abgedruckte allegoriscbe Gedicht in Terzinen aas siebensilbigen Versen. Die letzte (306.')) Zeile kehrt im Beim zum Anfang zurück, ao dafs 'die Verse 1 — 6, welche schon hin- gichtlich der Versart (Achtailbner) und des Inhalts zu dem Übrigen Gedicht nicht passen, durch die Beimbindung deutlich als fremde Zuthat ausgeschieden werden. Wie nun das Schema des Gedichtes: Ta- 7a^ 7b | 7b 7b 7e-> | 7c- 7ev 7d | 7d 7d 7e.. | 7e .. 7z I 7z 7z 7a^ zeigt, haben zwar nicht alle Strophen, aber doch einerseits alle geraden, andererseits alle ungeraden unter sich gleichen Bau ganz wie in der von A. Tobler, Versb.^ S. 16 angeftthrten Hymne du Sauveur des Jean Passerat. Bei Znsammenfaaaung von je zwei Strophen ist daher auch hier das Gesetz beobachtet. Dals das Gedicht zum Singen bestimmt war, lehrt der Anfang; 1) Im Druck aind die Zahlen 298—300 Übergangen. Hinter V. 10 ist dne LOcko von einer Zeile anzusetzen. — 4 ^ k En chantant vaa faz na pleinte, Dame, k'avez lealCä meiiLCe En plejgnant vdb faz mun cbant.'l gehört dabin die Clermonter Passion (Sli, 12), in der Handschrift überlieferten Noten ausser Frage stellen, gesungen wurde, trotzdem die Versausgänge bald männlicb, bald weiblich sind. Auf diese, sowie auf ein Lied der Bemer Liederbandschrift und einige Romanzen, an denen ebenfalls die Ungleichheit des Reimgeschlechts auffällt, hat be- Tobler, Versb.' S. 14 und 15 hingewiesen. Über letz- tere ist auch Orth, Reim und Strophenbau S. 69£f.''J za ver- gleichen. Auch die vier Lais (Sa 8a 8a 8a), welche aus dem Prosa- roman des Tristan bis jetzt gedruckt sind (vgl. H. Sacbier, Zacher'a Zt. XVIII, 84^)), zeigen nicht in allen Strophen glei- ches Geschlecht der Reime, obwohl bei ihnen jedes Mal aus- drücklich die Begleitung auf der Harfe erwähnt und nach F. Wolf, Lais S. 57 in einer Wiener Handsobrlft sogar die Me- lodie in Noten angegeben wird. Ebenso tritt in dem Chant de l'Ave des Gautier de Coinsj (12al2al2bl2b6;'6^6j'6d^)), bei F. Wolf, Lais S. 435 oder in der Anggabe von Poquet S. 753 — 756, bei im Übrigen durch- weg männlichen VersscbllisBen in der zweiten Hälfte der 4.Strophe weiblicher Reim auf. Und doch Hegt auch hier ohne Zweifel ein Lied vor, läfst doch selbst die Hs. 22928 des fs. fr. der Pariaer Nationalbibliothek, welche Wolf seinem Druck zu Grunde gelegt hat, bei der ersten Strophe Raum für die Noten, deren Eintragung allerdings unterblieben ist. 1) Die Form scbeint mir dieselbe za aein In dem a. a. 0. S. 252 aus der gleichen Es. veröffentlichten Gedicht, nur data die Verse hier durch- weg männliche Auegange haben. P. Meyer sagt zwar S. 247 Nr. 6: Com- plainto amoureuee en tercets commen^ant et finiasant par un couplet de deux vers. Sollte aber nicht, da. auch bler der Schlul'areim zum Anfang zurückkehrt, eine Zeile am Ende, und zwar die vorletzte — nicht die letzte, weil die starke Verwünschung dem Ganzen einen kräftigeren Abscblafs giebt — za tilgen sein? 2| Ortii giebt aus Versehen als Nummer dos Liedes 469 statt 4B8 u. 3) Das an vorletzter Stelle angefahrte Lai steht in den (Euvres Chol* J Blea du comte de Tresean. Evreus. 1796. TU, 91^92. 4) Über die Bedeutung der Buchstaben vgl. S. 12. Das von E. Stengel, Cod. man. S. 128 — 129 nach zwei Hss.') veröffentlichte Gedieht Coard est ke amer n'o8e(7aj7b 7aj 7b 7a-. 7b 7a- 7b), das ans der Hs, Douce 137 mit anderer Abteilang der Strophen (Ha"''- Ua^*- 14a'''" 14a'''-) schon 1857 C. Sachs, Archiv XXI, 262 abgedruckt hatte, giebt in der letz- ten Strophe gleichfalls die bis dabin beobachtete Gleichmäfsig' keit des Reimgeschlechta auf (a wird männlich), und doch be- zeichnet es die Hs. Digby 86 als Cbannconn de noustre seingnour (Tgl. Cod. man. S. 102). Da mit Strophe 5 ein sehr guter Ab- Bchlnfa erreicht ist und aufserdem von Strophe 5 zu Strophe 6 der Fortschritt des Gedankens fehlt, der sonst regelmäfsig mit jeder neuen Strophe eintritt, könnte man geneigt sein, die letzte Strophe als spätere Zuthat zu behandeln, wenn nicht die hand- schriftliche Überlieferung für ihre Echtheit spräche, denn auch die Hs. London, Lamheth Falace 522 enthält diese SchloTs- Btrophe; vgl. Archiv LXIII, 57 No. 9. Sicher dürfte Textverderbnis den Wechsel im Keimgesehlecbt herbeigeführt haben bei dem verschiedenen Verfassern zuge- schriebenen Gedieht: J'ai uq euer mont lait^) (5a 5a 5b^ 5a 5a 5b- 5o5c5b^5e5c5b^), das E. Stengel, Cod. man. S. 30— 35 ans der Ha. Digby S6 ganz mitteilt. In Strophe 8, 1 — 2 ist statt: Pucele reele Beine leele zn lesen: Fncele reaus ßEine liaua Mere debonere Precloua TesBeaiiB Aach die zweite Hälfte der Strophe 7 kann so nicht ge- lautet haben, wie sie Stengel gestaltet; denn, abgesehen von dem Geschlecht der Reime, verlangt das Schema die Reimstel- loDg ecbccb statt ccbddb. Vermatllch wird die Benutzung aller Handschriften fUr c männlichen Versschlufs ergeben. Dafe 1) Zwei weitere Haa, aiadnachgewiesen von B, Reinach, Archiv LXIII, 57 Nr. 9 nnd von P. Meyer, Rom. XIII, 5!8 Nr. 19. Zu Stengera Druck ygl, P. Me;er Rom. IT, 3BU Änm. ]. 2) G. Bftyoaud, Bibl. Cha,iia. II, "3 Nr. 695 kennt ea aua 2 Pariser Haa ft wtiiere Haa. weist nach P. Meyer Rom. XIII, 52S St. 37 u. Bom. XTBI, 4S5 Aam.2. n wir es mit einem Lied zn tbuu haben, lehren die Noten m der Arsenalhandsehrift 3517 (vgl. H. Martin, Catal. de l'Ars. III, 407). Aufserdem wissen wir es gerade bei diesem Gedicht darch ein Zengnis ans alter Zeit, das sich id der Bb. 12433 des fs. fr. der Pariser Nationalbibliothek findet. Diese Handschrift, deren reichhaltigen Inhalt zuerst A. Jnbinal, NRec. 11,413—423 bekannt gemacht, und über deren Com- position G. Raynaud, Rom. XIV, 442 — 4-Ui Aufsehlufe gegeben, bildet, woran ich hier kurz erinnern will, weil ich im Verlauf meiner Arbeit ein paar Mal mit dieser Besonderheit zu rechnen habe [LXXXII, 1; LXXXILI, 1), ein einziges grofses Gedicht zn Ehren der Jungfrau Maria, „nne espece de po6me moral", wie es P. Meyer in einem Briefe an A. Museafia genannt hat (Tgl. Afr. Hb. S. 32). Die Handschrift gliedert sich in 2 Bücher und jedes Buch in 50 Kapitel. Den Seblnfs jedes Kapitels bildet ein Lied oder Dit verschiedener Dichter, welches der Verfasser dieses eigenartigen Sammelwerkes entweder ganz oder, was fast noch häufiger geschieht, mit Auswahl mitteilt. So begegnet das Testament des Jean de Menn (VIII, 70) an drei verschiedenen Stellen ; Buch I Cap. 27 nnd 26 ') und Bach H Cap. 23 (Vgl. Jubinal NRec. 11,415 und 420). Daraus erklärt es sich auch , wenn diese Handschrift hinsichtlich der Strophen- zahl oft beträchtlich von den anderen abweicht und z. B. von Rustebuef s Gedicht De la vie dou monde (VIII, 6) statt 43 nnr 26 oder von dem Cha9tie-MusartCVIII,41) statt 84 gar nur 21 Strophen enthält. Nach welchen Gesichtspunkten im Einzelnen die Aus- wahl getroffen ist, ktinnte nur eine ganz eingebende Bescbreibong der Baudschrift lehren.^) Jedenfalls seheint der Verfasser, nach A. Mussafia's Ausfahraogen (Afr. Es. S. 32) aus Anlafs des Dit de verit6 (Anhang I, 6), gern fortgelassen zu haben, was ge- eignet war auf die Geistlichkeit ein ungünstiges Liebt zn werfen. Der Übergang von dem Banptteil der Kapitel zu den Liedern nnd Dits am Schlüsse wird durch acbtsilbige Reim- paare vermittelt, in denen der Verfasser nicht selten über den 1) Vermutlicb bildet doch das Bl. 27v" stehende Stück Qber den Tod den Schlala des 16. Kapitelit; jedeDfalla ist es dem Testameiit entnommen. Die mitgeteilten Strophen tinden sich in der Ausgalie von Mäou IV, 17 n. 18. 2) Versprochen hat eine solche P. Meyer, Rom. I, 246. Dichter ') oder über den Charakter des nachfolgenden Stückes Auskauft giebt. So geben dem Gedicht, welches den Anggangs- pnnkt dieser Abschweifung bildet, die von Jabinal NRep. 11,414 mitgeteilten Verse voraus: AioBi le flst jadis Tiebaut, Qoi amai cbtmte b nota haut: Pai un euer malt lent .... Ein dem bisher beobachteten gerade entgegengesetztes Ver- halten, dafg nämlich alle Strophen im Geschlecht der Reime der ersten folgen , ohne dafs die Gedichte deshalb zum Gesang bestimmt waren, treffen wir in dem Dit des paintres (XXXIX, 1), in De Martin Hapart (LXXXll, 1) und in dem Dit de la queue de Renart {LXXXIII, 1). Obwohl selbst die Reimstellnng des zuletzt genannten der Lyrik ganz geläufig ist {vgl. Fr. Davids, Archiv LXXIV, 2<(0; Maus Nr. 359J, hindert doch der Anlang der 3. Strophe; De Eegiiart scey bien jiark-r: J'aj mis ma inelancolie En gracieus mos rimer: Raison est que je les die, demgegentlber das chantant in Str. 2 V. 6 nicht in Betracht kommt, darin ein Lied zu erblicken. Bei dem Dit des paintres läfst V. 5; fioardes De voub tq«!! pas conler und bei Martin Hapart der Anfang: Far mainte foiz äi aves De ceB exampks recortkr. De Saiot Michel un en orrez Se il voua plaist a escouter. deatlicb erkennen, dafs die Gedichte gesagt wurden. Zu diesen in den Stücken selbst liegenden Zeugnissen kommen wenigstens für zwei derselben noch die bestimmten Angaben des Verfassers der He. 12483; Un diu diray de Benart bei dem Dit de la queue de Renart nnd De ce je voua dire un eonte, Mes je De 8cä qoi ie raconle. bei Hartin Hapart 1) Msn darf daher in di I Tcc&BMT der Otteaten Ten d Bsr Handachrift auch ein Zeugnis über den la mort IXXXVI, 52) erwarten. Mit EUcksicht auf die Art des Vortrags habe ich daber die drei zaletzt beeprochenen Gedichte Id daB VerzeichDiB anf- genommeD , die tlbrigen dagegen bei Seite gelassen bis anf die ClennoDter Passion, welche ihrem Inhalt nach besser hierher^ gezogen wird. Auch das Leben des hl. Leodegar (XLIV, 2) glaubte ich,, als eng verwandt mit der Passion, nicht ans- Bchlielaen zu sollen, trotzdem es ja ganz in Übereinstimmung mit den Noten der Handschrift nur männliehe Versachlllsse zeigt. Gleichheit oder Weehsel des Reimgeschlechts, welche das charakteristische Kennzeichen der lyrischen oder nicht-lyrischen Strophen formen bilden, treten erst bei einer Mehrheit von Strophen zn Tage. Ich habe also noch meinen Standpunkt gegenüber denjenigen Gedichten zn bestimmen, welche blofs ans einer Strophe bestehen und daher strenggenommen keiner der beiden Gattungen zugewiesen werden können. Einzelne Strophen begegnen zuweilen am Anfang oder Schluss der Gedichte, hier gleichsam das Esplicit, dort die Stelle der Überschrift vertretend. In letzterer Verwendung treffen wir eine vierzeilige Strophe bei dem Gedicht des Roi de Cambrai (SXXVI, 39), dessen Titel lautet fKuteb.' I, 441J: Cj commance la deBcrisBiona Et la plaifisance des religiona: Bob i faic avoir mansiona Qui vnat soufirir lett passions. und eine solche von 6 Zeilen in dem Petit livret a l'essanqile dou rossignolet (LXXXVII, 16): Far exempiä dou rossignolet, Fist uu Saint homme cest livret, Pour esmover sa boane amie A l'amour dou doiiz filz Marie JhBBU et a tompassion De sa trea aainte passlon. Ein Beispiel für eine ExpUcit- Strophe bieten etwa Li ver de Couloigne (VIII, 10); Ci finent li ver de Couloigne; Cil qui Teticrit diät sans men^oiguo Que fftUB eit eil qui Diu ne Bßrt, Quant si haut gueredon deaert Qu'estre ea la joie parmanable Qui toutana^ est sans tin durable. Diese in ihrem Bau zam Teil rohen (beachte die Silben- zahl des ersten Beispiels) und durchweg sehr einfachen Strophen sind wohl immer auf Rechnung der Schreiber zu setzen, wie sich ja in den Ver de Conloigne aach Cü qui l'escrit ausdrück- lich als Verfasser bekennt. Ich habe sie daher als von unter- geordneter Bedeutung unberttcksichtigt gelassen. Dafs die Dichter selbst ihrem Werke ein Schlufswort in einer einzelnen Strophe zugefügt hätten, dafür sind mir nur zwei Beispiele aufgefallen: bei Gautier de Coinsy am Schlufs des 2. Buchs der Mirakel (bei Poquet Sp. 733) eine einreimige Alexandrinervierzeile, welche übrigens im Äusdrnck, besonders in den Reimwörtern grofse Ähnlichkeit mit der letzten Strophe der Friere de Theophilua (VIII, 49) zeigt, und in dem Jagd- lehrbuch Le Roy Modus et la Reine Ratio, über welches in dem Verzeichnis unter XSXVI, 27 nähere Auskunft gegeben ist. Fär selbständige Strophen kSnnen auch die in manchen Handschriften, z. B. Dijon 298', vgl. Bull. 1875 S. 47 — Epinal 1S9, vgl. Bull. 1876 S. 84, 89, 10-1 einzeln auftretenden Sprich- wörter und Sentenzen gelten. Wenn ich nur die Samminngen in das Verzeichnis aufgenommen habe, geschah es in der Er- wägnng, dafs wohl die meisten dieser Sprichwörter, soweit sie ans altfranzöaischer Zeit stammen, darin enthalten sind, and daCs ich vor allem durch ein Verzeichnen der gesondert auftretenden ganz nngleichwertige Nummern zusammengestellt hätte. Ähnliches gilt von der kurzen Sprich wortsammlung Rom. XV, 285, deren viertes Stück (Sage hom deit felon cremir) mit besserer Lesart in den Proverbes des philoeophes (XL, 10) als Strophe 17 wiederkehrt. Verwandter Art sind die auch unter dem Titel Le chastel de leal amonr oder Partnres d'anioureas jus vereinigten De- maades amoureuses, von denen P.Meyer, Bull. 1875 S. 25 und 30 nnd Rom. XIII, 503 gehandelt hat. Die einzelnen Fragen, welche neben Strophen verschiedener Länge aus meist paarweis ge- reimten Versen auch Prosa (vgl. Rev, lang. rom. III, 324 und 325) zeigen, bilden mit ihrer Antwort ein selbständiges Ganzes. Wie aber das Vorkommen von Prosa und der höchst einfache Strophen- bau lehren, ist auf die Form kein grofser Wert gelegt ; ich habe sie daher überhaupt nicht in das Verzeichnis aufgenommen, sondern H mfige geniigen an dieser Stelle darauf hingewiesen zu haben. 4 — 10 — Das Wenige was sonst an einzelnen Strophen noch übrig bleibt, habe ich der Lyrik zu verzeieboen überlaBsen, aus- genommen allein zwei Strophen der Form XXXVI (27 und 47), die beide, als deutlich zum Sagen bestimmt, besser hierher ge- zogen werden, — An Vorarbeiten, die mir vielfach von Nutzen gewesen sind, hat es nicht gefehlt. Nicht allein dafs häufig in den Hand- schriften beschreibnngen oder bei Herausgabe einzelner Gedichte auf ein oder mehrere andere gleichen Bans hingewiesen wird, sondern es sind auch bereits für einzelne Formen Zusammenstel- lungen der in ihnen verfafsten Dichtungen unternommen. So hat P. Meyer in seiner dem Salut d'amonr gewidmeten Untersuchung (tcol. Chart. 6. F. III, 121; als Sonderdruelt Paris. 1867) eine Anzahl von Beispielen für die unter VIII, IX und XXXVI in dem Verzeichnis aufgeführten Formen zusammengestellt. Für die erste derselben hatte schon 1835 Martonne, Soc. Antiqu. Bd. XI, 322 Anm. 26 Beispiele beigebracht, darunter 23 allein ans einer Handschrift, ohne übrigens damit den Vorrat der Handschrift an Gedichten dieser Form zu erschöpfen, 1879 zählte H. Suchier, Reimpr. S. XLIIfT. ans Anlafs der ßeim- predigtstrophe eine Reihe von Gedichten gleichen und ver- wandten Gefüges auf. 1880 steUte A. Tobler, Yersb.' S. 13 (Versb.' S. 15) aus Eustebuef Beispiele für die Formen XXXVI und LXXIU, und ebend. S- 11 (Versb.- S, 13) für die Form I des Anhangs zusammen, fllr letztere anch Juhinal NRec. be- rücksichtigend. Eine vollständige Übersicht über die bei Ruste- buef begegnenden Formen gab 1888 L.Jordan, Metrik und Sprache Rntebenfa. WolfeabUttel (Göttinger Diss.). S. 3 — 5. Gleichzeitig mit A. Toblers Versb,' veröffentlichte G. Raynaud, Rom. IX, 231 und 232 bei Herausgabe der Cong6 des Jean Bodel eine Liste von Gedichten der Form XXXVI, welche 5 Jahre später von A. 6. van Hamel, Rencl. S.XCIII nicht un- erheblich erweitert wurde. Und gerade für diese Form hatte, was beiden entgangen ist, schon 1841 F. Wolf, Lais S. 226 ein für die zu jener Zeit bekannten Gedichte beinahe voll- zähliges Verzeichnis aufgestellt. Vollständigkeit sowohl hinsichtlich der Strophenformen, welche zur Verwendung gekommen, als auch hinsichtlich der Gtediohte, welche uns in den einzelnen Formen erhalten nod, ist das Ziel der vorliegeDden Arbeit. Vollständigkeit ist wenig- atens mit redlichem Bemühen von mir erstrebt worden, gleich ich nicht hoffen darf, dieselbe auch nur nach einer der beiden Richtungen bin erreicht zu baben. Nirgends bin ich auf die Handgchriften znrUckgegangen, sondern habe mich auBschlielslich auf das im Drnck vorliegende Material beschränkt. Ist dasselbe auf der königlichen Bibliothek zu Berlin auch annähernd vollständig vorbanden, so blieb doch anfser den im Verlauf meiner Arbeit bezeichneten Büchern noch manche Pnblikation Übrig, die ich gern eingesehen hätte, mir aber nicht verschaffen konnte. Handschriftenkataloge habe ich, abgesehen von P.Paris, Les mannscritB fran^ois de la Biblio- thfeqne du Roi. Paris. 1836 — -18 und Firmin-Didot, Catalogue illaströ 1878, 1879, 1881— S4 gänzlich bei Seite gelassen'), weil bei der Kürze, mit der die mich beschäftigenden Gedichte in Werken dieser Art behandelt sind , eine den Aufwand an Zeit anch nur einiger Mafsen lohnende Ausbeute nicht zn erwarten war. Jede nene eingehende Handschriftenbeschreibnng kann also die Vollständigkeit des Verzeichnisses in Frage stellen (beachte die Anmerkungen zn VIII, 11 und 99). Aber selbst innerhalb des im Druck Zugänglichen kann ich einzelne Ge- dichte oder gar die eine oder andere Handach riftenbescbreibung übersehen haben, was in der grofaen Menge der in Betracht kommenden Bücher eine Entschuldigung linden möge. Ein Gegengewicht gegen dieBen Mangel hoffe ich durch die meiner Arbeit beigegebenen Veizeichnisse zn bieten, welche in erster Linie der Ergänzung und Fortführung derselben dienen sollen. Zum Schlul's sei es mir vergönnt auch an dieser > meinem hochverehrten Lehrer Herrn Professor Dr. Adolf Tobler meinen herzlichsten Dank auszusprechen für die Anregung zu dieser Arbeit und die wohlwollende Teilnahme, mit der er mich bei ihrer Ausführung unterstützt hat. 1} Wenn ich gelegentlich eiBnifil den Catal. des mss. fr. und Martin, C&lal. de l'ArH, als Quelle für meine Kenntnis einer Re. citire, bin ich zii- fsilig uiif die Gedichte getroffen, während ich die Werke i Gründen zu Rate zog; einer genauen Dnrchaicht habe ich aie nicht unter- ÜbersicM Über die nicht-lyrischen Strophenfonnen. Aus praktischen Gründen ist die in dieaen Ziuaumenhang gehörende Dbersicbt über die nicht-lyriBcheD Strophenfonnen an das Ende dea Baches Erklärnng der Zeichen. i Um die Stellung der Reime and die daraaf begründete alphabetische Anordnung der Strophenformen bo deutlich aU möglieh hervortreten zu lassen , gebe ich in den Strophen mit nnr einer Versart die Zahl der Silben nicht in dem Scfaemä selbst, sondern rechts daneben an, während ich in den Strophen aus Versen verschiedenen Maises in einer rechts unten an den Buchstaben herangerückten Zahl diese Angabe mache. Die Über der Linie stehenden Buchstaben bedeuten Binnenreim und die rechts unten angefügten Zahlen die Silbe, welche den Reim trägt. Grofse lateinische Buchstaben bezeichnen ein Sprichwort oder Citat, das sich an die einzelnen Strophen refrainartig an- schliefst. Je nachdem dasselbe durch den Reim mit der übrigen Strophe verbanden ist oder nicht, wählte ich einen in dem Schema bereits verwerteten oder den näcbstfolgeuden neneo Buchstaben des Alphabets. Für die grofsen Buchstaben gilt die rechts von dem Schema angegebene Versart nicht. Eigent- liche Refrainzeileu bözeiehue ich in der gleichen Weise mit kleinen griechischen Buchstaben. Eine geringe Abweichung von dieser Regel gestattete ich mir bei dem Gedicht unter SLIII, dessen Refrain ich mit grofsem griechischen Buchataben bezeichnet (vgl. S. 42), and das ich hinsichtlich der Wahl der Buchstaben und der Ein- ordnung in das Verzeichnis behandelt habe, als ob der Refr&in nicht am Anlang, sondern am Schlafs der Strophe stände. Durch — 13 - diese kleine Unregelmäfsigkeit wurde es möglich das Gedicht an ihm verwandte Formen anznschliefsen, während es bei dem Schema i^bb cc an letzter Stelle hätte angeführt werden müssen. Durch Cursivdruck mache ich die Strophenformen kennt- lich ^ welche nicht selbständig, sondern nnr in Gedichten mit Strophen verschiedenen Baus (LXXXV) oder in den drama- tischen Stücken (LXXXVI) auftreten. In den vier ersten Rubriken rechts gebe ich, nach Jahr- hunderten gesondert, das älteste Auftreten der einzelnen Formen an, durch ein Sternchen hoch links diejenigen Angaben als unsicher auszeichnend, in denen die Zeit der Niederschrift an die Stelle der Abfassungszeit trat. Die 5. Rubrik lehrt, wie viel Gedichte gleicher Form in dem Verzeichnis aufgeführt sind, wobei jedoch die unter LXXXV und LXXXVI zusammen- gestellten sowie kürzere Bruchstücke nicht mit eingerechnet werden. Es ist nicht meine Absicht im Folgenden eine erschöpfende Darstellung von dem Bau der nicht -lyrischen Strophenformen zu geben ; es kommt mir vielmehr hauptsächlich darauf an , die Ausschliefsung oder Aufnahme einzelner Gedichte zu recht- fertigen und die Wahl der Stelle näher zu begründen, an der ich sie in das Verzeichnis eingeordnet. 2* Der Reim. Der Gleichklaog des Tonvokals und der darauf folgenden Laute in den am Ende der Verse stehenden Wörtern ist der wichtigste Faktor für das Zastandekommen der Strophe. Denn in ihm findet die Zusammengehörigkeit einer Mehrheit ron Versen ihren näehsten nnd deutlichsten Ausdruck. . Statt des Reimes begegnet Assonanz in einigen der ältesten Zeit angehörigen Gedichten: in dem Leben des bl. AlesiuB in fünfzeiligen Strophen (IV, l), in der Clermonter Passion (XL, 12) und in dem Leben des bl. Leodegar (XLIV, 2j. Gelegentlich kommt dieselbe auch in Gedichten jüngeren Datnms ror, welche die Verse unzweifelhaft durch Reim binden , häufiger in dem Sermon sur la mort de Louis VIII (LXXXV, 3). Für die Beschafi'enheit des Reims verweise ich auf E. Frey- moud: „Über den reichen Reim bei altfranzösischen Dichtem bis zum Anfang des 14. Jahrh." (in Zt. VI, I ff. und 177 ffj, der seiner Tabelle zwar nur Gedichte in Reimpaaren zu Grunde legt, auf S. 202 und 206 ff. aber über die strophischen Gedichte handelt. Das Ergebnis seiner Untersuchung fafst er S. 215 selbst dahin zusammen: „In strophischen Gedichten treffen wir den reichen Reim seltener, und nur Verfassern von gelehrterer Bil- dung gelingt es im 13. Jahrh. ibn auch in solchen Gedichten nach Kräften mit häufig schlechten Mitteln anzuwenden." Über das Verhältnis der Reime innerhalb der Strophe ist zunächst zu bemerken, dafs zuweilen das Schema einer Form durch das Zusammenfallen verschiedener Reime Veränderungen erleidet. Am häufigsten begegnet dieser Vorgang in Strophen mit Schweifreim und zwar in der Weise, dafs bei der Reim- stelluug aahceb die beiden Verspaare gleichen Ausgang er- halten. Besonders aufgefallen sind mir in dieser Beziehung die Sprüche Salomoos und Marconls unter LXVIII, 1. Denn wäh- rend bis zur 33. Strophe die Verapaare nicht ein einziges Mal J gleichen Reim zeigen , fallen von der 34. Strophe ab in mehr als der Hälfte, nämlich in 20 von 35 Strophen a nnd d zn- saromen. Sollte darin nicht Einfines der anter XXV, 1 ver- zeichneten FaBsnng zn erkennen &ein, zumal sieh zum Scblnfa auch eine Strophe der Form 5a 5a 5^ 5a 5a 5/? einstellt? Bei Dichtern, welche auf Reichheit des Reims achten, ist anch in der Wahl der Reime fttr die einzelne Strophe eine gewisse K.ttnstlichkeit nicht zu verkennen, vgl. die Zuaammen- stellnng, welche A. 6. van Hamel, Rencl. S. CV aus den beiden Gedichten des Renclns de Moiliens gegeben hat. Gern wird derselbe Wortstamm durch mehrere Reime bei- behalten (grammatischer Reim vgl. A. Tohler, Versb.' S. 134), 80 in dem ABC des Plante -folie (LXXIII, 1) Str. 1 Z. 1 — 4: Plante-folie : foloife ; coHe : coloi6 , oder bei der gleichen Form in der Despntizon dou Croisii^ et don Descroisiä von Rustebuef (LXXIU, 5} Str. 27 : demorront : demorra : morront : morra : por- ront : porra : plorront : plorra. Selbst alle Reime einer Strophe zeigen gleichen Wortstamm, und 6a,Qtier de Coinsy Bcbeint diese Kflnstelei in dem Gebet unter LXV, 10 sogar durch das ganze Gedicht durchgeführt zu haben'), nur gestattet er sich dabei die Freiheit auoh Reimwörter von homonymen Stämmen ein- zaflechten. Die drei im Druck, vorliegenden Strophen zeigen die Reime: Str. 1 : Concorde : acorde : descordä : misericorde : corde : acordö; Strophe aus dem Innern des Gedichts : souviegne:viegne: venir; sonvient: fehlt; devenir; Str. 13: fine : define : fin : fine- ment : (faut ne ment) : fln. Die Spielerei, welche dabei in der letzten Strophe zu Tage tritt, indem am Ende (fin) des Gedichts bis auf die 5, Zeile alle Reimwörter die Laute f-i-n zeigen'''), ist, wie ich hier ein- echalten will, öfter versucht worden. So enthalten in der 6. Strophe der Ordres de Paris (XXXVI, 11), in welcher Ruste- baef von den Cordeliers handelt, alle Reimwürter die Laute o-o-r-d-e, nämlich : corde : acorde ; encorde ; misericorde : acorde: descordä : recordö : cors D6 : descorde : concord6 : acordö : des- 4 It In einem Lied {bei PoqiieC Sp. 12) behält derselbe Dichter durcli je 2 Strophen den gleichen Stamm bei. 2) Beiipiele fOr dieselbe Spielerei hat aus unstrophiachen Qedichten des Q^otier de Coiney gesammelt R. Reinsch, Archiv LXVII, TT. L cordeOj oder in der 31. Strophe des Roman de Carito (XXXVI, 25), in welcher der Dichter von den Pflichten eines Könige epricbt, alle Reimwörter die Laute r-o-i, nämlich roie: roie: roiier : desroie : aroie : aroiier : desioüer ; gnerroüer : gnerroie ; atenroiier : amenroiier : amenroie. Diese Künstelei gewinat, wenn sie, wie es in dem Gebet des Gantier de Coinsy der Fall zn sein scheint, durch das ganze Gedicht durchgeführt ist, geradezu Bedeutung für die Bildung der Strophe, da natürlich, wenn innerhalb einer Strophe alte Reime von dem (lautlich) gleichen Wortstamm sind, dieser Stamm selbst aber von Strophe zu Strophe wechselt, die Ein- heitlichkeit der zu einer Strophe znsammengefafsten Verse noch schärfer hervortritt. Für gewöhnlich geschieht jedoch diese Zusammenfassung durch den Reim bezw. durch die Stellung der Reime und findet, abgesehen von gewisseu Formen mit Folgereim (vgl. S. 28J, darin ihren deutlichen Ausdruck, dal's jede Strophe ihre eigenen Reime hat. DaJs ein Gedicht durchgereimt wäre, kann nicht vorkommen, weil damit auch das Geschlecht der Keime an den entsprechenden Stellen dasselbe würde und folglich lyri- scher Strophenbau vorläge. Wohl aber könnten je zwei oder mehrere Strophen die gleichen Reime zeigen, wenn nur zwi- Bchen den auf solche Weise entstehenden Strophensystemen keine Gleichheit im Geschlecht der Reime vorhanden ist. Dieser Fall begegnet in Les neuf joies Nostre Dame (LXSIll, 6), wo je zwei Strophen durcbgereimt sind, und vielleicht auch in dem Gedicht auf die Verkündigung Mariae von Nicole Bozon (XXIV, 1), in welchem der zweite Reim Über das ganze Ge- dicht, der erste aber, wie es scheint, über je zwei Strophen fortgeführt ist. Dal's ein Reim durch alle Strophen an gleicher Stelle wiederkehrt, muls überall da eintreten, wo der Reim dnrcb Refrain bestimmt wird. So endigt in dem Dit des patenostres (XV, 1} um der letzten Zeile willen: Dites vos patenostres qne Diex pardon li face auch die vorletzte in allen Strophen auf Ebenso bestimmt in dem Gedicht nnter LXVII, 1 die 1) Dia gleiche Kfinatelei wendet der Dichter au In der b. Strophe des Dit dea Cordslierg er mit einander Btimmen, je vollkommener sich der kürzere Vera dem längeren rhytbmiech unterordnet. Eine solche rhythmische Unter- ordnung findet statt, sobald der h&rzaro Vers eine Silbcnanzahl besitzt, welche gleich ist der Silbenzahl irgend einoa der rhythmischen Teile, aus denen der längere Vers sich bilden kann. Verse mit fester CS^ur paaren sich demnach gut mit Versen, deren Silbenanzahl gleich einem der Teile ist, ta welche die Üäsnr den längeren Vers zerlegt." I — 34 — und Marconra nicht zutrifft, hat dies wohl darin seinen Gnind, dafs die Verbindung zwiscbett den Versen verschiedenen Mafsea eine sehr lockere ist. Zur Verauscbaulichung setze ich die e rgte I Strophe hierher: Seur tote l'aatre heunor Est pröesce la üor, Ce G oder Ruteb.' I, 235 V. 17 (anf S. 4) liegt kein Eigam- bement vor. Hinzuzufügen wülate ich aus Rustebuef nnr LXXIU, S (bei dem aber R.'b Autorschaft keineswegs sicher iat) V. Gedichte verwandten Baus an sie angeBchlossen, nämlich unter II[ 8olebe, in denen vorwiegend ein Achtailbner zwischen ( Rurzzeilen steht , oder in denen bei erheblicherem Schwanken hinsichtlich der Zahl der längeren Verse nicht regeliuäÜBig jeder neue Beim dnrch einen Viersilbner eingeführt wird. Unter IV haben die Paraphrase des Hohen Liedes und die Reden des Sommers in dem anglo-normanniBchen Streit zwischen Winter und Sommer eine Stelle gei'unden. Beide haben gemein, ( der Viersilbner nicht den Reim für die längeren Verse bestimmt, aber während er in jener ganz reinüos'} dasteht, sind in diesem in der Regel je zwei Viersilbner durch einen Reim ' Da anfeerdem in dem letzteren Gedicht die durchweg paarweia auftretenden Acbtsilbner in der Regel zu je vieren gleichen Versansgang haben (8a 8a 4b 8a 8a 4b 8c Sc 4d 8c 8c 4d), liegt der Gedanke nahe eechazeilige Strophen abzuteilen, zumal diese Form gerade auf englischem Boden beliebt war (vgl. die For- men XXVII und die nahverwandte LXIII), doch läfst sich solche Gliederung nicht durchführen, ohne am Text zu ändern. Die Verbindung der Strophen. Von den der Lyrik so geläufigen Arten der Strophen- Terbindung durch den Reim kommen , wie wir bereits gesehen haben (S. 16 — 18), innerhalb der nicht -lyrischen Formen nur ganz vereinzelte Fälle vor. Zahlreicher sind dagegen die Bel- li KoBchwitz, Commentar S. 115 betont mit Kecht auch in der Para- pliraae dea Hoben Liedes daa „Streben nach Reim". — Für die Reimlosig- keit der Kurzzeilen, welche nach G. Paris, Jahrb. VI, 3B3 nur selten vor- kommt, findet Dich ein lateioischea Beispiel in der kleinen Ars poetica, aiu welcher Thurot, Not. et Extr. XXII, 2 S. 453 ff. einen Auszug mitgeteilt hat. Dort helTst es: CaudatoTum rithmoriun nlii sunt consoni, alii dissoni. Con- sonl Bimt, (luando due caude consonant in fiae und, nachdem dies durch ein Beispiel veranachaolicht ist; Disaoni sunt, quaudo caude dissonant, ut in hoc eieraplo: Aoron virga, que tulit duram Com flore nucem contra naturam, Est porta celi Aperta numquam, sed semper clausa. Nostre aalutia estitis caaaa Virgo Maria. : spiele für die Verbindung der Stroplien durch Refrain. Auch die fünf anf S. 16 und 17 angeführttiu Nummern mUssen in diesem Zuaammeuhang noch einmal erwähnt werden, da in ihnen die Fortföhrnng eines Reimes über das ganze Gedicht nur die Folge des Refrains, dieser mithin das eigentlich verbindende Element ist. Mit Hefrain bezeichnet man Wörter, welche durch alle Strophen eines Gedichtes an gleicher Stelle wiederkehren, und unterscheidet Refrainwörter und Kefrainzeilen, je nachdem diese Wörter einen ganzen Vers ausmachen oder nur einen Teil des- selben bilden. Über die Stellung der Refrainwörter innerhalb des Vergea ist ein bcBtimmtes Gesetz nicht vorhanden; da jedoch anf ihnen stets ein gewieser Nachdruck liegt, dürften eie sich kaum anders als am Anfang oder am ScbluCs oder bei Versarten mit innerer Gliederung in der Cäsnr finden und zwar vorzugsweise im ersten und letzten Verse der Strophen d. h. an Stellen, welche zu stärkerer Betonung vornehmlich geeignet sind. Refrain am Anfang des Verses begegnet in dem Ave Maria unter VIII, 57, dessen Strophen sämtlich mit Ave anheben und, abgesehen von dem Prolog, gleichlautend in den Salus de Nostre Dame des Gautier de Coinsy (XLII, 2; vgl, 8. 36), ferner, wie bereits erwähnt (S. 35), in den beiden unter XVI und XVII verzeichneten Gebeten, welche alle Strophen mit einer Anrede Christi oder des hl. Nicolas eröfi'nen. Lautet die- selbe in XVI, 1 regelmäfsig Saint Nicholas, ao wird in XVII, 1 mit dem Ausdruck gewechselt, bald Douz sire Jesu Crist bald blofä Douz sire oder Douz Jesu, immer kehrt jedoch Donz als erstes Wort wieder. Vielleicht gehört auch das Gebet des hl. Franciscus unter VIII, 74 hierher, wenigstens beginnen die erste und die letzte Strophe, welche bis jetzt allein im Druck vorliegen, mit Are Jhesu Crist. Je vois morir bildet den Anfang und zugleich auch den Schlufs aller Strophen in dem Mireaer du monde unter XLIV, 1 und findet sich mit etwas beschränk- terer Verwendung auch in dem Stück unter XLIV, 3 (sieb dieses). Endlich begegnet Refrain am Anfang der Verse in einer gröfseren Zahl von Gedichten der Form XXXVL So zeigen die Vers de droit des Baudouin de Condö (Nr. 35) am Anfssg — 41 — aller Strophen Drois, das Dit du cors (Nr. 41); Cors nnd die Vers de la Mort Ton Adam de la Halle (Nr. 55) ; Mors, feraer, abgeBfiben von deu einleitenden Stropben, die Vers du monde (Nr. IS): Mondes, Li despis du moude von Watriquet iNr. 48): gleichfalls Mondee und das Dit des droiz vom Clerc de Voudai (Nr. 7): Droiz, doch läl'st in letzterem eine Strophe den Refrain TermiBsen. Auch das Dit d'amours von Nevelot Amion (Nr. 22) darf man wohl, nach den Proben zu urteilen, hier anführen. Eine solche Wiederholung des Themawortes — denn dieses bildet, wie die Beispiele zeigen, durchweg den Refrain — findet sich, nur weniger regelmäl'aig, nocb in verschiedenen anderen Stöcken gleicher Form. Schon der Renclus de Moiliene bat sich ihrer för einzelne Abschnitte seiner Gedichte bedient z.B. Car. Str.30— 38 (Eois); Str.56— 102 (Preatre); Str. 103—113 (Abbes) u. 8. w. Von Refrain im Innern des Verses begegnet nur ein einziges, noch dazu unsicheres Beispiel in dem Ave Maria des Philippe de Bemi (XXXVII, 1). Str. 2. 3 und 5 zeigen in der Cäsnr des ersten Verses das Wort dame, daa man geneigt sein könnte, auch in die Str. 1 und 4 einzuführen, weil dadurch die jetzt um eine Silbe zu kurzen Verse ihr richtiges Mal's erhalten würden. Aber gerade dieser Umstand rechtfertigt, wie H. Suchier, Ph.Remi IS. CLI gezeigt hat, eine solche Änderung nicht, Refrain am Schlafs des Verses liegt vor in dem bereits vorher erwähnten Mireuer du monde unter XLIV, 1 und mit zum Teil anderer Fassung in dem davon abhängigen Gedicht nnter XLIV, 3; anfserdem nnr noch in dem Dit de la queue de Renart (LXXXIII, l), dessen Strophen sämtlich mit Renart echlielaeD. Ganze Refrainzeilen begegnen in den Formen XV, XXV, XLV, XLVII, LXVII, hier sogar eine volle, durch den Reim gegliederte Strophe bildend, und LXVIII, darunter die gleichen in den beiden Fassungen des Salomon nnd Marcoul XXV und Lxvni. Eng verwandt mit dem Refrain, und daher für gewöhn- lich gleichfalls Refrain genannt, sind Sprichwörter oder fremder Dichtung entlehnte Stellen, welche sich, zum Teil ohne jede formale Verknüpfung, an die einzelnen Strophen eines Ge- dichtes anschliefüen. Sprichwörter ti'effen wir in eolcher Verwendnng nnd zwar in ihrer ursprünglichen, Yielfach prosaischen Fonn mit dem regelmäfBigen Zusatz Ce dit li vilains in den beiden Fassnngea der ProYerbes del vilain (XXXVIII, I und LXVI, 1), dagegen nach Reim und Versart dem Bau der Strophen angepafst, in der Deseription des Religions des Roy de Cambray (XXXVI, 39) und in dem Spottgedicht aaf H«gon Aubriot (LXXIX, 1). Den Sprichwörtern stehen ihrem Inhalt nach nahe die lateinischen Zeilen in den Gedichten unter XIII, 1 und XIX, I, obschon in beiden die Fassung wohl Eigentum des üicbterB ist, wenn sie nicht etwa gar aus anderen Gedichten herüber- genommen sind. Liederstellen von wechselnder Ausdehnung begegnen in gleicher Verwendung in den beiden Nummern der FormXLVIII, in dem Salut h refrains des Philippe de Remi und in der Chastelaine de Saint GiUe, aufserdem noch in einer Complainte d'amors (LH, 1}. Eine Mittelstellung zwischen den zuletzt besprochenen nnd den eigentlichen Refrains nimmt die erste Zeile in La fin del monde (XLIII, 1) ein. Toute terra tressuera a(D)u jouT dou grant jOiae geht als eine Nachbildung des lateinischen Hexameters des hl. Augustinus: Judicii aigniini tellae Budore madeacet. (Tgl. G. N»Ue, Paul und Braune's Beiträge VI, 459) in letzter Linie zurück auf den griechischen Vers: (Tgl. a. a. 0. S. 158) und kann mithin fitr ein Citat gelten, an- dererseits kehrt es durch alle Strophen gleichlautend wieder und ist daher Refrain anch in dem ureprEtuglichen Sinn. Dieser Mittelstellung habe ich durch Anwendung eines grofaen grie- chischen Buchstabens Ausdruck gegeben, hauptsächlich auch, am nicht durch Aufstellung des Schemas als ^,,a,a,bqb^ den Ein- druck hervorzurufen, dafs eine metabolische Form vorläge. Eine weitere Art der Strophenverbindung, welche vor den bis jetzt besprochenen den Vorzug hat, dafs sie jedes Abwei- chen von der ursprünglichen Reihenfolge verhindert, besteht darin, dafs Worte vom Schlnfs einer Strophe am Anfang der nächsten wiederholt werden. Dieses Verfahren treffen wir i — 43 — dem Petit livret a l'essample dou rossignolet {LXXXVII, 16), in dem satiriBchen Gedicht auf die Engländer unter LXXm, 9, hier mit der besonderen Wirknng, daFs die franzöaiBchen nnd lateiuiscben Verae von Strophe zu Strophe ihre Stelle yertauachen, in den beiden Dit des trois mora et des troia via unter LXXXV, 9 und 10, in welchen die retrograden Strophen auf solche Weise an die vorhergehenden angegehlossen sind, und endlich in den drei S. 42 zasaniniengestellten Gedichten XLVIII, 1 und 1 nnd LII, 1, in welchen die Strophen bereits durch die Liederstellen verknüpft sind. Dabei ist jedoch für die Complainte d'amors 2n bemerken, dafa durchweg der Gedanke, aber nur zuweilen ein Wort vom Schlafs des Citats am Anfang der folgenden Strophe wieder aufgenommen wird. Nur ein Teil der Strophen 8ind so verbunden in der Friere Nostre Dame (VIII, S5), in dem Dit de la tremontaine (XXXVI, 5) und in dem Dit de l'ortie des Watriqnet (XXXVI, 53). ■} Eine Verbindung der Strophen kommt in den ABC be- titelten Dichtungen: IX, 4; XXIX, 4 und 14 (Nachahmung einer solchen); LXXIH, 7; LXXV, 1 und LXXXVU, 26 dadurch zu Stande, daCs die Strophen der Keihe nach mit einem Bnch- staben des Alphabets anfangen. Die gleiche Wirkung wird auch dann hervorgebracht, wenn die Anfangsbuchstaben der Strophen zusammengenommen einea bestimmten Sinn ergeben. Dies ist der Fall bei der Überaetzang der Consolatio philoso- phiae unter LXXIII, 1, in welcher sich in der angegebenen Weise aus den 19 Strophen des Prologs die Worte zusammen- eetzcD lassen: Frere Renaut de Louens. Ähnlich verhält es sich in der Bible Nostre Dame nnter XXXVI, 34, in welcher die Strophen der Reihe nach mit den Buchstaben des Ave an- heben. Ganz allgemein werden in den zahlreichen Umschreibungen des Ave Maria, des Pater noster nnd des Credo die Strophen dnrcb den in die Gedichte eingeschalteten lateinischen Text verbanden, dessen Worte in der Regel am Anfang der Strophen etefaen, ein Mal: in dem Ave Maria des Nicole Bozon (VIII, 12) im Beim. ^ 1) Vgl. LSXXyil, 23. Stroplienmischuiig^ Wie die Lyrik in gewissen Arten von Gedichten, deren charakteristische Eigentümlichkeit darin besteht, Strophen ver- schiedenen Bans zu verbinden, das von dem Wesen strophi- scher Gliederang erforderte Gesetz durchbricht, dals alle Stro- phen in Beim Stellung, Versart und Zeilenzahl übereinstimmen, so finden sich auch unter den nicht-lyrischen Formen einzelne Beispiele, in welchen nicht durchweg das gleiche strophische Geflige angewandt ist. Gedichte dieser Art habe ich unter LXSXV zuBammeDgestelit. Ein bestimmtes Gesetz liegt dem Wechsel der Form zu Grunde in den beiden Dit des trois mors et des trois vis unter 9 nnd 10. In beiden treten 6 Personen auf, deren jede 1 Mal zu längerer Rede das Wort ergreift. Die anf solche Weise entstehenden Abschnitte zeigen Übereinstimmenden Bau, aber jeder derselben zerfällt in zwei deutlich geschiedene, einander ungleiche Strophen. In dem einen der Gedichte (9) kommt noch eine Einleitung nnd ein Schlufs hinzu, welche als die naturgemäCs einander entsprechenden Abschnitte unter sich gleiche, von der Zeilenzahl der sechs Reden aber verschiedene Verszabl haben. Weniger kunstvoll , aber immerhin doch symmetrisch ist der Aufbau in dem Gedicht unter 1, in welchem die erste und die letzte Strophe aus 8, die übrigen aus 6 Versen bestehen. Ebenso dürfte es sich, soweit die Proben ein Urteil znlassen, in dem Gedicht unter 7 verhalten. Leicht begreiflich ist der Wechsel der Form in der Fatrasie des Watriquet (U), in wel- cher die Versart der einzelnen Strophen abhängig ist von den eingeschalteten Liederstellen. Dagegen hege ich Zweifel, ob das Gedicht La roe äe Fortune (4) hierhergehört. Denn die Regelmäßigkeit im Bau der ersten 9 Zeilen scheint mir für Einheitlichkeit der Form zu sprechen; ans diesem Grunde habe ich auch die Strophen- formen dieses Gedichtes in der „Übersicht" nicht aufgeführt. Vielleicht läfst die Benutzung der Hss. 1 und 1 die ursprüng- liche Gestalt erkennen. Eine Verbindung von Strophen verschiedenen Baus liegt aufser in den unter LXXXV zusammengestellten Gedichten noch — 45 — vor in der Übersetzung der Disticha Catonis des Elie de Win- cestre (XVIII, 1 ; XX, 1 ; LXII, 7 ; LXIX, 1), in der Einleitung des Roman de la Poire (VIII, 73; IX, 5; XXIX, 15) und in der Ysopet II benannten Fabelsammlung (XXIX, 19; LXII, 8), doch sind die Verhältnisse bei ihnen insofern andere, als alle drei ans mehreren, inhaltlich selbständigen Stücken bestehen, deren jedes, abgesehen von den beiden unter LXXXV, 2 und 8, einheitliche Form zeigt. Ich habe deshalb die einzelnen Stücke gesondert verzeichnet. Ebenso habe ich es mit den Versen 1—126 und 477—496 des Cortois d'Arras (VIII, 69; LXV, 11) gehalten, welche gleichfalls inhaltlich selbständige Abschnitte, gleichsam besondere Scenen des im übrigen in Reimpaaren verfafsten Gedichtes bilden. Blofse Nachlässigkeit des Dichters oder auch Textverderbnis dürfte den Wechsel der Form herbeigeführt haben in dem Gebet tmter VI, 3, in welchem die 2. Strophe statt aaaa die Reim- stellnng a a b b zeigt und ebenso in dem Drame d'Adam (LXXXVI, 1), in welchem gleichfalls unter einreimigen Vier- zeilen 2 Strophen vorkommen, deren Verse paarweis durch den Reim gebunden sind.^) Nicht ursprünglich ist der Wechsel der Form in der Hs. 2 der Desputoison du cors et de Tame (LXIII, 2 und LXn, 10). 1) Bei der Altersangabe der Form XLI habe ich daher diese Strophen nicht berücksichtigt. k Die Anordnung des VerzeichnisseB. Die Reihenfolge der Strophenforaiei) ist dieselbe wie in der „Übersicht" am Ende des Buches. Die Gedichte selbst Bifid alpbabetiach nach dem Reimwort des ersten Verses geordnet in der gleichen Weise, wie dies G. Bayoand in dem zweiten Teil seiner Bibliographie des Chaasonniers fran^ais gethan hat, d. h. bestimmend für die Stellung eines Gedichtes war zunächst der Tonyokal nnd die Laute, welche auf den Tonvokal folgteti. Bei Gleichheit des Reimes gab der Änlant des letzten Wort« den Ausschlag, waren die Reimwörter identisch, der des T0^ letzten, waren auch diese noch gleich, der des zunächst ror- hergehenden u. s. w. Von dieser Art der Anordnung bin ich jedoch abgewichen bei den unter besonderer Nummer (LXXXVI) vereinigten dramatischen Stücken, welche ich in chronologischer Folge verzeichnet habe, nnd bei den Gedichten, über deren Bau ich keine genaue Auskauft zu geben vermag (LXXXVIß. Letztere habe ich, so weit ich dazu im stände war, nach der Zahl der Zeilen nnd nach der Versart zusammengestellt. Zur Bezeichnung eines Gedichtes reichte die blofse An- gabe des Titels nicht aus. Einmal ist uns ein solcher ftlr manche Gedichte überhaupt nicht überliefert, andererseits wird er häufig für dasselbe Gedicht in verschiedenen Handschriften verschieden angegeben, drittens lautet er nicht selten bei von einander völlig unabhängigen Gedichten gleich. So viel wie möglich teilte ich daher unter den einzelnen Nummern den Anfang mit und zwar die beiden ersten Zeilen, weil sich bei der Erweiterung, die diese Arbeit durch Inhaltsangaben nnd Veröffentlichungen ans bisher nur ungenügend beschriebenen oder vielleicht ganz unbekannten Handschriften erfahren wird, der schon unter den von mir verzeichneten Stücken begeg:nende Fall(XSIX,9 und LXXXVII, IS; LVIII, 1 und LXXSVII, 25; XXIX, 12 und LXV, S?) leicht wiederholen kann, dafs mehrere Gedichte in dem ersten Verse wörtlich übereinstimmen. — 47 — In der Schreibung der AnfaDgBzeilen bin ich den Ansgaben gefolgt, nur habe ich die Scheidnng zwiaehen n nod v, i und j darchgefflhrt und den Eigennamen sowie den Versanfängen grofse Anfangabnehstaben gegeben. Einheitlicher Gestaltung bedurfte es für die Reiniworte des ersten Verses. Wie G. Ray- naud, Bibl. Chane. S. IX bemühte ich mich den im 13. Jahrb. in der Ile-de- France gesprochenen Dialekt durchzuführen; nnr BÜmme ich in zwei Punkten nicht mit ihm Uberein, indem ich einerseitfl zwiscfaen den Diphthongen ennndue scheide, anderer- eeitB den Diphthong ai nnr int AusLant und vor m oder n zQ- lasse, im Übrigen durchweg durch e ersetze. Beibehalten habe ich die Unterscheidung von e nnd ä, obwohl sie ja im Franzi- sehen zn dieser Zeit nicht mehr beobachtet wird, z im Ana- lant ist flberall durch a ersetzt, moniilirtes I durch ill, monillirtes n durch gn beeeichDet, Wenn das Franzisehe selbst ein Wort in mehreren Gestaltungen kennt, lag natürlich auch für mich kein Grund vor eine Form zn verallgemeinern, daher habe ich unbeanstandet gelassen XXXVI, 24: matere {: mere : pere) und XXXVI, 36: matire f: dire : ire). Die übrigens nur geringen Änderungen, zu denen ich mich um der Einheitlichkeit der Schreibung willen genötigt sah , werden meistens dadurch leicht kenntlich, dafs ich in dem zweiten Verse das Reimwort grund- Bätzlich unangetastet liefs. Von Aceenten gebrauche ich nur den Acutus für lautes e im Auslaut, den ich aber auch dann setze, wenn ein blofa flexivischer Buchstabe an das 6 tritt. Etwa in Vorschlag gebrachte Tes-tbesserungen gebe ich in eckigen Klammern, während ich zu tilgende Worte in runde Klammern einscblieCse. Die wenigen Fälle, in denen ich selbst glaubte den Text bessern zu konnea , deute ich durch ein der Klammer vorgesetztes Sternchen an. Wenn ich mehrere Gedichte unter einer Nummer vereinigte, wie die Dichtungen des Gillon le Mnisi in einreimigen Alexan- drinervierzeilen (VIII, 96), bei denen von dem Verfasser selbst eine Scheidung in einzelne, scharf gesonderte Gedichte nicht scheint vorgenommen zu sein (vgl, GMuis. I, 391 Anm.), die Terechiedenen Stücke des Roman de ia Poire (IX, 5), die Fabeln des Ysopet II (XXIX, 19 und LXH, S), die sieben Bufa- paalmen (XLII,3) und die Fabelsammlung vonChartre8(LXV, 12), 10 führe ich sie hinter den Gedichten an, deren Stellung durch daB Reimwort bestimmt wird. Hinter diesen Sammelnnrnmem haben in alphabetischer Folge ihrer Titel die Stücke Platz ge- funden, deren Anfang ich nicht in Erfahrung bringen konnte. Ganz am Schinfa stehen die Gedichte, welche im Anfang ver- stümmelt oder überhaupt nur in BrucbstUcken auf nns gekommen sind, in sich nach dem Reimwort der ersten erbaltenen Zeile geordnet. Für die einzelnen Gedichte stelle ich zunächst die Hand- schriften zusammen und zwar alphabetisch nach dem Anfangs- bachstaben der Saaten ')i in denen sie sich finden , innerhalb der Staaten nach dem der Städte, innerbatb der Städte nach dem der Bibliotheken, innerbalb dieser nach dem der yer- schiedenen Abteilungen. Nur die Additional Mannacripts des Britischen Mnsenms und die den Nouvelles AcquisitioDS der Pariser Nationalbibliotbek zugeteilten Handschriften habe ich, ihrer Bezeichnung entsprechend, hinter die übrigen Handschriften derselben Bibliothek bezw. desselben Fonds gestellt. Hand- schriften in Privatbesitz führe ich, soweit mir der Wohnort des Besitzers bekannt, unter diesem an und zwar hinter den öffent- lichen Bibliotheken der betreffenden Stadt; konnte ich über den Aufbewahrungsort einer Handschrift nichts erfahren, stellte ich sie ganz ans Ende. Die Handschriften der Pariser National- bibliothek, deren gegenwärtige Nummer ich nicht ermitteln konnte, haben nnmittelbar hinter den mit der neuen Nummer angeführten ihren Platz gefunden. Es wird sich so am leich- testen herausstellen, ob ich etwa dieselbe Handschrift zwei Mal, mit ihrer früheren und ihrer jetzigen Nummer verzeichnet habe.-) Auf die Handschriften folgen die Ausgaben, bezw. wenn ein Gedicht noch nicht veröffentlicht ist, die Stellen, an denen sich Proben ans demselben finden, ferner die Stelle, an welcher das Gedicht von der Hist. litt, besprochen wird. Nur ausnahms- weise führe ich ein paar Mal auch A. Dinaux, Trouveres, Jong- leurs et M^nestrels an. Auf letzteren sowie auf Roquefort, De r^tat de la poösie frangoise dans les XIP et XIH' siäeles. 1) Es komniBn in Betracht: Belgien, Deutschland, Frankreich, Groll- bdtannien und Irland, Italien, Niederlande, Österreich - Ungarn, RufgUuid, Schweden, Schweiz, Spanien. 2) Die frühereo Nummern der fiandacbriften der Pariser Ansut und Nationalbibliotbek sind am Ende zusammengestellt. J — 49 — Paris. 1815 und De la Bae, Essais historiques sur les bardes, les Jongleurs et les trouv^res normands et anglo - normands. ^) Caen. 1834 wird ja in der Regel in der Hist. litt, verwiesen. Zum Schlufs gebe ich das Alter des Gedichtes oder das der am weitesten zurückreichenden Handschrift an, so dafs sich leicht erkennen läfst, über welchen Zeitraum sich eine Form ausdehnt Da wo durch die grofise Zahl der Beispiele ein solcher Überblick erschwert war, d. h. bei allen Formen mit 10 und mehr Gedichten habe ich in den Anmerkungen eine Zusammenstellung in chronologischer Folge versucht. Die sonstigen Bemerkungen, die ich zu einzelnen Gedichten noch mache, stehen, soweit sie nicht etwa die Form betreffen, zu meiner Arbeit in keiner näheren Beziehung. Dennoch glaubte ich sie nicht ganz unterdrücken zu sollen, da sie vielleicht trotz ihrer UnvoUständigkeit einigen Nutzen bringen können. Über den Cursivdruck der Titel vgl. S. 32. 1) Dieses Werk sowie die Trouv^res brabangons Yon A. Dinaux (BmxeUes. 1863) habe ich während der ganzen Zeit meiner Arbeit nicht erhalten können. Älphabetisclies Verzelelmis der nicM-Iynselien Strophenformen des Altfranz ösischen. I. aaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. 12 S. 1. C'est dn roi de Sezile {nnvoiiBtändig) 19 Str. von Adam de la Halle. Od doit plaiadre, et s'est honte & tous bons trouvfiei Quant bonne matere est orden6e a rebonrs. Hs. Pwia, Nat. bibl. f. fr. 2556« Bl, ÖU. Gedruckt 1B2S von J. A. Buchou, Collection des Cbroniqaes BatioBales frangaiaes. Paris. Bd. 711,23 — 3G — 1839 tob Ä, Jubinal, Ruteb. ' 1, 428 - 437 — 1872 von E. de CousBe- maker, AHaUe S. 283-293 — IS75 von A. Jubinal, Riiteb.« III, 131—142. — AnafQhrlich beaprochen von P. Paris, Hist. litt.XX,e61-66B. Der Dichter nennt sich Str. 4 V. 9 : jou Adana d'Arras .... Od m'apele bocliu, mitis je ne le sul mie. Daa Gedicht zeigt regelmäfsigen Wechsel zwischen männlichem ond weiblicbem Beim. EntBtandea zwischen 1285 und 128S, iieH^ 2. Le Roman de Charlemagm von Grirard d'Ämii Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 778. Wie G. Paris, Hietoire po6Kque de Charlemagoe. Paris. 1665. S. 95 bemerkt, bat G. d'A. in einem Ideinen Teil seines Werkes danach gestrebt den Tiraden 2ü Yeree zu geben. Das Geschlecht der Reime wechselt von Strophe zu Strophe; der weibliche Heim entsteht durch Hluzufügung eines dumpfen B aus dem vorhergehenden männlichen. Entstanden zwischen I28ä und 1314; gegen 1295 (vgl. T. Chr.l. n. aaaaaaaaaa. 12 S. I.Leben der hl. Enphrosyne. 127 Str. Nove cban^on voa dimes de bele antiquitö Ygtore bone et dulce, plaine de verit6. A pr ^^H Ol ^^f He 51 Hss. I. Paria, Ars. biW. 5204 Bl. S7v° Oxford, Bodl. Can. msa. 74 Bl. 87 r"— lOSy» 3. Haag, Königl. Bibl. 265 Bl. filT». Anf die Ha. 2 hat hingewiesen 1S6B P. Meyer, Rapports S. 146 und eb. S. 2ü:< die eraten Ül Zeilen und die letzten 4 Stro- phen mitgeteilt. — 1977 druckte P. M. Recoeil S. 334-338 aus derselben Ha. die letzten 14, und eb. S. H aus der Ha. 1 die entsprechenden Strophen ab. — Auf die Hb. 3 machte aafmerkaam van Hamel, Rom. XIV, I3U. — Eine Ausgabe hat in Aussicht gestellt W. Cloetla, Pofime mor, S. IX. Entstanden 3. Drittel des 12. Jahrh. (vgl. T. Chr.). ^^Kdt. Gebet zur Jungfrau Ma. DoQce dame, pie mere De ky nasqui vostre pere. Hb. Cheltenham, Bib!. Philüpps 8.13G. Mit den ersten 8 Zeilen angeführt Nr. 15. Hb.: 1. Hälfte des 14. Jahrh. P. Mejer, Hom. XHI, 513 ^ saaaa. 10 S. 1. Leben des bl. Älexine. I ( Bons fut li Biecles al teuB ancieneur Quer feit i ert e justise et amor. Hss. 1. Hildesheim, Godehardi Eircho Bl. 29—34 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12471 Bl. 51 v" — 74r" 3. „ - , , „ 19525 BL 261"— 30y" 4. Ashburnhamplace, LibrI 112 Bl. Itv"— Iöt". Über die Auagaben des Gedichtes vgl. AltfranzOsiscbes Übungs- bucb herausgegeben von W, Foerster und E. Koachwiti. Eeil- bronn. 1884. Sp. 102. Hinzuzufügen ist La Tie de Siunt Alexis. Texte criticiue p. p. G. Paris. Paria. 1985. — Das Gedicht zeigt Assonanz. Kurze Proben aus einem Leben dea hl. Alexlus in achtsilbigeu Beimpaaien, welches mit dem von G. Paris, Rom. THI, 1G3 tteiauBgegebenen nicht identisch ist, sind abgedruckt in Ex> Irwts de plusieurs petita pofemes Berits i la fin du XIV" siicie. Caen- 1837. S. 42-43. Entstanden in der Normandie um die Mitte des 11. Jahrh, ^^H (vgl. Alexis S. 45). V. aaaao. 12 S. I.Leben des hl. Thomas von Canterbury gegen fiOOd Vcrso. VOR GarDier de Pont-Sainte-Masence. (Auf, nach d. Hs, 4) : Tuit li fysicien ne sunt adea boo mire Tuit clercne seventpaabienchanternebienlire. Hsa. l. Wolfenbüttel, Herz. «raunBchw. Bibl. 34. 6. Ma. Äug. 4 Bl. 1-84 — Wv" 4. , , „ Harl. 2-0 Bl. 1-1227" 5. (bis 1836) im Besitz R. HBbers Nr. 322.') Über die Literatur diesefl Gedichtes vgl. E.fitienno, VieSThom. S. 1—3. — Hach S. 2 Anm. 2 bereitet Foerster dne hrttiacbe Ausgabe vor. ' Entstanden zwischen 1171 und 1175 (vgl. Vie SThom. S. 1). VI. aaaa. S S. J. Li romanz des Franceia oder Arflet 99 Str. von Andif. Reis Arflet de Nohundrelande As boens bevtiors ealuz mande. Hb. London, Br. Mna. Addit. 10289 Bl. 1297"— 132v". Gedruckt 1812 von A. Jubinal, NRec. II, 1—17. — Besprochen Hist.litt.XXm, 410-411. Als Verfasser nennt sich S. t6 Z. 1 u. 1 1 Ändrö oder S. 17 Z. I , Andren. Gegen die Identiflcierung dieses Andrö mit Andrö de Coutauces hat sich ausgesprochen R. Reinsch, Archiv LSIT, 161. Anderer Ansicht sind G. Paris et A. Boa, Trois versions rimöcs de riivangile de Nicodöma Paris. 18S5. S. XXIV, welche es für „äufserst wahrscheinlich" halten, dafs A. d. C. auch der Veriasaer des Roman des Fran^^ sei, und zugleich die Abfassungszeit desselben nicht später als 1204 glauben ansetzen zu dürfen. — Gegen 1200 |T. Chr.). . (Ohne Titel.) NouB ^arllemagne ao dieu honenr De Rome droit empereonr. I Hippeau, SThom. S. SLVIII erklärt unter Berafung aaf Le Rodz de Lincy, ficol. Chart. Bd. IV d spricht S. 214—217 ausdrQckUch ^ P. Moyer, Rec. S. 303 nor die Hsa. 2 und 5 für identisch, aber L. R. d. L. a h HsB. Bemerken will ich, -4 anfführt. eRoDX i.d.L, will ich, ätls I — 53 — VI. Hs. Venedig, Marcus Bibl. Cod. V. Bl. 45. 15 Strophen hat mitgeteilt 1839 J. Bekker, Berl. Akad., Phil. u. hist. Abh. S. 234 — 36. — Das Gedicht zeigt franco-ital. Sprachformen. Entstanden wohl kaum Tor Ende des 13. Jahrh. 3. Gebet zur Jungfrau Maria, 13 Str. Marie, mere al Salvöeur, De totes femrnes estes flonr. Hs. London, Br. Mus. Harl. 2253 Bl. 77 y». Gedräckt 1842 Yon Th. Wright, Spec. S. 65-67. Str. 2 zeigt die Reimstellung aabb. Hs.: Anfang der Regierung Eduards ü. (1307—1327). 4. Les quatres äges de l'homme § 232 4 Str. von Philippe de Novare. Apres vient une corte rime Qai est en .iij. yers leolime. HsB. (nur 2 enthalten diese Stelle) 1. Metz 535 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12581. Gedruckt 1888 Yon M. de Fr^ville, Quatre ä,ges S. 121—122. Über den Namen des Dichters Ygl. G. Paris, Rom. XIX, 99— 102. Philippe de NoYare stirbt zwischen 1261 und 1264 (Ygl. Quatre äges 8. lY). 5. Le livre des maniöres 336 Str. von fetienne de Foug^res. Salemon feit un petit livre Qui enseigne comment deit vivre. Hb. Angers 295 S. 141—150. Zuletzt gedruckt 1887 Yon J. Kremer, Estienne Yon Fougieres* liYre des mani^res. Marburg. (Ausg. und Abh. Nr. 39.) — Vgl. dazu A. Mussafia, Lit. blatt VHI, 353. — Über die erste Ausgabe und Textbesserungen dazu Ygl. Kremer S. 3. Der Dichter nennt sich Str. 335 b: mestre EsteiuYre de Fou- gieres. Über lätienne de Foug^res, Bischof Yon Rennes 1168 — 1178, Ygl. Hist. Utt. XIV, 10-11. Entstanden 1168—1178. 6. Hugo de Lincolnia, 92 Str. Or öez nn bei chanQon Des jues de Nichole, qui par treison. — 54 — Ha. Paria, Nat. bibl, f. fr. 902 BI. !35r». Gedruckt 1S34 tod Fr. Michel, Hugaes de Lincoln; recueil da ballades anglo-normandea et ^coaaoiBes relativeB aa menrtie de cet enfant commis par lea juifs en 135E. Paria. S. t— 15 oder Boc. Anliqn. X, 375 — 392 — IS41 von F. Wolf. L^. a. 443-453. Besprochen Eist. litt. XXIH, 436—438. Entstanden mn 1:^55. 7. Salut d'amouT Amors, a toiu ainz qa'a nolai Se complaint S. de celui. Hb. La Clayotte S. '81 b. Anfang und Schlufs hat mitgeteilt 18SS P. Meyer, Mss. La Clayette 8. S3. — V. I -28 sind paarwels reimeDde Aclit- silbner, erst von T. 29 ab beginnen einreimige Vierzeilen. — Der Dichter nennt sich mit den Worten; Je sui Simon U desToiäz, Hb.: Ende des 13. oder Anfang des !4. Jahrh. ^^H . Leben der kl. Modwenna. ^^B Hb. Oxford, Bodl, Digby 34. Str. 1268-1295 hat mitgeteilt 1876 H. Snchier, Vie SAub. S 54 -58 und eine Ausgabe des ganzen Gedichtes angekilndigt. Entstanden in der Übergangszeit vom 12. zum 13. Jahrh. (vgl. Vie SAub. S. 4|; im 3. Drittel des 12. Jahrb. (T. Chr.). I [ Vn. aaaa. 10 S. . Li romans des romang. Ici comence li romanz des romans Molt deit bon estre, car H nua est granz. Hss- 1. Paris, Nat. bibi. f. (r. 19525 Bl. 145t°— 1 2. 204(17 Bl. 139r°— 1 3. Cambridge, Trinity Coli. 4. Oiford, Bodl. Douce210. 186 eine Ausgabe nach I83U veröffentlichte P.Meyer, Bull. — 55 — B. 68 diö n Str. der Hb. 4 mit den Varianten der Ha. 3. Letztere z&Wt 25T Yierzeilen. FilF 2 Gedichte gleichen Titele, die aber mit dem vorstellenden. nichts zu thun haben, verweist Martin a. a,. 0. auf De la Ruc, Bardes lU, KiT und I, 215. — Q. Paiis, Litt. fr. § ISli hält es nicht für unmöglich, dafs GuilUiune lo Clerc der Ver- fuBBer sei. Entstanden 1. Drittel des 13. Jahrb. (Anf. nachd.H8. 2): QuflBtioner voub vueill d'u Si une haut sires envoie t Hss. I. Paris, Nat. hib!. f. fr. 24129 I 2. Rom, Vttt Bibl. Eeg. 1682 Bl. Auf die Hs. 1 hat Mugewieran G. QrOber, ZI. IT, 352 Nr. 23; auf die Hs. 2 E. Stengel, Zt. V, 384 Nr. 19. — Die beiden »Bten und die letzte Strephe hat daraas mitgeteilt 18^!* E. Langloia, Not. et Estr. SXXIII, 2 S. 2üe Nr. XIS. Hs. 1: Ende des !3. Jahrh. l. De eainte Aguee. Ki bien velt commenehier a j Premieremeot doit chelui Hb. Paris, Nat. bib!. f. fr. 1553 Bl. 398y"— 404r°. Auf das Gedicbt hat hingewiesen 1S34 Fr. Michel, BTiol. S. Uli. — Die ersten 5 und die letzton 4 Zeilen haben mit- geteilt 16Ö4 Zotonberg und Meyer, Bari. u. Job. S. 332. Hb.: Ende des 13. Jahrh. t. Gebet zur Jungfrau Mar Seynte Marie, pleyoe de graoe e. de pitiö Deus est ou vae, ke vos ad recbatö. Bs. London, Lamboth Palace 522 Bl. 65-06. Gedruckt 1860 von R, Rein seh, Archiv LXIII, 65. - Text- besBerungen giebt G. Gröber, Zt. VI, 151. Entstanden 13. Jahrh. (sgl P. Meyer, Rom. XV, 148). 6. Fablet dou dien d'amours. Far QQ matin me gisoie ea mon lit; D'amors penaoie, n'avoie autre deüt. Ha, Paris, Nat. bibl. f. fr. 1553 Bl. 52Iv" — 524»". Gedruckt 1S34 von &.. Jubinal, Le Fabllau d'Amoor.') Paris. Inhaltsangabe: Bist iitt, XXIII, De Venus la deeHae d'amor. Bonn, das Ycrliältnis des Gedichtes zu Foerster a. a, 0. S. 41— 4G. Entatanden 1. Hälfte des ja. Jahrb. 14 und bei W. Foerater, 1880. 8.42-43. ~ Über Venus (LXXXY, 6) vgl. . Leben des hl. Eustache. etwa 1550 Verse Seignor et dames entendez tuit a moi ^^| Vo8 qui tenez la cresHene loi. ^H Hs. Paria, Nat. bibl. f. fr. 1374 Bl. üb. iM Aaf das Gedicht hat hingewiesen 1834 Fr. Michel, RYiol. S. LXII, nachdem echon ein Jahr früher RaTnouard, Jonrnat des Savants 153:i S. 393 Anm. I eine Strophe mitgeteilt hatte. — Die beiden ersten und die beiden letzten Zeilen sind an- gefahrt im Catal. des mss. fr. I, 219. ~ Ober andere Lebens- beBchreibungen des hl. E Tgl. P. Meyer, BuU. 1&7S S. 57 und Mss. La Clayette S. 9. Es.; Mitte des 13. Jahrb. über weitere Beispiele dieser Form Tgl. LXXXV, 6; LXXSVI, 1 und 2. VIII. aaaa. 12 S. H 1. La vie et l'istoire du mauvais riebe home. ^^ 25 Str. Devant Tuis au riebe bome le ladre s'arresta Por la graut fain qn'il ot forment ae dementa. Hb. Paria, Nat. bihl. f. fr. 957 Hl. 118. Mit den ersten 5 Zeilen angeführt 184S Ton P. Paris, Mss. fr. VII, 339. — Über ein in paarweis reimenden Achtsilbnern yerfarstea Livre de l'exemple du riebe homne et du ladre vgl. van Hamel, Read. S. CXCIX und Ron. XTIII, 642. Hb.: Anfang des 15. Jahrh. 2. La pais aus Euglois. 22 Str. Or Tint la teus de may que ce ros panirra, Que ce tena serra beles, rosiuol cbauterra. Ob. Paris, Kat. bibl. f. fr. 837 Bl. 220V»— 221»". Gedruckt 1^35 von A. Jubinal, Jongl. S. 170—174 — 1839 von 1) Mir nicht zugänglich. — 57 — Th. Wright, Polit. Songs S. 63-68. — Eingehend beaproclien von V. Le Clerc, Hiat. Utt. XSIU, 449—52. Die Sprache des Gedichtes aoll die Entstellang des FranzO- aischen wiedergeben, welche daeselhe von französisch spre- chenden Engländern erfuhr. Über ähalicho Gedichte vgL Fr, Micbel, Le prince noir, po^me dn hcraut d'armes Chan- dos. London und Paris. 1883. S.aSIff., bes. 8.384, Unmittel- bar auf la paia aus Englois folgt in der Hs. ein Prosastück, betitelt La cbartre de la paia aus Anglois, das der Zeit und Tendenz nach aufs engste damit zusammengehört. Eine NachahmuDg desselben aus späterer Zeit (1299} hat ver- öffentücht G. Rttynaud, Rom. XIV, 279. Entstanden Anfang 1264. ■3. Dn plait Renart de Dammartin contreVai- ron Boo roncin. »uSCt. Oiez nne ten^on qui fu fete pie^a; Mise fa en escrit da teos de lors enga. Ha. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 El. 342v^. Gedruckt 1842 von A. Jubiual, NRec. 11, 23-27. — Auaführ- lich besprochen von V. Le CJerc, Hiat. litt, XXIH, 459-461. — Inhaltlich verwandte Gedichte hat zuBammengeBtellt W. Foerster, Zt. I, 7'J. Etittjtanden gegen 1265. I 4. Le dit du cheTalier qui de Tu qui as en pechiö veacu tout ton gage Souviegne toi de Dieu, qui te fist a a'ymasQ, Ha. Paris, Nat. bibl. f fr. 24432 Bl. llSr". Gedruckt 1839 von Ä. Jabinal, NReo. I, 352—359. Entstanden 1. Hälfte des 14. Jahrh. (T. Chr.). 5. Le ckar d'o hermite. 43 Str. "gueil gegen 5U0 Verao von Nieole Bozon. Ubf. nach d. Hs. 2) : La reigne de pecchä est estreite de haut lignage, La fiUe eet Lucifer ke cheit de haut eatage. HsB. 1. Cambridge, Univ. bibl. GG. 6. 23 Bl. 1—8 2. Cheltenham, Bibl. Pbiüipps 8336 Bl. 66-74 3. London, Br. Mua. Old Roy. 8. E. SVU BL IOSt" 4. Oxford, Bodl. Bodley 425 BL 94. Die Has. und Literatur des nur in Auszügen bekannten Qe- dichtea hat zuaanimen gestellt P. Meyer, NBoz. S. XXX— XXXH. Nicole Bozoo lebte Ende des t3, oder Anfang des 14. Jahrb. {vgl. NBoz. 8. Hj. 6. De la vie dou monde oder 4ä Str.') la complainte de Sainte Eglise^) von Bnetebaef. (Anid. Ein).): L'autr'ier, par un matin, a l'entreB de mai Entrai en no jardin, por jöer i alai. (Anf. d. eigentl. Ged.): Sainte Eglise se pIfÜDt, ce n'est mie mer- veille, Ghasciins de gnerroier contre li s'apai Hb8. 1. PariB, Nat. bibl. f. fr. 1553 Bl. 5217" 2. ^ „ , „ . 1635 Bl. 45o-46d 3. . „ ., „ „ 12483 4. - „ , - . 24432 BI. 102b— 104c 5. .. „ ,. „ , 25545 Bl. 14t". Oedrnckt nach den Uea. l. 2. 4 nnd 5 1839 von A. Jabinal, Ruteb.'I, 232— 244 — 1S74 von A. Jubinal, Ruteb.» II, 30 —44 — 1885 von Krefsner, Rust G«d. S. 181 — 186 Docb den Hbb. 2 nnd 4. — Beaprochen Hut. litt. XX, 744— 145. — Auf die Ha. 'i (nur 2« Str.), welche wie die Hb, 2 des Pro- loges entbehrt, hat hingewiesen A. Jubinol, NBec. II, 11!). — V. 1—5 zeigen Binnenreim. Entstanden 1285 oder kurz nachher (vgl. Ruteb.* I, 235 Anm. 3 nnd Bd. I S. XXVIH). H 7. CompLaiDte snr la bataille de Poitiers. (unvollst.) 24 Str. Grant donlear me contraint de faire ma complainte De l'oat devant Poitiers, la on persone meinte. Hs. Paria, Notre Dame 4407 (früher 4512) S. 183. Gedruckt 1851 von Beaurepaire, tcol. Chart. 3. F. II, 257—283 und danach abgedruckt 1883 von Fr. Michel, Le priace noir, po^me du häraut d'ariuea Ghandas. London und PoriB, S.340 —42. — Kurz erwähnt Bist. litt. XXUI, 420. Entstanden zwischen 1356—59. 1) In JubinalB Ausgabe 46 Str. 2) Fr. Michel, RYiol. S. LX apricht fälschlich von Zehn- statt v ZwSl&UbnerD. DieBer Irrtum ist übergegangen in F. Diez, Altromau Spiftdidenkmale. Bonn. 1846. S. SS. I — 59 — Veez cy solas de un dame'), n str. Courteyte e de hone fame. Jeo saj UQ dame de bone ponrvSaace, Si Toua assentez a sa ordenaunce. Hb. London, Br. Mus. Harl. 20ii Bl. li". Gedruckt 1841 von Th. Wright, Eeliquiae antiquae. London, I, 155—156. Hb.: 1. EjJfte des 14. Jahrb. 9. Lebendeabi. Alezins. i< Ena en l'oQDenr de Dien le pere tont pniaBant, Qui noas fonrma et fist trestous a aon semblant. 2. . ArraBTUe Bl. 201)1^- Beaan^on Bl. C4r"- Paria, Nat. bibl. f. fr. 84 r" -I19v« 1555 Bl. lU8v°- 4. „ „ .. , IBfil Bl. 72l* — 34t'' 5. „ , „ , ,. 1S81 BL 93—125 6. ^ . „ . „ 15217 Bl. 14t° — 25y 1. Nouv. acq. 4ü85 Bl. 210r" Nuh allen Ebb. gedruckt 1872 von L. Fannier, Alexb S. 327 —388. Entstanden Mitte deB 14. Jahrb. Li ver de CoBloigne. Ölorions sire pere qni le mont recbatas, Jbesa qni de ton sanc le nionde ravoiaa. Ebb. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 2162 2. - - ,. „ „ 12471 BI.8Uv°-S9r''. Auf die Hb. t bat hingewiesen 1S68 C. Uofmann, Leben dea hl. Alesiua S. 8t> Aom. 2, auf die Es. 2 1872 G. Paria, Alexis S. 213 Kr. 13 und daraus die ersten 4 und die letzten fj Verse (s. oben S. 8) mitgeteilt. Eine Ausgabe bereitet vor Herz (Tgl. Alexis S, 213). Hb. 1 : 2. Drittel oder 2. Hälfte des 13. Jahrh. (vgl. Poäme uor. S. 13 Nr. 2). 11. Gebet zum hl. Franciscua. Donz sire seint Franceis que Jhesu tant amastes E de sa seiote passiun noit et jor pensastea. l| Th. Wright betitelt das Gedicht The Lady and her Doga. inttbaa, StroplieoforinM. 5 U. Es. Cambridge, üniv. bibl. £E. e. 16 Bl. 16. QBdrnckt 1B86 von P.Meyer, Eom. XV, 271.') Hb.: 14. Jahrli. 12. Ave Maria von Nicole Bozon. Reigne des aungles, recevez cest are, Ä kj »eint Gabriel jadis digt are. Hb. Cheltenham, Bibl. Phillipps S336 Bl. 5ü, Die eratea 3 Strophen hat milgeteilt 1884 P. Meyer. Eom. XHI, 508. — Str. 2 und 3 haben Binnenreim. — Das Gedicht zeigt der Beihe nach die Worte des Ave im Reim. Entstanden Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrb. (vgl. Vm, 5|. 13. La eomplainte de Pierre de la Broce. 34 Str. Heu! Henl michi! las chetif, domioe Gri je merci a Dieu com cbetif aminä. Hb. Paria, Nat. bibL f. fr. S37 Bl. 2437"— 246. Gedruckt 1835 von A. Jnbinal, La eomplainte et le jeu de Pierre de la Broce.') Paris. S. 23—28. — Besprochen Bist. litt. XXHI, 465 — 67. — Daa gleiche Ereignis behandelt LXXUI, 15. Entstanden 12T6 oder kurz nachher. 14. Gedicht zu Ehren der JnDgfraa Maria. (im vollst an digl 6 Str. femme qai es plaine de toute saintetä Da monde la princeBse, du ciel la pSest^. Hb. Grols-Cotta in Sachsen, Einband eines Buches in Privat- besitz. öedrackt 1869 ton Ä. Anschütz, Zacher's Zt. I, 178—79. Daa Gedicht ist die Übersetzung einer lateinischen Hymne, zwischen deren Strophen die französischen eingeschaltet 1) Für weitere Gebete gleicher Form verweist P. Meyer auf die Ha. Paria, Ars. bibl. &7Ü. Da H. Martin, Catal. de TÄrs. I, 426 nur die Titel anfuhrt, mufg ich mich darauf beschränken diese Verweisung liier n wiederholen. 2j Auf dem Titel ist zu lesen: qui fut pendu le 30 juin 1276 d nicht 1278. sind. Der franzoeieclio Text war wobl nicht zqid Qesang bestimmt. Hb.: 15. Jabrb. ^^^Kl5, Le dit des „mais" 79 Str. ^^^L von GiefTroj. KÖyiie [Rome] du mont ch'ier [est ehief] ')> ainsi est apeläe, Saint Pere i act sa clef, saint Faal i tient s'esp^e. Ha. Paria, Hat. bibl. f. fr. 24432 Bl. ISSy». Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Nß«c. I. 151-94. Der Titel des Gedichtes vdrd in der letzten Strophe erkl&rt: Ainsi en tous estaa il a ou pou ou mais, Car ae l'en dit du bien, rautre dit: „C'eet v Der Dichter nennt sich S. 193 Z. 12: Giefiroy, qui des mauvez eat pire. Er ist wohl identisch mit dem Verfasser des Dit des patenostres (XT, 1). Derselben Zeit gehört das gleich' falls von einem Gieffroj Tcrfafste Martere de saint Bacchaa an. Über lotztorea Tgl. Hiat litt. XXVn, 187 und G. Paris, Litt. &. § 1U9. Entstanden Anfang des 14. Jahrh, Pe. (Ohne Titel.) Einpolitisches Gedicht. Amor giet en maladie, charitä est nafräe; Ore regne tricherie, bäyne est engendrfi. Ha. London, Br. Mus. Earl. 746 Bl. 103?". Gedruckt 1839 von Th. Wright, Poüt. Songs S. 133— 136; — besprochen Bist. litt. XXVII, 30— ai. Das Stück ist die Übersetzung eines lateinischen Gedichtes ; die einzelnen anglo-norm. Strophen folgen in der Us. un- mittelbar den lateinischen, deren Wiedergabe sie bilden. Das lat. Gedicht war scheinbar zum Gesang bestimmt, wenig* stens larst die Hb. liei der 1. Strophe Raum für die Noten, deren Eintragung aber unterblieben ist. Das franz. Gedicht zeigt Verschiedenheit im Geschlecht der Keime. — Str. I und 2 haben Binnenreim, Entstanden Anfang der Regierung Eduards L (1272—1307). ^7. La Bible Nostre Dame. 97 S ^Anf. iLd.HB. 2): Encor ne aoit löenge de pechgonr pas bele Si m'enhardirai je de löer la pueele. ^^^hSie Bess Besserung ^es Textes rubrt von Herrn Professor Toblor ber. . Bl. 129— 135'^^H Esa. 1. Berlis, KOmgl. Bibl. Htuailtan 191 Bl. 1 2. Paris, Ars. bibl. 3U2 Bl. 297c 3. Madrid, Nat. bibl, F. 149 Bl. 1-4?". Qedruckt nach der Ue. 1 mit HinzufOgung der Varianten der Has. 2 und 3 [wenigatcna soweit letztere darch P. Meyer, BoU. 1S78 S. 42 bekannt ist) 1896 von M. Wilmotte, L'en- aeignement de la pbilolo^rie romanc a Paris et en Äliemagne. Brnzelles. S. 35 - 52. Entstanden 1. Hälfte des 13. Jahrb. (vgl. Wilmotte a. a. 0. S. 35 Anm. 2). 18. Des tabourenrs. 26Str. Merveille est de ceet monde comme tome boaele: A tort et Sans reson use chose et rebele. Hb. Paris. Nat. bibl- f. fr. 837 Bl 278v". Qedruckt 1S35 von A. Jubinal, Jongl. S. 164-; sprechen HisC. litt XXllI, lü7. Entstanden 13. Jaluh. (vgl. Litt. fr. £ 106). :e ber _ 3 Str. Le dit des dam es von Jeban. Jehan a dit et fet mainte rtme nouvele Mainte chose jolie que od dit en viele. Hs. Paria, Univ. bibl, CXXX, E. 5. Bl. 14 a— 15 t Gedruckt 1870 von A.MussaÖa, Afr. Hb. 3. 8-II Hinter V. 68 wird eine Lücke anzunehmeu sein, weil erat acht Gründe von den neun beigebracht aind, welche der Dichter in Y, 32 verspricht, und weil es T. 69 heifat: Or voub ai je coutä toutes les IX. resons. Hb.; Anfang dea 14. Jalirh. . Le dit de Respou. 48 Str. En la douee loaaage de la Vierge pucele, Röine glorieuee, Marie, Dien ancelle. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. I4r°. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, NBec. I, 173-180. Merkwtlrdig ist die Ähnlichkeit der Scblaraatrophe mit der des Dit des deus chevaliera |TIU, 36. s. oben S. 25), Sie lautete Si prions a la Vierge, qui est et fiüe et mere, Qn'elle prist son dous Filz, comoie tres digne mere, Que il nous gart d'enfer. Celle prison amere, Et nouB otroit la joie qui est et .belle et clere. - 63 — Die gleiche Wirkong via in dem Dit de Respon 3. ITT Str. h und 6 acheint der N&me Maria hervorzubringen in der 60,') Erzählung der Vie des anciens peres: Du conte qni ne Tolt geair & \a, pucole qui avoit non Marie. Entatandea l-EUfte des 14. Jahrh. (T.Clir.). , De la fole et de la sage oder L'eetrif de deas dames. li perecens qui toz jors frit et tremble deBpent lez le feu, qaaat qn'antre tena aBsemble. Ebb. 1. Paria, Hat. bibl. f. fr. 837 Bl. 338— SSHt" 2. Oiford, Bodl. Digby 86 BI. 192?''— 195?". Gedruckt niach der IIa. 1 1 842 Yon A. Jubinal, HRoc, 11, 73—82 — 1871 von E. Stengel, Cod. man. S. 84-93 nach der Hs. 2 mit Himrafagung der Varianten der Hs. 1. — Besprochen 1799 Ton Le Grand d'Ausay, Not. et Eitr. V, ätiO— 5fi3 und Hist. litt. XXni, 2ÜÜ. — Inhaltlich verwandt ist Gilote et Jehana in NRec. U, 28—39. — Die Ha. 1 enthält 60, die Ha. 2 53 Str. Beide Haa. stammen aus dem Ende des 13. Jahrh. Ober Es. 1 TgLP.Paris, MB8.fr. VI, 40a; über Hs. 2 Tgl. J. Vising, Ters. agn. B. 30 Anm. 4. en brief de moai^oigneur saint Denis. :r Bäint Denie, tresor de sapieoce et mon eorpa commande en votre providenee. Ha. Paris, Hat. bibl. früher SOerm. 235&, noch ftlter 1671. Mit der 1. Str. angefahrt von A. Jubinal, Myet indd. 1,362. Hb.: 16. Jahrh. 23. Art d'amours BG Str. von Guiart, [Q]ui voüdroit l'art d'amora et savoir et aprendre Si q'on ne i'en penst ne blaamer ne reprendre. Ha. Paria, Nat. bibl. f. fr. 1593 Bl. 178r"-18!r". Eine Darstellung des luhalta nebät Abdruck der ersten 3 und der letzten Strophe gab l^GS J. Brakelmann, Jahrb. IX, 422—425. — Besprochen Hiet. litt. XXIII, 291 und XXIX, 472. Der Dichter nennt sich Str. 2a: Guiart, qui l'art d'amora yoat en romanz traitier. Ha.: Ende dea 13. oder Anfang dea 14. Jahrh. , 1) Nach der Zahlung Rom. XiU, 240. ~ 64 - [. 24, De Larguece et de Deboneretö 18 Str. von Hue Archevesque. Seignor, or fetes pes; daingniez nn poi entendre En biauB moz escouter puet od molt bieu aprendre. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl lB0b-181a. Gedinckt 18S5 Ton A. Heron, Les dits de Hue Archevesqne, trouvfere normand du Xlll= siecle. PariB. S. 1 — 5. — In der Hirt. litt. SXIII, 114 wird das Bit nicht angefahrt. Der Dichter senot sich Str. IIa Archevesques. Er lebte nach H^ron 8. SSII gegen die Mitte des 13. Jahrh. 25. Le dit da petit JUitel. 4i Str. Seigneur, je di pour voir, qai a entendement, S'il n'entent a bien faire, qa'il oevre folement. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 123a— 125 d. Gedruckt 1839 von A.Jnbinal, NRec. I, 231 -237 — 1879 von E. Wolter, Der Judenknabe. flaUe. S. 108— 114. — Über an- dere Bearbeitungen dieser Legende Tgl. anfser W. Massafla, Zt. IX, 412. — Nach W. S. 22 ist das Dit „eine bloCBB Um- dicbtung" der 2. Erzäblung aus der Yie des anciena peres. Entstanden Anfang des 14. Jahrh. (T. Clir.). 26. Le Dit de l'enfant qai eanraeamere. Pnieqne Diex m'a preatÄ Bens et entendement Et bonche de parier, et euer d'arisement. Hb. Paris, Nat. bibl. t. fr. 24432 Bl. 125 r". Gedruckt 1S39 von A. Jubinal. NKec. I, 223—230. Entstanden Anfang des 14. Jahrh. (T. Chr.)- iStr. iStr. I 27. Le dit du Chevalier et de reaeaii van Jean de Saint - Qaentin. Monlt est bone aeointance d'estoire, bone geut, Bien m'en pnis percevoir et eu maint lien sonvent. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 112v". Gedruckt 1839 von A. Jubinal, KRec. I, 118—127. — Bespro- chen Hiet litt. XXni, 122. Den dort angeführten, inhalt- lich verwandten Erzählungen ist hinzuzufügen die 48. der Vie des »nciens peres Tgl. Weber, Handschr. Stud. S, 14. Dafs Gott und die Heiligen verläagnet werden, aber nicht die Jong&ao Maria, b^egnet auch in der 4. EnUdnng; — 65 fgl. Weber a. n. 0. S. 8. — Dar Dichter nennt sich üi vorletzten Str. ; Jehan de Saint- Quentin dit gn'elle en [qu'ei lal'l doit aerrir. Entstanden 1. Hälfte des U. Jahrh. (T. Chr.). |-28. Klage auf die VerbrennuDg toq 13 Juden zu Troyea. n Sir. Mont Bont il s. mescliief mis l'esgaräe gent Et il n'en pöent mes ai se vont enrajant. Hs. Rom, Tat. Bibl. bei Äaaemani'l Nr. CCCXSU Bl. 18«r°. Gedruckt 1874 von Ä. Darmestetor, Kom. III, 443; 1881 Revue dee £tude3 juives. Paria. H, 199; 1890 BeliqueB scientifigDes. Bd, I Nr. VII der fitudes. judöo-frg. — Eine auBföhrliche Besprechung uiid Wiederabdruck der 16 vollständigen Stro- phen des wiederhergestellten Testes findet sich Hial:. litt. XXVn, 475-482. - Das Gedicht ist mit hebräischen Buch- staben geschrieben. Unmittelbar voraufgebt in der Hs. ein hebräisches Gedicht aber das gleiche Ereignis. Der Verfasser dieses letzteren und vielleicht auch des franzö- sischen Gedichts ist „R. Jacob, fils de Juda de Lotra (Lor- Entstonden 1238. |29. Le Dit deB Cnira de buef.^) iiä Str. FoDT doQuer exemple, proaesce et hardement Pechgeurs, pecheresBes qui pecbent mortelment. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 247 r". Gedruckt 1S39 von A.Jubinal, NRec, I, 42-72. — Kurz bo- Bprochen Hist.litt. XXIII, 121. — Über die Ähnlichkeit des Anfangs mit dem Dit de la ßoiioise de Romme (VIIl, üS) sieh dieses. EutEtasden 1. HUfte des 11. Jahrh. (T. Chr.). (30. Le dit de Merlin Mellot. ae Str. Foar cenlz qui ee desroieut trop outrageusement ' Quant li Sires des ciex, qui ne fant ne ne meut 1 ) Besserang Herrn Professor Toblers. 2) Manuscriptoiiim codicum Bibliotbecae apostolicae VaticaiiaB ctkta- logna. Eomae. 1750. Bd. I, 3Ü7. 3) Dies ist der Titel im Ezplicit, welcher mir den Voriug zu rer- dienen scheint vor: Dit de buef. Hbb. 1. F&iii, Nat. bibL f. b. 12483 2. , , . « . 24432 BL iggr". Gedruckt nach der Ha. 2. 181)9 Ton A. Jnbinal, SRec. I, 12S —137. Auf dje Es. 1 h&t hingawieBea Jubinal, NBec. n, 121. — Kurz besprochen Eiat. litt. XSIII, 119 und 206— 207. — Von der in Möon ü, 236-55 abgedmckten En&h- Inng ans der Yie des anciens peres weicht' daa Dit trotz gelegentlicher Obereinatimmung im Ausdruck in einzelnen Zügen ab. Entstanden 1. Hälfte des 14. Jahrb. (T. Chr.). 31. Le dit des aneles. 195 Str. Dien et Ba donce mere, que chagcnn doit amer, Et le baron Baint Jaqae, de qui je veil parier. Hb. Paris, Hat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 231—241. Gedruckt 1839 ton A. Jubinal, HBec. I, 1-32. — Besprochen von A. Dinaus, Trouv. Artös. S. 471—479 and in Bist litt. xxin, ny-iBi. Entstanden 1. Eälfto des 14. Jahrh. |T, Chr.). 32. Li Diz de Puille is Str. von Rastebuef. Cil Damediex qui fist air, fen et terre et mer, ^M Et qui por noBtre mort Benti le mors amer. ^H Ha. Paris, Nat.bibl. f. fr. 1635 Bl. 68 c. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Euteb.' 1, 143— 147 ; 1874 Ruteb.' I, 168-173 — 1885 TOn ErarBner, Rust. Qed. S. 45-46. — Besprochen Bist. litt. XX, 763. Entstanden 1265. 33. Ein Wunder des hl. ThomaB von Canter- bury. 19 Str. Entre itantes merveilles cum deuB deigna ovrer Pur sun dru gaint Thomas, ki tant t'ait & löer. Hb. WoUenbUttel, Herz. Braunschw. Bibl. 34. 6. Ms. Aug. 4. Gedruckt 1S3S von J. Bekker, Berl. Akad., Phil. a. bist. Abh. S. 166-168 (od. Sonderdruck S. HU- 172). — Le Rons de Lincy, £col. Chart, IT, 214 erwähnte bei Beschreibung der Hb. diese Erzäliluag nicht. — Richtig gab ihren Inhalt an T. Le Clerc, Eist. litt. XXHI, 369. — t'alBchlich spricht da- gegen C. Hippeau, SXhom. S. LU von: „76 vers en stancM M de 4 verB moDoriineB, relatifa aus miracles Optras Bur la tombe de Saint Thomas." Ans Hippeaa ist vermutlich diese falsche Angabe übeigegangen iu K. ^tienne, Yia SThom. S. 2. Aas den Worten iu Str. I c „en Pieregort .... ultre mer" geht hervor, daCs die Erzählung auf engliachem Boden entstanden ist, wohl nicht lange nach UTO. 34. Le dit da povre Chevalier. 41 Btr. Tone ceulz qui volentiers oient de Dieu parier Et de aa doace mere, qnl taut a le cner ber. Hb. Paris, Nat. bibi. f. fr. 24432 Bl. llUr". Gedruckt 1839 von A. Jubinal, KRec. 1, 138-144. — Kurü be- Bprocheu Eist. litt. XXllI, 123. — Hinter Z. 2 ist mit Rück- sicht auf den Inhalt und den Beim eine Lücke anzusetzen. Entstanden t. H&lfte des 14. Jahih. Bl. lU 6. Eom, Vftt. Bibl. Reg. 1323 Bl, 151 r" — 170?" 7. Amaterdam, Stadtbibl. 81, Cod. Bongarsianua I. Nach der Hb. 3 gedruckt 1839 Ton A. Jubinal, Euteb.' U, 478 —489; — 1S75 Huteb.^ III. 3S2-393; — nach der Ha. 4 1886 von P. Mejer, Rom. XV, 60ä -ülü. — Kurz besprochea Hiat. litt. XXm, 241 und 246. Ana der Es. 6 hat mitgeteilt die eraten. 6 Str. A. Koller, Romv. S. 145, die letzte Strophe E.Lauglois, Not. et Extr.XXXni,2 Die 5 Strophen der Ha. 5 veröffentlichte E. Stengel, Cod. man. S. 39. — Aus der Hs. 7 druckte B. Dinter, Zt, O, 15 ZeUen ab; vgl. dazu Eom. TUl, 297 und P. Meyer, !fDle Hiat. Utt. XXIII, 241 giebt die Zahl der Strophen auf 83 an. i) So Zt. IX, 328; NRec. II, 414 wird angegeben Bl. 23äv". 70 Kom. XIX, 311. — A. Tobler, Zt. IX, 328 gab dna Übetricht über BeBtand nnd Beihenfolge der Strophen in den Hbb. 1. 2. 3 UDd 6 und teilte die den fisa. 1 und 2 eigentümliclieii, sowie eine allein in der Hb. G vorkommende Strophe mit. — Über die Benatzung des Gedichtea in den ital. ProTerbia que dicuatur super natura feminarum vgl, A. Tobler, Zt K, 290. 3a. 4: 2. H&lfte des 13. Jahrh. (vgl. Rom. I, 206). BvZti 42. Dnjeiidesdöz. VonB qai bieu et honneur et les biaos dis ames Entendez an petit ceus qui les bieus out mez. Ha. Paria, Nat. bibl. f. fr. 12483. Gedruckt 1842 von A. Jubinal, NEec. II, 229—234. — Kurz besprochen Hiat. litt, X5III, 123. Es.: I.Hälfte dea 14. Jahrh. | I Nach der Es. 2 gedruckt 1842 von A. JobintJ, NRec. II, 30» —315 — lS6b von Th. Wright, Pierre de Langtoft 11, 426— 436. - Kurz erwähnt Bist. litt. XXV, 349. Aus der Hb. I feilte die ersten i und die letzte Strophe mit P. Meyer, Rom. XllI, &0e Nr. 6. — Über das Vorkommen der dem Gedicht zu Gricnde liegenden Allegorie in lateinischen Predigten vgl. P. Mejer, MBoz. 8. XLl-XLIV. Entstanden Ende des 13. odoT Anfang des 14. Jahrb. (vgl. . Vm, 5). Coment li;fiz Deufu arme i-n ta croi Seignourg, ore escotez baute cbuTalerie De nn noble cbivaler qe pur l'amour s'amye. Hs. Oheltenham, Bibl. PbilUpps 8336 Bi. 90v"-ül. \x 4 und die letzte Stropbe bat mitgeteilt P, Meya Rom. Xin, 530 Hr. 40. Eis.: l.Eälfto des 14. Jabrb. 1) So Fierre de Langtoft II, 42S ; 1. 1 S. XXlil wird angeged 56. Le Privilöge aux Bretona. 2i Str. Diex gart 1a roi de Fraos, et tont sa compaignie |£t la röin greigcor, qne Diex. la bengi. Hs. Paria, Kat. bibl. f. fr. 837 Bl. IM—iaiv". Gedruckt 1835 von A. Jiibinal, Jongl. S. 52-56. — Eiogehend besprochen Hiat. litt. XXIII, 423-426, - Die Ha. yerdnifft unter einem Titel zwei nacb Inhalt und Form aelbständige Gedichte. Das 2. findet sich Anbang III, 2. — Die Sprache des Gedichtes soll daa FranZ'üsiache im Munde der Bretonen Entstanden gegen 1234. Ave Maria. Ave dame des aoglea, a.ve royal Marie. Hbs. I. Paris, Hat. bibl. f. fr. 24301 8. 260—262 2, , S. GenevieTe-Bibl. fr. H. 4. Beide Hss. weist nach E. Schwan, Rom. Xm, 23Se und 239. Alle Strophen beginnen mit Ave. Beide Hss.: 13. Jahrb. . Le dit de la Borjoise de Romme. 54 Str. A la douce loeoge de la Vierge Marie Veil dire an biaa dit qni eBt sanz rilenie. Es. PariB, Nat bibl. f. fr. 24432 Bl. SSt". Qedracbt 1S39 von A. Jnbiaal, NEec. I, 79-87. — Kura be- sprochen Bist. litt. XXm, Ul. — Denselben Stoff, jedoch mit mancherlei Abweichungen in den Nebenumsländea, be- handelt die 40. Erzfihluug der Vie des anciens peres bei M^onll, 394—410. Der Anfang zeigt grofae Ähnlichkeit mit dem Dit des cuirs de buef (VIII, 29). Fast wörtliche (Tber- einstimmung liegt TOr NBec. S. 82 Str. lab und S. 52 Str.2ab, Entstanden 1. BOlfte des 14. Jahrh. (T. Chr.). n Li diz des Jacobina ii von Bostebnef. Seignor, molt me merveil que eist siecles devient Et de ceste merveille trop Bovent me sovient. Has. 1. Paris, Hat. bibl. f. fr. S37 Bl. 306d 2. .. . - . , 1593 Bl. 64a 3 1636 Bl. 3d. _ Nach allen Hss. gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.'1, 175 ■ , StiophenfDTmso, 6 — 179; IS74Eufeb.äI, 208—213 — 18B5 vonKrefsner, ßuaf. Ged.S.58— 5!» — 1687 vonK. Bartsch, Lang, et Litt. Sp.448. Beaprochea Hut. litt- XX, 743. EntBtaiideii t25&— 1285. 60. De la DeBpatofson de la Sinagogue et de Sainte EgtiBe. 36 Str. De lor menijongea vuelent vivre li men^ongier ; Plnsor par lor mcD^onges fönt lor vie alongier. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 341 t°. Gedrnckt 1837 von Ä. Jnbiual, Myst. infid. II, 404—408. — Bb- sprochen Hiat. litt. XXIII, 216-217 wandte lateinische Gedichte führt a SatT. 8. 55. Ha.: Endo des 13, Jahrh. (vgl. VIII, 21). 61. Les eine j'aies Nostre Dame, 5 Str. Dame pur (i)cele joie merci [jeo] voua reqnier ^^ Ke Gabriel 11 auogle voas vint [ajaonncier. ^^| Eaa. 1. Oxford, Sodl. Bodley bl Bl. Sr" ^^| 2. - , DighjSe Bl. IBSt". ^H Aus der Hs. 2 bat die erste and die letzte Strophe nitgeMU E. Stengel, Cod. man. S. 81 Nr. 58 und eb. S, 82 auf die Hb. 1 hingewiesen. — Gedichte aber die Freuden Mariu hat zusammengefitellt R. Reinscb, Zt. lU, 202. Das gletdie Thema hehandehi TIH, 102 — XXVIII, 1 — XL, 1 — XLII,1 - LXXIII, ö - LXXXV, 7 — LXXXVII, 10. Hs. 2: Ende dea 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). t)2. La proph ecic 1! von Maiatre Lambelin. Dieu gart la compaignie de peehi^z et de crime! Faites pais; je vealz dire uae nouTelle rime. Hsa. I. MetK 81 2. „ 82. Nach der Hs. 2 gedruckt 1875 von Bonnardot, Gu, Metz S. 334. Entstanden gegen 1324. 63. Salns de Noatre Dame. Ave, dame des anges, de paradis rSine Dame de toat le moDt, de pechiä medeoine. — 77 - Ha. Paria, Ära. bibl. 3142 Bl. i^v". Die erste und letzte Strophe hat abgedruckt Fr. Micbel, Ch. Sox. I S. LXXV Nr. 28. Eine weitere Strophe ist mitgeteUt Tb. fr. 8. 13S. Es.: Ende des 13. Jahrb. Gebet sur Jungfrau Maria, 3 i GloriouBe Marie, du cel seyote röine Afere al rej des angles, a ki li mand encline. Hs. London, Lambetb Palace 522 Bl. 202a - 203. Gedruckt IS8I) »on E. Reinach, Archiv LSIU, 74 Nr. 36, ■ dazQ G. Gröber, Zf. VI, 152. Entatanden 13. Jahih. (vgl. Rom. XY, 14S). Li fabliax da Paradie. Se je TOS fae entendre, &i me deves 0ir Une vraie raison por le fol maintenir. Ha. Bern, Stadtbibl. 113 Bl. 2031". Gedruckt 1873 von E. Stengel, Dunn.S. 461-464. Ha.: Zeit Ludwigs IX. (vgl. Durm. S. 418). 66. Le dit de Flonrence de Romme. iss Str.') Ponr ce qae de bien faire ne puet nul mal venir, Veil d'un fait merveilleus ma parole tenir. Hb. Paris, Hat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 215y". Gedruckt IS39 von A. JubinaJ, NRec. I, 83-117. — Auf den mit dem Dit gleich betitelten B^inian in Alexandrinertiraden, von welchem nach der Ha. Paria, Nat. bibl. f. fr. 243S4') P. Paria, Hiat. litt. XXVI, 335— :i4!i eine ausführUche Dar- stellung dea Inhalts gegeben hat, wird angeapielt 3. 112 " . 3c: Douce gent, es croniquea de Romme sont trouräea Lea paroles qni aont ci de par moi contöes; Mala une rommana en eat, au en a ajouHt^ea Qranz bonrdea qui n'i doivent paa eatre recordäoa. 9 Hist. litt. XXVI, 34{)• n f, y, „ „ 100 7 151. iZj „ n f, n n I, 254 21. 1. n M M w lODöBl. 148, „ ^ n n n I, 254 22. ., „ „ „ „ 1565151.143, n n » » n I, 255 *0. n n » » w lOO 7 Dl* 149y » » n » n I, 255 24. „ . r, r, . 1568 Bl. 127, , , . „ n I, 256 I, 274 26. „ « « . „ 2140 S. 37, vgl. Jahrb. VII, 316 27. „ « « « „ 12483, vgl. NRecU, 415 und 420 28. „ „ , früher 69853- a. gi, 140^ ygl. Mss. fr. m, 175 29. „ „ „ „ 7602«, vgl. Hist. Htt. XXVm, 429 30. « „ „ „ Sorb. 482, vgl. eb. 31. „ „ „ „ Suppl. fr. 188, vgl. eb. 32. „ Didot Gatal. 1878. Nr. 33 Bl. 150— 179ro 33. „ „ „ » » 34 Bl. 158 34. Rom, Gors. Bibl. 1275 Bl. 144 c— 170 d, vgl. Jahrb. XI, 172 35. „ Vat. BibL Reg. 367 Bl. Ir«— 38v% vgl. Romv. S. 120;Not.etEztr.XXXin,2S.8 36. „ „ „ „ 1492 Bl. 150 a— 179a, vgl. M6on Ausg. S. 102; Romv. S. 120 und 328;Not.etEztr.XXXIII,2S. 161 37. Haag, Eönigl. Bibl. 705, vgl. Salv. S. 42 38. Gujas, vgl. L'hdtel de Gluny S. 62 80 Über eine noch nicht wieder anfgefundone Hs. Tgl. PanUire d'araours S. XII, — Über einen alten Druck vgl. Graesse, TiisoT IV, 50B. Gedruckt IT35 in L« Roman de la Rose par Guillamne de Lorris et Jean de Meun dit Clopinol iherausgegeben von Lenglet du Freanojl. AmBterdam. 1735. Bd. III S. 1^106 nnter dem Titel Le codicille — 1 799 in der Ausgabe. Paria. An VII. Bd. m, 269—365 - 1814 in der Ausgabe von Möon, Bd. IV, 1 — lie. — Äuaführlich besprochen von P. Paria, Hiat. Utt. XXVIII, 416—427, Entstanden zwischen 1291 und 1206 (vgl. Litt. fr. § tl3}. 71. La cttantepleure. De celni haut Seigueur qui en la croix fa miB, Qni les portes d'enfer brisa por ses amis. Has. 1. Brüssel, Königl. Bibl, 9411 -26 Bl. 787" 2. Lyon 981 3. Paris, Ars. bibl. 3516 Bl. ZbO 4. , Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 335vO — 336 5. . „ „ , „ 12483 Bl. 210 e, „ „ , , , 19152 Bl. 103-105 7. „ , - - , 2540S Bl. !OUr° 8. Ronen A 454 Bl. 2b2— 265?" 9. Aabbnrnhamplace, Barrois 305 Bl. 13 10. Cheltanbam, Bibl. Phillipps 8336 BL 56 11. London, Br. Mus. Harl. 4333 Bl. 10t 12. , , , Addit. 15606 Bl. 127a 13. , Lambeth Palace 522 Bl. 293a— 306a 14. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 58 v". NactiderHa. 2 gedruckt 1834 vonH-Monin, La Pleure-Chante. Prose morale et religieuae en ronan da XXII' aiäcle. Ljon. - nach der Ha. 4 1839 von A. Jubinal, Ruteb.' I, 398—405; 1875Ruteb.'III,91— 99.- Kurz erwähnt Bist. litt.XXllI,253- Alle 14 Ebb. hat zusuumengeatellt P. Mejer, Kom. YI, 26 and Bull. 1883. S. 101. — Über Cbanteplore vgl. A. Tobler. Verbl- Auadr- S. 15. Die Zahl der Strophen iat in den einzelnen Hsa. verschisden.- Ha. 1 und 14 64 Str., Ha. 4 {JubinaU Drnck) 58 Str., Hs. S (Monins Druck) 56 Str. Monin Str. 50, 51, 52 fehlen bei Ja." biiial. Jubinal Str. 6, 49, 52, 53, 57 fehlen bei Monin. Ja- bioal Str. 32 und 33 aind bei Monin umgestellt Ha. 3 atammtaus dorn Jahre 1265 (vgl. Po6me mor. S.14Nr.3>- 72. La plainte Nastre Dame. 42 Str- R^igne coroanöe, floar de paräis ^^_ De haute ehoBe euprendre me Buy entremis. ^^H ,, Biljl, Phiilipps 8336 Bl. 77 v" ■ Mus. Cotton. Julius A. V. Bl. 174 v"'! 3. , „ , OH Roy. 8. E. XYÜ Bl. 107 c. Nach der Ha. 2 gedruckt 1868 von Th. Wright, Pierre de Lang- tottn, 438-44(). — Kurz erwähnt Eist, litt. XXV, :149. — Aus der Es. 1 hat ä'/*SI^'^P''@ vom Anfang mitgeteilt P. Meyer, Rom. XIII, 52ü Nr. 23. Hb. l: 1. HÄlfte des 14. Jahrh. Roman de laPoire, StfickXII der Eialeitnng. 5 Str. Barne, de par celui qui d'amorB eat sorpris Recevez ce presant; tant avez los et pris. Über die Hbs. vgl. IS, 5. — Gedruckt 1681 von Fr. Stehlicb. Poire S. 41. Entstanden t3. Jahrh. Gebet des hl. Fraiiciscus. Ave Jhesa Criat ki "(poiir noua pecheonrs) de cel descendistes E de la Tirgine Marie cbar e 8auao prgites.^) Hs. Oxford, Bodl. Digby 8li Bl. aSv" — 27r". Sie ersten 3 und die letzten 4 Yerse hat mitgeteilt E. Stengel, Cod, man. S. ö Nr. 4. — Auch die letzte Strophe beginnt Ave Jhesu Crist. — Toraufgoht in der Hs. eine kurze Stelle in PrOES, aus welcher Stengel Verse hergestellt hat; ebenso folgen dem Gedicht 6 Achtailbner anf einen Reim. Hb.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). Gebet zum hl. Marcus für die Venetianer von Martin da Canal. '2 Str. precieus Saint Marc Evangeliates Qaant tob, biau Sire, de Aulee partistea. Hb. Elorenz, Riccardiana 1919. Gedruckt 1845 in Archivio sl^rico italiano. Firenze. Bd. VIII, 670— ö74. — Besprochen Eist. litt. XSin, 163—465. Die Verse haben mehrfach, besouders im Anfang, nicht die richtige äilbeozahi. Entstanden 1274 oder 1275. 1) So Pierre de Langtoft II, 438; in Bd. 1 S. XXIII wird Bl. 169v' lebeo. 1) Stengel will lesen: ki pour nous de cel venistes E de Tierge M. t VIII. 76, (Änf. D Du cors et de l'aine. S3 3 d,Ha. &): üne grant vieinn en ce livre est escrite Jadia fu revelde a dant Philbert rermiM Hbs. 1. BrasBel, Kdnigl. Bibl. I125(J I 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 057 Bl. 127 1 181 1 114 4. „ . ^ „ „ 1504 Bl. laSv" — 144 5. Rom, Vat Bibl. Reg. 367 Bl. 39r*— 44»». Ober alte Drucke vgl, Graesse, Tresor II, 326—327 and 345, Über Neudrucke vgl, 6. Eleinert, Leib u, Seele, Inbaltarer- zeicbDis Nr. II und S. 51. Hinzuüufügen ist aus Oraeeee, wie E, VarnbagcD, Anglia in, 57 1 bemerkt hat, TioUet le Dnc, Aac. th.fr. III, 325-330. — Kurz besprochen ffist. litt. XXII, 162 und XXX, 333, Auf die Ha. 1 ist HngewieBen von E, Stengel, Zt. IV, 74 — auf die Hb. 2 Toa P . Paris, Mae. fr. VII, 310 — auf die Ha, 3 im Catnl, dea mas. fr. I, 198 — auf die Ha. 4 tod A. de Moa- taiglon, Cbev. Tour Landry S. XLI — anf die Ha. 5 von A. Keller, Romv. S. 127 und von E, Lauglois, Not. et Eitr. XXXIII, 2 S. 8. Über das Verhältnis dea Gedichtes zu aeiner lateinischen Vorlage Tgl. Kleinert a. a. 0, 3. 51 — 53. Hb. 5: 14. Jahrh. 77. (Ohne Titel.) Der Rat des Spielere. 8 8tr. Seignor, Tolez Cir de patre deeio Comment m'at atoniä*[z) suo Jndicio. Hb. Paris, Nat. bibl. f. lat Nouv. acq. 1544. Gedruckt 1686 von Hauriau, Not. et Eitr. XXXH, 1, 298, Das Gedicht miacht Französisch und Lateinisch. Es.: 15. Jahrh,, daa Gedicht gehört wohl noch ine 13, Jahrh, 78. Le Mariage des sept Arts et des sept Vertus. von Jehan le Teinturier. 93 Str. L'antrier par an matin esbanüiaat aloie Pensis d'une amorette qni forment me guerroie. Es. Reims 739—743 Bl. 64, Gedruckt 186T in Le Cabinet historigue. Paris. Bd. Xm, 98 — 113. — Besprochen Eist. litt. XXIII, 219-223. 4 Strophen achliefsea mit einer Licderstelle, deren letzte ZeJl^ den Reim der Strophe bestimmt; aufserdem endet daa Q&- dicht mit einem Lied, in welchem Jehan le Teinturier g0~ nannt wird. Entstanden 13. Jahrb. — sa- li. 79. Des poigaes d'enfer. lt. a. d. ECb. 3): Beau soignor et vo9 daines, faites que Ton vos oie Que Dex doint a vos armes de paradiz 1a joie. if.n. d. Eb. &): SeiDgnenrs ore escoutez, qui Damledä ames, Qai les poines d'enfer et les dolora cremez. Has. 1. Paria, Kat. bibl. f. fr. 24429 Bt. 133v" - UOv" 2 24432 Bl. 9lc-99a 3. London, Br. Mus. Addit. 15606 Bl. eia— STd 4. Oxford, Bodl. Douce 154 Bl. IIS— 119 5. Born. Vat. Bibl. Reg. lt>82 Bl. 92a — 96a. 1877 teUte P. Meyor, Korn. VI, 11—16 aus der Ha. 3 umfang- reiche Proben mit onter Hinzofügung der Tariaateii ans den Haa. 1 nnd 2. — 1681 wies E. Stengel, Zt. V, 3B3 Nr. 16 auf die Hss. 4 und 5 hia und druckte aus ersterer die Stro- phen ab, welche V, 81—132 der Hs. 3 (aber hier achts. Reim- paare) entsprechen. — 1889 veröffentlichte E. Langloia, Not. et Extr. XSXIII, 2 S. 204 aus der Ha. b die beiden ersten nnd die letzte Strophe. Wie in der Ha. 5 beginnt das Qedicht auch in den Hsa. 1 und 2, wELbrend sich diese Strophe in der Hs. 3 an dritter Stelle findet, tiber die Paulus- Yision in der mittelalterlichen Lite- ratur vgl. H. Brandes, Engl. Stud. VII, 34ff., bea. S. 52 und Ylsio S. Panü. EaUe. 1885, bes. S. S&. Ha. I : Ende dea 13. Jahrh. (vgl. VII, 2). oO, Po6me moral. » Str. Qai cest secle trop siut, ne vait pas droite voie, Qnar joie d'iceat secle, c'est ans yenz, n'eat pas joie. . Brüaael, Königl. Bibl. 9229— 3U Bl. SSy"- 61 i. Paris, Ars. bibl. 3516 Bl. Il3a— ll8e „ 5204 Bl. 78 c — 87 f Nat. bibl. f. fr. 2039 Bl. 35a— 36c . . , . 2162 Bl. 107a— 115a „ „ , „ 23112 Bl. 96o — 104d „ . ,. „ 24429 Bl. UOt^-ISöv" , „ _ 25545 Bl. 95a— d 9. Oxford, Bodl. Can. miac. 74 Bl. !9r''— 62r" 10. Haag, Königl. Bibl. 265 Bl. 53r''. Gedruckt nach den Haa. 2— 9 1886 von W.Cloetta, Poi^memor., vgl. dazu Ä. Tobler, Lit. blatt VII, 364; Wihnotte, Rom. XVI, 119; Cloetta, Rom. XVII, 306. — Auf die Ha. 10 wiea hin 1885 y. Hamel, Rom. SIV, 130 - auf die Ha. 1 1887 P. Mejer, Rom. XVI, 168. SlntBtaiiden „im äufsersten Nordoston des franzO siechen Spndi* gebieta und zweit ia der Gegend von Lütticb" „zwiscfaen den Jahren 1190 und 1210" (vgl. Poeme mor. 3. 2 und S. 4). 81. Le dit dee trois chanoines. 103 Str. L'eaeripture tesmoingae et noua fait asavoir Qae cbascuDS et cbaecune qni a aeaa et eavoir. Ha. Paris, Kat. bibl. f. fr. 24432 Bl. m\-. Qedruckt 1839 von A. Jubinal. NBec. I, 266— 282. Denselben B bebandelt die 43. Erzählung der Vie des enciens peres. In einer Ha. lEern, im Besitz des H. v. Steiger-Mai) ist aogar ein Gebet dea Narren Felix von Besangen ,teilweiae in vierzeiligen Strophen aus zwClfsilbigon Versen" (LXXXYII, 12) verfafat; vgl. A. Tobler, Jahrb. VII, 426. Entstanden 1. Hälfte des U. Jahrh. |T. Ohr.). 82. La passion Salute CristiDe. gegen 3600 Verse Li sages Saleraone qui fleurs fu de savoir £n dirioe escripture a plnsenre fait savoir. Hb. Paris, Hat. bibl. f. fr. 817 Bl. 111. Mit den ergten Terecn angefahrt 1845 von P. Paris, Msb. fr. VI,319. — P.Paria ist geneigt das Gedicht Gaotier de Coinsj Euauschreiben. Hb.: 15. Jahrb. 83. Li livres de S. Jeban Ewangeliste. i.d. Ha. 3): L'anctoritö no8 dit uoe raison par voir Ke el coDmenchemeDt de senB et de savoir. Hbb. 1. Ärras 307 Bl. 172 2. Paria, Nat. bibl. f. fr. 2039 Bl. 22 c— 34b 3. Madrid, Nat. bibl. F. 149. 1878 druckte P. Meyer, Bull. S. 52 aus der Hs, 3 Str. 1 -8 und 22—28, eb. S. 60 aus der Ha. 2 die dieaen entsprechenden und die letzten 7 Strophen ab. — 1888 veröffentlichte P.Meyer, Rom. XVII, 387 aus der Ha. I Str. 1—8 mit Hinzufügung der Varianten aus den Haa. 2 und 3. - Die Ha. 3 hat 200 " Zeilen, Ua. 3 sehr viel mehr. Ha. 3: Mitte des 13. Jahrb. SB. fr. I lg der i (Ohne Titel.) ErzähloDg von dem trotz Verbot geborgenen Greise. Au tane anciennor, ice tous di pour voir, Qae la gent ne savoient gaber ne decevoir. — 85 — Ha. Paria, Univ. bibl. CXXX. E. 5 Bi. S4a-85b. Gedruckt 1870 von Ä. Mussafia, Afr. Hü. 3. 52—57. ~ Übt die Verbreitnog des Stoffes Tgl. eb. S. 58-72. Ha.: Anfang des 14. Jahrb. Une proiere Noatre Dame. Mere Dieu, qni vona siert mout a bon gaerredon Car hqb ue vons eiert, dame, longuement em pardon. His. 1. BrüBBel, Köiiigl, Bibl. 9411—26 Bl. 97r" — 1U2 2. Turin, König]. Bibl. L. T. 32 Bl. 68-73. Nach der Hs. 1 mit Hinzufagntig der Varianten der Ha. i ge- drackt 1877 von A. Scheler, Zt. I, 246—258 unter dem Titel Li priere Tbeophilus; vgl. dazu G. Paria, Rom. VI, 627. — Wie Str. 98 lehrt, in welcher der Betende im Hinweis aaf die Tbeophilus zu teil gewordene Vergebung der Sünde um Gnade bittet, paht der von Seh. aus der Ha. I Ubemommene Titel nicht.') Im Anschlufs an 0. Paria wählte ich daher den Titel der Ha. 2 , der zugleich jede Verwechalung mit VUI, 49 aaaachlferst. — Häufig kehren die SchluCavrorte einer Strophe am Anfang der folgenden wieder, HsB.: Ende des 13. Jahrb. (vgl. Rencl. S. XXIV und Bibl. beige 11,1). l86. Patei noBter. 21 Str. L Pater noster, vraia peres, qnl es sires del moude B'Qai tes amis getas de la priaon parfonde. Ha. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 226d — 227d. Die beiden ersten und die letzte Strophe hat mitgeteilt Bon- nard, Trad. Bible S. 146. ~ Die lateinischen Worte des PaCer noster bilden der Reihe nach den Anfang der Strophen. Hs.: Endo des 13. Jahrh. (vgl. Vlll, 21). Le jagement de Salemoo. 20 Str. KDoctriner doit lea antres cai Biez. science dune: An tena qoe Salemons porta primes corone. Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 223 v°. Gedruckt 1BI)8 Barb. u. M. 11,440—442. Kurz besprochen Bist. Utt, XXUl, 75. Hb.! Ende des 13. Jahrh. (vgl. VUI, 21). Hb. Pa ^^^ Gedrui ^^^ Bist. ' 1) Ganz der a l)"Gans der gleiche Fall begegnet auch XXIS, 11. VIII. 88. Des siB manieres de fuls. Por le monde qui est Duit et jor en dtscofde Cis contee nons raconte, et je bien m'i acorde. Ha. Paris, Sst. bibl. f. fr. 837 Bl. 33070—340^". Gedruckt iS42 von A. Jubinal, NRec. II, BS— 72. K wähnt Hiat. Utt. XXUI, 26U. Ha.: Ende des 13. Jalirb. (vgl. VIII, 21). 89. De triacle et de venin. 70 Str. Mnit a entre triacle et venin grant diBcorde Tait eil qui sont el monde n'en feroient l'acorde. ^m Esa. I. Brüssel, König]. Bibl. 9411-26 Bl. 75t" ^| 2. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 336?"— 338 ^| 3. , , „ „, 12471 Bl.47r" — SIT» 4. Turin, König!. Bibl. L. V. 32 Bl. 65. Nach der Hb. 2 gedruckt 1839 Ton A. Jubinal, NKec. I, 3ti0- 371. — Kurz beaprochen Hiat. litt. XXIU, 246. — Auf die HsB. I und 4 hat hingewiesen A. Bcheler, BCond. I 8. XX Nr. 1 5 nnd Bibl. beige 11, 9 Nr. XV , auf die Ha. -i G. Paris, Alexis S. 212 Nr. 10. — Zu Str. 2 und 3 »gl. A. Schdw, BCond. I, 4011 Anm. zu V. 193. Die Haa. 1—4 atammen aus dem Ende des 13. Jahrb. )0. Les Regres au Roy Loeys. L'en dit que tont a tens buche eil a la porte Qni manveses noveles a cels dedenz aporte. Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 34l>v°-341. Gedruckt') tS39 in Hiatoire de Saint-Louis par le marquia de YiUeneuTe-Trana, Paria. III, 673— 679 (unToUstttndig, nur 30 Str.l — 1 858 in Mömoires de Jean, aire de JoinviUe p. p. Fr. Michel. Paria. S. 317-326. - Kurz beaprochen Hiat. litt XXm, 461-463. W&hiend der erate Herausgeber Rustebuef ala Verfasser an- sah, glaubten Jubioal und P. Paria, Eist. litt. XX, 766 dieaem das Gedicht nicht zusprechen zu dürfen. — Gegen Elnde kommt mehrfach Binnenreim vor. Entstanden 1270 oder kurz nachher. 1) Jnbinals Angabe, Ruteb.' I, 413 Anm. : Cette piice a 6t6 puMI par M. Buchen dana ea Collection de Cbroniquea iat nicht neblig. Cenx qni poisBans et riches a tousjoars estre vuelent Entendent es vrotz bieoB qai ainai croietre seulent. Ha. Mont St. Michel. Gedruckt 1S3T in Extraits de plnaieura petita po^mes, Berits ä la fin du XFV'' ai^cle par un prieur du Mont Saint-Michel. Csen (ohne Angabe des Heran sgebera). S. 63—67. DfeBBB dictie (Str. 3 a, 4d| ist eine Ubersetznng des lateinischen, mit Unrecht dem hl. Bonaventura zugeschriebenen Gedichtes Phi]omena;Tgl. über letzteres Haur^au, Not.etExtr.XXXU, I S. 255 — 257. Zur Voranach aulichung lasse ich die l.Str, des lateiniacben nebst der entsprechenden dea französischen Gedichtes folgen ; Phtlomena, praevia temporis amoeni, Quae recessum nnntias imbris atgue coeni, Diun demulcea animos tao cantu lenl, Avis praedulcissima, ad me, q^uacso, fem. Str. 5 ') : Bonaaigneul qui repairea, quant le temps aaaonage, Ponr noncer le depart du froit tempa yveraage, Ta qni par ton doulx chant eebaudis maint courage, Yion a moy, je t'en pri, si me fai un mesaage. Termutlich hat auch das unter LXXXYII, IS verzeichnete Gedicht aua derselben Quelle geschöpft. - Aus Anlafa des „oci" als Gesanges der Nachtigall hat von dem lateinischen Gedicht gehandelt R, Köhler, Zt. VllI, 120. In dem Chant du ressignol dienen zur Wiedergabe des Gesanges S. 65 V. 15: Occi fler fin et fi und V. 24: Occi fi, Ün et fier. Entstanden 14. Jahrh. DU d'arentares. a Si Or esconteB Belguor et si ne vons enuie Se por moi deporCer entre vous m'esbanoie. Hb. Paria, Bat. bibl. f. fr. 837 Bl. 343—344, Gedruckt 1S3a von Träbutien.'j Paris. — Besprochen ng» v Le Grand d'Aussy, Not. et Extr. V, 398—403 und I85fi v. V. Le Clerc, Hist. litt. XXIK, 501—502. Hb.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 2t). 1) 8tr. 1—4 bilden die Einleitung. 2) Mir nicht zugänglich. itnre ^^^H 93. {Ohne Titel.) Par exemple vorai parier de TEBcriptiire Ponr ce qn'a kies gens soit a öir moina dnre. Ha. Metz 535 Bl. 141— 145 v". Die ersten S und die letzte Strophe hat mitgeteilt P. Meyer, Bali. 18SH. S. 57 Nr. 30. Hb.: Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. 94, De Niceroles i8 Str. vom Giere de Voudoi. Seignor, j'ai folement mes deniers despendna: Vennz sü\ entre vous, ne sui pas esperdns. Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 20üv° -201t''. Gedruckt 1639 you A. Jubinal, Ruteb,' H, 440 — 442; 1875 Euteb.» HI, 352-3Ö4. Kurz besprochen Eist litt. XXIII, 202. Zu dem Titelwort vgl. k. Tobler, Verbl. Auedr. S. li. Data der Clerc de Voudoi der Yerfasaer ist, lehrt 8tr. 2b des Fablel du Dieu d*Amours, d'Estö et de May (TIH, 51): Cist fablel que je di fit li clers de Vodoi Et Bi fit Nicerole. EntStauden I. Hälfte des 13. Jahrh. |igl. THl, 51). b des 95. Le dit de GDÜlaume d'Angleterre. Ponr recorder un dit sui orendroit venns Dien gart totiz ceulz et celles, dont Beray entendns. Haa. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 1 7° — 13 2. London, Br. Mus. Addit. 15606 Bl. 140. Nach der Ha. 1 gedruckt 1840 voa Fr. Michel, Chron.anglononn. HI, 173-211. — Aus der Hb. 2 hat die ersten 10 Zeilen mit- geteilt P. Meyer, Honi. VI, 27 (beachte eb. S. 6u3). Über das Dit und sein Verhältnis zu dem Boman Chrestiens vgl. L. Holland, Crostien von Troies. Tübingen. 1854. S.SSft Entstanden Anfang des 14.Jabrh. 96. Gedichte des Gillon le Mnisi. Hkb. I. ÄHhburoh am place 20. 2. London, Br. Mus. I lili36 (Abschrift der iDrlgen). ' , Gedruckt 1882 von E. de LetCenhove, GMuis. I, 104—394 nä' n, 1— 27B. — Ober den Dichter vgl. A. Dinaux, Trouv. Flaodr. S. Züä-234 und Recueil dea Chroniques de Flandre. IS4I. Bd. U, 93 ff. Entstanden 2. Hälfte dea 14. Jahrh. VIII. 97. Av n coupl^s, Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 521*. Vgl. Martonne, Soc. Antiqu, XI, 322 Anm. 98. Chien et da Mescrgant, dn Hb. wie bei 97 Bl. 132v°. Vgl. Soc. Antiqu. SI, 322 Anm. 99. Cordonanier I), dn Ha. wie bei 97 Bl. nOv". Vgl. Soc. Antiqu, SI, 322 Äom. 100. Eane beneoite et dn Vergier Vgl. Soc. Antiqu. XI, 322 Amn. 1. Enfant roati, de 1' Hb. wie bei 97 Bl. 107r". Vgl. Soc. AnHqu. XI, 322 Anm. 102. Gedicht anf die Jungfrau I von Henri de Wallentinnea. 1) G. Paris, Litt. fr. $ 109 sagt: Toute une s^ric de pifeces en qua- tfains monorimea, qui remontent ä la fln du XI1I° aieclö, nous entretient de diversea professiona, comme ceilea de forgeron, de lioalanger, de taver- nier, de laboureur. Aul'ser dem oben angeführten vermag ich lieiii Ge- dicht anzageben, das einen solcben Stoff in einreimigen Vierzeüen beban- delte. Inhaltlich verwandte Stücke, aber anderer Form sind; Le dit des paiatrea, vgl. XXXIX, 1. Des tieaerana, vgl. L Xu, 5, Acbtsilbige Beim' paare zeigen; 1. Le dit des Fevres, nach der Hb. Paria, Nat. bibl. t. fr. S37 Bl. lUTv" gedruckt von A. Jubinal, Jongl. S. 128. F.ine 2. Ha. iat Bern 354 Bl. 135 v". 2. Le dit des Boulaogiers, Hsa. l. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 17B 2. Bern 354 Bl. 75 v". Nach der Hb. 1 gedruckt Jongl. 3. 138. 3. DeB changeors, nach der Hb. Bern 3bi Bl. 691° gedruckt von A. Ju' binaj. Lettre S. 13. 4. DeB cordöauiers, nach der Ha, Bern354Bl. 71 v° gedruckt Lettre S. 16. ö. Dea bochierB, nach derBelben Ha. Bl. 70v° gedruckt Lettre S. 24. 6. Des cordiera, , „ „ Bl. 74r'' . , S. 30. 7. Le dit dea marchcanB , nach der Hb. Paria , Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 282V''— 2837° (zuletzt) gedruckt Fabl. II, 123. Auch das Dit du mercier gehört hierher, gedruckt von Crapelet, Frov. et Ditt. 8. 149-15Ü; vgl. auch Bist, litt. XXUI, 184. 2) Nach G. Paria, Rom. XIX, 7U Aam. 2 handelt das Gedicht Ton dea 7 Freuden der Jungfrau Maria. — 90 — Ha. Madrid, Nat. bibl. F. 149. Die letzten 3 Strophen hat mitgeteilt P. Meyer, BuU. 1878. S. 52. — Der Dichter nennt aich in der letzten Zeile Henri de Wallentinnes ; vg\. dazu G. Paria, Bom. XIX, 70, Hb.: Mitte des 13. Jahrh. , Grant Bible Nostre Dan Ha. wie bei 97 Bl. STr". Vgl. Soc. Antiqn. XI, 322 Anin. , la I 104. Pecheresae qni estrangla .iij. enfana, de la Hs. wie bei 97 Bl. ISär". Vgl. Soc. Äntiqu. XI, 322 Anm. Verwandten Inhalts dürfte die 67, Erzählung der Vie des an- ciens perea sein; vgl. Weber, Eandechr. Stnd. S. 18. 105. Richard Saos-Penr. Das Gedicht ist uns blofs in eiaem alten Druck (Paris, Kat, bibl. Y. 2. 233) erhalten, betitelt : Sensnjt le romant de richart filz de robert le diable qui fut duc de Normandie. Einen Neudruck ') hat gegeben 1838 Silveatre, CoUecdons de poäsies, romans, cbroniques. Paris. 13 Strophen sind abgedruckt von Le ßoux de Lincj, Le Livre des Legendes. Pariia. IB36. S. 243. — Eine Ausgabe hat an- gekündigt E. Brxiul, SirGowtber. Oppeln. 1886. S. SÜ Ania Entstanden 2. Hälfte des 14. Jahrh. . la teste du 106. Riebe home qui geta le pa povre, du Ha. wie bei 97 Bl. iSOr". Vgl. Soc. Äatigu. XI, 322 Ania. 107. Trente jours perilleox de l'an, les Hb. wie bei 97 Bl. 981°. Vgl. Soc. AnÜqu. XI, 322 Änin. 108. Bruchstück. Ele Ol mis tot son euer en son tresdouz aml Que de tot ert en lai e de riens n'iert a li. Hb. Tours 136 Bl. laSv". Gedruckt 1877 von W. Foerster, Zt. I, 9S. — Alle 3 Strophtn zeigen männlichen Beim. 1) Livr. 1— Ö mir nicht zugänglich. — 91 — 109. Bruchstück. 5 str. En un verger m'(en) entrai qe mult fu replenie De flnrs et de oysels qne fesoient melodie. Hs. London, Br. Mus. Cotton. Caligula A. XVIII Bl. 20 v«^. Gedruckt 183S von Fr. Michel, Rapports ä M. le Ministre de rinstruction publique sur les anciens monuments de Tbistoire et de la littdrature de la France. Paris. S. 113. Hs.: 14. Jabrh. 110. Bruchstück. i str. Ce je ay dit dez fammes choze que leur ennit, Ne le dy pas de toutes, car d'elles sommes tuit. Hs. Clermont-Ferrand249 Bl. 17v^ Abgedruckt von C. Couderc, Bull. 1889. S. 106 Nr. 25. Hs.: Anfang des 15. Jabrh. 111. Gedicht der Hs. Oxford, Bodl. Rawl. Mise. 1370 Bl. S5, das ^ ähnb'chen Inhalts ist wie Li fabliax de Paradis (VIII, 65); vgl. E. Stengel, Durm. S. 464. Weitere Beispiele finden sich unter LXXXV, 3 und 6 — LXXXVI, 2. 3. 4 und 5. ' DL 13a«''13a«n3a«n3a«\ 1. Ave Maria, Ave tres duce Marie, ave glorieuse Ave ros espani[e], ave preciouse. Hs. Cambridge, Univ. bibl. GG. l. l Bl. 264. Die ersten beiden Strophen bat mitgeteilt P. Meyer, Rom. XV, 306. Ober die Zwölfsilbner der 1. Strophe vgl. oben S. 32. — Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den Worten des Ave. Hs.: Anfang des 14. Jahrh. 2. Complainte d'amors. 15 Str. Or m'estuet saluer cele que je desire Et moi esvertuer por sa grant bontö dire. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. &37 Bl. 274. Gedruckt 1867 von P. Meyer, Sal. d'am. S. 42-45. Entstanden in der Zeit Ludwigs IK. (vgl. Sal. d*am. S. 4). Vaetebns, Strophenformen. 7 3. Atb Maria en frauQoia. Cil qni por rimoier veot avoir los et pris Se doit Bi avoier, qne il ne soit repris. Hb, Paris, Nat. bibl. f. fr 837 El. 21«b. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 von P. Paris, MBB, fr. VI, 410 Nr. 121; mit der 1. Strophe 18ü7 von P. Meyer, Sal. d'am. 8. 10. Kurz erwähnt Hist. litt. XXIII, 25fi. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). 4. ABC Nostre Dame 28 Str. von Ferrant. Ave, gaiote Marie de grant misericorde ; ^^ Com eil bei se marie qoi trait a vostre acorde. ^^H Hbh. 1. Paria, An. bibl. 3142 Bl. 29ev<> ^^M 2. , Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. ITOv" - I71y". ^^ Aus der Hb. I bat die erste und letzte Strophe mitgeteilt 1839 Fr. Michel, Cb.Sax. ßd.I S.LXXIV Hr. 26 — aus derH8.2 die erste Zeile 1S45 P. Paria, Msa. fr. VI, lOS Nr. 66. - Kurs erwähnt Hist. litt. XSIIT, 2li3. Die Hirophen beginnen der Reibe nach mit den BuchBtaben des ÄlphabetB, zam Scblufa mit drei Ablcftreungszeicben. Beide Hss.-. Endo des 13. Jahrh. 5, Roman de laPoire, Stück I. II. IV-XI sä Str. von Thibant. Hss. I. Paris, Nat. bibl. f. fr. 2186 2. , - - « ™ 1278fi. Gedruckt 1881 von Fr. Stehlioh, Poire S. 33— 4U; vgl. dazu A. Toblcr, Lit. blatt II, 437. — Inhaltsangaben des Romans finden sich Hist. Ktt. XXII, 870 -879 und Jahrb. 11, 365-3ltS, Entstanden 13. Jahrb. Ein ferneres Beispiel sieh unter LXXXV, 8. X. aaaa. 14 S. Ein Beispiel dieser Form sieb unter LXXXV, 6. En VoDear et a la loenge de Jbesn Criet premierement Et de sa sainte virge mere que Tenfauta virginelmaDl. J BOBitz fles H. von Steiger-Mai. Anfang hat mLtgeteilt A. Tobler, Jahrb. VII. 403 Mittelalter sehr beliebten Stolf vgl. C. Michaelis, Archiv XLVJ, 33 und G. Nülle, Paul und Braune's Beiträge zur Geschichte iler deutschen Sprache und Literatur VI, 413. Hälfte dea 15. Jahrb., aber „bedeutend jünger als die Abfassung der Gedichte' (vgl. Jahrb. VII, 401). Ein 2. Beispiel dieser Form aieh unter LXXXV, l XII. IGa^MfiaSMeaSMea«". Eid Beispiel dieser Form sieh unter LXXXV, I XIII. aaaaB. 12 S. 1. Des fames, deadöz et de la taverne, Je maine boue vie seniper qoum Iquantum]' Li taverniers ni'apele, je di: ecce assum. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 25545 Bl. 4r''. Gedruckt 1808 Barb. n. M. IV, 485—4^3. — Kurz besprochen Hist. litt XXni, 494. Daa Gedicht verbindet Französisch und Lateinisch. An jede Strophe schliefst sieb eine lateinische (Hexameter oderPenta' meter) Stelle an, welche nur ia Str. 'J und 10 mit französischen Worten nntermii-cht ist. Hb. ; Ende dea 13. oder Anfang des 14. Jahrh. (vgl. Pogiue mor. 3, 15 Nr. 4). XIV. 8a8a8a8a4bl3b. I. Gedicht auf die Stände. (unvollständig) 24'/3 Str. Mult est [li] diables curtois: Les plns ricbes suprent an^ois. Ha. Cambridge, Caiua Coli. 435 S. U3a— 14-lb. Gedruckt 1855 von P. Mejer, Rom, IV, 3Sä— 395 ; vgl. dazu A. Bouchcrie, Bev. lang. rom. 2. F. I, 231. b ist darch das ganze Gedicht derselbe Reim. Entatandcn t. Hälfte des 13. Jahrh. (vgl. Rom. IV, 3Sä|; letztes Drittel dea 12. Jahrh. iT. Chr.|. 1) Besserung Herrn Professor Tobt-ers. — 94 - XV. aaaab/9. 12 S. 1. Le dit des patenostres 46 Str. von Gieffroy. Dites vos patenostres pour toute sainte Eglise, Car eile est acouchi6e, et si ne scet ou gist *[gi8e]. Ha. Paris, Nat bibl. f. fr. 24432 Bl. 148rO. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, NRec. I, 238— 249. Der Dichter nennt sich in der vorletzten Zeile Gieffiroy qai ce fist; vgl. VIII, 1 5. Entstanden 1320. XVI. aaaabbbb. 8 S. 1. Gebet zum hl, Nicolas. 4 str. Seint Nicholas, serf Jhesu Crist. Ei par sa grace vus eslist. Hs. Oxford, Trinity CoU. 82 Bl. lößv^ und 167. Gedruckt 1875 von P. Meyer, Rom. IV, 373. — Vgl. dazu A.Bou- cherie, Rev. lang. rom. 2. F. Bd. I, 231. Di^ letzte Strophe besteht aus 12 Zeilen. — Alle 4 Strophen beginnen Seint Nicholas. Hs. : Ende des 13. Jahrh. XVIL aaaabbbb. 12 S. 1. Bone preere a nostre s eingnour Jhesu Crist, 91 Zeilen (Anf.n. d.Hs. 4): Douce sire Jhesu Crist ke vostre seint pleisir De femme deingnastes neitre e houme devenir. Hss. 1. Dublin, Trinity Coli. D. L. 18 2. London, Br. Mus. Egerton 945 Bl. 270 v« 3. „ Lambeth Palace 522 Bl. 266 b — 270a 4. Oxford, Bodl. Digby86 Bl. 191rO— 192v«. Nach der Hs. 3 gedruckt 1880 von R. Reinscb, Archiv LXIII, 89 Nr. 53; vgl. dazu G. Gröber, Zt. VI, 153. — Aus der Hs. 4 hat E. Stengel, Cod. man. S. 83 Nr. 61 die ersten 9 und die letzten 10 Zeilen mitgeteilt — aus der Hs. 2, welche eine Umsetzung des Gedichtes ins Limousinische bietet, die ersten 32 Zeilen P. Meyer, Bull. 1881. S. 65; vgl. dazu Bull. 1884. S. 66. Hier wird zugleich auf die Hs. 1 hingewiesen. Jede Strophe beginnt mit Douz. Entstanden 13. Jahrh. (vgl. Rom. XV, 148). - 95 - XVIII. aaaabbbce. 10 S. 1. L'afaitement CatuD, Buch IV (V. 614—716) n Str. von Elie de Wincestre. S^ure vie ki volt demener E son curage de vices oster. Über die Hss. vgl. LXII, 7. Gedruckt 1886 von E. Stengel, Ausg. u. Abh. Nr. 47 S. 136—144. Entstanden 12. Jahrh. XIX. UaS^^MaS^^MaS^UaS^D. 1. (Ohne Titel.) Gedicht gegen die Steuern Eduards L von England. 17 Str. Dien, roy de magestö, ob personas trinas Nostre roy e sa meyn6 ne perire sinas. Hs. London, Br. Mus. Harl. 2253 Bl. 137 v<^. Gedruckt 1839 von Th. Wright, Polit. Songs. S. 182- 187. — Besprochen Eist. litt. XXVII, 36-38. Das Gedicht verbindet Latein und Französisch und zwar tritt regelmäfsig von der Gäsur ab lateinische Kode ein. In Str. 13a ist daher deus zu lesen statt diu. Die ganz latei- nische Kefrainzeile (Hexameter) zeigt in sich Binnenreim. — In der 1. Strophe begegnen Alexandriner statt der vier- zehnsilbigen Verse. Entstanden unter der Regierung Eduards L nach 1297. XX. aaa. 6 S. 1. L'afaitementCatnn,BüchIII(V. 467-613). 47 Str. von Elie de Wincestre. Hoem ki as volenti D'entendre le segrö. Über die Hss. vgl. LXII, 7. Gedruckt 1886 von E. Stengel, Ausg. u. Abh. Nr. 47 S. 130—134. Entstanden 12. Jahrh. XXI. aaa. 12 S. 1. Bibelbearbeitnng. «Auf. n. d.H8.2): Par ces quareles vont chantant Et de Rolier et d'Olivant. (Anf. d. strophischen Abschnittes): De Joseph nos dirons, si vos plait escouter De qu(e/en avoos öi en estoire conter. - 96 — Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3516 Bl. 1— 47 2. „ Nat. bibl. f. fr. 763 Bl. 211—277. Der strophische Teil steht in der Hs. 2 Bl. 233 r<> Sp. 2— 243y<» Sp. 2. Aus demselben hat 1873 £. Stengel, Mitt. S. 18 Anm. 20 nach der Hs. 2 die ersten 7 und die letzten 3 Zeilen mit- geteilt. — 11 weitere Verse finden sich bei Bonnard, Trad. Bible S. 87. Die Hs. 1 hat nachgewiesen G. Gröber, Zt. VHI, 315. Die Bibelbearbeitung zeigt verschiedene Formen : paarweis rei- mende Acht-, Zehn- und Zwölfsilbner ; Zwölfsilbnertiraden und endlich die vorstehende strophische Form. Hs. 1: 1265 geschrieben (vgl. Po^me mor. S. 14 Nr. 3). XXII. 8a 4a 4a 8b 8a 4a 4a 8b 8b 8a 4b 4b 8a. 1. Un lay d'amours. 20 Str. II est ancuns folz qui se plaint Par maint grief plaint. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 311 r«. Gedruckt 1842 von A Jubinal, NRecH, 190 -198. Entstanden I.Drittel des 14. Jahrh. (vgl. NRec. H, 178 Anm.). XXIII. aaabcecb. 8 S. 1. Le codicile oder ii str. Epitaphe des trespass^z von Jean de Menn. Dien ait Tarne des trespassäs! Car des bieos qu'ilz ont amassöz. Hss. 1. Dijon 298« Bl. 162 r«, vgl. BuU. 1875. S. 48 Nr. 11 2. Paris, Ars. bibl. 3339 Bl. 186, vgl. Catal. derAr8.in,337 3. „ „ „ 5209 Bl. 145, vgl. eb. V, 156 4. „ Nat. bibL f. fr. 380 Bl. 159, vgl. Catal. des mss. fr. 1,35 5. ^ „ „ „ „ 804 Bl. 165 v«, vgl. Mss. fr. VI, 237 6. „ V « « « 806 Bl. 173, „ » . VI, 240 7. „ „ « « „ 808 Bl. 37 v<>, « , , VI, 241 8. „ „ « „ „ 814B1. I34v», , , « VI, 279 9. . „ f, „ f, 1103B1.63, vgl. Catal.de8mss.fr. 1,186 10. „ „ „ „„ 1551 Bl. 38, vgl. ob. 1,248 11. „ „ „ „ „ 1557 Bl. 42, vgl. eb. I, 254 12. „ „ „ „„ 1563 Bl 174, vgl. eb. 1,254 13. „ „ „ früher 6985» »• Bl. 159 r^, vgl. Mss. fr. III, 176 — 97 — 14. Paris, Didot Catal. 1878 Nr, 33 Bl. nSv" 15. London, Br. Mus. Old Roy. 19. C. VIII Bl. 103 und 161, Tgl. Chev. Tour Landry S. XLUI 16. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1492 Bl, nrtb Lind227a,vgl.Romv. S. 328 und 335 und Not. et Extr. XXXia, 2 S. 162 Nr. III und S. 164 Kr. VI , , „ 151S Bl. mv", vgl.Hot. etExtr. XXXm,2 S. 1S2 Hr. 1 18. „ „ , ■ nu9 Bl. It6v", vgl.eb.a.222. 10. Bern, Stadtbihl. 420, vgl. Extraita S. 19. In der Ha. Haag, Königl. Bibl. 1550, welche den Titel führt: Catalogue des maDuecrits q^ui se sont trouv^a dans les col- lectiotiB des ci-devant Jfisiiitas dea Paya-Baa, apres leur Bnppression wird auf S, 57 eine Hs. angeführt; ,Le petit Testament do Jean de Meutig"; vgl. Salv, S. 57. — Über alten Druck vgl. Graesse, Trfiaor IV, 508, Gedruckt 1735 in Le Roman de la Roao par GuillauDie de Lorris et Jean de Meuu dit Clopinel (herausgegeben von Leuglet du FreBnoy). Ämaterdam. III, H>7— 170; in der Pa- riaer Ausgabe An VII Bd. IV, 77— 81 — 1814 in der Aus- gabe von Möon Bd. IV, 117— 121 — 1S44 von A. Keller, Romv. S. 328-331 nach den beiden Fassungen der Hb. 16. — Be- sprochen Bist. litt. XSVni, 427. In der Ha, 5 geht dem Codicile ein lateinisches Gedicht gleichen Inhalts vorher, von dem P. Paris a, a. 0, die eraten 4 Zeilen mitteilt. P. Paris Iftfst ea unentschieden, welcher Test Ori- ginal und welcher Überaotzung sei. Entstanden Ende des 13. oder Anfang dea 14. Jahrb., jeden- falls vor 1305. XXIV. aabaab. 4 S. . Gedickt auf die Verkündigu Le meel de ciel Encontre feel. von Nicole Bozon. Hb. Cheltenham, Bibl. Phülipps 833S Bl. 75 t''. Die ersten 27 Zeilen hat mltgeteitt P.Meyer, Rom. XIII, 5t9 Nr. 21. — Der Heim b ist durch das ganze Gedicht der gleiche; vgl. NBoz. S XLV. — Über die Form sieh obea S, 36, Entstanden Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. (Tgl. VIII, 6). — 98 — XXV. 6a 6a 5/9 6a 6a 5/9. 1. De Marcoul et de Salemon. 59 Str Seur tote Tautre honeur Est pröesce la flor. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 19152 Bl. uer«. Gedruckt 1831 von G. A. Crapelet, Prov. etDict. S. 189-200; vgl. dazu Prompsault, Discours sur les publications litt^rai- res du moyen ä.ge. Paris. 1835. S. 139. — Besprochen Hist Utt. XXIII, 198 und 688-689 und Prov. fr. Bd. I S. IX. — Eine 2. Fassung desselben Themas sieh unter LXVIII, 1. 2 Hss., von denen ich nicht anzugeben vermag, welche der beiden Fassungen sie enthalten, mögen hier eine Stelle finden: 1. Paris, Nat. bibl, früher suppl. fr. 1941, vgl.Prov.fr. II,55& 2. „ „ „ f. lat. 4641 B. BL 152 v^ vgb. eb. II, 555. Entstanden letztes Drittel des 12. Jahrh. XXVI. aabaab. 6 S. 1. Trectiö de Nostre Dame. 8 Str. De Yess6 issira Verge qai florira. Hs. DldotCatal. 1882 Nr. 33 Bl. 186v^ Mit der ersten Strophe angeführt 1869 von L. Delisle, £coL Chart. 6. F. V, 539 Nr. XVII. — G. Baynaud, Bibl. Chans. 11, 2 Nr. 7 verzeichnet ein Lied De Yess^ naistra. Vielleicht ist dasselbe identisch mit dem Trecti^ de Nostre Dame. Letzterer würde dann als ein Gedicht lyrischen Baus nicht hergehören. Hs.: 2. Hälfte des 14. Jahrb. 2. Piece sur V amour de la Vierge. Nuyl ne deyt mounter en pris S'il n'eyt d'amer aprys. Hs. Cheltenham, Bibl. Phillipps 8336 B1.9lvo. Die ersten 9 Zeilen hat mitgeteilt P. Meyer, Rom. XIII, 531 Nr. 41. Hs.: I.Hälfte des 14. Jahrh. XXVIL 8a 8a 41b 8a 8a 41b. 1. Lobgedicht auf die Frauen (unvollst.) 39 Str. von Nicole Bozod. De bone femme la bontö Vorroy byen que fuat count6. Hb. Cheltanham, BibI, Phillipps 833C Bl, 93-95 v°. Gedruckt 1889 Yon P. Meyer, NBoz. S.XSXIU-XLI. — Ton dem Gedicht hatte P. Meyer bereits Boro. XIII, 532 Nr. 43 und Rom. XV, 343 gehandelt. Entstanden Ende dos 13. oder Anfang des 14. Jahrb. (vgl. Vm, 5). |'2. Leben des kl. Thomas von Catiterbury von Benet. gegen 200ii Verse. AI den löenge, en son service, Par la grace que m'ad tramis. Hbb.') I. Paria, Nat bibl. t fr, 9U2 Bl. 129 v"— USr" 2. London, Br. Mus. Cotton. Veepaa. D. IV Bl. 14!Jv° 3. , . „ Harl. 3775 Bl. 1. 1. (bis 1836) im Besitz R. Hellers Nr. 322. Gedruckt nach der Fla. 1 1844 von Fr. Michel, Chronique dea ducs de Nonnandie par Benoit. Paria. III, 461— 5Üi]. Die Varianten der Ha, 3 hat Fr. Michol a. a. 0. 8. 615— e30 ver- öffentlicht — Besprochen H ist. litt. XXIII, 3S3-3S5; hier auch, die Ha. 2 erwähnt. Der Dichter nennt sich V. 1427: frere Benet le pecheur od les neir dras. In Bibliotheca Hcberiana , Catalo^e of the Librar; of the lale Eichard Heber. Part XI. 1836. S. 2S war dieser frere Eenot mit Benott de Sainte-More identificiert worden, doch haben aich V. Le Clerc, Hiat. litt. XXIIJ, 3B4; C. Hippeau, SThora. S. LI und E. Etienne, Vie SThom. 3. 107 Anm. 3 gegen diese Ansicht ausgesprochen. Entstanden gegen 1172 (vgl. SGile S. SXII). . Leben der hl. Magdalena. (unvollfit&Ddig) 13 Str. Oncore vostre deu pries Ke l'enfant ore ahz. Es. Trier. Gedruckt 1879 von Keuffer, Festschrift dea Königl. Gymn. und der Eealschnle I. 0. zu Trier zur 34. Philologenversammlung. Trier. 8. 168-169 ; vgl. dazu W. Foerster, Lit. Centr. blatt. 1880. Sp. 691 — E. Stenge!, Zt. IV, 75 Aum. I — P. Meyer, «h H. Suchier, Vie SAub. S. 5 giebt ea 5 Hsa. — 100 — Rom. IX, 491 — A. Schmidt, Rom. Stud. IV, 539. Äuft n abgedruckt von H. Suchier, Zt. IV, 362. Über andere Bearbeitungen desBelben Stoffes vgl. R, Reinsch, Archiv LXIV, 86 und Ä. Schmidt, Rom. Stud. IV, 53S. EDtBtanden „kaum vor dem Anfang des 13. Jahrb.- (vgl. Zt. IV, 362). XXVIII. 8a 8a 61> 8a 8a 6b. 1. Gedickt auf die J'ünf Freuden Marias. Marie, pur touQ eofant, Qe eBt roi tot puissaunt. Hs. London, Br. Mub. Harl. 2253 Bl. 75r°. Gedruckt 1842 vou Th. Wright, Spec. 8. 54—50. Da die vorletzte Strophe beginnt; Pur celes joies qe je vub chamii, könnte man. glauben es mit einem Lied zu thun zu haben, aber Str. 6 und 7 weichen im Geschlecht der Reime von den übrigen ab. Ha.: Anfang der Regierung Eduards 11. (1307-1327). ' XXIX. aabaab. 8 S. 1. Li Ave Maria t2 Str. von Margueron dn Pont Rengmont. Äins iroie traoa maria Que laiaaasse Ave Maria. Hm. 1. Metz 81 2. Metz 62. Nach der Hb. 2 gedruckt 1875 von Bonnardot, On. Metz S. 3S1 — 385. — Von Str. 2 ab beginnen die Strophen der Reihe nach mit den Worten des Ave. Entstanden Januar 1326. 2. Li dis des meedii von Mestre Jeban. De parier ne me puis plus fraindre, ^_ Car fortuae me fet complaindre. ^^| Uas. 1. BrUeael, KQnigl. Bibl. 9411-26 Bl. 31v'' ^H 2. Turin, Königl. Bihl. L. V. 32 Bl. öTv" ^" AuB der Hs. 1 druckte 1866 A. Scheler. BCond. I S. XTHI Nr. 10 die erste und die letzte Strophe ab und ein Jahr spater BUB der Ha. 2 im Bibl. beige II, 8 Nr. XII die 1,. 32. und 34. Str. ~ Der Dichter rennt sich Str. 32 Z. 1 : Mestre — 101 — XXIX. Jehans. Ein Gedicht Des mesdisens, über dessen Form ich jedoch keine Auskunft zu geben vermag, findet sich auch in der Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 25545 BL 20 r«; vgl. Le Roux de Lincy, Sept B&^es S. XXXII Nr. 15. Hss : Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 85). 3. üng Benedicite de Lowis de Piti6, evesque de Metz. 12 Str. Seigneur, pour Dieu, paix facite. S'ourez le Beoedicite. Hss. 1. Metz 81 2. Metz 82. Nach der Hs. 2 gedruckt 1875 von Bonnardot, 6u. Metz S. 385 —389. ■— Von Str. 2 ab beginnen die Strophen der Reihe nach mit den lateinischefn Worten des Benedicite. — An dies Gedicht, das letzte der Hs., schliefst sich eine einzelne (Explicit) Strophe der Form: 8a 8b 8a 8b 8a 8b 8a 8b. Entstanden gegen 1324. 4. Li ABC contre ceulx de Mets 30 Str. von Maistre Asselin du Pont. . Chascun me dit a quoy je pense Je pance a Mets s'on ne me pance. Hss. 1. Metz 81 2. Metz 82. Gedruckt nach der Hs. 2 1875 von Bonnardot, Gu. Metz S.339 —348. -— Die Strophen beginnen, abgesehen von den 3 Ein- leitungs- und den 4 Schlufsstrophen, der Reihe nach mit den Buchstaben des Alphabets. Entstanden gegen 1324. 5. Gedicht auf einen Heiligen. Cil Saint cui dont est a aler Vos ensaint si a lui amer. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 423. Mit den ersten 11 Zeilen angeführt 1841 von P. Paris, Mss. fr. IV, 73-74. Hs. : Ende des 13. Jahrh. 6. Dis de Nostre Dame. Sainte Marie, donce mere Qui es de mer estoile eiere. — 102 — XXIX. Hs. Brüssel, KönigL Bibl. 9411-26 Bl. 102 y«. Die 1. Strophe und die letzten 4 Zeilen bat mitgeteilt A. Scheler, BCond. I S. XXIII Nr. 22. — Die 4 letzten Zeilen zeigen die Form 8a 8a 8b 8b. Hb.: Ende des 13. Jahrb. (vgl. Rencl. S. XXIV). 7. Gedicht auf einen Kometen. L'an mil CCCC avec deus A la mi janvier se tu veulx. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1555 Bl. 217 v«. Die ersten 11 Zeilen hat mitgeteilt 1827 Crapelet^ Combat S. 7 Nr. 25. — Kurz erwähnt wird das Gedicht von Le Roux de Lincy, Essai historique et litt^raire sur Pabbaye de F^camp. Rouen. 1840. S.389 Nr. 23 und von L. Pannier, Alexis S.331. Entstanden 1403. 8. Stabat mater. 6 Str. Deles la croix moult doloreuse Estoit la mere glorieuse Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 984 Bl. 15 Gedruckt von K. Bartsch, Chrest.» Sp. 393—396. Entstanden Anfang des 14. Jahrh. 9. Orison de Nostre Dame. 1 61 Verse Röyne des chielz glorieuse Fille et mere *(de) Dieu precieuse. Hs. DidotCatal. 1881 Nr. 17 Bl. 49v<>— 55rO. Mit den ersten 6 Zeilen angeführt 1881 Didot Catal. S. 23. Hs. : Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrh. 10. Por chatoier les orguilloz. 36 Str. Por urguillors humiliier Vos veul un conte desploer. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1593 Bl. 145 v» 2. London, Br. Mus. Addit. 15606 Bl. I22b. Nach der Hs. 2 gedruckt 1877 von P. Meyer, Rom. VI, 36—39; vgl. die Berichtigungen eb. S. 604. — 1885 teilte P. Meyer, Rom. XIV, 128 die Varianten der Hs. 1 mit. Entstanden letztes Drittel des 13. Jahrh. (vgl. Litt. fr. § 153). 11. Mariengebet. 47 Str. Glorieuse Vierge röine. En qui par la vertu divine. 3. , . „ , „ i4i5 Bl 181. 4. Im Besitz Herbefs, 5. AbscbriA: Manmerqu£s von einer nicht weiter be- kannten Es,, gleichfaÜB im Besitz Herbets. 6. ibiB 1864) im Besitz der Herzogin von Berry Nr. 22. Nacli den Hbb. 4 und & gedruckt 1872 von F. Herbot, Prifire ThöophÜe, dit du XV' siede. Chfiteauroux'); — vgl. dazu ßcol. Chart. XXXIII, (i4B. -- 1S72 teilte P. Meyer, Rom. 1, 410 aus der Ha. 2 die ersten beiden Strophea mit und wies auf die Hss. 3 und 6 bin. — 1877 gab H. Suchior, Mar. geb. S. 19—32 das Gedicht von neuem heraus unter Zugrunde- legung dea Berbetachen Teiites mit liiszufUgung der Sinn- variantcn der Hbb. 1. i (soweit sie im Druck vorlag! und 5. Der von Herbet aua der Ha. übernommene Titel kommt dem Gedicht ebensowenig zu wie dem unter VIII, S5 verzeich- neten. Denn auch hier wird Str. lüf. Theophilus erwähnt. Entstanden 14. Jahrb. (vgl. Meu'. geb. S. D|. ^2. Pater noBter. Pater noster doit cbascnna dire. A Dien et prier: Biax dons sire. Hb. Paris, Nat. bibl. f, fr. 25545 Bl. Ur". Die ersten beiden Zeilen hat mitgeteilt E. Schwan, Lit. blatt V Sp. 435. — Höchst wahrscheinlich ist daa Gedicht identisch mit dem unter LXV, 8 angeführten, Nur die bestimmte An- gabe, dafa die Beimform aabaab sei, hinderte mich beide unter einer Nummer zu vereinigen. Ha.: Ende des Kl. oder Anfang dos 14. Jahrh. (vgl. XIII, 1). . D'avarice. Je ne bri doa monde que dire; Hui est mauvais et demaiD pire. Hb. Paris, Ars. bibl. 3142 Bl. 2S6r''. Die erste und die letzte Strophe hat mitgeteilt Fr. Michel, Ch. Sax. I S. LXIX Hr. IS. — Unter dem Titel C'est uns dia d'ftvariBce findet sich in der Ha. Paris, Nat. bibl., früher auppl. fr. 248 ein Gedicht, aus weicliom A. Jubinal, Ruteb.' 1) Nach P. Meyer, Rom. I, 410 Anm. 1 sind die Hss. des Gedichtes Mhr zahlreich. U Hur 52 Exemplare; mir nicht zugänglich. — 104 — XXIX. 1, 2 Anm. 4 6 ZeUen (8a8a8b8a8a8b) anfAhrt. VieUeicht Bind die beiden Gedichte identisch. Hs.: Ende des 13. Jahrh. 14. La Rescepcion 31 Str. von Maistre Lambelin. Qne Diea me gart de mal et d'ire J'ay trop grant dienl qnant j'oye dire. Hss. 1. Metz 81 2. Metz 82. Nach der Hs. 2 gedruckt 1875 von Bonnardot, 6u. Metz S. 348 —357. — Das Gedicht ist die Antwort auf das ABC Maistre Asselin (XXIX, 4) und zeigt daher gleichen Bau wie jenes d. h. abgesehen von den 4 Einleitnngs- und von den 4 Schlufs- strophen, beginnen die übrigen der Reihe nach mit einem Buchstaben des Alphabets. Entstanden gegen 1324. 15. Roman de la Poire V. 241—263. 4 Str. Jente de cors, simple de vis Mort m'a 11 mors, ce m'est avis. Über die Hss. vgl. IX, 5. Gedruckt 1881 von Fr.Steblich, Poire S.40— 41. Die a-Zeilen haben fast durchweg Binnenreim auf der 4. Silbe, y. 250 und 251 werden zu ändern sein. Entstanden 13. Jahrh. 16. Le Credo 13 Str. von Michelet Petitpain. Le grant Credo sens le petit Sicut credo vaulrait petit. Hss. 1. Metz 81 2. Metz 82. Nach der Hs. 2 gedruckt 1S75 von Bonnardot, Ga. Metz S. 377 —381. — Von Str. 2 ab beginnen die Strophen der Reiho nach mit den lateinischen Worten des 3. Artikels. Entstanden März 1325. 17. Le Credo 39 Str. von Henreis de Heis. Pater noster sens le Credo Ne yanlroit riens, sicut credo. — 105 — Hsa. 1. Metz Sl 2. Metz 82. Nach der Hg. 2 gedruckt 19T& von Bonnardot, üu. Metz S. 3ti7 — 377. ~ Von Str. 2 ab beginnen die Strophen der Reihe nach mit den latelniechen Worten dea ersten und zweiten Artikels dea apostolischen Glanbensbekenntniasea. Entstanden März 1325. il8. UnepatenoHtrede laGuerrede Metz snStr. von Robin de la Valöe. Cil qu'estanblit Pierre I'apoBtve Me dont Ba graiee et puis la voatre. Hsa. 1. Metz gl 2. Metz 82. Nach der Hs. 2 gedruckt 1875 von Bonnardot, Ga. Melz S. 357 —3(17. — Von Str. 2 ab be-ginnen die Strophen der Reihe nach mit den lateinischen Worten dea Pater noster. Entstanden etwa im April 1325. ^9. Yaopet IL Ober die Hbh. vgl. LXIl, 8. Es gehören hierher- Fabel IV, gedruckt II Yg. I, 237, S Str. Fabel V , gedruckt II Ya. I, 2(14, 7 Str, Entatanden 14. Jahrb. |20. Le livre de Mandevie, Bach VIII 70U Jehan Dupin. Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 451 Bl. B9v«. Über 2 alle Drucke Tgl. Bninet, Manuel II, 891. Auf die Ha. hat bingewiesen 1841 P. Paria, Mas. fr. IV, 179— 1S4, nach- dem achon 1837 Ä. Dinaux, TrouT. Cambr. S. tSö— 16a aas- führlicher von dem Dichter gehandelt hatte. Buch I— yil sind in Prosa verfalat. Entatandoa 1341}. Ein weiterea Beispiel sieh nnter LXXXV, 2. XXX. 5a 5ii 5b 5a 5a 5b 7b 7a 7b 7a 7b. 1. Fatrasie ll str, von Philippe de Remi. Li cbans d'une raine Saine nue balaine. 106 Hb. Paris, Nat. bibL f. fr. 158S Bl. 113 Gedruckt 1KG' XXXV. aabaabbbabba. 6 S. Ein Beispiel dieser Form sieh DQter LXXXVI, 4. XXXVI. aabaabbbabba. SS. 1. Li Ave Maria 7 Str. von Baadouin de Conde. Ave, en qni eaus nnl nombre a Taut boDtä, c'ainc ne la nombra, IJ Die Hist. litt, giebt die Zahl d sich die 2Ü. Strophe in der Hs, zwei J och findet | 1 — 107 — XX VI. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 El. 138 v«- 139 2. Paris, Ars. bibl. 3142 EL 300v<> 3. „ „ „ 3524 El. 25 4. „ Nat. bibl. f. fr. 1446 El. 127. Nach allen Hss. gedruckt 1866 von A. Scheler, ECond. I, 183 —186. — Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den lateinischen Worten des Ave. Die dichterische Thätigkeit Eaudouins flBJlt in die Jahre 1240 —1280 (vgl. BCond. I S. XIII). 2. Dis de Tarne,. 21 Str. Saves que j'apiel Beghinage? Conscienche ne mie large. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 103rö») 2. Berlin, Königl. Bibl. Ms. gallic. oct 28 Bl. 131 v<». Nach beiden Hss. gedruckt 1889 von E. Bechmann, Zt. XIII, 72—78. Entstanden 2. Hälfte des 13. Jahrh. (vgl. Zt. XIH, 56) oder An- fang des 14. Jahrh. (vgl. Litt. fr. § 162). 3. La complaiDte de Constantinoble 15 Str. von Rustebuef. Sospirant por rumain lignage Et penssis au cruel domage. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 325 d 2. n „ „ „ „ 1635 Bl. 13b. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.»1, 100 — 109 — 1874 Ruteb.2 1, 117—128 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 23- 27. — Besprochen Hist. litt. XX, 761. Entstanden gegen 1263. 4. L'escole de foy 262 Str. von Brisebarre. On diBt que par commun usage Parole recordöe au saige. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 576 Bl. 93. Mit der ersten Strophe angeführt 1842 von P. Paris, Mss. fr. V, 48-51. Von demselben Dichter besitzen wir aufser dem unter Nr. 46 verzeichneten Stück den Restor du Paon ; vgl. P. Meyer, Alexandre le Grand dans la litt^rature fran^ise du moyen äge. Paris. 1886. II, 269. Entstanden 1327. 1) van Hamel, Rencl. S. XXIV hätte auch dies Gedicht als in der Kenclus-Strophe verfafst anzuführen gehabt. Naetebns, Strophenformen. 8 — 108 — XXXVL 5. Le dit de la tremontaine. 22 Str. Dame plus donce que seraine, Estoile, clere tremontaine. Hss. 1. Paris, Nat bibl. f. fr. 378 Bl. 67» 2. im Besitz von Barrois. Aus der Es. 2, über deren Verbleib ich nichts anzugeben weifs, yeröffentlichten 1836 P. Paris, Bulletin du Bibliophile S. 246 und Fr. Michel, Lais in^dits des XU« et XIII« si^cles. Paris. S. II -IV die Strophen 9—11. Dieselben sind wieder ab- gedruckt von F. Wolf, Jahrbücher ftlr wissenschaftliche Kritik. 1837. Bd. II Sp. 142 oder F. Wolf, Kleinere Schriften zu- sammengestellt von E. Stengel. Marburg. 1890. S. 126. — 1840 teilte P. Paris, Mss. fr. III, 249 aus der Hs. 1 die 1. 9. 10. 11. und 22. Str. mit. — Nach Mss. fr. III, 403 wäre das Gedicht gedruckt. — Häufig kehren Worte vom Schlufs einer Strophe am Anfang der nächsten wieder. — - P. Paris, Bull, du Bibl. hat das Gedicht Guillaume le clerc zuschreiben wollen ; vgL dazu E. Martin, Besant S. XLI. Hs. 1 : Ende des 13. Jahrh. 6. La complainte de Jerusalem 25 Str. von Huon de Saint - Quentin. Rome, Jherusalem se plaint De covoitise qui vos vaint. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12471 Bl. 106r»— UOr» 2. Oxford, Bodl.Digby86 Bl. 103v»— 105r<» 3. Haag, Eönigl. Bibl. 69 4. Bern 113 Bl. 198v« — 199v<>. Gedruckt nach der Hs. 4 1838 von A. Jubinal, Rapp. S. 57-65 — nach der Hs. 3 1846 von demselben Salv. S. 65—71 — nach den Hss. 2— 4 1871 von E. Stengel, Cod. man. S. 106- 117 — nach den beiden Jubinalschen Drucken 1887 von K. Bartsch, Lang, et Litt. Sp. 373—380. — Eingehend be- sprochen von V. Le Clerc, Hist. litt. XXIII, 414-416. — Auf die Hs. 1 hat hingewiesen P. Meyer, Eom. 1, 247 und G. Paris, Alexis S. 216 Nr. 15. Über den Dichter vgl. G. Paris, Rom. XIX, 294—296. Entstanden kurz nach 1221. 7. Des droiz 39 Str. vom Clerc de Voudai. Or entendez une complainte Dont la reson est si bien jointe. — 109 — ^XVI. Hss. 1. Chartres 261 2. Paris, Ars. bibl. 3516 B1.352vO 3. „ Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 31—33 v« 4. „ « „ « « 1593») Bl. 109— Uly« 5. » n n n » lOo4 6. „ „ „ „„ 12483 BL 180 a- 181 b 7. „ „ „ „ „ 24432 B1.391V« — 392y» 8. London, Br. Mus. Harl. 4333 Bl. 103d 9. Turin, üniv. bibl. L. IV. 33 Bl. 30 r»— 31 y°. Gedruckt nach der Es. 1 1834 (von Duplessis) Le dit de droit, piäce en vers fran^ais du XIII« si^cle.') Chartres. 8® — nach den Hss. 3 und 6 1842 von A. Jubinal, NRec.II, 132-149. — Besprochen Hist. Utt. XXIII, 262. Auf die Hs. 2 haben hingewiesen Fr. Michel, Le lai d'Ignaures.^) Paris. 1832. Anm. 12 und Le Roux de Lincy, Sept sages S. XLII Nr. 52 oder Prov. fr. II, 565 — auf die Hs. 7 1840 Fr. Michel, Chron. anglo-norm. III S. XLVL — Die Hs. 4 ist angeführt Hist. litt. XXIII, 262. — Die 9 Strophen der Hs. 5 hat als Schlufs der Yers de droit des Baudouin de Cond^ (Nr. 35) abgedruckt A. Scheler, BCond. 1, 261—265. — Auf die Hs. 8 hat aufmerksam gemacht P. Meyer, Rom. I, 208 Nr. 9 - auf die Hs. 9 E. Stengel, Mitt. S. 10 Nr. 14 c. Von den 3 Strophen, welche als der Hs. 6 eigentümlich NRec. II, 134 Anm. 1 abgedruckt werden, fällt die erste zusammen mit Str. 28 der Ausgabe , die beiden anderen sind , wie die Reim Stellung lehrt, unecht. — Irrtümlich ist auch wohl die auf die gleiche Hs. bezügliche Angabe G. Raynaud's, Rom. IX, 232, dafs das Gedicht, welches anfängt: Or escoutes une chosete Petite qui est nouvelete noch nicht herausgegeben sei. Denn es dtlrften dies die Vers des droiz sein, welche in der Hs. 6 mit Str. 5 der Aus- gabe anheben; vgl. NRec. II, 134 Anm. 1. Über den Dichter, der sich Str. l Z. 4 li clers de Voudai nennt, vgl. VIII, 51. Abgesehen von Str. 1—5, welche die Einleitung bilden, be- ginnen die übrigen mit einziger Ausnahme der Str. 37 mit den Worten Droiz dit oder Droiz monstre. Hs. 2: 1265 geschrieben (vgl. VIII, 71). 8. Li ver d'amours 16 Str. von Adam de la Halle. 1) Bei Stengel, Mitt. S. 10 Nr. 14 c ist irrtümlich 1539 gedruckt. 2) Nur 48 Exemplare; mir nicht zugänglich. 3) 150 Exemplare; mir nicht zugänglich. 8* — 110 — XXXVI. (Anf. n. d. Hs. 2) : Amours ki m'a mis en soosfrance De ce par ta bele enortance. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 25566 BI. 57 2. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1490 Bl. 128. Aus der Hs. 1 wurden die erste und die beiden letzten Zeilen mitgeteilt 1783 in dem Gatalogue des livres de la biblioth^- que de feu M. le Duc de La Yalli^e. Par Gnillaume de Bure fils aln^. Paris. Bd. II, 230. — 1837 erwähnte A. Dinaox, Trouv. Cambr. S. 69 das Gedicht. — 1842 gab P. Paris, Eist, litt. XX, 797 eine kurze Darstellung des Inhalts. — 1844 teilte Keller, Romv. S. 315 aus der Hs. 2 die erstein 4 Zeilen mit. — Coussemaker, AHalle S. XXIX glaubte das Gedicht nicht Adam de la Halle zusprechen zu soUen, dennoch kann an seiner Autorschaft kein Zweifel sein, lautet doch die Über- schrift in der Hs. 2 : Ge sont 11 ner adan le bocu darras. G.Raynaud, Bibl. Chans. II, 26 Nr. 251 verzeichnet das Gedicht, aber wie die Proben erkennen lassen, ist das Geschlecht der Reime verschieden. Die kleineren Gedichte Adam de la Halle's sind entstanden in den Jahren 1250—1270 (T. Chr.). 9. Salut d'amors. 9 Str. Douce dame, salut vous mande Je qni sni comme la limande. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 BL 279—280. Gedruckt 1867 von P. Meyer, Sal. d'am. S. 39—42. Entstanden unter der Regierung Ludwigs IX. (vgl. a. a. 0. S.4). 10. De Renart et de Piaudoue. 32 Str. Mors, qni en tant de Ileus s'espart, Moult nous demeures et viens tart. Hss. l. Paris, Ars. bibl. 3114 B1.6v<»— 7 2. ^ „ Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 77r»— .78v«. Nach der Hs. 2 gedruckt 1835 von P. Cbabaille, Ren. 8.39- 54. Die Varianten der Hs. 1 sind verö£fentlicht eb. S. 3'5 —378. Kurz besprochen Hist. litt. XXIII, 461. Hs. 2: Ende des 13.Jahrh. (vgl. VIII, 21). 11. Les Ordres de Paris i4Str. von Rustebuef. En nom de Dieu Tesperltö Qul tribles est en unlt^. — 111 — ^I. Hs8. 1. Paris, Nat bibl. f. fr. 837 Bl. 181 a 2. „ „ « « « 1593 Bl. 65 c öt ff ff » ff n iDoD JjI« 1 a* Nach den Hss. 1 und 3 gedruckt 1808 Barb. u. M. II, 293 -29S — nach der Hs. 3 1824 von Auguis, Pontes 1,308— 314 — nachdenHss. 1— 3 1839 von A. Jubinal,Ruteb.*I, 158—169 — 1874Ruteb.*I,187-201 — nach der H8.3 1874 von A.Frank- lin, Les Eues et les Cris de Paris au XIII^ si^cle. Paris. S. 191—199 — nach den Hss. 1—3 1885 von Krefsner, Rast. Ged. S. 51-55. — Besprochen Eist. litt. XX, 747. Entstanden gegen 1260. 12. Les sept articles de la foi oder 135 Str.») Le tresor von Jean Chapuis, glorieuse Trinit6 Une essence et vraie unit6. Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3339 Bl. 187, vgl. Catal. de PArs. IH, 337 2. „ Nat. bibl. f. fr. 380 Bl. 154, vgl. Catal. des mss. fr. 1,35 3. „ „ „ „ „ 576 Bl. 83, vgl. Mss. fr. V, 47 4. „ „ , „„ 804 Bl. 154, vgl Mss. fr. VI, 236 5. „ „ „ „„ 806 Bl. 166 v°, vgl. Mss. fr. VI, 240 6. „ „ « « « 808 Bl. 40r«, vgl. Mss. fr. VI, 241 7. „ „ „ „ „ 1103 Bl. 64, vgl. Catal. des mss. fr. 1,186 8. » » » » » 1556 Bl. 4a, ^ „ » » » 1,253 1,254 10. „ n n f, f, 12594B1. 149r'», vgl.Rencl.S.XVI und XCIV 11. „ « « « « 24307 Bl. 86, „ „ S.XV und XCrV 12. „ „ „ früher6985»-3Bl.l54,vgl.Ms8 .fr.ni,175 13. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1492 Bl. 216 a— 227 b, vgl.Romv. S. 332; Not. et Extr. XXXIH, 2 S. 163 Nr. V 14. , « « « 1518 Bl. 119 V», vgl. Not. et Extr. XXXIII, 2 S.183 Nr.m 15. „ « « « 1683 B1.88r«, vgl.eb.S. 216 16. Haag, Königl. Bibl. 705, vgl. Salv. S. 42 17. Petersburg, Eremitage Nr. 12, vgl. ficol. Chart. 5. F. Bd. V, 162 Nr. 12. .) Die Hist. litt. XXVIH, 428 giebt als Zahl der Strophen 73 an. — 112 — XXXVI. über einen alten Druck vgl. Graesse, Tresor IV, 508. Gedruckt 1735 in Le Roman de la Rose par Goillaume de Lorris et Jean de Meun dit Glopinel (herausgegeben von Lenglet du Fresnoy). Amsterdam. III, 107—167 — 1799 in der Pariser Ausgabe. An VII Bd. FV, 1—76 — 1813 in der Ausgabe von M6on 111,331—395. — Besprochen Eist, litt XXVIII, 428 -429. Aufser den beiden oben angegebenen Bezeichnungen führt das Gedicht noch die Titel: Godicile und Testament. — Der Verfasser ist nicht Jean de Meun, sondern Jean Ghapuis; vgl. P. Paris, Mss. fr. III, 175 ; VI, 237 undHist. litt. XXVIII, 429. Entstanden Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrb. 13. Li Congiö 13 Str. TOD Adam de la Halle. Gomment que men tans aie us6 M'a me conscienche acusö. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 146 2. „ „ n V n 25566 Bl. 57 v^ Nach der Hs. 2 gedruckt 1808 in Barb. u.M.1, 106— 111 - 1843 von A. Dinaux, Trouv. Art^s. S. 53— 57 — 1872 von GouBsemaker, AHalle S. 275-279. Ausführlich besprochen Eist. litt. XX, 650 - 654. — Auf die Hs. 1, welche nur die ersten beiden Strophen enthält, hat hingewiesen 1836 P.Paris, Mss. fr. I, 337. Entstanden gegen 1262 (T. Chr.). 14. Le dit des Alli6s 17 Str.») von Godefroi de Paris. Tout auxi com par la fum6e Qui s'en ist par la cheminäe. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 146. Gedruckt 1836 in Annuaire historique pour l'ann^e 1837 p.p- la Soci^t4 de THistoire de France. Paris. S. 158. Über den Dichter vgl. Buchen, Chronique m^trique 4© Gode- froy de Paris. Paris. 1827 und P. Paris, Mss. fr. 1, 325-335, bes. S. 331. Entstanden 1314. 15. Conte d'amours , 45 Str. von Philippe de Remi. 1) P. Paris, Mss. fr. 1, 332 giebt als Zahl der Strophen 21 an. ~ 113 — [XVI. Conter me piaist une merveille Ains mais nus n'öi sa pareille. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1588 Bl. 1 03 d — 107 a. Gedruckt 1869 von H. L. Bordier, Sire de Beaum. S. 287—294 — 1885 von H. Suchier, Ph. Remi II, 233 -254. Entstanden 1270-1280 (vgl. XXX, 1). 16. Li estris des quatre vertus. 26 Str. Qui en bei rimer velt entendre (: prendre). Hs. Paris, Ars. bibl. 3460 Bl. 66 r^ Auf das Gedicht haben hingewiesen 1880 G. Gröber, Zt. IV, 461 — 1881 A. Mayer, Mis. S. X — 1885 van Hamel, Rencl. S. XXII und XCIV. Hs. : 13.Jahrh. 17. Li Ver de le mort. 56 Str. Bien deussons essample prendre A nons m^isme sans atendre. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12471 B1.41r0 — 46vO. Die ersten 3 Zeilen hat mitgeteilt G. Paris, Alexis S. 212 Nr. 9. — Die Zahl der Strophen giebt an Windahl, Vers Mort S. VII. Hs.: Ende des 13. Jahrh. 18. Les vers du monde. 17 Str. Du monde qui fet a reprendre Me dueil, quar aiuQois me vint prendre. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 208-209. Gedruckt 1842 von A. Jubinal, NRec. II, 124-131. — Kurz erwähnt Hist. litt. XXIII, 256. — Mit Ausnahme der ersten als Einleitung dienenden Strophe beginnen die übrigen mit Mondes. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIH, 21). 19. Les divisions des soixante et douze biaut^s qui sont en dames. 16 Str. (Anf. d. Ged.) : L'an de grace mile trois cens Et trente deus fai je tracens. (Anf. d.i. Str.): Gracieuse dame enterine, Digne pour estre une röine. — 114 — XXXVI. Es. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 245. Gedruckt 1823 in M6on 1,407— 415. Das Gedicht beginnt mit 28 und schliefst mit 16 paarweis reimenden Achtsilbnem. Abgesehen von den 4 ersten Strophen, welche die Einleitung bilden, werden in jeder Strophe je drei körperliche oder geistige Eigenschaften der Frau, welche gleiche Beschaffen- heit zeigen müssen, um schön zu sein, drei anderen gegen- übergestellt, an welchen gerade das entgegengesetzte Ver- halten erforderlich ist. Eine nach demselben Prinzip ge- ordnete, offenbar unvollständige^) Zusammenstellung von 60 Schönheiten, in welcher die Eigenschaften blofs nament- lich aufgeführt werden, ist gedruckt in Mont. et Rothsch. VII, 299—301. — Über eine (unvollständige) Hs. dieses Textes vgl. C. Couderc, BuU. 1889. S. 111 Nr. 54. — Auf eine dritte gleichartige Sammlung ist hingewiesen Mont et Rothsch. VIT, 301 Anm. — Eine Zusammenstellung von 69 Schönheiten findet sich in der Hs. Paris , Nat. bibl. f. lat. 4641 B. ; vgl. Catalogus codicummanuscriptorum^bliothecae r^ae. Paris. 1744. 111,618 Nr. 36. Entstanden 1332. 20. Uns dis de Fortune 5 Str. von Watriquet. Tant voi le siecle bestourner Et Fortune a travers tourner. Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3525 Bl. 188v» 2. „ Nat. bibl. f. fr. 2183 3. „ « „ « « 14968 Bl. 43—44 4. Haag, Königl. Bibl. 775. Nach den Hss. 2 und 3 gedruckt 1868 von A. Scheler, Watr. S. 73. Die dichterische Thätigkeit Watriquets f^t in die Jahre 1300—1340 (vgl. Watr. S. V ; beachte auch S.XU). 21. Li vers de le Mort 312 Str. von Robert le clerc. Mors, si te ses entrebouter, Que nu8 ne se puet encrouter. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 375 Bl. 335r» — 342v<» 2. „ „ „ « « 12615 Bl. 218 r*>— 221 V® 3. „ » » GopieMoreau 1727 (Abschrift der Hs. 2) 4. Paviä, Univ. bibl. CXXX. E. 5 Bl. 66 c — 83 b. 1) Es fehlen die Gegensätze zu Troys fosseluz und troys avant. — 115 — Nach allen Has. gedruckt 1S87 yon C, A. Windahl, Vera Mort vgl. dazu J. Völkelt, Lit. blatt VIII, 150. Der Verfasser wird von G. Paris, Litt. fr. g 153 (vgl. S.au) ge- nannt und in den Literat urangaben {vgl, S. 3! 3) auf Rom. XIX laoaa presse) Terwieaeii. Der 19. Jahrgang enthält jedoch nichts darauf Bezügliches, Entstanden gegen 1246 (T. Cbr.). |a2. Li Oongö 5S Str. vou Bande Faetoul. Se je savoie dire ou fere Cose ki autrui dßnst plaire. Hfl. Paris, Nat. bibl. f. fr. 2656R. Gedruckt 18U8 in Barb. u. M. I, 111-134. Ausführlich be- sprochen von A. Dinaiix, Trouv. Artäs. S. 121—124. Kurz erwähnt HisC. litt. XX, 6DT und 650. Entstanden gegen 1265 (T. Chr.). von Nevelot Amion. 22 S Amoara j'ai öi de vous fere Maint boin ver qui bien doivent plaire. Hb. Paris, Nat. bibl. f. Ir. 25566 Bl. 270, Die beiden ersten und die beiden letzten Strophen hat ab- gedruckt 1843 A. Dinaux, Trour. Artßs. S. 356 — 358 — 3 weitere Stropbeu 1856 P. Paris, Hist.litt. XSm, 612-614. — Sämmtliche T Strophen beginnen mit Amours. Über die Familie Amion vgl. ßahlsen, AHaie's Dramen S. 1S4. 0er Dichter ii>t ein Zeitgenosse Adam de la Halle'a; also Entstanden 125Ü— 1270. I 24. De Gnersaj. 12 B Mon caer ei m'a donä matere Et me semont que je m'atere. ÜBS. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 237 v" 2. . , „ , „ 12483 BI.5Sr". Nach der Hb. 1 gedruckt 1839 von A.Jubinal, Ruteb.' 11,435 —439 — 1875 Buteb.'lII, 347—352. Kurz erwfihnt Hiat. litt. XXIII, 260. — Auf die Hs. 2 ist hingewiesen NRec. 11, 418, Die Dm ckfehlerb erleb tigung in NRec. II, 418 Anm. 1 bedarf selbst der Berichtigung. Die Beaaerong für Str. I ist un- annehmbar, weil die vorletzte Zeile mit der m — 116 — XXXVL den gleich lautet. — Die Zeile, welche als 5. in Str. 2 (und nicht in Str. 1, wie Jubinal angiebt) auf S. 436 ein- geschaltet werden soll, nähert sich im Ausdruck auffallend der 8. Zeile in der vorletzten Strophe, welche dort die Strophe um eine Zeile zu lang macht. — Die 3. Berichtigung be- zieht sich gleichfalls nicht auf die 1., sondern auf die 2. Strophe der S. 439. Das Titelwort des Gedichtes ist etymologisch das ae. wes hxL Belege für das frz. Wort finden sich aufser bei Godefroy, Dictionnaire de l'ancienne langue frangaise s. v. bei H^ron, HAndeli S. 125; vgl. dazu G.Paris, Rom. XI, 141. Hs. 1 : Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). 25. Li Romans de Carito 242 Str. vom Benclus de Moiliens. Dire me piaist et bien doit plere Che dont on prent bon essemplaire. Hss. 1. Brüssel, Königl.Bibl.9411— 26 B1.57v« 2. „ „ « 11074— 78 Bl. 166 r<» 3. Berlin, Eönigl.Bibl. Hamilton 191 B1.6S— 128 4. Amiens437 5. Chantilly, im Besitz des Herzogs von Anmale Bl. 80 r*^ 6. Dijon298« Bl. Ulv»— lölv« 7. Paris, Ars. bibl. 3142 Bl. 216v«— 226v« 8. „ „ „ 3460 Bl. 1—31 V« 9. „ Nat. bibl. f. fr. 576 Bl. 142 r« - 161 v« 10. „ „ « „ „ 834B1.98V«— 117r« 11. „ „ „ „ « 1109 B1.144rö 12. „ „ r, . . 1444B1.217V« 13. „ „ « « « 1543 14. „ » » « » 1658 15. „ » » » » 1763 16. „ 1, n n n 1838 17. „ „ „ «„ 2199 B1.69r«-- 139 V« 18. „ „ „ „ ,. 12576 Bl. 275 v<>— 284 r^ 19. „ n . V r, 15212 B1.75r<> — 126 V» 20. „ n r, » n 20048 Bl. 17 r*> — 37 r» 21. „ „ „ „ , 23111 B1.213r«~232r« 22. „ ,.,.,.„ 24307 Bl. ISr«» — 33vO 23. „ . ,. . « 25405 B1.8v<> 24. „ „ . „„ 25462 Bl. 61 r*> — ll9r» 25. „ „ V n V 25545 Bl. 132v<» 26. „ n » ^ » Nouv. acq. 934 Bl. 31 und 32 27. London, Br. Mus. Harl. 4354 Bl. 55 v® 28. Modena — 117 — XXX VI. 29. Turin, Univ. bibl. L. V. 54 Bl. 347» 30. Haag, Eönigl. Bibl. 721 31. Petersburg, Eremitage Nr. 40. Gedruckt nach den Hss. 1. 2. 4—17. 19—27 1885 von van Hamel, Rencl. S. 1—129; vgl. dazu A. Tobler, Zt. IX, 413-418; Lit. Centr.blatt 1886 Sp.257; A.Mussafia, Litblatt VIII, 220— 225. — Besprochen Eist Utt. XIV, 36-38. Die Varianten der Hs. 3 sind veröffentlicht Rencl. S. 286 -290. Über die Hs. 29 vgl. Rencl. S. XXXV. Nicht bekannt waren van Hamel die Hss. 18 vgl. Gh. Petrin, Pan^yriques S. 20 Nr. IV ~ 28 vgl. G. Camus, I Codici fran- cesi della regia Biblioteca Estense.') Modena. 1890 — 30 Tgl. Jubinal, Salv. S. 42 und 140. Diese Hs. enthält nur die 127. Strophe — 31 vgl. A. de Lamothe, £col. Chart. 5. F: Bd. V, 166. Die Hs. wird mit den folgenden Worten be- schrieben: „Le poäme de Charit^. XIII« -XIV® si^cles". Entstanden zwischen 1180 und 1190, vielleicht sogar zwischen 1183 und 1187 (vgl. Rencl. S. CLXXXIV) — oder gegen 1220 (T. Chr.). 26. Li dis des princes 9 Str. von Watriquet. A ces hautes solempnit^s Doit on dire les biaus dit^z. Über die Hss. vgl. XXXVI, 53. Als Teil des Dit de Tortie (Nr. 53) gedruckt von A. Scheler, Watr. 8. 145. — Nur die Hs. 1 kennt es als selbständiges Gedicht mit eigenem Titel; vgl. Watr. S. 137 Anm. 1 und S. 454Anm. zu V. 241. Entstanden 1300-1340 (vgl. XXX VI, 20). 27. Le livre du royModus et de la Röine Ratio. SchluJfl. 1 Str. Ave Marie glorieuse Mere de dieu tres deliteuse. 30 Hss. hat zusammengestellt H. Werth, Zt. XII, 383 ff. Hinzu- zufügen ist: Berlin, Neues Mus. Hamilton 447 ^) Modena, Estensische Bibl. XXXI. Aus letzterer ist die hierhergehörige Strophe gedruckt 1856 von P. Heyse, Ined. S. 166. Über die Hs. ist zu vgl. Camus, 1) Mir nicht zugänglich; vgl. Zt. XIV, 269 und Rom. XIX, 497. 2) Die Kenntnis dieser Hs. verdanke ich einer gütigen Mitteilung Herrn Professor Toblers. — 118 — XXXVI. J codici francesi della regia Bibl. Estense. Modena. 1890 (vgl. Rom. XIX, 497). Nach Z. 7 und 8: Je veol faire apres et dicter^) Ung chant bildet die Strophe den Übergang Ton dem «gereimten Ab- schnitte moralischen Inhalts"" zu dem nachfolgenden Lied. Denn dafür halte ich die nächsten 4 Strophen, obwohl nur je 2 derselben im Geschlecht der Heime übereinstimmen. — Die sich anschliefsende 5. Strophe bildet das Schlafswort des ganzen Werkes. Sie stimmt in der Stellung und im Ge- schlecht der Reime genau mit Str. 1 und 2 des Liedes über- ein, nur die Yersart ist eine andere (Schema 8a8b^8a8b>y 8bw8a8bw8bw8a). Entstanden 1364—1379 (vgl. Zt. XII, 388). 28. Dit de Tarne. 16 Str. Pour moustrer que diens B'esbanie Par amour et par Jalousie. Hs. Berlin, Königl. Bibl. Ms. gaUic. oct. 28 Bl. 126 v<»— 131 v«. Gedruckt 1889 von E. Bechmann, Zt. XIII, 67—72. Entstanden 2. Hälfte des 13. Jahrb. (vgl. Zt. XIII, 56) oder An- fang des 14. Jahrb. (vgl. Litt. fr. § 162). 29. Li Epistles des Fernes. 8 Str. Fernes sont de diverse vie: L'une est si plainne de sotie. Hs. Paris, Nat bibl. f. fr. 1553 Bl. 505 r«. Gedruckt 1835 von A. Jubinal, Jongl. S. 21— 35. — Kurz er- wähnt Hist. litt. XXIII, 246. Hs. : Ende des 13. Jahrh. (vgl. VII, 3). 30. La Paiz oder La priere Rutebuef 4 Str. von Bastebnef. Mon bon ami Diex le maintiegne! Mes resons me montre et enseingne. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1593 Bl. 102 d 2. „ „ tt n r> 1635 Bl. 82 b. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb, » 1, 21 — 33 — 1874 Ruteb.« 1) Der Reim verlangt den Ausgang ^. Auch steht in der Berliner Hs. einer freundlichen Angabe Herrn Professor Toblers zufolge «di^^, jeden- falls un dict^**. — 119 — LXVL I, 22—25 — 1885 von Krefsner, Rast. Ged. S. 9—10. Kurz besprochen Hist. litt. XX, 731 und 743. Entstanden 1255—1285. 31. Li mariages des filleB au diable. 21 Str. Seignour, eis siecles ne vaut rien: Plains est de barat et d'engien. Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3142 *) B1.292r» 2. „ Natbibl.f.fr. 12467. Nach der Hs. 2 gedruckt 1839 von A.Jubinal, NRec. 1,283 — 92. Kurz erw&hnt Hist. Utt. XXIII, 118. — Aus der Hs. 1 bat Str. 4 mitgeteilt 1838 Fr. Michel, Ghronique des ducs de Normandie par Benoit. Paris. II, 337 und die 1. und die letzte Strophe 1839 Ch.Sax.I S.LXXI Nr. 23. Zu dem Stoff ist zu vgl. B. Haur^au, Journal des Savants. 1884. S. 225 - 228. — Über frz. Gedichte gleichen Titels vgl. C. Sachs, Archiv XXII, 420 und £. Stengel, Cod. man. S. 27 Anm. 1 . £in weiterer Text wird angeführt Rom. XIX, 308. — Dasselbe Thema ist auch in prov. Prosa behandelt; vgl. P. Meyer, Rapports S. 64; Chabaneau, Rev. lang. rom. 3. F. XII, 218. Für das vorstehende Gedicht scheint mir der Titel wenig zu- treffend, da nirgends die Laster als Töchter des Teufels be- zeichnet werden, vielmehr heifst es in Str. 12: Seignor, öy avez dou monde Et comment pechiäz i abonde. Hs. 1: Ende des 13. Jahrb. (vgl. VIII, 63). 32. La mort oder La Repentance Rustebeuf 7 Str; von Rustebuef. Lessier m'estuet le rimoiier Quar je me doi molt esmaier. Hss. 1. Brüssel, Eönigl. Bibl. 0411— 26 B1.36r» 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 332 b 3. » » » w w 1635 Bl. 2c 4. „ « « „ « 24432 Bl. 25 b. Nach den Hss. 2-4 gedruckt 1839 von A.Jubinal, Ruteb.^I, 35—39 — 1874 Ruteb.^I, 37-43 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 17—19. - Besprochen Hist. litt. XX, 769. Aus der Hs. 1 hat die ersten 3 Zeilen mitgeteilt De Reiffen- berg, Observ. S. 9. 1) Die Angabe der Hs. bei C. Sachs, Archiv XXII, 420 beruht wohl auf )rwechslung mit der von Fr. Michel, Ch. Sax. unmittelbar vorher be- briebenen Hs. — 120 — XXXVI. Entstanden gegen 1274 (vgl. Hist. litt. XX, 769) oder gegen Ende des 13. Jahrb. (vgl. Ruteb.' 1, 37 und 43 Anm. 1). 33. Gomplaiüte des Jacobiüs et des Gordelierg. 7 Str. Auchune gent m'ont fait proiiere De dire; or ai trouv6 maniere. Hs. Paris, Natbibl. f. fr. 1553 ßl. 161 v« Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» I, 461—463 — 1875 Ruteb.2 III, 172-175. Entstanden 1270 (vgl. Ruteb.» 1,463 Anm. 2). 34. La Bible Nostre Dame. (unvollständig) 44 Str.*) En biaus dis contes et öir (:esjöir). Hs. Paris, Ars. bibl. 3460 Bl. 72rO-81vO. Auf das Gedicht haben hingewiesen 1880 G. Gröber, Zt. IV, 461 Nr. 121, 2 — A.Mayer, Mis. S. X — E.Schwan, Lit.blatt V, 435 und van Hamel, Rencl. S. XXII und XCIV. Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den Buchstaben des Ave. Hs.: 13. Jahrh. 35. Li vers de droit 50 Str. von Baudouin de Condö. Drois m'ensengne qne je doi dire Du manvez siecle qui empire. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1634. Gedruckt 1866 von A. Scheler, BCond. 1, 245— 265. — S&mmt- liche Strophen beginnen mit dem Worte Drois. Die 9 letzten Strophen sind dem Dit des droiz vom Clerc de Voudai (Nr. 7) entlehnt. Sie entsprechen dort den Str. 6. 7. 8. 10. 12. 19. 16. 25 und 27 (nicht 26 und 28, wie BCond. I, 245 Anm. angegeben ist). Zu dem von Seh. in Y. 24 eingeftlhrten Reimwort vgl. Bemer- kungen zu den Gedichten des Baudouin und des Jean de Condö von A. Krause (Wissenschaftliche Beilage zum Pro- gramm des Friedrichs- Werderschen Gymn. zu Berlin. Ostern 1890) S. 11. Entstanden nicht vor 1251 (vgl. BCond. I S.XII). 36. De sainte Eglise lo Str. von Rustebuef. 1) So Gröber, van Hamel giebt an: 23 strophes avec le prologue. — 121 — XXXVI. Kimer m'estuet, qu'or ai matire A bien rimer, por ce m'atire. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1593 Bl. 102a. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» I, 245—249 — 1874 Ruteb.« II, 45—50 — 1885 von Krefsner S. 178-181. — Be- sprochen Eist. litt. XX, 751. Entstanden gegen 1255. 37. Les dix sonbaiz. 15 Str. J'ai öy dire que jadis Fnrent ensemble jnsqu'a dix. Hss. 1. Rom, Vat Bibl. Ottoboni 2523 Bl. 54c— 55b 2. Genf 179 bis Bl. 55—58. Gedruckt nach der Hs. 2 1877 von E. Ritter, Bull. S. 104—109 — nach der Hs. 1 1885 von E. Langlois, M^langes d'arch^o- logie et d'histoire. Paris. S. 69-74. Entstanden 14. Jahrh. 38. ün dit sur 1' Ave Maria 8 Str. von Jean de Cond6. Ave, vierge de parfait pris, Maria, par cni s'est repriz. Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3524 B1.85v« 2. y, Nat. bibl. f. fr. 1446 Bl. 157. Gedruckt 1867 von A. Scheler, BCond. IH, 129—132. — Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den lateinischen Worten des Ave. Die dichterische Thätigkeit Jeans de Condö fällt in die Jahre 1300—1340 (vgl. BCond. II S.XXI). 39. La descriptions et la plaissance des reli- gions 19 Str. vom Eoi de Cambray. Se li Roys de Cambray vfe'ist Li siecle si bon com il fist. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 ? 2. „ r, r, n n 25545 Bl. 15v«. Nach der Hs. 2 gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.U, 441 —447 — 1875 Ruteb.^III, 147— 154. — Auf die Hs. 1 hat hingewiesen A. Dinaux, Trouv. Cambr. S. 188, doch ist das Gedicht bei P. Paris, Mss. fr. VI, 409 nicht erw&hnt. Jedo Strophe schliefst mit einem Sprichwort, das die letzte — 122 — XXXVI. oder die beiden letzten Zeilen ausfüllt. — Der Dichter nennt sich aufser in der ersten Zeile auch noch Str. 7 Z. 10: j*ai Rois de Cambray non ; vgl. über ihn A. Dinaox (a. a. 0. S. 188 —190), der ihn wohl etwas zu spät ansetzt; denn die B^res Nostre Dame (Nr. 54) sind auf Grund der handschriftlichen Überlieferung sicher in der 2. Hälfte des 13. Jahrh. ent- standen. Hs. : Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. (vgl. XIII, 1). 40. La complainte du conte Hnede de Nevers von Rustebuef. 15 Str. La morz qui toz jors cels aproie Qui plus sont de bien fere en voie. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1635 Bl. 42 a. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» 1, 55 -63 — 1874 Ruteb.* 1,65-74 — 1885 von Krefsner, Rust Ged. S. 86—90. — Besprochen Hist. litt. XX, 762. Entstanden 1267. 41. Le dit dn Gors. (Anf.n. d.Hs. 13): Cors en toi n'a point de savoir Car tu goulouses trop avoir. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 16 v» 2. Maibingen, Fürstl. Wallerstein^sche Bibl. B1.88b— 90d 3. Paris, Nat. bibl. f. fr. 763 Bl. 207 v« 4. „ „ „ „ „ 837 Bl. 195 5. „ „ n n n 957 Bl. 120 6. „ n n . n 1634 B1.97V« 7. „ „ „ „, 12471 B17VÖ— 11 v« und B1.33r« 8. „ „ n n rt 12615 9. „ „ „ n n 19152 Bl. 35 10. „ « « „ « 25405 B1.83rO 11. „ „ « » » 25566 12. Pavia, Univ. bibl. CXXX. E. 5 BL 62 c — 64 a 13. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 25 v«. Gedruckt *) nach der Hs. 2 1887 von E. Bartsch, Lang, et Litt Sp. 547—554; vgl. dazu G.Paris, Rom.XVIII, 142 und M. Wü- motte, Le Moyen Age. 1888 S. 10. — Kurz besprochen Hist litt. XXIU, 283—284. — Die Hss. 1. 3 -9. 12 und 13 hat lu- 1) Die von Mussafia, Afr. Hs. S. 50 Nr. XIV angekündigte Ausgabe A. Schelers nach den Hss. 1 und 13 ist wohl nicht zur Ausführung ge- kommen. xn BftnunongeBtBllt IS70 Ä. MuaaafiB, Afr. Ha. S. 30 Nr. XTV.') — Äof die Hbs. II bat hingewiesen A Tobler, Vr.An. S.VII Nr. Ifi — auf die Ha. 2 A, Mayer, M[a. S. VIII — auf die Ha. lU van Hamel, Rencl. S- XIX. »| Im Anscblufa an F. Fariit, Uixt. Utt. XXIII, 2h3 habe ich den von der Mehrzahl dpr Hsb. gebotenen Titel: Dq coro et de l'ame^l mit dem treffenderen Dit du cor» vertauscht. Alle Strophen der Hss. 2 und 12 beginnen mit Cora — Die Zahl der Strophen schwankt in den 9 Hss., über die ich nach dieser Bichtung hin etwas erfahren konnte, Kwischen tli (Hfi. &}, 18(H8S. ßundiJ), 20(Ha. 1. 2. 4. 1 1. i:i)and 21 (Hs. 12). - Die Str. 8. U und 15 der Hb. 2 fehlen in der Hb. 12, die Str. 6. T. 16. 20 der Ha. lü in der Hb. 2, — Die Reihenfolge der beiden gemeinaamen Strophen ist sehr verschieden. Entstanden 13. Jahrb. . Ud ditä de la pasBion. L'escripture noas diät pour voir Cil qui Bcet bien rameatevoir. Hb. Paria, Nat, bibl. f. £f. 124153 El. 175a- ITTa. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt von G. Raynaud, Rom. IX, 232. Hb.: I.H&lfte dea 14. Jährt, (vgl, VHI, 42). 43. Le d£bat et proc^s de Natiire et de Jeu- nesee. 22 Str. Ponrtant, ae j'ay la teste fole, J'ay estö a bonne escolle. Über einen alten Druck vgl. Graeaae, Tresor H, 345. Gedruckt lt<2ä von de Bock, Le Debat de deux demojKolleB, I'une nommöe la Noyre, et l'autre la Tannöe. Paria, S. "l — 82 — 1850 in Mont. et Rothach. III, 84 -95. Da unbetontes e vor folgendem lauten Vokal noch nicht unter- t) Die frühere Hs. S. Germ. 1239 ffthrt Jetzt die Nummer 19152, nicht 131&3. In der Es. T findet aich daa Gedicht zum Teil 2 Mal; vgl. G, Paris, Alexis S. 212 Nr. 8. 2) Dafa van Hamel nicht hinzufügt .dana Ic rythme du Renclua" lehrt noch nicht, dafs daa Gedicht etwa andere Form zeige. Er unterläfst es auch sonst noch dieaen Zusatz zu machen z. B. S. XVI bei 3 Gedichten der Ha. N. ; vgl. S. XCIV. 3) um des Titels willen führt auch Kleinert, Leib u. Seele Inhalts* verzeichnia Nr. 13 und 8. bH das Gedicht auf. An ersterer Stelle iBt der Anfang nnrichtig angegeben. tJottabg.. BtrophanfOrmen. 9 — 124 — XXXVI. gegangen ist, glaube ich die Abfassung des Gedichtes noch ins 14. Jahrh. setzen zu müssen. 44. Gedicht auf die Jungfrau Maria. Quiconques met s'entencion En fole delectation. Es. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 70a — 71c. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt von G. Raynaud, Rom. IX, 232. Es.: 1. Sälfte des 14. Jahrh. (Tgl. YIII, 42). 45. Li dis de francbise 6 Str. von Jean de Cond6. Jehans de Gond6 nou8 raconte, Se roi et duc et prince et conte. Bss. 1. Paris, Ars. bibl. 3524 Bl. 91 v« 2. „ Nat. bibl. f. fr. 1446 Bl. 161. Gedruckt 1867 von A. Scheler, BCond. HI, 157-159. Entstanden 1300-1340 (vgl. Nr. 38) 46. Le tresor Nostre Dame 87 Str. von Brisebarre. Pour venir de pechi6 au cor Et pour des biens faire restor. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 576 Bl. 114. Mit den ersten 6 Zeilen angeführt 1842 von P. Paris, Mss. fr. V, 50. — Der Dichter nennt sich in Z. 4: Jou, Brisebarre. Entstanden 1. Eälfte des 14. Jahrh. (vgl. Nr. 4). 47. Li dis de la Pomme i Str. von Baudouin de Cond^. En une pume fu la mors D'nn mors dont si fnmes la mors. Bss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 138 v« 2. Paris, Ars. bibl. 3142 Bl. 311 3. „ „ „ 3524 Bl. 24 V« 4. „ Nat. bibl. f. fr. 1446 Bl. 127. Nach allen Ess. gedruckt 18G6 von A. Scheler, BCond. I, ISI* Entstanden 1240-1280 (vgl. Nr. 1). 48. Li despis du monde 18 Str. von Watriquet Dit voas ai d'armes et d'amoars, Or vons commenceraL aillonra. Hsa. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 11225-27 Bl. 70-76 2. Paris, Ars. bibl. 3525 Bl. 140 3. . Nat. bibl. f. fr. 2183 Bl. 52 4. ., , , , , 149(18 Bl. 83-S- 5. Haag, Königl. Bibl, 775. Nach den Hss. i und 4 gedruckt ISiiS von A. Scheler, Watr. S. 155 — W2. — Mit Äuanabme der ersten, als Einleitung dienenden Strophe beginnen die übrigen mit Mondes. — Über ein Gedieht gleichen Titels in achtsilbigen Reimpaaren, das mit dem Torstehondon jedoch nichts zu thun hat, Tgl. Weber, Handschr, Sfod. S. 26 Nr. 38. Entstanden 1300—1340 (vgl. Nr. 20). K49. Li dis d« loia ite . Watriqnet. A ceB festes et aa haus jonrs Doivent eetre les hautes cours. Hbs. l. Brüaael, Königl. Bibl. 11225-27 I 2. Paris, Ars. bibl. 3525 Bl. 122 3. . Nat. bibl. f. fr. 2183 Bl. 41 v» 4. .. . „ „ ,. 14MÖ8 Bl. 72V'' — 74 5. Haag 775 Bd. IL Nach den IIss. 1. 2 und 4 gedruckt 1868 von A. Schcler, Watr. S. i;(l-135. — Die Hb. 5 ist angefflbrt Salv. S. 47. Der Dichter nennt sich Str. 1 Z. 9: Watriques. Entstanden 1319 (vgl. Watr. S. 4-18). [50. Dit de l'ame. 36 Str. Donis JhesQcria, je vieng a voaa Ä CO er trop petit amonrons. He. Berlin, Königl. Bihl. Ms. gallic. oct, 28 Bl. llär" - 126 v". Gedruckt 18S3 von E. Bechmann, Zt. SHI, 5(i- 67. Entstanden 2. Hälfte des 13. Jahrh. (vgl. Zt XIH, 5G) oder An- fang Aes 14. Jahrb. (vgl. Lit:t. fr. § 162). fSl. Complainte snr Engnerrand de Greqni. i2Str. Chius ki le euer a irascn De bou signeur k'il a perdn. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1553 Bl. HiOv". Gedruckt von E. Le Glay, M^moires de la Socißtfi d'ömnlation — 126 — XXXVI. . de Gambrai. Gambrai. Jahrgang 1833. S. 137—144 odei als Sonderdruck : Gomplainte ou £l6gie romane sor la d'Enguerrand de Gr^qui, ^Y§que de Gambrai. Paris.*) - sprechen Eist. litt. XXIII, 478—479. Entstanden 1285. 52. Les vers de la mort 4t von Helinand. Mors qui m'as mis mner en mue En tel estuve ou li cors sue. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 20 v« 2. Ghantilly, im Besitz des Herzogs von Anmale Bl 3. Paris, Ars. bibl. 5201 S. 229— 236 b 4. . Nat. bibl. f. fr. 423 Bl. 138 5. „ „ „ „ „ 837 B1.70VO] 6. „ „ , „ „ 1444 Bl.'l67v« 7. „ ^ „ „ . 1593 Bl. 102 bis 8. „ „ , „ „ 1807 Bl. 109 9. „ „ „ „ , 2199 Bl. 130 10. „ „ „ „ „ 12483 Bl. 59 11. „ „ . ^ „ 19530 Bl. 123 12. „ ^ „ „ „ 19531 Bl. 158 13. „ „ „ „ „ 23111 Bl. 134 14. „ n „ . « 23112 Stück 29 15. „ „ „ „„ 24429 Bl. 63 b - 66 d 16. „ „ „ ; „ 25408 Bl. 63vO 17. „ „ » « r Nouv. acq. 934 Nr. 33 18. „ „ „ „ lat. 14958 Bl. 3 19. Tours 136 Bl. 201 20. Oxford, Bodl. Digby 86 21. Montecassino 329 2) Bl. 89 22. Pavia, Univ. bibl. GXXX. E. 5 Bl. la — 4d 23. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1682 Bl. 48 a -51c 24. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 170 v» 25. Bern 113 Bl. 199v°— 200 26. Madrid, Nat. bibl. F. 149. Nach der Es. 7 gedruckt 1594 von A. Loisel, Vers de la par Dans Helynand religieux en Tabbaye de Froidmon c^se de Beauvais en Tan MCC ^) — wjJirscheinlich nac Hs. 14 1826 von Möon^) und in 2. Auflage 1835: Vei la mort par Thibaud de Marly publi^s d^apr^s un d la bibloth^que du Roi. 2^ ^d. augment^e du dit des 3 1) Nur 60 Exemplare; mir nicht zugänglich. 2) Mussafia, Afr. Hs. S. 4 giebt als Nummer 209 an. 3) Mir nicht zugänglich. — 127 ~ IXXVI. et des 3 vifs et du Mireuer du monde. Paris. — nach der Hs. 21 1843 von Buchen, Nouvelles recherches historiques sur la principautö frangaise de Moröe. Paris.*) II, 364—380. — Eine kritische Ausgabe bereitet F. Wulff in Lund vor. — Ausführlich besprochen Eist. litt. XVIII, 89-91 und 100 -102. Die Hss. 1. 4—9. 11. 12. 14—16. 18. 21. 22. 24 und 25 hat zu- sammengestellt P. Meyer, Rom. I, 365 Anm. 1 und Bull. 1878. S. 50 die Hss. 10. 19 und 26 hinzugefügt. — Die einzige Strophe der Hs. 20 (in M^ons Ausg. ist es Str. 48) hat abgedruckt E.Stengel, Cod. man. S. 117 als letzte Strophe der Com- plainte de Jerusalem (Nr. 6) ; vgl. dazu Durm. S. 458 Anm. 2. — Auf die Hss. 3. 13 und 17 2) hat hingewiesen G. Gröber, Zt. IV, 352 Anm. 2 — auf die Hs. 23 E. Stengel, Zt. V, 383 Nr. 10. — An die Hs. 2 hat wieder erinnert van Hamel, Eencl. S. XXIII, nachdem dieselbe schon 1857 von P. Paris, Bulle- tin du Bibliophile 13. Folge S. 167— 178 beschrieben war. Dafs Helinand der Verfasser sei, hat gezeigt P. Meyer, Rom. I, 364-367. Entstanden zwischen 1175 und 1190 (vgl. Rencl. S. GXGIX Anm. 1) oder gegen 1220 (T. Chr.). 53. Li dis de Tortie 40 Str. von Watriquet. Li sages nous moustre et descuevre C'on doit Touvrier cognoistre a Toevre. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 11225—27 Bl. 85-9o.vO 2. Paris, Ars. bibl. 3525 Bl. 13 Iv« 3. „ Nat. bibl. f. fr. 2183 Bl. 43 v» 4. „ « » • „ 14968 Bl. 74vO-83 5. Haag 775 Bd. IL Nach den Hss. 1 und 4 gedruckt 1868 von A. Scheler, Watr. S. 137—153. — Die Hs. 5 ist angeführt Salv. S. 47. - In das Gedicht eingeschaltet ist das Dit des princes (Nr. 26). Der Dichter nennt sich Str. 40 Z. 11: Si s*en tait Watriques atant. — Verschiedentlich kehren Worte vom Schlufs der Strophe am Anfang der folgenden wieder. Entstanden 1300-1340 (vgl. XXXVI, 20). 54. Li Regres Nostre Dame sainte Marie oder La complainte Nostre Dame oder 1) 1845 mit verändertem Titel neu erschienen; vgl. Afr.Hs. S. 4 Anm. 1 . 2) Oder hat G. etwa die Bruchstücke aus dem Miserere (sieh Nr. 59 B.34)im Sinn? 128 — XXXVI. C'est de le mort Nostre Seigneur vom Roi de Cambrai. (Ant'.n.d.HH. 4): Oies de haute estore l'nevre, Si com ele se doit esmuerre. Hsa. I. PariB, Ars. bibl. 520-1 Bl. U8t", vgl. Zt. IT, 462 Nr, S und Catal. de l'Ars. V, 151 2. , Nat-bibl. f. fr. 837 BL 93— Wv", vgl. Mas. fr, VI, 40i> ] r. 31 3. . „ - „- 1553Bl,4nr° — 419r",vgl,RViol, S. LV und Bul. u. Joa, 8. 333 4. . . ,. . , 12471 B1.27r«—41r°, vgLÄlexi* S, 212 Nr. 8 5. „ » - , , 22928 Bl. 32-34, vgl. Zt. IV, S6 ß. Turin, Königl, Bibl. L. V. 32 B1.96v", »gl.Bibl.belgen 8. 1 1 Nr. XXIX 7. Haag, Königl. Bibl. 265 Bl. 72r", vgl, Rom. XIT, 13» oder Bencl. S. XCIII Anm. 4 8, (im Jahr 1837) im Besitz Techeners , vgl. Bulletin da Bibliophile. 1837. S.5SI Nr. läliti. Kurz erwähnt von A. Dinaui, Trouv. Cambr, S, 190 und Hiat litt. XXlll, IIa. Dnter den Hss. scheinen 3 and ä eine Gruppe zu bilden. Denn aie haben nicht allein die gleiche Amtahl Stropben (31), wu &uch bei den Hss, 2 und 6 der Fall ist, sondern sie laaian vor allem das Gedicht mit der 7. Strophe beginoen : Mout fu la mors pesme et oscure Hb. 4 zählt 147 Strophen, die Hs. 7 83'/* Str., die Ha. 8 gegen 2130 Verse. — In der Hg. 4 ist ein Teil des Dit du Cora (Nr. 4tl in das Gedicht eingeschaltet. - Der Dichter nennt üich Str. 1 Z. 4: Li Roia de Cambrai. — Inhaltlich verwandt, wenn nicht gar identisch ist das unter Nr. C4 verzeichnete Gedicht. Hss. 2. 3. 4 und r>; Ende des 13. Jahrh, 55. Li ver de le M ort von Adam de la Halle. Mors, comment qne je me deduise Eq chanter et eo mainte berlniae. Hs, Paria, Nat, bibl, f. fr. 2556H. Gedruckt t842 von A, Jubinal, NEee. n, 273-274. Obwohl A. Dinaux, Trouv. Cambr, S, 63 und P. Paris, Bist Utt- XX, 7!)g kein Bedenken getragen hatten das Gedicht Adim de la Halle zuzusprechen, zweifelte Cousscraaker, AHill« S. XXIX an seiner Autorschaft und nabni es daher Diflht b Ute- dm itln J — 129 — XXXVI. seine Ausgabe auf. Dennoch dürfen wir in Adam de la Halle den Verfasser erblicken auf Grund des am Schlufs des Ge- dichtes in der Hs. stehenden: Explicit d'Adan; vgl. A. Tobler, Vr. an. S. IV Nr. 11. Die von Tobler a. a. 0. geäufserte Ver- mutung, es möchte das Gedicht nur ein Teil der Vers de le mort unter 21 sein, hat sich nicht bestätigt, seitdem letztere ganz veröffentlicht sind. . Alle 3 Strophen beginnen mit Mors. Entstanden 1250—1270 (T. Chr.). 56. (Ohne Titel.) (unvollständig) Bon fait regner en nette guise Sans orgneil et sans convoitise. Hs. Genf 179^8 Bl. 73-74v«. Die ersten 12 und die letzten 7 Zeilen hat mitgeteilt E. Ritter, Bull. 1877. S. 92 Nr. 22. Hs.: 15. Jahrh. 57. Li congiö 41 Str. von Jean Bodel. Pitiös, me matire puise, M'enseigne qn'en cho me dednise. Hss. 1. Brassel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 90r'» — 93 2. Paris, Ars. bibl. 3113 (Abschrift der Hs. 5) 3. „' „ „ 3114B1. la-3c 4. „ „ „ 3142 Bl. 227 a — 229 a 5. „ Nat. bibl. f. fr. 375 Bl. I62d — 163d 6. « „ „ „ „ 837 Bl. 60c — 62d 7. „ r, n n n 25566 Bl. 280 c — i83a 8. Turin, Univ. bibl. L. V. 32 Bl. 46 d- 49 c. Nach den Hss. 1. 3. 5. 6 und 7 gedruckt 1808 in Barb. u. M. 1, 135—152 — nach den Hss. 1 und 3-8 1880 von G. Ray- naud, Rom. IX, 216 - 247 ; vgl. dazu G. Gröber, Zt. IV, 477 und A. Boucherie, Rev. lang. rom. 3. F. Bd. V, 47. — Aus- führlich besprochen Hist. litt. XX, 607-612 und 795—796. — Der Dichter nennt sich Str. 14 Z. 5: Johan Bodel. Entstanden 1205 (vgl. Rom. IX, 219) oder 1202 (T. Chr ). 58. Le dit lo Str. von Jean le Rigolt Oez dit de petit volume Je di qn'il est fous qui alume. — 130 — XXXVI. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr, 25545 BL 150b — 151. Gedruckt 1878 von G. Raynaud, Born. YII, 596—9; vgl. dt A. Boucherie, Rev. lang. rom. 3. F. I, 142 und G. Gröber, III, 158. — Der Dichter nennt sich in der letzten Zeile dit Jehans 11 Rigol^z. Entstanden 14. Jahrh. (vgl. Zt. III, 158). 59. Le Miserere 273 i vom Renclns de Moiliens. Miserere mei, Dens! Trop loDguement me sui t^ns. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 BL Iv» und 36 v« 2. „ n „ 10457-62 Bl. 213rO 3. „ n n 11074—78 BL 146r» 4. Berlin, KönigL Bibl. Hamilton 191 BL 1— 67v° 5. Maihingen, Fürstl. Wallersteinsche Bibl. BL 42 b ( 6. Amiens 437 BL 144 r*> 7. Arras429 BL 76 v« 8. Ghantilly, im Besitz des Herzogs von Anmale BL 5 9. Dijon 298« BL 123r<' - 138vO 10. Paris, Ars. bibL 3142 BL 203r« — 216vO 11. „. „ „ 3460 BL 31 V« 12. „ „ „ 3518 BL98V« — 117 .13. „ „ „ 3527 BL 117v« — 136 r« 14. „ Nat. bibl. f. fr. 576 BL 120 v«— 142 r« 15. « » « «» 834 BL78v°— 98vö 16. „ f, r, „ r, 837 BL 203 yo 17. „ „ „ „ „ 1109 BL 161 r« 18. „ n n . r, 1444 BL 154r« 19» » » » » » 154o 20. „ „ n n n 1658 21. „ „ . n n 1763 BL2v«-71v« 22. „ „ „ , « 1838 BL 93ro 23. „ „ . „ „ 2199 BL 1 24. „ „ „ „„ 12483 BL4rO— 6v» 25. „ r, . n n 12576 BL 263 V»— 275 r« 26. „ n . nn 12594 BL 149 v°— 169 r« 27. „ „ „ « » 15212 BL 16r» — 75r« 28. „ » » » » 20048 BL 1— 15r» 29. „ « « » « 23111 BL 232r« 30. „ « „ „ » 24307 BL 1— ISr» 31. „ „ « « « 25405 BL 30 v« 32. „ « „ «» 25462 BL Ir«- 55 V« 33. „ „ « « « 25545 BL UOr« und BL 108i 34. « » » » » NouY. acq. 934 Bl. 33 und 34 - 131 — 35. London, Br. Mua. Harl. 4354 Bl. 1— SSy" 36. Turin, Univ. bibl. L. V. 51 ßl. 1. Gedruckt nach den Hsa. 1-3. 5. 6. 8—24 und 26—35 ISSS von van Hamel, Bend. S. 133-285. Gezenaionen der Ausgabe sieh unter Nr. 25. — Ueaprocten Hist. litt. XIV, 33—36. Kurz erwähnt wird Le Verger de Paradia {Str. 55-68) Hiat. litt. XXni, 118. Di6 Varianten der Hs. 4 sind veröffentlicht Rencl. S. 290-7. Über die Hs. 7 vgl, Rencl. S. XXXVl; über die Hs. 36 eb. S. XXXV. — Nicht beltannt war van H. die Hb. 25 , auf welche IS63 Ch. Petrin, PanSgyriques 8.20 Nr. IH hin- gewiesen hat. — Eine weitere (37.) Hs. soll sich in Mont- pellier finden; vgL A. Mayer, Mis. S. VII Anm. Eatat&nden in den letzten Jahren des 12. oder in den ersten des 13. Jahrh. (vgl. Rencl. S. CLXXXIVi; — gegen 122ü (T. Cair.). , Li mir€oirs de l'aine. 4S Str. Benedicite domiDae Trop longuement me sui tenus. Hs. Paris, Nat. bibl. t. fr. 12594 Bl. 131r°. Mit den drei ersten Zeiten angeführt von v. Uamcl, Rencl. S. XVI und XCIV. — Knrz besprochen Hist. Utt. XXX, 332. — Das Gedicht ist eine Nachahmung des Miserere (Nr. 5D). Ha. : 14. Jahrb. Sl. La Toie d'infer et de paradis von JehaQ de la Mute. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12594 Bt. I69v". Auf das Gedicht hat hingewieaen van Hamel, Kencl. S. XVI und XCIV. Der Dichter ist wobl identisch mit dem Jean de le Mote, welcher im Jahr 1339 die Regres de GuiUaume comte de Hainaut (berausgegeben von A. Scheler, Louvain. 1S82') und ein Jahr später den Farfait du Faon (vgl. P. Moyer, Alexandre le Grand dans la littäraturc fran^aise du moyen Age. Paris. 1886. II, 27(1) verfafst hat. Hs.: 14. Jahrh. ■Äi. (Ohne Titel.) 'Der Anfang TcrstOmraelt.) Od a les baioiis longuement Lessiä degpoDdre leiir avoir. — 132 - Hs. Genf 179 bis B1.70-72v«. Anfang und Schlafs hat mitgeteilt E.Ritter, Bull. 1877. S.91 Nr. 21. Da Bertrand du Gnesclin 1380 gestorben ist, mafs das Gedicht nach diesem Jahr entstanden sein. 63. Le döbat de la Vierge et de la Croix. (Anf. scheint zu fehlen): La Virge pnt hore asener E de paroles aresouner. Hs. Cheltenham, Bibl. Phillipps 8336 Bl. 87. Die ersten 23 Zeilen hat mitgeteilt P. Meyer, Rom. XIII, 521 Nr. 24. — Die Sprache zeigt anglo-norm. Färbung, doch hält M. das Gedicht für Continental französisch. Es wäre das einzige Beispiel dieser Strophenform auf englischem Borlen. - Über andere Behandlungen desselben Stoffes vgl. P. Meyer, Daur. et Bet. S. LXXIV. Hs.: 1. Hälfte des 14. Jahrh. 64. Klage der Maria am Kreuz Christi. (unvollständig) 34 Str. (Die I.Zeile fehlt): An pi6 de la crois sist sa mere Qni Tesgardoit monlt doncement. Hs. Bennos 147. Die beiden ersten Strophen hat mitgeteilt 1837 Maillet, Descr. S. 123. Inhaltlich scheint das Gedicht dem unter 54 verzeichneten nah zu stehen; vielleicht ist es nur eine andere Hs. desselben. Hs.: 1303. Ein weiteres Beispiel sieh unter LXXXV, 5. XXXVII. aabaabbbabba. 12 S. 1. Ave Maria 5 Str. von Philippe de Remi. Ave Maria. tresdouce Marie Fontaine de piti6 qui ja jour n'iert tarie. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1588 Bl. 112d— 113c. Gedruckt 1 869 von Bordier, Sire de Beaum. S. 314-315 — 1885 von H. Suchier, Ph. Remi II, 299—301. Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den lateim'sche^ Worten des Ave. Über den Refrain in der Cäsur des 1. Verses vgl. oben S. 41* Entstanden 1270-1280 (vgl. XXX, 1). — 133 ^ SXXVin. aabaabC. 6 S. 1. Les Proverbes au conte de Bretaigne. 54 Str.') Qni les proverbes fist Premierement bien dist. Hs. Paris, Nat bibl. f. fr. 19152 Bl. 114r«. Gedruckt 1831 von Crapelet, Prov. etDict S. 169—185; vgl. dazu J. H. R. Prompsault, Discoars sar les pablications litt^- raires au moyen äge. Paris. 1835. S. 135—139. — Besprochen ffist. litt. XXIII, 686-688 und Prov. fr. I S. XXIX. An jede Strophe schliefst sich ein Sprichwort in Versen oder Prosa. Darauf folgen die Worte Ge dit li vilains. — Das Gedicht ist nur eine andere Fassung der Proverbes del vilain (LXYI, 1). Vielleicht gehören sogar die dort aufgeführten Hss. 5 und 8 zu dem vorstehenden Gedicht. Denn Le Roux de Lincy, Prov. fr. II, 553 sagt von dem Text der Hs. 4 Bl. 73 v°: „Bädaction un peu diff^rente de celle que je public, et tres libre'*, und auch £. Stengel, Cod. man. S. 66 nennt die Hs. 8 nur „simile poema''. Entstanden 13. Jahrh. XXXIX. 8a 8a 6b 8a 8a 6b 8c 6d 8c 6d. 1. Le dit des paintres. 15 Str. (Der Anf. fehlt): BoDues gens je pais tesmoignier Qu'il n'est ne roy *(ne duc) ne conte. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483. Gedruckt 1842 von A. Jubinal, NRec. H, 96—101. — Kurz er- wähnt Hist. Utt. XXni, 264. Die Vierzeile, mit welcher das Gedicht in der Ausgabe be- ginnt, stimmt in der Reimstellung und nach der oben vor- geschlagenen Änderung in der Versart mit dem Strophen- schlufs überein. Sie bildet daher wohl den Rest der 1. Str. — Das Geschlecht der Reime ist durch alle Strophen gleich ; b und^ sind weiblich. Entstanden im letzten Jahrzehnt des 13. Jahrh. (vgl. NRec. II, 97 Anm. 1). XL. aabb. 8 S. 1. De les eine joies Nostre Dame. 6 Str. Li Saint angle Gabriel Vint a Marie treiz fiez de ciel. 1) Die Hist. litt. XXIII, 687 spricht von: „quarante-huit dizains''. — 134 — XL. Hs. Cambridge, Univ. bibl. GG. 1. l. Bl. 265 a. Gedruckt 1886 von P. Meyer, Rom. XV, 307—8. Die Strophen sind eingelegt in ein Gedicht ans achtsilbigen Reimpaaren, das anfängt: Yous ke Nostre Dame amez, A ceste oreisun bien entendez. Hb.: Anfang des 14. Jahrb. 2. Orison de Nostre Dame. 6 Str. Esjöi te, Vierge pucele Qui a Dien fns si pure ancielle. Hs. Didot Catal. 1881 Nr. 17 Bl. 2v«. Mit der 1. Strophe angefahrt 1881 in Didot Catal. S. 20. Hb.: Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrh. 3. Übersetzung der Disticha Gatonis von Adam de Sueil. (Anf.n. d. Hs. 8): SigDour, aius ke a vous commence D'espondre Gaton en roumans. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 BL 104r« 2. Dijon2982 Bl UOv» 3. fivreux 23 Bl. 167 4. Paris, Ars. bibl. 5201 S. 173— 183 b und 237— 248 b 5. „ Nat bibl. f. fr. 401 Bl. 218 6. „ „ „ „ „ 821 Bl. 17r«-25 7. „ „ « « « 1555 Bl. 64-75 8. „ « „ „. 12471 B1.110rO-120v« 9. » » » V » 12581 Bl. 368 10. „ V n n n 25462 BL 181 11. Tours 927 BL 185 12. London, Br. Mus. HarL 4333 Bl. UOb 13. „ „ „ Addit. 15606 BL 113 14. Bern 354 BL 117 r» 15. Madrid, Nat. bibl. F. 149 BL 49. Die Hss. hat zusammengestellt P. Meyer, Rom. I, 209 ; Vi, 20 ; XVI, 59 und 65; XVIII, 577. Über die Hs. 6, welche nur eine Überarbeitung der Übersetzung des A. d. S. enth<, vgL W. Meyer, Zt. X, 366 — 373. Wenig zutreffend besprochea Hist. Utt. XVIII, 826-828 und Prov. fr. I S. XXIH. Beachto oben S. 30. Entstanden 2. Drittel des 13. Jahrh. (T. Chr.). 4. Sprichwortsammlung. 46 Str- Sapience au commeucement, D'öir doDne homme entendement. I — 135 — 'Es. Cujas. Qedrackt 1835 in L'bötel de Cluny S. 105-116. Kurz be- sprochen Hist. litt. XXIir, 241. -242. Wahracheinlicb int diese Sammlung nur eine andero Fassong derProTerbesdeaPhiloBOplieBlNr. 10). — WenigatenB stimmen &UB ihr überein mit dem Text, den die Mömoirea de l'Aca- dönie d'Äiraa bieten, Str. 2 mit l.'i (Z. ! nnd 2), ö mit 7, It) mit n, 21 mit 24, 29 mit 14, 33 mit 8, 36 mit 22 (in Z. 3 und 4 sind die Reime verändert), 31 mit 5, 3S mit 2, 4(1 mit II, 42 mit 1». Str. 45 ist identisch mit der Virgile zugeteillen Strophe, welche aus der Hs. 1 ß veröffentlicht hat A. Keller, Romv. S. 336, . Les Gens d'aventurea. 35 Str. RibauB, par le päis seres Houliera et aus d6s juerez. Hb. Paris, Nat. hibl. f. ft-. 837 Bl, 259v". Gedruckt IS35 von A. Jnbinal, Jongl. S. ITil— 157. - Kurz erwähnt Eist, litt, XXITI, 177. — Das Gedicht hat wie das unter XL, 7 verzeichnete einem Gesell seh aftaspicl') gedient; vgl. Th. Wright, Anecdota Literaria. London. 1844. S. 70, Hb.: Ende des 13. Jahrb. (vgl, VIU, 21). . Facet. i. Hs. i) : Qni de tranelater s'entremet Se il la matiere n'y met. Ebb. 1. Paris, Nat bibl. ftilher St. Vict. 561 BL I23r" — I3lv' 2, „ _ „ , Suppl. fr, 131Ö. Auf beide Hss. hat faingewiosen Le Roux de Lincy, Frov. (r, 11, 550 und 5ä4. Das Gedicht ist die Übersetzung dea aus 137 Distichen bestehenden FAcetua des Johannes de Gar- landia, — Die Einleitung, welche airh scheinbar nur in der Bs, 1 findet, zeigt Reimpaare- Beide Ebb. : 15. Jahrh. . Ragemon le bon. Den V0U8 dorra grant honenr, E grant joie et graot vigonr. 1) Hit dieser Art der Belustigung darf man wohl den Schlufs der Itr. von Renart et Piaudoue (XXXVI, 10) in Zusammenhang bringen: On l'a pleja gele en sort, Qu'ainsi doit on glouton despiro Qiii ne set chanter ne lire, N'a nul bien fere ne B'amort, — 136 — XL. Hs. Oxford, Bodl. Digby 86 Bl. I62r°— 163v^ Gedruckt 1844 von Th. Wright, Anecdota Literaria. London. 1 844. S. 76- 81. Berichtigungen bat gegeben £. Stengel, Cod. man. S. 67. Entstanden 12. Jabrh. (ygL Vers. agn. S. 80). 8. Sprichwortsammlung. 18 Str. Hours, lyoD, chat, singe et chien, Ces .y. bestes aprenion bien. Hs. Cujas. Gedruckt 1835 in L'hötel de Cluny S. 127—132. Auch diese Sammlung gehört wohl wie die unter 4 zusammen mit den Proverbes des Pbilosophes (Nr. 10). Aus ihr stimmen überein mit dem Text der M^moires de TAcad^mie d^Arras: Str. 4 mit 1, 13 mit 21, 15 mit 3 (Z. 1 und 2), 16 mit 16 Z. 1 und 2 und 15 Z. 3 und 4, 17 mit 9. — In den von A.Keller, Romy. S. 335 — 337 aus der Hs. 16 mitgeteilten Proben findet sich Str. 12, hier Salemon, nnd Str. 14, hier Piaton zugeteilt. Die 16. Str. stimmt überein mit der Prov. fr. I S. XVII angeführten. 9. Sprichwortsammlung. Chieux qui voelt faitis devenir, Vie bonneste et moeurs maintenir. Hs. Paris, Nat. bibl. früher Suppl. fr. 1316 Bl. 9v«. Mit der 1. Strophe angeführt von Le Roux de Lincy, Prov. fr. II, 554. Hs.: Anfang des 15. Jahrh. 10. Les Proverbes des Pbilosophes oder Les Proverbes des Sages oder Les dits des Pbilosophes. (Anf.n.d.Hs. 16): II n'est pas sires de son päis Qai de ses hommes est häis. Hss. 1. Arras 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 916, vgl. Prov. fr. II, 556 3. „ . « « „ 1551 Bl. 60, vgl eb. II, 557 oder Bull. 1887. S. 78 Nr. 2 4 „„ 1553B1.432v«,vgl.RViol. S.LVI und Prov. fr. II, 557 5. „ „ „ „ „ 1555 Bl. 75v«— 80, vgl. Combat S. 6 Nr. 7 — 137 — L. 6. Paris, Wat. bibl. f. fr. 1(523 Bl. 104, vgl. Prov. fr. II, 558 7. „ ^ „ früher St. Vict. 554 Bl. 74 r«, vgl. eb. n, 549 8. « „ „ „ „ „ 561 Bl. 131 v», vgl. eb. 11,550 9. , , „ , ^ „ 647 B1.43r«, vgl. eb. II, 551 10. « „ „ „ , „ 886 Bl. 219, vgl. eb. II, 553 1 1. „ . „f. lat. 4641 B Bl. 139r», vgl. eb. II, 555 12. « „ „ „ « 15125 B1.43,vgl.BuU. 1887. S. 78 Nr. 2 13. y, S. Geneviöve-Bibl. Y. 10 Bl. ISlr»- 184vö, vgl. Le Boux de Lincy, Le Boman de Brut par Wace. Rouen. 1836. S.LXVI 14. Rodez 57 Bl. 18~21v°, vgl. BuU. 1887. S. 78 Nr. 2 15. Toulouse 822 Bl. 86-88, vgl. Eust. Desch. III S. XVI 16. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1492 Bl. 228 a - 230 b, vgl. Romv. S. 335 -337 und Not. et Extr. XXXIII, 2 S. 164 Nr. Vn. Nach der Hs. 1 gedruckt 1855 in M^moires de TAcad^mie d'Arras Bd. XXVIII S. 298—303. — Besprochen Eist. litt. XXni, 245 und Prov. fr. I S. XVII. In der Hs. 1, welche beginnt*): A le fois avient que 11 hom Bat le cien devant le lyon fehlen die Namen der Philosophen, welche in den anderen Hss. den einzelnen Strophen vorgesetzt sind. Die Hs. zählt 3 1 Vierzeilen. V\rahrscheinlich sind identisch die Sammlungen unter 4 und 8 ; sieh diese und LXXX VH, 4. Hs. 4: Ende des 13. Jahrh. (vgl. RViol. S. XLI). 11. Proverbes de bon enseignement von Nicole Bozon. Anf. d. Einl. n. d. Hs. 5) : Chier amis, recevetz de moi ün beau present qe vous envoi. (Anf. d.i. Str.): Li sages dit en sun livre Ke comencement de ben vi vre. 1) Die oben als Anfang angeführte Strophe findet sich in dieser Hs. ^ö 18. SteUe. — 138 — Hss. 1. London, Br. Mus. Amndel 507 2. „ „ „ Harl. 957 3. „ „ ^ Old Roy. 8. E. XVII 4. Oxford, Bodl. Bodley 425 5. n n Seid, supra 74 Bl. 38-43 v^ Aus der Hs. 5 bat die Einleitung (t4 paarw. reim. Achtsilbner) und die 3 ersten und die 3 letzten Strophen veröffentlicht P. Meyer, Rom. XIII, 539—41. -- Den einzelnen Vierzeilen geht der lateinische Text voraus, welcher in ihnen um- schrieben wird. Nur die Hs. 5 enthält den Namen des Dichters; vgl. NBoz. S. XL VI Nr. 10. Entstanden Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. ivgl. Vm, 5). 12. La Passion du Christ. 129 Str. Hora vos die vera raizon De Jesu Christi passiuu. Hs. Clermont-Ferrand 189. Zuletzt gedruckt 1884 von E. Stengel, Ausg. u. Abb. Nr. XI S. 11— 21. Zu den von St. zusammengestellten Ausgaben ist hinzuzufügen: Bartsch, Chrest.« Sp. 7—14 (Str. 30—89). Das Gedicht zeigt Assonanz und war zum Gesang bestimmt; s. oben S. 4. Entstanden 2. Hälfte des 10. Jahrh. (T. Chr.). Ein weiteres Beispiel dieser Form s. unter LXXXV, 9. XLI. aabb. 10 S. 1. Übersetzung der Disticha Catonis von Jean Le F6vre. (Anf. n. d. Hs. 20) : Cathon fut preux Chevalier et saige homme: Maintz bons conseil en la cit6 de Romme. Hss. 1. Chartres 423, vgl. Zt. V, 174 Anm. 1 2. Paris, Ars. bibl. 3107, vgl. Catal. de l'Ars. III, 224 3. „ Nat bibl. f. fr. 572 6 w ft » ». » 1165 7. n w MW» lOOl 8. w » » » »» 1551 9. w » n n n 1958 10. r, ft w « » 22o9 11. . „ „ „ „ 24439/ 12. „ Didot Catal. 1881. Nr. 26 Bl. 97 > vgl. Zt. IV, 460 ^ vgl. Zt. V, n4AnTD. ] — 139 — 13. Rodez 5- Bl. 1 -ny", vgl. Bull. 1897. B. 77 14. Toulouse B22 Bl. 89-104, vgl. Eust Desch. in S 15. AsiibunibELDip]a,ce Barrois 412 Iti. Oxford, Bodl. Aalimole 789 n. _ . Can. miac. 278 Bl. 18. Rom, Vat. BiW, Reg. 170« Bl. 100»" - 1 l«r", vgl. Not. et Extr. XXXIII, 2 S. 222 19 I90O, vgl. eb. S. 239 Nr. I 20. Turin 49, vgl. Zt. V, 174 Anra. 1 21. Haag 711 22. Stockbolnt, vgl. Arch. des mÜB. IV, 295 Nr. 44 23. Bern 473, vgl. Zt. IV, 4eü 24. Ha. Cujas. Nach der Ha. 24 gedruckt 183& in L'faOtel de Clunj 8. 1 19— 12C (nur 27 Str.) - nach der Es. 21 1845 von J. Ä. Jonck- bloet. Die Dietsce Catoen. Leiden. S.62— 78. — BeHprocben ffist litt. XVIII, 828— 830 und Prov. fr.I S.XXIV. — In den HsB. 7 und lil Bind die Disticha in den in ProBa verfalaten Treaor de aapiencc eingeschaltet; über letzteren sieh Rom. XIY, 64 Anm. 2. — Über eine weitere Hs. Bieh LXXXVII, 4. Die Einleitung ist in paarweia reimenden Zchneilbnern ver- fafst, die Diaticha selbst jedoch in Vierzeilen, wie aus dos Dichters eigenen Worten hervorgeht: Cathon finiat, qui fu saiges et preuz : Cea nobles vers acomplist deuz et deux; Mais moy Fevre, qiii ne scay le fer batre, Kn cest dictiä ay fait de dem qnatre. Über den Dichter vgl. F. Morand, BuUettn du Bibliophile. Paria. 1851. S. 375-398, bes. 8. 3S7 ff. und E. Tricotel, eb. 18e(i. S. 491 ff., bes. S. 507. Danach lebte Jean le Fe\Te unter Karl V. (1337-1380). Ein weiteres, jedoch nicht sicheres Beispiel dieser Form sieh unter LXXXVI, 1. lü. aabb. 12 S. 1. Les eine joies de Nostre Dame !t Str. Ivon Gantier de Coinsy. Dame de paradie, Dame de tont le monde, Pucele glorieuse, pncele pure et monde. Hbs. I. Paris, Nat. bibl. f. fr. 817 Bl. 170 2. . - , , „ 1533 3. - „ „ . „ 2163 4- ., . „ „ . 25532 b. Soissons, Grofses Seminar. "•«tftm, atroplieoforiDBii. lU — 140 — XLII. Gedruckt Dach der Hs. 5*) 1857 von Poqaet, GCoins. S. 761 —762. — Kurz erwähnt Hiat litt. XIX, 857. — Die Hss. l. 3 und 4 fahrt an R. Reinsch, Zt m, 202. Über die Hs. 2 vgl. Catal des mss. fr. I, 240. Mit Ausnahme der 2. Strophe beginnen die übrigen mit dame Entstanden 1. Drittel des 13. Jahrb. (T Chr.). 2. Li salu Nostre Dame 15*< Str. von Gautier de Goinsy. De par la mere Dien, cent mile foiz salu Tonz cens et toutes celes qui aiment son saln. IIss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 817 Bl. 166 2. n n K » w 986 Bl. 205 3. . , , , „ 1533 Bi. 254 4. f, „ n r* K 2163 Bl. 216 6. Soissons, Grofses Seminar. Nach der Hs. 6 gedruckt 1857 von Poquet, GCoins. S. 737— 753. — Auf die Hs. 1 ist hingewiesen im Catal. des mss. fr. I, 86 — auf die Hs. 2 eb. I, 168 — auf die Hs. 3 eb. I, 240 — auf die Hs. 4 eb. I, 366 — auf die Hs. 5 in dem Suppig ment ä. la premi^re partie du Catalogue des livres de la biblioth^que de feu M. le duc de La YalU^re. 1783. S. 24 Nr.2 und 3. — Die a. a. 0. unter 2 mitgeteilte Strophe, eine ein- reimige Alexandrinervierzeile, gehört nicht zu dem vorstehen- den Gedicht, sondern ist die oben S. 9 erwähnte Schlofs- strophe der Mirakel. Der Anfang unter 3 stimmt zu dem Ave Maria überschriebenen Abschnitt bei Poquet. Der ScIüdCb gebort dagegen dem Chant de TAve an (Ausgaben s. oben S.4). Das Gedicht gliedert sieb in einen Prolog und 5 Abschnitte, welche der Reihe nach die lateinischen Worte des Ave als Überschrift tragen. — Abgesehen vom Prolog beginnen alle Strophen mit Ave. Entstanden 1. Drittel des 13. Jahrb. (T. Chr.). 3. Die BufspsalmeD. Hss.2) 1. Paris, Ars. bibl. 5204 Bl. 194v^— 196r», vgl Born. XUI, 238 Anm. 3 1) Nach Zt. ni, 202 liegt die Hs. 3 Poquets Druck zu Grunde; die Hs. 5 wird dort überhaupt nicht angeführt, doch findet sich das Gredicbt in ihr als 63. Stück; vgl. GCoins. S. XXXHI. j 2) Die Hss. dieser Übersetzung sind nach Rom. VI, 18 sehr sabl- \ reich. — 141 — 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 923 BL 134, vgl. Mss. fr. Vü, 251 und Catal. des mss. fr. 1, 157 3. Cambridge, Univ. bibl. GG. 1. 1. Bl. 261b-263v», vgl. Rom. XV, 305 4. London, Br. Mus. OldRoy. 19. C. XI Bl. 148, vgl. Bible S.391 5. ^ „ „ Addlt. 15606 Bl. 97 b -100, vgl. Rom. VI, 18. Aus der Hs. 3 hat kurze Proben veröffentlicht P. Meyer, Rom. XV, 305—306. Ob wirklich Strophen und nicht etwa paarw. gereimte Alexandriner vorliegen, läfst sich danach mit Be- stimmtheit nicht sagen. Die Hs. 2 enthält nur die Psalmen 6 und 31. Besprochen ist diese Psalmenübersetzung von Bon- nard, Trad. Bible S. 139; vgl. dazu P. Meyer, Rom. XVII, 143. Weitere Hss. sind vielleicht: Epinal 189 Bl. 47-57, vgl. Bull. 1876. S. 94 Nr. 44 ^ Paris, Nat. bibl. f. fr. 1181 Bl. 94, vgl. Catal. des mss. fr. 1, 198 Ashbumhamplace, Barrois 75, vgl. ü^col. Chart. 6. F. II, 249. Entstanden 13. Jahrh. (T. Chr.). Ein weiteres Beispiel dieser Form sieh unterLXXXV,3. XLIII. raabb. 8 S. 1. La fin del monde. 23 Str. Toute terre tressuera a(o)u jour dou grant jüise. La terre qui par sa nature Est aspre, freide, seche e dnre. Hs. Florenz, Laurentiana, Plut. LXXVI Nr. 79 Bl. 23 v». Gedruckt 1879 von P. Meyer, Bull. S. 74 und 79—83. Inhaltlich berührt sich das Gedicht mit dem unter XI, 1 ver- zeichneten; vgl. auch Milä y Fontanals, Rom. IX, 353, bes. 363. — Über die Refrainzeile sieh oben S. 42. Hs. : 14. Jahrh. XLIV. aabbcc. 8 S. 1. Le mireuer du monde. 45 Str. Je Yois morir. Venez avant Tuit eil qu'encore estez vivant. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 916 Bl. 170 2. „ „ „ „ „ 957 Bl. 123 1) Die unter Nr. 44 erwähnten Stücke will Bonnardot in Le Psautier de Metz. Paris. (Bd. I. 1884) zum Abdruck bringen. 10* — 142 — XLIV. 3. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1555 Bl. 221-225 4. „ „ „ früher St. Vict. 886 Bl. 222 5. London, Br. Mas. Addit. 29986 Bl. 147r®--149v«. Nach der Hs. 3 gedruckt 1835 von M^on, Vers sur la Mort. 2« ^d. Paris. S. 73—86. — Auf die Hss. 1 und 2 hat hin- gewiesen P. Paris, Mss. fr. VII, 237 und 340 — auf die Hs. 4 Le Roux de Lincy, Prov. fr. II, 553 — auf die Hs. 5 Vam- hagen, Zt. I, 548 Nr. 9. Alle Strophen — in der Hs. 5 sind es 60 — beginnen und schliefsen mit Je yois morir. — Eine Nachahmung des Gedichtes sieh unter Nr. 3. Hss. 4 und 5: 14. Jahrh. 2. Leben des'hl. Leodegar. 40 Str. Domine Dieu devems loder Et a SOS sanz honor porter. Hs. Clermont-Ferrand 189. Gedruckt zuletzt 1884 von E. Stengel, Ausg. u. Abh. Nr. XI S. 22 - 27. Zu der von St. zusammengestellten Literatur kommt hinzu K. Bartsch, Chrest.** Sp. 13—18 (Str. 1—25) und Lang, et Litt. Sp. 7 — 14 (ganz). Die Verse sind durch Assonanz gebunden. Das Gedicht war zum Gesang bestimmt und zeigt lyrischen Bau (vgl. oben S. 8). Entstanden 2. Hälfte des 10. Jahrh. (T. Chr.). 3. (Ohne Titel.) 52 Str. Li fil Adam, avant venes, Et mes enseignemens tenes. Hs. Arras. Gedruckt 1855 in M^moires de TAcad^mie d* Arras Bd.XXVIII, 306—319. Das Gedicht ist eine deutliche Nachahmung des Mireuer da monde unter Nr. 1. — Das letzte Reimwort aller Strophen ist morir. Der Refrain Je vois morir tritt von Str. 3—45 mit nur zwei Ausnahmen (S. 315 Str. 3 und S. 316 Str. 3) regelmäfsig am Anfang und Schlufs jeder 2. Strophe auf. Die dazwischen liegenden Strophen endigen gewöhnlich : vie Sans morir. Da unbetontes e vor folgendem lauten Vokal nicht unter- gegangen, ist das Gedicht noch dem 14. Jahrh. zuzuweisen. Weitere Beispiele dieser Form sieh unter LXXXV, 1 und 10 Hs. 3. — 143 — XLV. aabbcc. 8 S. Ein Beispiel dieser Form sieh unter LXXXV, 7. XLVI. aabbcedd. 8 S. 1. Die sieben Todsünden 7 Str. von Gillon le Muisi. Dens snperbis resistit, humilibus autem dat gratiam. ♦[Orgieus] C'est quant li homs a si fait euer Du bien ne voelt a nul foer. Hss. 1. Ashbumhamplace 20 2. London, Br. Mus. Addit. 16636 (Abschrift d. Hs. 1). Gedruckt 1882 von E. de Lettenhove, GMuis. I, 33-35. Jeder Strophe geht aufser der Bezeichnung der Sünde eine lateinische Stelle voraus; sieh oben S. 29. Entstanden 1350. Ein weiteres Beispiel dieser Form sieh unter LXXXV, 1 . XLVIL aabbcedd. 8 S. Ein Beispiel dieser Form sieh unter LXXXV, 7. XLVIU. aabbeedD. 8 S. 1. Salut k refrains (unvoUstandig) 8 Str. von Philippe de Remi. Douce amie, salus vous mande Cil qui de vous atent Tamande. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1588 Bl. 114c - 114 d. Gedruckt 1869 von Bordier, Sire de Beaum. S. 295 — 1885 von H. Suchier, Ph. Remi II, 313-316. Jede Strophe schliefst mit einer Liederätello (vgl. Ph. Remi I S. CXXV), deren letzte Zeile den Reim für d bestimmt. Regelmäfsig kehren Worte vom Schlufs der Strophe im An- fang der nächsten wieder. Entstanden 1270-1280 (vgl. XXX, 1). 2. La Chastelaine de Saint Gijle. 35 Str. II avint Tautrier a Saint Gille C*uns chastelains ot une fiUe. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. lUv*»— n6rö. Zuletzt gedruckt 1872 von A. de Montaiglon, Fabl. I, 135—146; vgl. dazu U, 293 und VI, 272. — 144 — Jede Strophe schliefst mit einer Liederstelle von yerschiedener Ausdehnung, deren letzte Zeile den Reim d bestimmt. Regei- mäTsig kehren Worte vom Scblufs einer Strophe am AnfEuig der folgenden wieder. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). XLIX. aabbecddee. 8 S. 1. Die 10 Gebote lo Str. YOD Gillon le Mnisi. Li Premiers. Non habebis Deos alienos coram me. Hom, quant je t'ai fait et cr^i Et par me mort t'ai recrßit. Hss. 1. Ashburnhamplace 20 2. London, Br. Mus. Addit. 16636 (Abschrift der Hs. t). Gedruckt 1882 von K. de Lettenhove, GMuis. I, 38-42. Aufser der (französischen) Zahl des Gebots geht jeder Strophe noch der lateinische Text desselben vorher; sieh oben S. 29. Entstanden 1350. 2. Abbatum memoria le Str. von Gillon le Maisi. Oedes plains de devotion Apries le desolation. Hss. 1. Brüssel, Eönigl. Bibl. 13077 2. Paris, Nat. bibl. f. lat. 6271 3. 1839 im Besitz von A. pinaux. Nach der Hs. 3 gedruckt 1839 von A. Dinaux, Trouv. Flandre S. 227—234 — 1841 in Recueil des Chroniques de Flandre. Bruxelles. Bd. H, 437-448 — nach der Hs. 1 1882 von K. de Lettenhove, GMuis. H, 299—305. — Zu den Hss. vgl. Trouv. Flandre S. 227. Zwischen die Strophen ist lateinische Rede in Prosa und in Versen eingeschaltet. Das Gedicht schliefst mit 22 paar- weis reimenden Achtsilbnern ; vgl. oben S. 28. Entstanden gegen 1350. 3. Ave Maria. ( Anf . n. d. Hs. 3) : Ave dame, je vos salu Je chietiva qui en la palu. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 142 2. Ronen A 454 Bl. 252— 253 v» 3. London, Br. Mus. Egerton 945 Bl. 43. — 145 — ADS der Es. 'i hat die ersten 23 Zeilen mitgeteilt P. Hejer, Bull. ISSI. S. 41) Nr. IV und aus der Hb. 2 die ersten 6 und die letzten 10 Zeilen Bull. 1SS3. S. 9S. Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den lateiniscliea Worten dos Ave. Ha. 2: Zeit PhUipps des Sclönen (ygl. Bull. 1883. S. 76). ■ abbecddee. 10 S. l. Erklärung der I'ussionsslunden. T/j Str. Ä matines voleit Jhesa orer, Por nns enaample doner. Hb. London, Lambeth Palace 522 Bl. ö3-<>5. Gedruckt lfi30 von R. Reinsch, Archiv LXIII, 54 Nr. 5; ygl. dazu G. Gröber, Zt. VI, 151. Die Bezeichnung der Stunden, welchen je eine Strophe ge- widmet ist, kehrt bis auf wenige Auauahmen |V. 24. 'i\. G6 in V. 28 wird man die Worte umzUBtellen haben) an der Spitze jeder 2. Zeile wieder. Über inhaltlich verwandte Gedichte vgl. F. Meyer, Daur. et Bet. S. CIX ff. und F. J, Mono, Lateinische Hymnen des Mittel- alters. Freiliurg i/Breiagau. 1S53. I, lÜS.') Entstanden 13. Jahrb. (Vera, agn. S. S2|. LL aabbceddeeff. 8 S. Ein Beiapiel dieser Form sieti unter LXXXV, 5. LU. aabbeoddeefF. SS. 1. Gomplainte d'amors. U Str. Celui qu'Amors condnit et meine Eq giant destrece et en graut paine. Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 253—254. Gedruckt ISiiT von P. Meyer, Sal. d'am, S. 31—39. An die einzelnen Strophen Bchliefaen sich lyrischer Dichtung entlehnte Stellen ungleicher Lange an, deren letzte Zelle den Reim f bestimmt. — Der Gedanke, zuweilen auch ein Wort, vom Schlula einer Strophe wird am Anfang der fol- genden wieder aufgenommen. Entstanden zur Zeit Ludwiga IX. (vgl. Sal. d'am. S. 4). 1) Da das Gedicht annähernd durchgereimt ist, halte ich es trotz Mones entgegenstehender Ansicht für ein Lied. — 146 — > Lin. aabbccddeefrgg. 12 8. 1. LeaQaatre Ages de rhomme, §116a.ll7 2 str von Philippe de Novare VoB qui estea soutU de raison et d'uaage, V08 sayrez bien condnire, se Dien plest, comme sagea. Hss. Ton den » Ys. II, 87 36 » Ys. 1, 174 37 » Ys. I, 28 38«) » Ys. 1, 134 4 Str. 7 Str. 8 Str. 5 Str. 9 Str. 7 Str. 5 Str. 9 Str. 10 Str. 8 Str. 17 Str. 6 Str. 12 Str. 7 Str. 8 Str. 7 Str. 13 Str. 7 Str. 7 Str. 6 Str. 5 Str. 14 Str. 9 Str. 7 Str. 8 Str. 8 Str. 5 Str. 12 Str. 7 Str. 7 Str. 1) Ys. I, 134 ist fälschlich Fable XXXIX gedruckt, aber in der Table les Mati^res S. 364 wird die richtige Zahl angegeben. — 152 — Fabel 39 gedruckt Ys. 1, 150 11 Str. „ 40 „ Ys. 1, 280 8 Str. Epilogue „ Ys. II, 545 ' 4 Str. Zu der Fabelsammlung ist zu vergleichen Hervieux, Fab. Lat. Bd. I,J11 — 714 und B. Herlet, Bomanische Forschungen Bd. IV S. 219ff., besonders S. 287 ff. Entstanden 14. Jabrh. (vgl. Litt. fr. § 80). 9. Leben des hl. Placidas (Bruchstück). 12 Str. (Anf. verstümmelt. Str. 2 beginnt) : Placidas iert nom6 Homme de grant pöest6. Hs. Oxford, St. Johns Coli. 183 Bl. 1. Gedruckt von E.Stengel, Cod. man. S. 126— 127; vgl. dazu S. 57 Nr. 34. Hs. : 14. Jahrh. 10. La Desputoison du cors et de V ante. 32 Str. In der Hs. 2 der unter LXIH, 2 verzeichneten Fassung finden sich 32 Strophen dieser Form; vgl. H. Yamhagen, Anglia III, 580 und E. Stengel, Zt. lY, 366. Sie sind ein späterer Zusatz und schliefsen sich im Wortlaut eng an die von H. Yarnhagen, Erlanger Beiträge zur englischen Philologie. Erlangen. 1889. Heft 1 veröffentlichte Fassung in sechs- silbigen Beimpaaren an. Hs. : 14. Jahrh. Ein weiteres Beispiel dieser Form sieh unter LXXXV, 12. LXIII. 8a 8a 4b 8c 8c 4b. 1. Peynes e joies cy lisez K'en Vautre vie serrunt troviz von Nicole Bozon. Ben e Mal unt fet covenant Ee cheeun fra feste grant. Hs. Cheltenham, Bibl. Phillipps 8336 Bl. 81— Ö2. 372 Strophe vom Anfang und die beiden Schlufsstrophen hat mitgeteilt P. Meyer, Rom. XIII, 523 Nr. 26. Entstanden Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. (vgl. YIII, 5). — 153 — 2. Ln ifesputoison du com et i f. n.d. Hb. 1): Si CUm jeo ju en ua lit La voiz öy de un esperit. Ilas. 1. Cheltenham, Bibl. Phillippa 8336 Bl. 7ü 2. London, Br. Mus. Arund. 288 Bl. 247 b -253b 3. . , , Cotton VitBlliuM C. VIll. Ul. 57r" 4. Oxford, Bodl, Seiden supra 74 Bl. Ta- 8d. Nacb der Ha. 'i t'edruckt 185S von Brewcr, Monnmenta fran- ciacana. London. 1,5S7— 59ü — nach der Hs. 4 vonE. Stengel, Zt. IV, 75 -80; vgl. dazuH.Yarnliagen,Zt.IV,58ä. — Die Va- rianten der Hs. 2 hat veröffentlicht Stengel, Zt IV, 3H5-367, — Aus der Hs. i hat die ersten 4 Strophen mitgeteilt F. Meyer, Rom. XIIl, 5:9 Nr. 22. — Zu dem Gedicht int ku vergleiclien G.Kleinert, Leiliu. Seele. InhallBverzeichiiiB Nr. 10 und 8. 50') und H. Varnhagen, Auglia III, 578-581 und Erlanger ßoi- trSige zur englischen Philologie Heft I S. 115. Entstanden 13. Jahrh. (vgl. Vers. agn. S. 82). 3. La plainte rl'timout: 1. d. Hh. 1): Amour, Amour, on eRtes vous? Certes en mult pol de Iiijb. Hbs. 1. CambridRe, Trinity Coli 0. 1. 17. Bl. 2Gr. 2. , Univ. bil.l. GG. 1. 1. Bl. 113d-120b 3. Chflltenham, Bibl. Phillippa 8336 Bl. 4UV" 4. London, Br. Mus. Harl. 273 Bl. 191. Eine Darstellung des Inhalts mit reichlichen Proben aus der Hb. 2 hat gegeben P.Meyer, Rom. XV, lH2-il5, nachdem er schon vorher Rom. VIII, 326 Anm. i und Rom. XI1J,507 Nr. 7 die Hast, i — 4 nachgewiesen hatte. — Über eine 5 , jetzl verlorene Hs. Peterborough B. XVI vgl. K. Bartsch, Zt. III, 7W und P. Mejer, Eom. VUI, 326. Hb. 1 : Anfang des 14. Jahrh. Ein weiteres Beispiel LXXXV, 12. Form sieb unter LXIV. 8a 8a 6b 8e 8c et. 1, Bruchstück eiTtns Mes de Warenne iy bon cuena Que tant ad richesses et lijens. Gedichtes. 13 Str. and 2 Z I) In Stengels Ausgabe. Hs. 2cnthy 1 87, Hb. 3 (unvollständig! 24 Strophen 2] Die Nummer der Hs. 2 iat durch Druckfehler entstellt. — 154 — Hb. 183S im Besitz ^on Dr. R. Yerborgh, Yicar of Sleaford, in Lincolnshire. Gedruckt 1839 von Th. Wright, Polit. Songs S.59— 63 — 1841 von Le Roux de Lincy, Recueil de chants historiques fran- (jais Bd. I S. 198-203 und von F. Wolf, Lais S. 454-56. Entstanden 12G3. LXV. aabecb. 8 S. 1. Li dis des set visces et des set viertus. 41 Str. Mundus, caro, demonia Diversa movent prelia. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411—26 Bl. 82 r» 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 187-188 3. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 56. Auf die Hs. 2 hat hingewiesen P. Paris, Mss. fr. VI, 409 Nr. 89 — auf die Hss. 1 und 3 A. Scheler, BCond. I S. XX Nr. IT und Bibl. beige II, 7 Nr. XL — Kurz besprochen Hist. litt. XXIII, 253. — Über ein Gedicht gleichen Titels vgl. G. Gröber, Zt. IV, 352 Nr. 17 und E. Stengel, Zt. V, 383 Nr. 12. Stellen, an denen wie in V. 1 die Zusammenstellung von Welt, Fleisch und Teufel als der drei Feinde des Menschen be- gegnet, haben gesammelt A. Tobler, Gott. gel. Anz. 1873. S. 960; Zt. IV, 163 — P. Meyer, Rom. XVI, 1 und A. Tobler, Zt. XI, 430. Die Hss. stammen aus dem Ende des 13. Jahrh. 2. De Tamor que Dex a a home. (Anf. n. d. Hs. 2): Bien est am6z qui amors aime Et qui de par lai se reclaime. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24429 Bl. 110c— 115 d 2. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1682 Bl. 102a -lu8a. Auf die Hs. l hat hingewiesen G. Gröber, Zt IV, 352 Nr. 22 — auf die Hs. 2 E. Stengel, Zt. V,B84 Nr. 18 und E. Lan- glois, Not. et Extr. XXXIII, 2 S. 205 Nr. XVIII. Letzterer teilt die 1. Strophe und die 4 letzten Verse mit, welche übri- gens paarweis reimen. Hs. 1 : Ende des 13. Jahrh. 3. La geste de Blancheflour ei Florence, L'antre hier m*en aloi jonant De mes amors rejöissant. Hs. Cheltenham, Bibl. PhiUipps — bis 1861 im Besitz der Familie Savile Nr. 44. - 155 — Die erste und die letzte Strophe hat mitgeteilt 1861 P.Meyer, ficol. Chart. 5. F. Bd. II, 278. — Über inhaltlich verwandte Dichtungen vgl. Eist. litt. XIX, 771 und P. Meyer, Korn. XV, 333. Hs.: 1300. 4. Le chappel des trois fleurs de lys. Par maniere d'esbattement A estä fait nonvellement. Es. Bern 217. Eine Darstellung des Inhalts mit reichlichen Proben hat ge- geben A. Jubinal, Bapp. S. 69 —72. Entstanden 14. Jahrh. 5. Gebet. Dex qui feis comme veras pere De ta fille ta sainte mere. Es. London, Br. Mus. Addit. 15606 Bl. 96 d -97 a. Die beiden ersten und die letzte Strophe hat mitgeteilt 1877 P. Meyer, Rom. VI, 18 und 602. Es.: Anfang des 14. Jahrh. 6. Vier retrograde d'amours 4 Str. von Jean de Cond6. Amonrs est vie gloriense Tenir fait ordre gracionse. Ess. 1. Paris, Ars. bibl. 3524 Bl. 887° 2. „ Nat. bibl. f. fr. 1446 Bl. 159. Nach beiden Ess. gedruckt 1867 von A. Scheler, BGond. III, 143-144. — Die 2. Eälfte der Strophe ist Wort für Wort die Umkehrung der ersten Eälfte. Entstanden 1300—1340 (vgl. XXXVI, 38). 7. De Tamant hardi et de Tamant creme- tens 13 Str. von Jean de Cond6. En le donche saison jolie Qne toute creatnre est lie. Es. Born, Gasanat. Bibl. B. III. 18. Gedruckt 1860 von A. Tobler, Gedichte von Jehan de Gondet nach der Gasanatensischen Es. herausgeg. Tübingen. 1860. ftetebas, Sirophenformen. 11 — 156 — « LXV S. 96-100 — 1866 von A. Scheler, BCond. II, 297—302 - 1884 von K.Bartsch, Chrest.« Sp. 395— 400. — Über die Form des Gedichtes sieh oben S. 36. Entstanden 1300—1340 (vgl. XXXVI, 38). 8. La Patre-Nostre farsie. lo Str. Pater noster doit chascnn dir^ A Dieu et crier: Bians douz sire. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr, 837 Bl. 274 r*'. Gedruckt 1877 von A. de Montaiglon, Fabl. II, 145—147. Kurz erwähnt Hist litt. XXm, 255. — Wahrscheinlich ist das Ge- dicht identisch mit dem unter XXIX, 12 verzeichneten; sieh dieses. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. VIII, 21). 9. D'Avoir et de Savoir 163 Z. von Jehan de Choisi. Jehanz de Choisi viaut vfe'oir S'an lui a tant san ne savair. Hs. Bern 354 Bl. 72v<>. Gedruckt 1838 von Jubinal, Rapp. S. 27—31. — Kurz erw&hnt Hist. litt. XXIII, 263. — Aufser im 1. Vers nennt sich der Dichter auch noch V. 25, hier ohne den Zusatz de Choisi. Die metrische Form ist häufig durch Verderbnis des Textes gestört. Hs. : 13. Jahrh. 10. Gebet 13 Str. von Gautier de Coinsy. Marie mere de Concorde De Jesucrist ton filz m'acorde. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 173 3. n w » » » 2163 Bl. 226 4. Soissons, GroDses Seminar 5. Pavia, Univ. bibl. CXXX. E. 5 Bl. 65 a— 65 d. 1845 teilte P. Paris, Mss. fr. VI, 408 Nr. 70 aus der Hs. 1 die ersten beiden Zeilen mit. — 1857 druckte Poquet, GCoinfl- S. 763 die 11 Zeilen») der Hs. 4 ab. — 1870 veröffentlichte 1) Hinter Z. 4, in welcher das sinnlose morir durch ein einsilbiges Wort zu ersetzen ist, fehlt ein Vers. — 157 — A. Mussafia, Afr. Hb. S. 51 Nr. XVI die erste und die letzte Strophe der Hs. 5. — Auf die Hs. 2 ist hingewiesen Catal. des mss. fr. I, 240 — auf die Hs. 3 eb. I, 36«. - Über die Form des Gedichtes sieh oben S. 15. Entstanden 1. Drittel des 13. Jahrh. (T. Chr.). 11. De Cortois d'Arras, V. 1—126. 2i Str. Metez, metez vos bestes fors Bues et vaches, brebis et pors. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 63 2. „ „ „ „ „ 1553 Bl. 499rO 3. „ . „ « « 19152 Bl. 82v« 4. „ „ „ früher S. Germ. 1850*) 5. Pavia, üniv. bibl. CXXX. E. 5 Bl. 58 a- 62 a. Nach den Hss. 1. 2 und 4 gedruckt 1808 Barb. u. M. I, 356— 379. Kurz besprochen Hist. litt. XXIII, 70-71. — Die Va- rianten der Hs. 5 hat veröffentlicht A. Mussafia, Afr. Hs. S. 46— 50.*) Auf die Hs. 3 ist hingewiesen von Grapelet, Parton. S. 36 Nr. 69. — Das Gedicht ist jm übrigen bis auf ein kurzes Stück (sieh VIII, 69) in achtsilbigen Reimpaaren verfafst. Entstanden 13. Jahrh. 12. Fabelsammlung von Chartres.^) Hs. Ghartres261. Gedruckt 1834 (von Gratet Duplessis) Fahles en vers du XUI« si^cle. Chartres. 1834. — Fabel 9: Du chien qui passa le fleuve ist auch gedruckt Eecueil S. 357. Die Sammlung be- steht aus 40 Fabeln, einem Prolog und einem Epilog. Hs.: 2. Hälfte des 13. Jahrh. Weitere Beispiele dieser Form sieh unter LXXXV, 10 und 12; LXXXVI, 2 und 3. LXVI. aabccl)». 6 S. 1. Les Proverbes del Vilain. 1) Sollte etwa 1850 durch Druckfehler statt 1830 stehen, so würden die Hss. 3 und 4 identisch sein. 2) S. 46 Anm. 1 wird als Form angegeben aabaab, aber nur die 4 letzten Strophen zeigen durch Zusammenfallen von a und c (vgl. oben S. 14) dieses Schema. 3) Unzutreffend ist die Form behandelt: Rom. VI, 35 und Fab. lat 1,714. 11* — 158 — Ici ad del vilainO Maint proverbe certein. Hss. 1. Berlin, Königl. Bibl. Hamilton 257 Bl. 53 c -56 d 2. Paris, Ars. bibl. 3142 Bl. 273 r» — 278 v» 3. „ Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 164-165 v« 4. „ . „ „ „ 17177 Bl. 275r» 5. „ „ „ „ „ 19152 Bl. 73v« 6. „ „ „ früher Suppl. fr. 1941 7. Oxford, Bodl. Digby 86 Bl. 143r«— 149v« 8. „ „ Seid, supra 74 Bl. 35 v®. Nach der Hs. 7 im Auszuge gedruckt 1859 von Le Ronx de Lincy, Prov. fr. II, 459—470. -- Lesefehler berichtigt E. Stengel, » Cod. man. S. 65 Anm. 1. — Besprochen Hist. litt. XXIII, 198 und Prov. fr. I S.XXIX. — Auf die Hss. 2—6 hat hingewiesen Le Roux de Lincy, Prov. fr. II, 551. 553. 555. 563 — auf die Hs. 8 E. Stengel, a. a. 0. S. 66 — auf die Hs. 1 G. Raynaud, Rom. XII, 214 Nr. 35. — Über die Hss. 5 und 8 vgl. die Fassung unter XXXVIII, 1. An jede Strophe schliefst sich ein Sprichwort in Versen oder Prosa, darauf folgen die Worte: Ceo dist le vilain. Entstanden 13. Jahrh. LXVll. üSLhee\iöd߀€ß, 8 S. 1. Geistliche Ermahnung, S Str. Puis ke homme deit de ci partir E en ceste vie murir. Hs. London, Lambeth Palace 522 Bl. 220 b — 222. Gedruckt von R. Reinsch, Archiv LXIII, 76 Nr. 46; vgl. dazu G. Gröber, Zt. VI, 152. Nur Str. 2—7 zeigen Refrain, doch ist b durch das ganze Ge- dicht derselbe Reim. Entstanden 13. Jahrh. (vgl. Rom. XV, 148). LXVm. aab/ddby. 5S. 1. De Marco et de Salemon. 68 Str. MortaI(iJt6z et guerre Est escil de terre. Hss. l. ]fipinall89 BL 38-40 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 161 v« 3. « „ „ „ „ 25545 Bl. 1 r« 1) Die 1. Str. zeigt die lleimstellung aabbccD. — 159 — 4. Bern 354 Bl. 36 r*» 5. Genf 179^8 Bl. 64. Gedruckt nach der Hs. 2 1823 von M6on I, 416-436 — nach der Hs. 1 1S36 von Mona, Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit. Karlsruhe. Sp. 58—61. Lesefehler berichtigt Bon- nardot, Bull. 1876. S. 82 Anm. 1. — Kurz erwähnt Hist. litt. XXIII, 689 und Prov. fr. I S. X. — Auf die Hs. 3 hat hin- gewiesen Le Roux de Lincy, Prov. fr. II, 548 — auf die Hs. 4 Jubinal , Lettre S. 36 Nr. 8 — auf die Hs. 5 Ritter, Bull. 1877. S. 90 Nr. 20. — In der Hs. 1, welche eine stark gekürzte Fassung (nur 18 Strophen) enthält, fehlen die Re- frainzellen. Dafür sind die Namen der beiden sprechenden Personen den Halbstrophen vorgesetzt. -— Eine andere Fas- sung sieh unter XXY, i. Entstanden 2. Drittel des 12. Jahrh. (T. Chr.). LXIX. 8a 6b 8a 6b. 1. L' afaitement Catun, Bach II V.315— 466 37 Str. von Elie de Wincestre. Talent de terre guäin[i]er Si tu aies, bel[z] fiz. Über die Hss. vgl. LXII, 7. Gedruckt 1886 von E. Stengel, Ausg. u. Abh. Nr. 47 S. 122—130. Entstanden 12. Jahrh. (vgl. Litt. fr. § 103). LXX. abab. 8 S. 1. Übersetzung der 10 Gebote. 13 Str. S'ensniyent les commandemens Qa'il nons fault garder et savoir. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 952 Bl. 187 v». Mit der ersten Strophe angeftkhrt 1848 von P. Paris, Mss. fr. VII, 314. Hs.: 15. Jahrh. 2. Les dix commandement de la Loy. lo Str. Ung seul Dien de tonte creature Tu serviras et aimeras. Hss. 1. £pinal 189 Bl. 159—160 2. Paris, Didot Catal. 1883 Nr. 16 Bl. 79v<>. Aus der Hs. 1 hat die erste und die letzte Strophe mitgeteilt Bonnardot, Bull. 1876. S. 127 Nr. 92. — Über die Hs. 2 vgl. Didot Catal. 1883. S. 25. - 160 — Jeder Vierzeile geht der lateinische Text des'Gebotes^ voraus. Hs. l: Ende des 14. und Mitte des 15. Jahrh. 3. Pater noster (Bruchstück). > n 1540 '• w w w » » 1542 8. „ r> » w » 1651 y« »» n *• » » 242oU 10. „ « « « „ 24307 Bl. 35 11. „ Didot Catal. 1881 Nr. 23 12. ff n D »» iNr. 24 13. Rom, Vat. Bibl. Reg. 1518 Bl. Ir^— 117v« 14. Genf 179^8 ßl. 10—12 v«. Aus der Es. 1 wurden Anfang und Schlafs mitgeteilt 1855 in Mömoires de l'Acad^mie d' Arras Bd. XXVIII, 319-327. Die Hss. 2 — 9 hat zusammengestellt L. Deli8le,ficol. Chart. XXXIV S. 19 Nr. VII.*) — Auf die Hs. 14, welche nur kurze Bruch- stücke enthält, ist hingewiesen von £. Ritter, Bull. 1877. S. 86 Nr. 4 und 5; S. 99-104 und Bull. 1879. S. 97 — auf die Hss. 11 und 12 in Didot Catal. 1881. S. 31 und 33 — auf die Hs. 10 von van Hamel, Rencl. S. XV — auf die Hs. 13 von E. Langlois, Not. et Extr. XXXIU, 2 S. 181. Die gleiche Reimstellung kommt auch in der eigentlichen Über- setzung vor, anscheinend jedoch ohne strophische Gliede- rung. — Der Dichter nennt sich in Form eines Akrostichons; vgl. oben S. 43. Die Übersetzung ist im Epilog datirt vom 31. März 1336. 2. De Brichemer 3 Str. von Bustebuef. Bimer m'estuet de Brichemer Qui de moi se jöe a la briche. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 315 c 2. „ « « „ „ 1593 Bl. 72a 3. » „ » » w 1635 Bl. 83 a. Nach den Hss. 1 und 2 gedruckt 1799 von Le Grand d'Aussy, Not. et Extr. V, 412— 414 — 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» 1,208—210 — 1874 Ruteb.^U, 1— 5 — nach allen 3 Hss. 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 98. — Kurz besprochen 1) Wieder abgedruckt in Inventaire gän^ral et m^thodique des manu- s frangais de la biblioth^ue nationale par L. Delisle. Paris. II (1878) 7—346. — 162 — LXXIII. Eist. litt. XK, 743. — Zu dem Namen Brichemer vgl. A. Tobler, Verbl. Ausdr. S. 9. Entetanden 1255—1285. 3. Übersetzung der Gonsolatio philosophiae, Prolog. 9 Str. Pour le tont poissant honnourer Et magnifier son haut nom. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. 25418 Bl. 1—74. Auf diese Übersetzung hat hingewiesen L. Delisle, £coI. Chart XXXIV, 17 Nr. VI. Sie ist nach F. Meyer, Rom. II, 272 nur eine veränderte und steUenweis gekürzte Abschrift der Über- setzung unter Nr. 12. — Da jedoch der Prolog in beiden verschieden ist, ftlhre ich sie getrennt auf. 4. De ranunciatioQ Nostre Dame. uStr. Ma volenti est bone et preste, Selonc ma simple intention. Hs. Pavia, Univ. bibl. CXXX. E. 5 Bl. 65 d— 66 c. Die erste und die letzte Strophe hat mitgeteilt A. Mussafift, Afr. Hs. S. 52 Nr. XVII. Hs. : Anfang des 14. Jahrh. 5. La Desputizons dou Croisiö et don Des- croisiö 30 Str. von Rustebuef. L'autrier entor la Saint Remi Chevauchoie por mon afere. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 9411-26 Bl. 24 r« 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1635 Bl. 10 a 3. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 227. Nach der Hs. 2 gedruckt 1835 Bulletin de la Soci^t^ de llii- stoire de France S. 53—66 und von P. Tiby, L'histoire des croisades de Mills. Paris. III ^) — 1839 von A. Jubinal, Ruteb.^ I, 124—134 — 1861 von Cräpet, Les po^tes fran^ais I, 258- 272 — 1874 Ruteb.2 1, 146—160 — 1885 von Kre&ner, Rost. Ged. S. 35-41. — Besprochen Hist. litt. XX, 764—765. Auf die Hss. l und 3 hat hingewiesen A. Scheler, BGond. I S. XVU Nr. 8 und Bibl beige II, 31 Nr. LH. Entstanden 1268—1270. 1) Mir nicht zugänglich. — 163 — S.II[,0.Le8 nenf joies Nostre Dame oder Li diz des proprietÄz Noatre Dame 26 Str.') von Rustebueff?). Ruine de pitiö, Marie, Eü qui deitö pare et clere. Hbs. 1. Paris, Ars, bibl. 3142 Bl. asör" 2. „ _ . 5201 S. 141 3. „ Nat. biW. f. fr. 837 Bl. 179 4. , „ , „ , 1635 Bl. 43 6. , „ „ , „ 12467 Ö. „ , , „ , I24S3 Bl.gOifO 7. „ . , . , I27S6 Bl. ÖOt"- 92rO 8. . „ „ f. lat. 16537 Bl. 32 9. „ 8. GeneTi^Te-Bibl.T. 10 Bl. in 10. Cambridge, Unir. bibl- Dd. II. 78 Bl. 45 11. Cheltenham, BiU. PhüIippB 8330 Bl. 57t™ 12. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 111. Hach den tlsB. 3. 4 und 9') gedruckt IBSSvonA. Jubinal, Rutob.' U, 9-18 — 1874 Euteb.^n, 152-163 — nach den Hss. 3 und 4 1885 von Kreianer, Ruat. Ged. S. 201— 2üö. — Be- sprochen Hist. litt. XX, 774—775. Aua der Ha, 1 hat die erste und die letzte Strophe mitgeteilt Fr. Michel, Ch. Sax. I S. LXXIU Nr. 25. - Die Hs. li führte an Jubinal, NRec. 11, 419. — Aus der Ha. 12 veröEFentlichte A. Scheler, Bibl. beigell, 15 Nr. XXXVI Anfang und Schlufs. Letzterer sÜmmt übereiu mit den Hsa. 1 und i. — Auf die Es. 7 wies bin Brakelmann, Jahrb. XI, 104 — auf die Ras. 2 und 5 O. Gräber, Zt. IT, 461 Nr. 4. Aus ersteror druckte P. Meyer, Rom. XVI, 56 Str. 1 ab. — Auf die Haa. S. 10 und 11 machte aufmerksam P.Meyer, Rom. XIII, 511 Nr. 13 und teilte aus der Ha, 10 'l'jj Str. vom Anlang mit. Je 2 Strophen zeigen gleiche Raiue. Über den Verfasser, den man in Rustebuef, Guiltaume de Saint -Amour und Nicole Bozen hat finden wollen, vgl. P. Meyer, Rom. XUI, 512 und NBoz. S. XSIX. Danach ist letzterer jedenfalls auagescblossen. Der Verfasser der Ha. 6 giebt keinen Namen an; vgl. NRec. 11, 419. Hb. 8: gegen 1262 (vgl. L. Delisle, Inventaire des manuacrits Utins. Paris. 1863-71). 1) Die Eist. litt. XX, 774 giebt die ZabI der Strophen anf 37 an, li iat dies wohl ein Druckfehler für 27, welche das Gedicht inButeb.' Bnteb.' aufweist. 2) Die von Jubinal angefQbrte Hs. Paris, Nat. bibl. f. k. 1&93 enthält Gedicht nicht; vgl. Rom. XIU, 512 Anm. 1 and Rnst Ged. B. 201 Anm. — 164 — ILXXIII.7.ABC 28 81r, von Plante-folie. Ce dist uns clers, Plante-folie, ^H Qui molt a lonc tans foloiä. ^H Ilae. 1. Paria, Are. bibl. 3142 Bl. 29U" ^| 2. _ Natbibl. f.fr. S37 BI. 3. ■ , - , - 12581. AuB der Bs. 1 hat die erste Strophe nutgotoUt iSä9 Fr. Michel, eil, Sax. I S. LXX Nt. 22. - Auf die Hb. 2 wies hin 1845 P. Paria, Mbs. fr. VI, 409 Br. 88 — auf die Hb. 3 1869 J.Bn- lielniaiin, Archiv Bd. XLII S. 66. — Kurz erwähnt Hist.litt. SXIII, 263. Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den BachsUI»n des Alphabets, die 3 letzten mit Ablt&rzungBzräcben, Hbb. Iund2: Ende des 13. Jahrb. 8. TJberBetznngderS ersten Kapitel des toben Liedes. Tres glorieus Diene, or eDcline Tea oreilles a ma priere. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fr. UiHie Bl, 1 r". Eine DarBtollung des Inhalts mit reichlichen Proben hat ge- geben Bonnard, Trad. Bibie 8.102—106. Entstanden Ende dea 13. oder Anfang des 14. Jahrb. 9. Satirisches Gedicht gegen die Engländer. 24Str, Unus frater de Syleyo Qui moult aime bon vin sanz He. Hs. Pavia, Univ. bibl, CXXX. E, 5 Bl. ö6a- 56b. Gedruckt 1870 von Ä. Mussafia, Afr. H». 8, 3U— 41. Uaa Gedicht Terbindct lateinische und französische Yeran in der Weise, dafs in den ungeraden Strophen der tateinisM in den tjeraden der französische Vers Torangeht. Di«« Wechsel hat darin seinen Orund, dafa das letzte Wort jeder Strophe am Anfang der nächsten «iederkehrt. — 0^ dichte, welche in mehreren Sprachen Terfarst aind, hat ta- sammengestellt P. Meyer, Born. tV, 3SI).>) Entstanden gegen ü'Jii (T. Chr.). 10. La despntoison de Ghali ot et du barbier laSti. von RusteboeF. — 165 - [lll. Uautrier un jor jöer m'aloie Devers TAucerrois Saint- QermaiD. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 323 a 2. „ „ » » » 1635 Bl. 5d 3. „ „ « « » 24432 Bl. 35d. Nach allen 3 Hss, gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb. I, 212-217 — 1874 Ruteb.« II, 8-14 — 1884 von K. Bartsch, ehrest* Sp. 371—373 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 99—101. — Kurz besprochen Eist. litt. XX, 741. Der Name des Dichters begegnet Str. 1 1 a. Entstanden 1255-1285. 11. Marguet convertie. 34 Str. * L'autre jour mon chemin erroie Come eil qui ne paet aler. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 194 2. „ « « n « 25545 Bl. 73r«. Nach der Hs. 2 gedruckt 1839 von A. Jubinal, NRec. I, 317 -326. — Besprochen Hist. litt. XXIII, 205 und 218. — Auf^ die Hs. 1 wird hingewiesen NRec. II, 421. Hs. 2: Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrh. (vgl. XIII, 1). 12. Übersetzung der Consolatio philosophiae, Prolog. 9 Str. Gelui qui bien bat les boissons Est dignes d'avoir les moissons. Hss. 1. Brüssel, Königl. Bibl. 10474 2. Paris, Nat. bibl. f. fr. 577 6. ., „ f, n » 1946 • • w » « » » IZZöl o» <» M f, f, „ 122oo 9. „ » w « » 12239 10. „ . n . . 12240 11. « n „ . » 12459 12. „ n n n r, 25416 13. „ , n ff r, Nouv. acq. 1982 ,14. Toulouse 822 Bl. 1-85 15. Ashbumbamplace Barrois 266. Die Hss. 1—13 hat zusammengestellt L. Delisle, £col. Chart. — 166 - LXXIII. XXXIV, 21 Nr. VIII. — Auf die Hs. 14 bat hingewiesen Queiix de Saint-llilaire, Eust. Desch. III S. XVI — auf die Hs. 15 P. Meyer, Rom. II, 272 Anm. 1. — Eine weitere H8. sieh unter Nr. 3. — Über einen alten Druck vgl. Brunei, Manuel I, 1036. — Nach 78 paar weis gereimten Achtsilbnem zeigt der Prolog 9 Strophen obiger Form. Entstanden 1364 oder 1380 (vgl. Delisle a. a. 0. S. 31). 13. De la descorde de Tüniversitö et des Ja- cobins 8 Str. von Rastebaef. Rimer m'estuet d'une discorde Qu'a Paris a sem6 Envie. Hss. 1 . Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 BI. 307 c •2. „ . „ n . 1593 BI. 64 3. „ „ ti n f> 1635 BI. 17 b. Nach allen drei Hss. gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.* 1, 151—154 — 1874Ruteb.2I, 178—182 — 1885 von A. Krefsner, Rust. Ged. S. 48—50. -— Kurz besprochen Hist. litt. XX, 750. Entstanden gegen 1254. 14. De mon seigneur Anseau de Tlsle 7 Str. von Rustebuef. Iri^z, a maudire la mort Me Youdrai desormes amordre. Hss. l. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 BI. 306 c 2. „ „ n » n 1593 BI. 65 a 3. „ „ » n n 1635 BI. 15 d. Nach allen Hss. gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.^ 1,87 —90 — 1874 Ruteb.2 I, 103—106 — 1885 von A. Krefsner, Rust. Ged. S. 96 - 97. — Besprochen Hist. litt. XX, 759. Entstanden 1285 (vgl. Ruteb.^ I, 103 Anm. I). 15. DePierre deLaßroche, quidispute aFor- tane par devant Reson. 35 Str. (Anf. fehlt): Trop ai chier achatö Tavoir, La richece et le seignorage. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 BI. 138—139. Gedruckt 1835 von A. Jubinal, La complainte et le Jen de Pierre de la Broce. Paris S. 29-38 — 1839 von Monmerqu6 und Michel, Th. frg. S. 208 — 215. — Besprochen Hist. litt. XXIII, 467. - Das gleiche Ereignis behandelt VIÜ, 13. Entstanden nach 1276. — 167 - LXXIV. abababab. 10 S. 1. La desputaison de TEglise de Romme et de TEglise de France pourlesiegedupape von Godefroy de Paris. 25 Str. A droit me plaings qni suis Rome nomm^e Et porqaoi dont pas ne me complaindroie ? Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 146 Bl. 55. Mit der ersten Strophe angeführt 1836 von P. Paris, Mss. fr. I, 335. Entstanden 1. Viertel des 14. Jahrh , nach 1309. LXXV. 8a 8b 8a 8b 8a 8b 8a 8b 2e 14c. 1. ABC a femmes, 30 Str. Quy a la dame de paräis Deyvent foy e löautö. Hs. London, Br. Mus. Harl. 2253 Bl. 49ro. Gedruckt 1842 von Th. Wright, Spec. S. 1-13. Der Titel geht her?or aus Str. 2 Z. 3 : Je frei a femmes un a b c A Tescole sl eles vueillent aler. Nach den beiden Einleitungsstrophen beginnen die nächsten 23 der Reihe nach mit den Buchstaben des Alphabets, die vorletzte mit Ave Maria, die letzte mit Amen. — Wright hat die letzte Zeile, in welcher man übrigens infolge ihres sentenzartigen Inhalts verschiedentlich ein Citat vermuten . könnte, in zwei zerlegt. Hs. : Anfang der Regierung Eduards H. LXXVI. ab ab b ab. 8 S. 1. La Guerre de Metz. 296 Str. Pour eschevir mirancolie Qai m'ait esteit souvent contraire. Hss. 1. Metz 81 Bl. 77—134 3. Paris, Nat. bibl. f. fr. 5782 Bl. 1—67. Nach der Hs. 3 gedruckt 1875 von Bonnardot, Gu. Metz S. 102 — 258. — Das Gedicht scheint unvollendet zu sein; vgl. a. a. 0. S. 413 Entstanden 1325. LXXVII. aljabbabn. 8 S. 1. Li confors d'amours i vou Jean de Conclä. IlODS narr^z a mestier de mire Pour inetre a sa plaie ongnemcnt. Hbs. 1. Paris, Ars. bibl. 3524 Bl. 36 2, ^ Nat. bibl. f. fr. 14^6 Bl. Ifnv". Nach beiden Hbs, gedruckt IS67 von A. Scheler, BCond. S -180. p:iistanden 1300-1340 (vgl XXXVI, 3 H LXXVIII. abalibobe. 8 S.'J 1. Klage auf den Tod Eduards I. von Etigläi .,■... 1" Sir. öeigDUrs, oiez pnr Dien le grant, ChaoQonete de dure pit6. Ha. Cambridge, Univ. bibl. GG. 1. i. Bl. 459. Gedruckt 1839 Ton Th. Wright, Polit. Songa S. 211—245. Be- sprochen Eist. litt. XXVII, 44-45. - Die I.Strophe zeist } Erweiterung von 2 Zeilen, in welchen P. Meyer, Rom. XV, 338 Änm. 2. einen Refrain erblickt, — Trotz iler Be- zeiciiGUDg cbaofouete in Z. i war dae Gedicht wohl nicht a Singen bestimmt. Entstanden 1307. LXXIX. ababbcc. 8 S. 1. Spottgedicht anf Hugon Anbriot. 22 Bir. 1) Zufällig war mir anfangs diese Form blofs in Gedichten des 15, Jahrb. begebet, ao dalii ich glaubte sie als ein Eennzeichon für Abfassung nach dem Jahr 14UD anaeben zu dürfen, nennt aie doch &ucb G. Paria, Rom. XVI, 3S7 geradezu le huitain d'Alain Chartier et de Villen. Leider Qber- zeugto icii mich erst spät von dor Unhaltbarkeit meiner Ansicht und mab daher befürchten, daCs ich die von mir erstrebte Vollsländigkeit für diese Form nicht erroicht habe. Ein gleichgebautes, aber lyrisches Gedicht — alle 3') Strophen zeigen m&nnlicbe Reime — , ein Klagelied auf den an in. Sept. 134ä gefallenen Wilhoim IL, Grafen von Hainaut, hat aus der Hi, Paria, Nat. bibl. f, fr, 12576 Bl. 261v''— 2(i2r'' veröffentlicht Potvin, Pani- gyriques S. 43-57. Ähnliches wie von der Form LXXVIII gilt auch von der ReimBlelbng abahcdcd. Das einzige Beispiel, das ich inscrhalb der Grenzen muner Arbeit vorzubringen vermöchte, wäre ein Gedicht an die Jungfrau Maris, aus dem P. Meyer, Bull. 1SS6. S. 59 Kr. 32 die ersten l's Strophen mitteilt. Wahrscheinlich zeigt es jedoch, wie die folgenden Kümmern, lyrischen Bau. — 169 — Huge Aubriot bien me recors Qaant fns prevost premierement. Hb. Paris, Nat. bibl. f. lat. 4641 B. Bl. 1 50. Gedruckt 1838 Yon P. Paris, Les grandes chroniques de France Bd. VI, 478—481 — 1841 von Le Roux de Lincy, Recueil de chants historiques fran^s. Paris. Bd. I, 260— 271. Alle Strophen endigen mit einem französischen oder lateinischen Sprichwort, welches die letzte, einmal die beiden letzten Zeilen ausfüllt. Zu dem Sprichwort der 1. Strophe vgl. G.Paris, Rom. XVI, 101. Entstanden 1381. LXXX. ab ab b CO. 10 S. 1. (Ohne Titel) 104 Str. Gens Sans conseil et aussi sans prudence Ce dit Moyse, Utinam saperent! Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 147. Mit der 1. Strophe angeführt 1836 von P. Paris, Mss. fr. I, 340. — Das Gedicht, welches sich nach den Miniaturen zu urteilen auf das jüngste Gericht bezieht, mischt Latein und Französisch. Hs. : Anfang des 15. Jahrh. LXXXI. 5a 5b 5a 5b 10b 10c 10c 10c. 1. Du prestre qui fu mis au lardier. 22 Str. Mos Sans vilonnie Vous veil recorder. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 184rO-185vo. Gedruckt 1874 von P. Meyer, Rom. HI, 103 — 106 unter dem Titel Le savetier Baillet — 1877 von Montaiglon, Fabl. II, 24-30. — Das am Schlufs der 21. Strophe angeftüirte Sprichwort wird ähnlich verwendet in Mäon I, 308, 56. Hs.: 1. Hälfte des 14. Jahrh. (vgl. VIII, 42). LXXXIL 8a 8b 8a 8b 8b 4c 8c 8c. 1. De Martin Hapart. 19 Str. Par mainte ibis öi aves De ces examples recorder. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 239 v»— 240 v«. Gedruckt 1842 von Jubinal, NRec. II, 202-207 — 1877 von — 170 — Montaiglon, Fabl. II, 171 — 177. — Kurz besprochen Bist. litt. XXIII, 126. — Das Gedicht zeigt nur männliche Beime (vgl. oben S. 7). Die 16 paarweis reimenden Achtsilbner, welche Fabl. II, 171 dem Gedicht vorangehen, gehören nicht za demselben, sondern rühren von dem Verfasser der Hs. her (vgl. oben S. 6). — Im Anfang dürfte eine Strophe fehlen, wie das ces examples in V. 2 lehrt. Entstanden 1. Drittel des 14. Jahrh. (vgl. NRec. II, 178 Anm. 1). LXXXIIL ababccdd. 7 S. 1, Le dit de la queue de Renart. 23 Str. Tres douce gent entendes, Que Dieu vous gart de contrauvöz. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483. Gedruckt 1842 von Jubinal, NRec. 11, 88-95. — Z. 1—8 des Jubinalscben Textes gehören nicht zu dem Dit, sondern sind von dem Verfasser der Hs. gedichtet (vgl. oben S. 6). Die gleiche Art der Anknüpfung: Pour ce que j'ai fet mencion begegnet mehrfach, so bei dem Dit des Moustiers NRec. II, 102 — bei dem Dit de Verit6 eb. II, 422; auch II, 424 und mit geringer Änderung bei dem Dit de l'instruction du roi de France eb. II, 416 und bei dem Dit de Merlin Merlot eb. II, 421. Das Geschlecht der Reime ist durch alle Strophen gleich, b ist weiblich. Z. 2 und 4 der 1. Strophe dürften daher gleichfalls durch den Verfasser der Hs. geändert sein, da sie 8 Silben und männlichen Ausgang haben. — Alle Strophen schliefsen mit Renart. — Zu dem Titel vgl. A. Tobler, Verbl. Ausdr. S. 29. Hs. : l . Hälfte des 14. Jahrb. (vgl. VIII, 42). LXXXIV. ababccdd. 8 S. Ein Beispiel dieser Form sieh unter LXXXVI, 2. LXXXV. Gedichte mit Stroplien yerschiedenen Baus. 1. Anleitung für Priester zum Beichtehören von Gillon le Muisi. 9 Str. Quis, quid, ubi, qnando, qnotiens, cur, quomodo, per qaos. £ntendes chou qui siwera Et ces mos vos exposera. - t71 — Heb. 1. ÄBhburnbamplace 10 2. London, Br. Mub. Äddit. 1Ö636 (AbBChrift der Hb. 1). Gedruckt 1882 Ton K, do Letlenhoye, GMiüb. 1,28 — 20. Nach der einleitenden Strophe ist der Auslegung jedes Wortes in dem Hexameter ja eine SIropho gewidmet, wejclie das betreffende Wort als Überschrift trägt Das Gedicht zeigt die Formen : XLIV. aahbcc. 8 S. Str. 2-8. XLVI. aabbccdd. 8 S. Str. I und H. Entstanden I35U. . Ysopetll. Fabel 3. La bataille de la Mouche et du Torel. La roouche äati de bataille Un torel fier et orgueilleus. Über die Has. vgl. LXH, 8. Qedrnckt Ya. 1, 125. Das Gedicht zeigt die Formen : XXIX. aabaab. 8 S. Str. 8—1 0. LXX. abafa. SS. Str. 1-7. Entstanden 14. Jahrh. K Str. , Sermon en vers sur la mort de Louis VIIL von Robert SaiDceriaux. 72 Str. i haus Bires dou eiel nos doint ferme creance t bone Toleatä par sa sainte poissance. Hb. früher im Besitz von de Vyon, Soigiieur d'Herouval. Gedruckt 1068 von Ch du Freime, sieur du Gange, Histoire de S. Louys, ücrite par Jean, aire de Jomvitle. Paris. 162 -168. - Beaprochen Hist. litt. XXHI, 41ü-42a. Das Gedicht zeigt die Fonoen : VIll. aaaa. 12 S. Die Mehrzahl der Strophen. XLII. aabb. 12 S. Str. (i. 15. 27-49. 5S. Die Reime Bind vielfacL ungQDau. Der Dichter nennt sich Sti. lil): RoberB .... Commen^a cea regreB. Entstanden November 122S. .LaRoedeFortnne. 6 Str. Bians sires Diex, que vaut, que vaut La joie qui tost fine et faut. Has. 1. Brilsael, KSnigl. Bibl. 9411—20 Bl. I 2. Paris, Nat. bibl. l- fr. 837 Bl. 21Ü s, StrDp1.enrarD.en, 12 — 172 ~ LXXXV. 3. Rom, Vat. Bibl. Reg. 17Ü9 4. Turin, Königl. Bibl. L. V. 32 Bl. 46. Nach der Es. 2 gedruckt 1835 von A. Jubinal, Jongl. S. 177 — 181 — nach der Hs. 3 1889 von E. Langlois, Not. et Eztr. XXXIII, 2 S. 223-225. — Auf die Hss. 1 und 4 hat hingewiesen A. Scheler, BCond. I S. XY Nr. 1 und Bibl. beige II, 6 Nr. VIII. Der Vers hat durchweg 8 Silben. Die Anordnung der Reime ist in den Hss. 2 und 3 , soweit sich bei den Lücken der letzteren darüber etwas sagen läfst, durch alle Strophen bis zur 9. Zeile gleich« Denn Not. et Extr. S. 225 Z. 3 ist als eine den Zusammenhang störende Wiederholung der Z. 14 zu streichen. Erst von Zeile 10 ab beginnt die Ver- schiedenheit. Das Gedicht zeigt die Formen — in eckige Klammern schliefse ich die Verse ein, welche in der Hs. 3 fehlen, in runde, welche die Hs. 3 zusetzt — : Str. l. aabaabbbaaabbab V Str. 2. aaba[abbbabbaaaba]a[b] Str. 3. a[ab]aabbba[aabaabbab] Str. 4. aabaabbba[a]abbab Str. 5. aabaabbbalbb]a(b)a[ab]ab Str. 6. aa(a)baabbbabbaaabbabbab(ccb). Übereinstimmenden Bau zeigen die l. und 4. Strophe; vgl. zu der Form des Gedichtes oben S. 44. Als Verfasser ist Ch. Potvin , Bulletin du Bibl. beige XIX, 257 geneigt Heli- nand anzusehen, indem er sich auf die Ähnlichkeit des Stils mit den Vers de la Mort (XXXVI, 52) beruft. Als Be- leg führt P. an Str. 4 Z. 1 und 2: Que vaut avoirs, que vaut riqueche, Que vaut beubans, que vaut nobleche? und Vers de la Mort *-') : Que vaut honneurs, ke vaut rikece, Ee vaut biaut^s, que vaut hautecce! Ganz ähnlich heifst es aber auch in dem Gedicht unter LXVII, 1 Str. 3 : Quei vaut force u pruesce? Ke vaut aver u richesce?^) 1) So die Hs. 3, entschieden besser als die Hs. 2, welche die beiden letzten Verse umstellt. 2) In M^ons Ausgabe Str. 28 ; nur haben honors und biautös hier die Stellen mit einander getauscht. 3) Durch Einführung von que vaut statt u würden beide Verse ihre richtige Silbenzahl erhalten. — 173 ^ LXXXV. Die Übereinstimmung des Ausdrucks an den 3 Stellen ist sicher keine zufällige, aber daraus auf Identität der Ver- fasser zu schliefsen, scheint mir nicht zulässig. Es wird vielmehr eine mehr oder minder bewufste Anlehnung an die Vers de la mort Yorliegen und damit die schon durch die Zahl der Hss. genügend belegte Thatsache der grofsen Beliebtheit und Verbreitung dieses Gedichtes eine neue Bestätigung erfahren. Hss. 1. 2. 4: Ende des 13. Jahrh. 5. De la povretö Rutebeuf 4 Str. von Rustebuef. Je ne sai par ou je comence Tant ai de matiere abondance. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1635 Bl. 45a. Gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» 1, 1—4 — 1874 Ruteb.» I, 1-4 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 15-16. - Kurz besprochen Eist. litt. XX, 766. Das Gedicht zeigt die Formen : XXXVI. aabaabbbabba. 8 8. Str. 1-3. LI. aabbccddeeff. 8 8. Str. 4. Entstanden 1270. 6. De Venus la deesse d'amor. 3i5 Str. Dames et vos puceles, oies et faites pes Que nus n'i soit noisans, clers, pacele ne lais. Hs. Paris, Ars. bibl. 3516 Bl. 319r«-324r^ Gedruckt 1880 von W. Foerster, De Venus la deesse d'amor. Bonn; vgl. dazu A. Boucherie, Rev. lang. rom. 3. F. III, 286— 89 — H. Suchier, Zt. IV, 415-420 — K. Bartsch, Lit. blatt. III Sp. 307. Über das Verhältnis des Gedichts zu dem Fablei dou dieu d'amours (VJI, 5) vgl. Foerster a. a. 0. S. 41-46. Das Gedicht zeigt die Formen: VII. aaaa. 10 8. Str. 3. 6 — 30. 43. 55-57. 121— 125. 174-176. 225—232. 248?.») 249?. 250-275. 276? Eine Zusammenstellung der aus dem Fablel du dieu d*amors entlehnten Strophen hat gegeben: Foerster S. 45. VUI. aaaa. 12 S. Die Mehrzahl der Strophen. X. aaaa. 14 S. Str. 127. 128^). 129, ISO. 131. 214. 1 ) In den mit ? versehenen Strophen haben nicht alle Verse gleiches Mafs. 2) Gursivdruck bedeutet, dafs die Strophen erst durch Foerster in en Anm. oder durch Suchier, Zt. IV, 417 durchweg Vierzehn- bezw. echzehnsilbner erhalten haben. 12* — 174 — LXXXV. 215. 216. 240. 241. 287. 288, 289. 304. 308 [Foerster aUein]. 5/0.311.5/2—5/5. XI. a a a a. 1 6 S. Str. 50^. 307. 308 [Suchier allein] . 309. Entstanden Mitte des 13. Jahrh. 7. Gedicht von den Freuden der Jungfrau Maria, Ma duce dame, merci vos cri, Aidez moy, jeo vus en pri. Hs. London, Lambetb Palace 522 Bl. 284b —293. Die 5 ersten und die letzte Strophe hat mitgeteilt ISSO R. Reinsch , Archiv LXIII, 93 Nr. 59. — Die 2. Zeile des Refrains lautet in der letzten Strophe abweichend: Grantez moy, ke seit issi. Voraufgehen 16 paarweis reimende Achtsilbner, welche an- fangen: Gloriuse pucele, des angles räygne, Ee Ihesu Crist enfantastes pure meschine. Soweit die Proben ein Urteil zulassen, zeigt das Gedicht die Formen : XLV. «abbcc. 8S. Str. 2flf. XLY II. aabbccdd. SS. Erste und letzte Strophe . Entstanden 13. Jahrh. (Vers. agn. S. 82). 8. Roman de la Poire, Stück III. 5 Str. Je sui Cliges 11 amoreus et vez ei m'amle Fenlce, Qal del dart d'Amor doucereus est nayr6e soz sa pelice. Über die Hss. vgl. IX, 5. Gedruckt Poire S. 35. Das Stück zeigt die Formen: IX. 12aöt 12a6b i2a6^ 12a6b Str. 2—5 XII. 16a8b I6a8b ißaSb I6a8b Str. 1. Entstanden 13. Jahrh. 9. Le dit des trols mors et des trols vis von Nicole de Margival. Troi damolsel furent jadls; Mals qul par tont querrolt ja dls. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1109 Bl. 327 2. „ „ „ „ „ 25566 Bl. 210. — 175 — iXXXV. Nach der Es. 2 gedruckt 1856 von A. de Montaiglon, L'AIpha- bet de la Mort de Hans Holbein. Paris, a 5 Bl. 2 — 1883 von H. A. Todd, Panth. d'am. S. XXXI-XXXIX. — Kurz besprochen Eist. litt. XXIII, 279. — Über die Es. 1. vgl. Catal. des mss. fr. I, 188. Das Gedicht zeigt die Formen: XL. aabb. 8 S. 6 Str. Die Strophe läfst sich ohne Unterschied des Sinnes vom Anfang oder vom Ende aus lesen (vers r^rogrades). LV. aabbccddeeffgghhiikk. 8 S. 6 Str. LVII. aabbccddeeffgghhiikkllmmnnooppqqrrss. 8S. Einleitung und Schlufs. Entstanden Ende des 13. Jahrh. (vgl. Panth. d'am. S.XXVH). 10. C'est des trois mors et des trois vis. Compains, vois tu ce que je voi? A pou que je ne me desvoi. Hss. l. Paris, Nat. bibl. f. fr. 378 Bl. 7v«— Sr« 2. „ Didot Catal. 1 882 Nr. 3 Bl. 320 r« - 326 v^ 3. London, Br. Mus. Arund. 83 Bl. 128 4. „ „ „ Egert. 945 Bl. 12— 15v^ Nach der Es. 1 gedruckt 1856 von A. de Montaiglon, L'alpha- bet de la mort de Eans Eolbein. Paris, a 8 S. 2. — Kurz besprochen Eist. litt. XXEI, 278 ; vgl. auch Todd, Panth. d'am. S. XXX und Modern Language Notes 1887 Sp. 115 — 118.') — 1881 wies P. Meyer, Bull. S. 45 auf die Es. 4 und eb. S. 71 auf die Es. 3 hin. In letzterer fehlen die Strophen unter LXV. Die Strophen unter LIV haben nur 6 Zeilen. — Über die Es. 2 vgl. Didot Catal. 1882 S. 6. Das Gedicht zeigt die Formen: LIV. aabbccddeeffgghhii. 8 S. 6 Str. LXV. aabccb. 8 S. 6 Str. Die Strophen unter LXV sind retrogrades, lis. 1 : Ende des 13. Jahrh. (vgl. Mss. fr. III, 246). 11. Fastrasie 30 Str. von Watriquet. Aprenez a mengier joute Vous qui ne goustes de pois. Ess. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 14968 Bl. 162-169 2. Eaag, Königl. Bibl. 775. Nach der Es. 2 gedruckt 1 846 von A. Jubinal , Salv. S. 20 1 1) Dieser Aufsatz ist mir nur aus Rom. XVIII, 186 bekannt. — 176 — —213 — 1868 von A. Scheler, Watr. S. 295—309. — Kurz erwähnt Hist. Utt. XXIII, 5ö9. Jeder Strophe geht eine Liederstelle vorher, deren beide Verse als erste und letzte Zeile der sich anschliefsenden Strophe wiederkehren und so deren Reim und Versart bestimmen (vgl. dazu Salv. S. 4S). Die Beimstellang ist durch alle Strophen dieselbe, nämlich aabaabbabab, nur die Silben- zahl wechselt. Aus Siebensilbnem bestehen Str. 1—6. 8. 13—16. 18. 21. 24. 28. 30. „ Achtsilbnern „ Str. 9— 12. 17. 23. 29. „ Zehnsilbnem „ Str. 7. 19. 20. 22. 25—27. Entstanden 1300-1340 (vgl. XXXVI, 20). 12. Chronik von Pierre de Langtoft. Zuletzt gedruckt 1 868 von Th. Wright, Pierre de Langtoft — Besprochen Hist. litt. XXV, 337—350. — Über die Hss. vgl. Ausg. Bd. I S. XXII ff. und Bd. II, S. VU ff. Die Chronik ist in einreimigen Alezandrinerlaissen verfafst, doch finden sich darin einige kurze strophische Abschnitte. £s begegnen die Formen: LIX. aabccb. 4 S. Bd. II S. 260—264 : 5 Str. und S. 266—268 : 5 Str. LX. 4a4a6b4c4c6b. Bd. II, 244 : 2 Str. Bd. II, 254 : 1 Str. LXI. aabccb. 5 S. Bd. II, 222 : 1 Str. LXIL aabccb. 6 S. Bd. II, 364: 1 Str. LXIIL 8a 8a 4b 8c 8c 4b. Bd. II, 268: 1 Str. LXV. aabccb. 8 S. Bd. II, 254—258 : 6 Str. Zwischen diesen Strophen und der unter LX angeführten steht eine Strophe der Form: 4a4a6b 8c8c6b. Entstanden gegen 1307 (T. Chr.). LXXX VI. Die strophischen Formen der dramatischen Lite- ratur. 1. Adam. Über die Hs., Ausgaben und Literatur vgl. Petit de Julleville, Myst^res II, 218—219. — 177 — XXXVI. Es kommen vor die Formen: YII. aaaa. 10 S. im Ganzen 43 Str. Ausgabe von Luzarche: S. 5, 17— 9, 17 — S. 36, 15— 18 — S. 37, 2-5 - S. 40,1— 12 — 8.40,17-45,12, (vielleicht) XLI. aabb. lOS. im Ganzen 3 Str. S. 10 — S. 36, 19-37,1 - S. 40, 13 — 16; vgl. dazu oben S. 45. Auf S. 10 nimmt man wohl gleichfalls besser paar- weis gereimte Verse an, da die übrige Scone sicher un- strophisch ist. Entstanden 12. Jahrb. 2. Li jus de Saint Nicolas von Jean Bodel. Über die Hs., Ausgaben und Literatur vgl. Petit de Julleville^ Myst^res 11,221-223. Es kommen vor die Formen: YU. aaaa. 10 S. im Ganzen 3 Str. Th. fr. S. 199, 20-200, 3. Alle 3 Strophen haben weiblichen Keim. Der Zehnsilbner zeigt durchweg Cäsur nach der 6. Silbe. -^ Der am Schlufs der ersten Strophe stehende Zehn- und Achtsilbner sind wohl ein späterer Zusatz. YIU. aaaa. 12 S. im Ganzen 11 Str. Th. fr. S. 168, 7—18. 173,23-174,18. 174,31-175,2. LXY. aabccb. 8S. im Ganzen 73 Str. Th.fr.S.166,19— 167,27. 170,24-171,18. 172,7—173,22»). 175, 11—176, 6. 176, 23-28. 176, 37—178, 6. 178, 18-35. 191,6—192,5. 197,12-199,19.203,10-205,28.207,10-27. LXXXIY. ababccdd. 8 S. im Ganzen 2 Str. Th. fr. S. 176, 7-22. Beide Strophen zeigen nur männliche Beime. — Die 2 Eedß des Engels S. 176, 29— 36 stimmt in der Zahl der Zeilen mit den Strophen überein, nur reimen alle Yerse paar- weis. Entstanden letztes Drittel des 12. Jahrh. 3. Li jus Adan ou de la feaillie von Adam de la Halle. Über die Hss., Ausgaben und Literatur vgl. Petit de Julle- ville, Th. Comique S. 20. — Hinzuzufdgen ist: A. Eambeau, Trouv. AHaie: Dramen S. 70—97 und L. Bablsen, AHaie *s Dramen S. 24-92. 1) In der Strophe S. 173, 12-16 fehlt die 3. Zeile. — 178 — Es begegnen darin die Formen; YIII. aaaa. 12 S. 3 Str. y. i— 12. Alle Reime sind m&nnlich. LXV. aabccb. 8 S. 32 Str. V. 33— 182. V. 809— 871. V. 1091— 1096. Entstanden 1262 (vgl. AHale's Dramen S. 39). 4. Le Miracle de Theophile von Rastebaef. Über die Hss. , Ausgaben und Literatur vgl. Petit de Julle- ville, Myst6res II, 223—225. — Hinzuzufügen ist: A. H. Klint, Le Miracle de Th^ophile de Eutebeuf. üpsal. 1869 und Erefsner, Bust. Qed. S. 206-222. Es kommen vor die Formen: Vm. aaaa. 12 S. 16 Str. V. 384—431 und V. 640-655. XXXV. aabaabbbabba. 6 S. 9 Str. V. 432-539. Anbang L 8a 8a 8a 4b 8b 8b 4c V. 101—229. 540-639. 656-663. Entstanden 1255—1285. 5. Li Jus du Pelerin. Über die Hs., Ausgaben und Literatur vgl. Petit de Julleville, Tb. Comique S. 23. — Hinzuzufügen ist : A. Rambeau, Trouv. AHaie: Dramen S. 12—15 und L. Bahlsen, AHale's Dramen S. 164-181. Es kommt vor die Form: vm. aaaa. 12 S. 14 Str. V. 1-56. Entstanden 1286—89, wahrscbeinlicb 1288 (vgl. AHale's Dramen S. 171). LXXXVU. Strophische Gedichte, Aber deren Bau ich keine genaue Auskunft zu geben yermag. 1. Gebet 6 Str. Sire Jhesu Crist, merci vus cri, fiz Deu omnipotent, Ee de la virgine Marie char pristes tant merciablement. Hs. London, Lambeth Palace 522 Bl. 281b— 283. Gedruckt 1880 von R. Reinsch, Archiv LXIU, 92 Nr. 57; vgl dazu G. Gröber, Zt. VI, 153. Das Gedicht zeigt einreimige Yierzeilen. Zu der Yersart sieh oben S. 32. — 179 LXXXVU. Tlerzeillge Strophen ans achfsilblgen Tersen. 2. L'Ave Maria en frangois. 13 Str. IMoult haatement se maria Marie en Ave Maria. Hb. Paris, Nat. bibl. f. f. B37 Bl, 193 v". Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 TOn F. Paria, Mss. fr. VI, 409 Nr. 96. , Lea donze articles de la foy catholique, Je crois en nng seul Dien le Pere Tont puyssant, sans rayson enquerre. Hb. Paris, Nat. bibl. f. fit. 952 BI. 188 r». Vgl. P. Paria, Mas. fr. Vn, 314 und Catal. des mss. fr. 1, 162. I Vierzellen aus aclit- oder zehnBilbigen Versen. 4. Sprich Wortsammlung, 20 Str. Hs. Genf, 179 hiä gi. 75. Vgl. E. Ritter, Bull. IS77 S. 9a Nr. 23. DieBo Sammlung gebort zu XL, 10 oder XLI, 1. Vlerzelllge Strophen aus Alexandrinern. 5. Friere Nostre Dame. 22 Str. Tant ai par maintes fois parle de vanitä Et tante ouvraigae faite plaine de grant viut6, Hb. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 272y''. Mit den ersten beiden Zeilen, angefahrt 1815 von P. Paris, Msa. fr. VI, 413 Hr. 19(h 6. Salut d'anfiors. 11 Str. Dame plesant et sage de toz biens doctrinße Bien pert a yo semblant que Boiez moult sen^e. Hs. Paria, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 273 v". Mit den ersten beiden Zeilen angeführt IS-iä von P. Paria, MBB. fr, VI, 413 Nr. 191. I 7. Saint d'amors. For mon euer reabaudir et ponr reconforter Et por moi ensement me convient ü trourer. — 180 — LXXXVII. Ha. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 256. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 von P. Paris, Mss. fr. VI, 412 Nr. 178. 8. Le chastiement des clers. 15 Str. Mon euer, triste penssis me semont qae je die Du clergiö qne je voi, qui laidement folie. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 252 v^ Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 von P. Paris, Mss. fr. VI, 412 Nr. 172. 9. L'arriereban d'amors. 14 Str. E douz euers, douce amie, tres douce ereature, Je vons aim de bon euer loial outre mesure. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 256 v^ Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 von P. Paris, Mss. fr. VI, 412 Nr. 179 und Catal. des mss. fr. I, 95. 10. Gedieht auf die Freuden der Jungfrau Maria. Dame, par cele joie kant plus joiuse fus. Hs. London, Lambeth Palace 522 Bl. 279. Mit der 1. Zeile angeführt von P. Meyer, Rom. X, 623. 11. Leben des hl. Eustache. P. Meyer, Bull. 1878 S. 57 spricht von einem Leben des hL Eustache »en quatrains de vers alexandrins**. Ein Leben dieses Heiligen in Alexandrinern liegt vor in der Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1555 Bl. 97 ; Anfang: Tout mon pourpensement ay mis en biaus moz dire vgl. Catal. des mss. fr. 1, 252 , doch weifs ich nicht , ob es strophische Gliederung zeigt. 12. Deis trois cler dont li uns se randit a la blanche abaie et li autres a la noire mon- taigne et li tiers ala a Besannen. Hs. Bern, im Besitz des Herrn von Stelger-Mai von Seedorf. Ein Gebet des frommen Mannes in Besan^on ist „teilweise in vierzeiligen Strophen aus zwölfsilbigen Versen" verfafst Vgl. A. Tobler, Jahrb. VII, 426 ; sieh oben VIII, 81. Einreimige Yierzeilen. — Yersart unbekannte 13. Lögende de Saint Grögoire. — 181 'l' LXXXVII. Qedrufkt 1887 von Carl Fant, ligonde de saint Grögoire, r^daction du XIV° Bieclo, publice d'aprea le ms. delabibi, nat. de Paria. Dpaala. Dia Ausgabe nar mir nicht zu- ^^^■^ gänglich ; ich lieune daa Gedieht nur aus P. Mejer'a Be- ^^H sprechung Rom. XVI, 173—74 und aus Litt. fr. S 141- Fänfzeil^e Strophen ans Alexandrinern. 4. Li confrere d'amorB. 12 Str. Li conlrere d'amoura tuit a moi euteades Cil qui dedenz vos cuerg les maus d'amors sentez. Ha. Paris. Hat. bibl. f. fr. 837 Bl. 275. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 184S von F. Paris, Mas. fr. VI, 413 Nr. 194. Achtzeillge Strophen aas scchssllblgeu Versen. 15. Gedieht zu Ehren der Jungfrau Maria. 7St Donlce Vierge Marie, En qui hnmilitä. Hbb 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 957 Bl. 88 1. . - , . . 1534 Bl. 139 3. , Didot Calai. 1S79 Hr. 25 Bl. 138—139. Aas der Bs. 1 bat die ersten 4 Zeilen (üafibäatib) mitgete 1848 P. Paris, Mss. fr. VII, 339. - Über die Ha. 1 vgl. Cat« dea mss. fr. I, 242 ; Ober die Ha. 3 vgl. Didot Catal. 1 879 S. 7 - Wahrscheinlich Hegt die Form IX vor. |lcbtz6lllge Strophen aus s]«bensilhlgeu Versen. 16. Un petit livret a i'easampledouroasignolet. 79 Str. Rossignaus, qui (devancies) *[deQoacie8] Le temps d'iver (de parlier) *[departir]. Ha. Didot Catal. 18S2 Nr. 33 Bl. 1'8 v^-ieiy". ISS9 teilte L. Deiiale, ficol. Chart, ti F. V, &37 Nr. XIII die erste Strophe mit. Voraufgehen 6 paarweis gereimte Acbt- silbner, sieh oben S. 8. Die Angabe in Didot Catal ISSS S. 55 Nr. XII, dafs das Gedicht in Acbtsilbnern verfafst sei, beruht wohl blofs auf dieser Incipit -Strophe; denn die ersto Strophe zeigt durchweg siebensilbige Verse. Ich lasse den Rest der Strophe folgen, wie ihn Delisle mitteilt, mit den mir nötig scheinendeu Änderungen; Et on vostre chant (nouveli '[noncieül Le (tempa d'iver) '[nouvol tempa] reveni*(e)r. 1S2 Nach < M A moi venir ne tardez. De voua ue mo puis aou Et mon bon desir portez Ä cele pour qui souspir. ;abe in Didot Catal. 1632 S. äö tiegiont jede Strophe mit dem letzten Wort der vorhergehenden. In Anbetracht der starken Entstellung des Textes ia der I. Str. wagte ich nicht als Beimform ababcbcb aufzustellen. Sollte sich die unter VIII, 91 geäufserte Vermutung bestätigen, datB das Gedicht in letzter Linie auf die lateinische Philo- mena zurückgehe, so ist doch zu bemerken, dafa die Ein- kleidung des Stoffen intiofem eine andere ist, als hier die Nachtigall an eine Freundin, dort an einen Freund ge- sandt wird. Hs,; 2, Hälfte des 11. Jahrh. na. I ichtzeilige Strophen, aus achtsilblgen Versen, 17. Gedieht auf Ohriatns und die Jungfrau Maria. De ton eher (ils, ebere pucele Et de toy veuil faire aueun ceuvre. Ha. Paria, Nat. bibl. f. fr. 147. Mit den ersten beiden Zeilen angefahrt IS36 Mss, fr. 1,341. Köyne des cieu8 glorieuse De douze eatoilea couronn^e. Hb. Paris, Nat. bibl, f. fr. 147. Mit den ersten beiden Zeilen angefahrt IS-IG ^ Msa. fr. 1,342. Doulx Jesu Crist, noatre vray sire, Je pona rens graees et mercye. Hä. Rom, Vat. Bibi. Beg. "iOSä. Mit den erseii 4Zeilen (SaBa Sb Hbi angeführt von E. Lati- glois, Not. et Extr. XXXIU, 2 3. 249. 20. Mäditations de la sainteVierge snr la passion. 05 Str. DieD, doulx aignel aans tacbe, Ta divinilö habandonne. — 183 — jXXXVII. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 983 BL 1. Mit den ersten 4 Zeilen (8a 8b 8a 8b) angefahrt 1848 von P. Paris, Mss. fr. Yll, 391. — Der Anfang scheint zu fehlen. Achtzeilige Strophen. — Yersart unbekannt« 21. Gebete. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 984 Bl. 16. Vgl. P. Paris, Mss. fr. VIT, 396. Zeilenzahl der Strophe unbekannt. 22. Ave en Tonor de Nostre Seignor. 50 Str. Ave qui ainz ne commenchas. Ne qui ja fin ne prainderas. Hs. Didot Catal. 1884 Nr. 3 Bl. 147 v«. Mit den ersten 4 Zeilen (8a 8a 8b 8b) angefahrt in Didot Catal. 1884. S. 7. 23. Salut d'amors und 40 Str. La röponse de la demoiselle. Amors qui m'a en sa justice Et mes cuers qui s'entente a mise. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 271. Mit den ersten beiden Zeilen angeführt 1845 von P.Paris, Mss. fr. VI, 413 Nr. 189. P.Paris bemerkt dazu: Ce sont deux Chansons avec refrain, dont le dernier mot sert de döbut au Couplet suivant. 6. Raynaud, Bibl. Chans, führt diese Gedichte nicht auf, wohl aber (Bd. II, 173 Nr. 1632) ein Lied Moniots aus Arras, das ganz ähnlich beginnt: Amours m*a en sa justise. Wenn, wie zu vermuten ist, die beiden vorstehenden Gedichte nicht-lyrischen Bau zeigen, sind sie den oben S. 43 zusammen- gestellten hinzuzufügen. 24. Ave en Tonor de Nostre Dame. 50 Str. Ave rose florie Et de roial linguie. Hs. Didot Catal. 1 884 Nr. 3. Mit den ersten 4 Zeilen (6a 6a 6b 6b) angeführt in Didot Catal. 1884 S. 8. 25. Ave Maria. Ave virgine Marie Qui la flour aportas. — 184 — Dieses Ave Maria ist in eine ohne Titel überlieferte Erzäh- lung in achtsilbigen Reimpaaren eingeschaltet, welche Weber, Handschr. Stud. S. 29 Nr. 25 für identisch hält mit der 14. Erzählung der Vie des anciens peres. — Für weitere Hss. ist dann zu vergleichen £. Schwan, Rom. XIII, 233 und van Hamel, Rom. XIV, 130. 26. ABC von Gaatier de Borne. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. ölr«. 4 Zeilen (8a8b8a8b) hat mitgeteilt Jubinal, NRec. II, 416. — Die Strophen beginnen der Reihe nach mit den Buchstaben des Alphabets. LXXXVm. Gedichte die yielleicht strophisch sind. 1. Gebet zur hl. Genoveva. Genevieve fontaine De Tyaue plaine. Hs. Paris, Sainte- Genevieve -Bibl. Y. 10. Die ersten 5 Zeilen (6a 6a 6b 6a 6a) hat mitgeteilt A. Jubinal, Myst. inöd. Bd. II S. VII. 2. Gebet. [Moun] Sire Deu omnipotent, Si cam[e] jeo crei verement. Hs. Oxford, Bodl. Digby 86 Bl. 277«. Die ersten 7 Zeilen (8a 8a 8a 8a 8b 8b 8b) hat mitgeteilt E. Stengel, Cod. man. 8. 7 Nr. 6. — Vielleicht liegt die Form VI vor. 3. Gebet. Je vos salue de par Deu, virgine seynte Marie Merciable dame duce, digne e pie. Hs. London, Lambeth Palace 522 Bl. 172b~179b. Die ersten 12 und die letzten 6 Zeilen hat mitgeteilt R. Reinsch, Archiv LXUI, 67 Nr. 28. Je 6 Zeilen haben gleichen Reim, doch bemerkt R. nur dazu: „Gebet in Versen, als Prosa ge- schrieben«. P. Meyer, Rom. X, 622 und G. Gröber, Zt VI, 152 erwähnen das Gedicht nicht. 4. Un petit traitiö d'amour en rime. U2Verse. Selonc que dit sainte escripture Amour est fort, amour est dare. — 185 — Hb. Didot Catal. 1882 Nr. 33 BL 185. Mit den ersten 4 Zeilen (8a 8a 8a 8a) angeführt 1869 von L. De- lisle , ficol. Chart. 6. F. V, 538 Nr. XVI. — VieUeicht üegt die Form VI vor. 5. Streitgedicht über das Paradies. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. llOyO. 4 Zeilen (t2al2al2al2a) hat mitgeteilt Jubinal, NBec. IT, 419. Anhang.^ I. 8a 8a 8a 4b 8b 8b 4c 4z 8z 8z. 1. La Lande doree 345 Z. von dem Vicomte d'Aunoy. Au temps que eil oisiau sauvage Chantent doucement maint langage. Hs. Paris, Nat. bibl. f. fr. 24432 Bl. 22 y^. Gedruckt 1842 von A. Jubinal, NBec. II, 178—189. Entstanden. 1 . Drittel des 14. Jahrh. 2. Des cornetes. 167 Z. Li evesques parisiens Est deviüs et natnriens. Hs. ? Gedruckt 1835 von A. Jubinal, Jongl. S. 87—93. — Kurz be- sprochen Hist. Htt. XXIII, 248. Entstanden 13. Jahrh. 3. Du Pharisian oder D'Ypocrisie in Z. von Rustebuef. Seignor qui Dieu devez amer En cui amor n'a point d'amer. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 314a 2. „ „ „ „ r, 1593 Bl. 69 c 3. „ „ « n n 1635 Bl. 49 a. Gedruckt nach allen 3 Hss. 1839 von Jubinal, Ruteb.^ I, 203 —207; 1874 Ruteb.« I, 243-248 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 71-74. — Kurz besprochen Hist. litt. XX, 748. Entstanden 1255—1285. 1) Sieh oben S. ao ff. - 186 — I. 4. De Richaut. 1315 Z. Or faites pais, si escotes Qui de Bichaut öir volez. HS8. 1. ? 2. Bern, 354 Bl. 124vO. Nach der Hs. 1 gedruckt 1823 M6on I, 38—79. — Kurz be- sprochen Eist. litt. XXIII, 205. Auf die Hs. 2 hat hinge- wiesen Jubinal, Lettre S. 42 Nr. 58; vgl. auch Rapp. S. 19. Entstanden gegen 1156 (vgl. Litt. fr. § 75). 5. La Griescbe d'Estö 116 Z. von Rustebuef. En recordant ma grant folie Qui n'est ne gente ne jolie. Uss. l. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 305 a 2. „ » » » „ 1593 Bl. 61 a O. ^ ^ V n i> xDoD XjI. Do a. Nach allen 3 Hss. gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.* I, 30-34 -. 1874 Ruteb.« I, 32—36 — 1885 von A. Krefsner, Rust. Ged. S. 13—15. — Kurz besprochen Eist. litt. XX, 736. — Der Dichter nennt sich V. 99 Rustebues. Entstanden 1255-1285. 6. Un dit6 de Verit6. 186 Z.») Veritö qui ne tout ne pince Mande salus a noble prince. Ess. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 12483 Bl. 201 2. Pavia, Univ. bibl. CXXX. E. 5. Bl. 53 d— 55 a. Nach der Hs. 1 gedruckt 1842 von Jubinal, NRec. II, 83—87. Die Varianten der Es. 2 hat mitgeteilt A. Mussafia, Afr. Es. S. 31 Nr. X. — Besprochen Eist. litt. XXUI , 440 und 292 ; erw&hnt auch Eist. litt. XXV S. XXXI. — Das Ge- dicht hat die Form eines Briefes, wie der Anfang lehrt; auch heilst es am Schlufs: Ici vueil definer ma laitre. Entstanden 1295. 7. Renart le Bestournä 162 Z. von Rustebuef. Renarz est morz, Renarz est vis Renarz est orz, Renarz est yils. 1) In der von Jubinal gedruckten Fassung nur 137 Zeilen. — 187 — I. Hs8. 1. Paris, Nat bibl. f. fr. 837 Bl. 328 d 2. „ n „ „ „ 1593 BL 101 a 3. n » nun 1635 BL 51b. Nach der Hs. 2 gedruckt 1834 von J. Grimm, Reinhart Fuchs Berlla. S. 443—444 — nach allen 3 Hss. 1835 von Chabaille, Ren. S. 31 — 37 — 1839 von A. Jubinal, Ruteb.» 1, 196 — 202 — 1874 Ruteb.* 1, 233—242 — 1885 von A. Krefsner, Rust. Ged. S. 67—71. Ausführlich besprochen Hist. litt. XX, 755 -758. Entstanden 1255-1285. 8. La complainte maistre Gaillaume de Saint Amoar 196 Z. von Bastebaef. Vos qai alez parmi la voie Arrestez vos, et chascans voie. Hss. 1. Paris, Nat. bibL f. fp. 837 BL 315 c 2. „ n n n n 1593 BL 70 C 3. „ n n n n 1635 BL 49 d. Gedruckt nach allen 3 Hss. 1839 von A. Jubinal, Ruteb.* I, 78 — 86 - 1874 Ruteb.« I, 84—92 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 81—85. — Besprochen Hist. litt. XX, 75 1~ 52. — Über Guillaume de Saint Amour vgl. Hist. litt. XIX, 197 und XXI, 468. Entstanden 1256 oder 1257 (vgL Ruteb.^ I, 84 Anm.). 9. L'Ave Maria 164 Z. von Bastebuef. A totes genz qai ont savoir Fet Bnstebues bien a savoir. Hss. 1. Paris, Nat. bibL f. fr. 837 Bl. 328 a 2. „ n n n n 12483 BL 175. Nach der Hs. 1 gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb.^ II, 1-6 — 1874 Ruteb.« II, 142—148 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 196 — 199. — Auf die Hs. 2 ist hingewiesen NRec. II, 420. — Kurz besprochen Hist. litt. XX, 773. Entstanden 1255—1285. 10. De l'ipoeresie des Jacobins 234 z. von Jean de Condö. Bien ne vaut siecles orendroit Car on n'i fait raison ne droit. ITaetebns, Strophen formen. 13 — 188 — I. Hss. 1. Paris, Ars. bibl. 3524 Bl. 96 v<^ 2. „ Nat. bibl. f. fr. 1446 Bl. 168 v^ Nach beiden Hss. gedruckt 1867 von A. Scheler, BCond. III, 181—188; Ygl. dazu A. Tobler, Jahrb. VIII, 350— 1887 von E. Bartsch, Lang, et Litt. Sp. 657—664; vgl. dazu G. Paris, Rom. XVin, 143. Entstanden 1300—1340 (vgl. XXXVI, 38). 11. Le Mariage Rustebuef 138 Z. von Rustebuef. En Tan de rincarnacion Hnit jors apres la nascion.O Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 307 d 2. „ „ » « » 1593 Bl. 130b 3. „ „ nun 1635 Bl. 47 a 4. „ n n n n 12483 Bl. 178 5. London, Br. Mus. Harl. 4333 Bl. 1. Nach den Hss. l — 3 gedruckt 1839 von A. Jubinal, Ruteb^ 1, 5 — 12 — 1874 Ruteb.2 I, 5—12 — 1884 von K. Bartsch, ehrest.^ Sp. 367 — 371 — 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 1-4. — Kurz besprochen Hist. litt. XX, 726 und 733. — Auf die Hs. 4 hat hingewiesen Jubinal, NRec. II, 420 — auf die Hs. 5 P. Meyer, Rom. I, 207. Der Dichter nennt sich V. 45 : Rustebues qui ru dement uevre. Entstanden nach 1260. 12. La complainte Rutebeuf de son ueil 165 Z. von Rustebuef. Ne covient pas que vos raconte Goment je me sui mis a honte. Hss. l. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 308c 2. „ n V n n 1593 Bl. 131a 3. „ „ „ „ „ 1635 Bl. 47 d 4. „ n n n n 24432 Bl. 45 c Nach allen 4 Hss. gedruckt 1839 von Jubinal, Ruteb.^ I, 13-20 — 1874 Ruteb.2 1, 13—21 — 1884 von Krefsner, Franco-Gallia 1, 4 — 1885 Rust. Ged. S. 4— 8 — 1 887 von K. Bartsch, Lang, et Litt. Sp. 443— 448. — Besprochen Hist. litt. XX, 733 -735. Entstanden 1265—1270 (vgl. Ruteb.^ I, 12 Anm. 1). 13. LI diz de TErberie 114 Z. von Rustebuef. Seignor qui ei estes venu Petit et grant, Jone et ehenu. 1) Sieh oben 8. 37 Anm. 1. — 189 — I. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 1635 Bl. 80 b -82 a 2. „ „ « «« 24432 Bl. 34 a -35 c. Nach der Hs. l gedruckt 1823 M6on 1, 189— 191 — nach beiden Hss. 1839 von Jubinal, Ruteb.» I, 250—259 — 1874 Ruteb.2 II, 51—62 — nach der Hs. 1 1874 in Les Rues et les Cris de Paris au XIIP siäcle; piäces historiques p. p. A.Franklin. Paris. S. 165—174 — nach beiden Hss. 18S5 Yon Krefsner, Rust. Ged. S. 115 — 120. — Ausführlich be- sprochen Hist. litt. X^, 737—739. Zu vergleichen ist auch £. Picot, Rom. XVI, 492 Nr. 57. An das Gedicht schliefst sich ein längerer Abschnitt in Prosa an. Entstanden 1255—1285. 14. De la Griesche d'Yver 107 Z. von Bustebuef. Contre le tenz qa'arbres desfueiUe Qull ne remaint en branche fueille. Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 304 c 2. „ n f, n » 1593 Bl. 60 b 3. „ « ^ „ „ 1635 Bl. 52 b. Gedruckt nach allen 3 Hss. von A. Jubinal, Ruteb.^ 1,24 — 29 — 1874 Ruteb.2 I, 26 — 31 - 1885 von Krefsner, Rust. Ged. S. 10—12. — Besprochen Hist. litt. XX, 735. Entstanden 1255-1285. 15. Le dittö des choses qui faillent en menage et en mariage. (unvollständig) 209 Z. (Anf. fehlt) : Je scey de voir Menage fait les gens doloir. Hs. Paris, Nat. bibl. f. £r. 12483. Gedruckt 1842 von Jubinal, NRec. 11,162-169. Kurz er- wähnt Hist. litt. XXIII, 264. Gedichte ähnlichen Inhalts sind: das Dit de Mönage heraus- gegeben von Träbutien.*) — De ToustiUement au vilain zu- letzt gedruckt in Fabl. II, 148—156. — Eine Ballade von Eustache Deschamps in Po^sies morales et historiques d'Eustache Deschamps p. p. Crapelet. Paris. 1832. S. 139. Der Mirouer de Mariage von demselben, sieh die Aus- züge a. a. 0. S. 205 ff. — La complaincte du nouveau mari^ in Mont. et Rothsch. I, 218—222. Hs.: 1. Hälfte des 14. Jahrh. (vgl. VHI, 42). Ein weiteres Beispiel dieser Form s. unter LXXX VI, 4. 1) Mir nicht zugänglich. 13 — 190 — II. 8a 8a 8a 8a 4b 8b 8b 8b 4c 4z 8z 8z 8z. 1. Salut d'amors. 170 Z. Bone aventare aviegne Amour Qui me done sens et vigor. Hs. Paris, Nat bibl. f. fr. 837 Bl. 203 v»— 204 r». Gedruckt 1842 von Jubinal, NRec. 11,258 — 263. — Die in der Hs. unmittelbar vorhergehenden 4 (lyrischen) Strophen, welche J. mitabgedruckt hat, haben mit dem Gedicht nichts zu thun; vgl. Sal. d*am. S. U. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. Vni, 21). m.i) 1. La vie de un vallet amerous. 344 Z. Jolift6 Me fest aler ad pä. Hs. Oxford, Bodl. Digby86 Bl. 114r«-116v^ Gedruckt 187L von £. Stengel, Cod. man. S. 40—49. Hs.: Ende des 13. Jahrh. (vgl. YIII, 21). 2. Le Privilfege aux Bretons. 169 Z. Li madam de Sens d' Argen, De la contra de Saint - Brägen. Gedruckt 1835 von Jubinal, Jongl. S. 56— 62; -vgl. Vm, 56. Entstanden gegen 1234. 3. La besturnee 246 Z. von Riebard. Estrangement Se fet mun quer dolent. Hss. 1. London, Br. Mus. Harl. 978 BL I04rö— 107r« 2. Oxford, Bodl. Digby 86 Bl. lllr»-112v^ Nach beiden Hss. gedruckt 187t von E. Stengel, Cod. man. S. 118-125. — Der Dichter nennt sich V. 244: Ceo fist Richard en un estö, Si Tapela la bestumö. Entstanden 12. Jahrh. (vgl. Vers agn. S. 80). 4. De dan denier. 161 Z. Es vers dont me vueill travaillier Garder m'estaet au commencier. ^) Sieh oben S. 39. IVJ) — 191 — Hss. 1. Paris, Nat. bibl. f. fr. 837 Bl. 166 v« 2. Bern 354 BL 38 r». Nach der Es. 1 gedruckt 1835 von Jubinal, Jongl. S. 94—100 und 1841 von Th. Wright, The Latin Poems commonly attributed to Walter Mapes. London. S. 357—359. — Kurz erwähnt Eist. litt. XXEI, 263. — Zu dem Titel vgl. A. Tobler Verbl. Ausdr. S. 10. — Über die Es. 2 vgl. Lettre S. 36. Zur Einführung des neuen Reims wird mehrfach, scheinbar ohne alle Rücksicht auf den Sinn, ein Wort (zweisilbig und selbst einsilbig) aus dem Innern des Verses als be- sondere Zeile wiederholt z.B. S. 96 Z. 5-7: Denier est priv^z chamberlens Priv^. Dans denier est mult redout^z. Dafs ein zweisilbiges Wort, welches aber in den Zusanmien- hang pafst, in solcher Weise den Reim für zwei und mehr Achtsilbner bestimmt, begegnet auch in den Reden von: De Piramus et de Tisbe, gedruckt Barb. u. M. IV, 326 — 354. Über eine weitere Es. vgl. Rom. XII, 211 Nr. X. Beide Ess.: 13. Jahrh. 1. De rYver et de TEstö. Die Reden des Sommers. 177 Z. (Anf.d. Ged.): Un grant estrif öy Tautrier Entre Estö et sire Yver. Es. London, Br. Mus. 2253. Gedruckt 1842 von A. Jubinal, NRec. II, 40- 49. — Besprochen Eist. litt. XXin, 231-232. — Die Reden des Winters sind in paarweis reimenden Achtsilbnem verfafst. Zu der Form der Reden des Sommers vgl. oben S. 39. Inhaltlich verwandte Gedichte sind zusammengestellt Mont. et Rothsch. X, 49 — 53. — Auf ein lateinisches Gedicht Conflictus veris et hyemis hat hingewiesen Jubinal, Salv. S. 55. Entstanden 1160-1190 (vgl. Vie SAub. S. 4). 2. Paraphrase des hohen Liedes, (unvollst.) 93 z. Quant li solleiz converset en Leon En icel tens qu'est ortas Pliadon. Es. Paris, Nat. bibl. f. lat. 2297 B1.92v^ t) Sieh oben S. 39. — 192 — lY. Die Aaggaben hat zasammengestellt E. Eoschwitz, Gommen- tar S. 171-172; vgl. dazu G. Paris, Rom. XV, 448. Ober die Quelle und Abfassungszeit vgl. J. Mettlich, Roma- nische Forschungen VI, 285. Das Gedicht zeigt Assonanz. Entstanden Ende des 11. oder Anfang des 12. Jahrh. (vgl. Commentar S. 196). Anmerkungen. Die Cledichte der Form Till in chronologischer Folge» Letztes Drittel des 12. Jahrh. Kummer im Verzeichnis Der älteste Kern des £yangile as femmes 35 Li jus de Saint Nicolas LXXKVl, 2 Ein Wunder des hl. Thomas 33 Ende des 12. oder Anfang des 18. Jabrh. 1190— 1210 Poämemoral 80 1. Hälfte des 18. Jahrh. 1226 Sermon en vers sur la mort de Louis YlII. . . LXXXV, 3 1234 Le Privilöge aux Bretons 56 Du Dieu d*Amours, d*£8t^ et de May 51 De Niceroles 94 Nach der Zeit ihrer Niederschrift gehören in diese Periode La Bible Nostre Dame 17 Li livres de S. Jehan Ewangeliste 83 Gedicht auf die Jungfrau Maria 102 Mitte des 18. Jahrh. De Larguece et de Deboneret^ 24 Roman de la Poire 73 La chantepleure 71 De Venus la deesse d*amor LXXXV, 6 2. Hälfte des 18. Jahrh. 1262 Li jus Adan LXXXVI, 3 1264 La pais aus Englois 2 1265 Li diz de PuiUe 32 gegen 1 265 Du plait Henart de Dammartin contre Vairon son roncin 3 1267 Vie de Saint Thibaut confesseur 44 Li fabliax de Paradis 65 1270 Li diz de la voie de Tunes 52 „ Les Regres au Roy Loeys 90 1274 Gedicht an Philipp den Kähnen 43 — 194 — Nummer im Yeneiehais 1274od. 1275 Gebet zum hl. Maxens 75 gegen 1276 La complainte de Pierre de la Broce 13 „ » Le dit de Fortune 46 Das politische Gedicht nnter 16 1255— 1285 Li diz des Jacobins 59 V i, f, Li diz des Cordeliers 68 n „ „ Le miracle de Theophile LXXXVI, 4 1285 De la vie du monde 6 1286—1289 Li jus du Pelerin LXXXVI, 5 1288 Klage auf die Verbrennung von 13 Juden 28 1291—1296 Le Testament 70 1297 — 1300 La deffiance au conte de Flandres 40 Des taboureurs .18 ^ Gebet zur Jungfrau Maria 64 De Cortois d*Arras 69 Der Rat des Spielers 77 Le Mariage des sept Arts et des sept Yertus .... 78 MitRücksicht auf das Alter der Handschrift sind spätestens diesem Zeitraum zuzuweisen: Li ver de Couloigne 10 De la fole et de la sage 21 Ghastie- Musart 41 La Friere de Theophilus 49 Litania Sanctorum 50 Ave Maria 57 De la Desputoison de la Sinagogue et de Sainte Egllse . 60 Les eine joies Nostre Dame 61 Salus de Nostre Dame 63 Le jugement Nostre Seigneur 67 Gebet des hl. Franciscus 74 Des poignes d'enfer 79 Une proiere Nostre Dame 85 Pater noster 86 Le jugement de Salemon 87 Des sis manieres de fols 88 De triacle et de venin 89 Dit d'aventures 92 Ende des 18. oder Anfang des 14. Jahrh. Le char d*orgueil 5 Ave Maria 12 Du roy qui avoit une amie 54 Auf Grund des Alters der Hs. gehören hierher: Le dit des dames 19 Erzählung von dem trotz Verbot geborgenen Greise . . 84 » »» »» — 195 — Nummer im Verzeichnis Art d'amours 23 Gebet zu Christas 47 Das Gedicht unter 93 1. Hälfte des 14. Jalirh. 1305 Chanson d*un proscrit TraiUebaston 37 gegen 1324 La prophecie maistre Lambelin > . . 62 Le dit des „mais" 15 Le dit du Chevalier qui devint hermite 4 de Bespon 20 „ du petit Jüitel 25 „ „ de Tenfant qui sauva sa mere 26 „ „ du Chevalier et de Tescuier 27 „ y, des culrs de buef 29 „ „ de Merlin Mellot 30 n » des Aneles 31 „ „ du povre Chevalier 34 » „ des dens Chevaliers 36 » » de Robert le Diablo 38 „ „ de la Borjoise de Narbonne 39 y, » de la Borjoise de Romme 5S » „ de Flourence de Romme 66 „ r, des trois chanoines 81 de Guillaume d*Angleterre 95 » » Nach der Zeit ihrer Niederschrift sind spätestens in dieser Periode entstanden: Solas d*une dame 8 Gebet zum hl. Franciscus 11 Du jeu des däz 42 Salut a la Yierge 48 Le Miserere 53 Coment le fiz deu fu arm^ en la croyz 55 La plainte Nostre Dame 72 L*Ave Maria 97 Du Chien et du MescrSant 98 Da Cordouanier 99 De Teaue ben€oite et du Yergier 100 De Tenfant rosti 101 La Grant Bible Nostre Dame 103 De la pecheresse qui estrangla trois enfans 104 Da riebe home qui geta le pain a la teste du povre . .106 Les trente jours perilleux de Tan 107 Mitte und 2. Hälfte des 14. Jahrh. Leben des hl. Alexius 9 Die Dichtungen des Gillon le Muisi ^ 96 — 196 — Nammer im Verzeichais 1356-1359 La complainte sur la bataiUe de Poitiers 7 Richard Sans-peur 105 Le chant du roussigneol 91 Nach dem Alter der Hs. gehören hierher: Du cors et de Tame 76 Dit d*amour 45 Gedichte, deren Hss. aus dem 15. Jahrh. stammen, welche aber, soweit die Proben ein Urteil zulassen, noch in altfranz. Zeit entstanden sind: La yie et Tistoire du mauvais riebe home 1 Gedicht zu £hren der Jungfrau Maria 14 La Passion Salute Cristine 82 Yie en brief de monseigneur Saint Denis (?) 22 Die Gedichte der Form XXIX in chronologischer Folge. 18. Jahrh. Mitte: Boman de la Poire 15 2. Hälfte: Por chatoier les orguilloz iO LI dis des mesdisans 2 Gedicht auf einen Heiligen 5 Dis de Nostre Dame 6 D*ayarice 13 Pater noster 12 14. Jahrh. Stabat mater 8 gegen 1324 Ung Benedicite de Lowis de Piti6 3 „ Li ABC contre ceulx de Mets 4 „ La Bescepcion 14 1325 Le Credo von Michelet Petitpain 16 1325 Le Credo von Henreis de Heis 17 1325 Une patenostre de la Guerre de Metz 18 1326 Li Ave Maria 1 1340 Le liyre de Mandevie 20 Ysopet n 19 und LXXXV, 2 Mariengebet 11 Orison de Nostre Dame 9 1403 Gedicht auf einen Kometen 7 n — 197 — Die Gedichte der Form XXXYI in chronologischer Folge. 12. Jahrh. Nummer im Verzeichnis 1180-1190 Li Romans de Carito 25 1175—1190 Les vers de la Mort (von Helinand) 52 Ende des 12. od. Le Miserere . 59 Auf d. 13. Jahrb. 1. Hälfte des 18. Jahrh. 1205 Li Cong^ von Jehan Bodel 57 kurz nach 1221 La complalnte de Jerusalem 6 gegen 1246 Li vers de le Mort (von Robert le Giere) 21 2. Hälfte des 18. Jahrh. gegen 1255 De sainte Eglise 36 gegen 1260 Les Ordres de Paris 11 gegen 1262 Li Cong^ von Adam de la Halle 13 gegen 1263 La complainte de Constantinoble 3 Des droiz (vom Clerc de Youdai) 7 gegen 1265 Li Cong^ von Baude Fastoul 22 1267 La complainte du conte Huede de Nevers 40 Salut d*amors 9 1270 Complainte des Jacobins et des Cordeliers 33 „ De la povret6 Rutebeuf LXXXV, 5 1250-1270 Li ver d'Amours 8 ^ „ „ Li ver de le Mort (von Adam de la Halle) 55 „ n n Dit d'amonrs 23 g^^n 1274 La mort Rustebeüf 32 1240—1280 Li Ave Maria 1 „ „ „ lA dis de la Pomme 47 1251—1280 Li vers de droit 35 1270—1280 Conte d'amours 15 1255-1285 La Paiz de Rutebuef 30 1285 Complainte sur £nguerrand de Cr^qui 5 t Dis de Famo 2 »•» » Zo » » » 50 Nach der Zeit ihrer Niederschrift sind spätestens dieser Periode zuzuweisen: Le dit de la tremontaine 5 De Renart et de Piaudou^ 10 Li estris des quatre vertus 16 Li ver de le Mort 17 Les vers du monde .18 De Quersay 24 Li epistles des fomes 29 Li mariages des filles au diable 31 — 198 — Nmnmer im Verzeichnis La Bible Nostre Dame 34 La descriptions des Religions 39 Le dit du Cors 41 Li Regres Nostre Dame 54 Die Klage der Maria am Kreuz Christi 64 1. Hälfte des 14. Jahrh. Les sept articles de la fei 12 1314 Le dit des AUiäs 14 1319 Li dis de loiautä 49 1327 L'escole de foy 4 1332 Les divisions des soixante et douze biautäs qui sont en dames 19 Le tresor Nostre Dame 46 1300—1340 ün dit sur TAve Maria • . 38 „ „ „ Li dis de franchise 45 „ ^ „ Uns dis de Fortune 20 ^ „ „ Li dis des princes . 26 „ „ „ Li despis du monde 48 „ „ „ Li dis de Tortie 53 Le dit von Jean le Rigolt 58 La Yoie d*infer et de paradis 61 Auf Grund des Alters der Hs. sind spätestens in diesem Zeitraum entstanden: Un ditä de la passion 42 Gedicht auf die Jungfrau Maria 44 Li mirgoirs de Tame 60 Le d^bat de la Yierge et de la Croix 63 2. Hälfte des 14. Jahrh. 1364-1379 Le livre du roy Modus et de la röine Ratio 27 nach 1380 Das Gedicht unter 62 » » » •• 5v Ins 14. Jahrh, glaube ich, noch setzen zu müssen: Les dix souhaiz '. 37 Le däbat et proc^s de Nature et de Jeunesse .... 43 Die Gedichte der Form XL in chronologischer Folge. 2.H.d. lO.J. Die Glermonter Passion 12 12. J. Ragemon le bon 7 2.Dritt. d.i 3. J. Übersetzung der Disticha Catonis 3 13. J. Les Proverbes des Philosophes 10 Die beiden Sprichwortsammlungen unter .... 4 und 8 Les geus d'aventures 5 — 199 — Nummer im Verzeichnis Ende d. 13. J. Le dit des trois mors et des trois vis ... . LXXXY, 9 f ^^* 5;3^^4^5' Proverbes de bon enseignement 11 Anf. d.l4.J. De les eine joies Nostre Dame 1 14. J. Orison de Nostre Dame 2 Sprichwortsammlung unter 9 Facet 6 Die Gedichte der Form LXII In chronologischer Folge. 12. J. L'afaitement Catun 7 Anonyme Bearbeitung der Disticha Catonis 2 Übersetzung der Disticha Catonis von Everard von Kirkham 4 Übersetzung des Psalters 6 13. J. Credo de Saint Athanase 1 Des tisseranz 5 gegen 1307 Chronik von Pierre de Langtoft ...... LXXXV, 12 l. H.d. 14. J. L'Ave Maria 3 Ysopet II 8 14. Jahrh. Leben des hl. Placidas 9 La desputoison du cors et de Tame 10 Die Gedichte der Form LXY In chronologischer Folge. ^^*vi, jihrk? Li jus de Saint Nicolas LXXXVI, 2 Erstes Drittel (ifiht^i^ 10 des 13. Jahrh. «CDet lU 1262 Li jus Adan LXXXVI, 3 Die Fabelsammlung von Chartres 12 De Cortois d*Arras 11 Li dis des set visces et des set viertus 1 La Patre- Nostre farsie 8 D'Avoir et de Savoir 9 Des trois mors et des trois vis LXXXY, 1 De Tamor que Dex a a home 2 La geste de Blancheflour et Florence 3 gegen 1307 Chronik des Pierre de Langtoft LXXXV, 12 Anf.d. 14. J. Gebet 5 1300-1340 Vier retrograde d'amours 6 De Tamant hardi et de Tamant cremeteus 7 Le chappel des trois fleurs de lys 4 f> n r> Die Gedichte der Form LXXIII In chronologischer Folge. gegen 1254 De la descorde de TUni versitz et des Jacobins .... 13 vor 1262 Les neuf joies Nostre Dame 6 1268-1270 1276 1255—1285 » » » 1285 gegen 1290 Ende d. 13. oder Anf.d.l4.Jahrh. Ende d. 13. oder Anf. d.U. Jahrb. Anf. d. 14.J. 1336 1364od.l380 — 200 — Nummer im Verzeichnis La desputizons dou Croisiä et dou Descrolsi^ .... 5 De Pierre de la Breche qui dispute a Fortane par devant Besen 15 De Brichemer 2 La desputoison de Challot et du barbier 10 De mon seigneur Anseau de Tlsle 14 Satirisches Gedicht gegen die Engländer 9 ABC von Plante- folie 7 Übersetzung der 3 ersten Kapitel des hohen Liedes . . 8 Marguet convertie 11 De Tanunciation Nostre Dame 4 Übersetzung der Gonsolatio philosophiae von Benaut de Louens 1 Übersetzung der Gonsolatio philosophiae unter . .12 und 3 Die Verfasser. Adam de la Halle I, 1. XXXVI, 8. 13. 55. LXXXVI, 3. Adam de Sueil XL, 3. Andrö de Coutances VI, 1. Asselin du Pont XXIX, 4. Baude Fastoul XXXVI, 22. Baudouin de Condä XXXVI, 1. 35. 47. Benet XXVII, 2. ßrisebarre XXXVI, 4. 46. Giere deVoudai VIU, 5 1. 94. XXXVI,7. EHe de Wincestre XVUI, 1. XX, 1. LXII, 7. LXIX, 1. Etienne de Foug^res VI, 5. Everard de Kirkham LXII, 4. Ferrant IX, 4. Garnier de Pont Sainte Maxence V,l. Gautier de Goinsy XLII, 1. 2. LXV, 10. Gautier de Romme LXXXVII, 26. Gieffroy VIII, 15. XV, 1. Gillon le Muisi VUI, 96. XLVI, 1. XLIX, 1.2. LXXXV, 1. Girard d'Amiens 1,2. Godefroi de Paris XXXVI, 14. LXXIV, 1. Guiart VIII, 23. Guillermus de Oye, dictus Belions VIII, 44. Helinand XXXVI, 52. Henri de Heis XXIX, 17. Henri de Wallentinnes VIII, 102. Hue Archevesque VUI, 24. Huon de Saint-Quentin XXXVI, 6. Jean VIU, 19. Jean (mit dem Titel Mestre) XXIX, 2. Jean Bodel XXXVI, 57. LXXXVI, 2. Jean Ghapuis XXXVI, 12. Jean de Ghoisi LXV, 9. Jean de Gondä XXXVI, 38. 45. LXV, 6. 7. LXXVII, 1. Anhang I, 10. Jean de la Motte XXXVI, 61. Jean de Meun VIII, 70. XXIII, 1. Jean de Saint-Quentin VIII, 27. Jean Dupin XXIX, 20. Jean le Fevre XLI, 1. Jean le Rigolt XXXVI, 58. Jean le Teinturier VIII, 78. Jean Moniot VIII, 46. Lambelin VIII, 62. XXIX, 14. Margueron du Pont Bengmont XXIX, 1. — 201 — Martin da Ganal YIII, 75. Michelet Petitpain XXIX, 16. Nevelot Amion XXXVI, 2^. Nicole Bozon VIII, 5. 12. 54. XXIV, 1. XXVn, 1. XL, 11. LVIII, 1. LXI, 3. Lxra, 1. Nicole de Margival LXXXY, 9. Philippe de Novare VI, 4. LIII, 1. Phiüppe de Remi XXX, 1. XXXVI, 15. XXXVII, 1. XLVIII, 1. ' Pierre de Langtoft LXXXV, 12. Plante-foUe LXXIII, 7. Renaut de Louens LXXIII, 1. Rendus de MoiHens XXXVI, 25. 59. Richard Anhang III, 3. Robert le Clerc XXXVI, 21. Robert Sainceriaux LXXXV, 3. Robin de la Valöe XXIX, 18. Roi de Cambrai XXXVl, 39. 54. Rustebuef VIII, 6. 32. 52. 59. 68. XXXVI, 3.1 1.30. 32. 36. 40. LXXIII, 2. 5. 6. 10. 13. 14. LXXXV, 5. LXXXVI, 4. Anhang I, 3. 5. 7. 8. 9. 11. 12. 13. 14. Simon VI, 7. Thibaut VIII, 73. IX, 5. XXIX, 15. LXXXV, 8. Vicomte d'Aunoy Anhang 1, 1. Watriquet XXXVI, 20. 26. 48. 49. 53. LXXXV, 11. Alphabetisches Yerzeichnls der Titel. Abbatum memoria XLIX, 2. ABC (Plänte-folie) LXXIII, 7, ABC (Gautier de Rome) LXXX VII, 26. ABC a femmes LXXV, 1. ABC contre ceulz de Mets, li XXIX, 4. ABC Nostre Dame IX, 4. Adam, Myst^re LXXXVI, 1. Afaitement Catun, 1' XVUI, 1. XX, 1. LXII, 7. LXIX, 1. Agnes, de sainte VII, 3. Alexius, Leben des hl. IV, 1. VIII, 9. Allegorisches Gedicht auf Christi Leiden VIII, 54. Alli^, le dit des XXXVI, 14. Amant hardi et de Tamant cremeteus, de r LXV, 7. Ame, dit de V XXXVI, 2. 28. 50. Amour, dit d' VIII, 45. XXXVI, 23. Amour de la Vierge, pi^ce sur V XXVI, 2. Amour que Dex a a home, de V LXV, 2. Aneles, le dit des VIII, 31. Anleitung ftLr Priester zum Beichte- hören LXXXV, 1. Anseau de Tlsle, de monseigneur LXXm, 14. Anunciation Nostre Dame, de 1* LXXIII, 4. Arflet VI, 1. Arriereban d'amors, F LXXXVII, 9. Art d'amours VIII, 23. Avarice, d* XXIX, 13. Ave en l'onor de Nostre Dame LXXXVII, 24. Ave en l'onor de Nostre Seignor LXXXVII, 22. Ave Maria VIII, 12. 57. 97. IX, 1. 3. XXIX, 1 . XXXVI, 1 . 38. xxxvn, 1 . XLIX, 3. LXII, 3. LXXXVII, 2. 25. Anhang I, 9. Aventures, dit d' VIII, 92. Avoir et de Savoir, d' LXV, 9. Benedicite de Lowis de Piti^ XXIX, 3. Bestumäe, la Anhang III, 3. Bibelbearbeitung XXI, 1. Bible Nostre Dame, la VIII, 17. XXXVI, 34. Blancheflour et Floren ce, la geste de LXV, 3. Bona pilere a Noste Selgnour Ibesu Crist XVU, i. Borjoise de Narbonne, la VIII, 39. Boi^oise de Romme, le dit de la vm, 58. Brichemer LXXÜI, 2. Bufspsalmen KLII, 3. Chaat du rOBsignol, le VIII, «1. Chantepleure, la VIII, 71. Cbapel des trois äoura de Ijs LXV, i. Cbar d'OrgueU VIII, 5. Cbarlte, li Romans de XXXVI, 25. Charlemagna I, 2. Cbaslelaine de Saint Qilla , la SLVIII, 2. CbaBüementdea clers,leLXXXVII, 8. ChaeLie-Muaart VIII, ■11. Chevalier et do l'escuier, le dit du vm, 27. Chevalier qui deviut bermite, le dit du vm, 4. Chien et du Mescreant, du VIII, 98. Cbosee qui faillent en manage, le ditä des Anbang I, 15. Cbriatus und die Jungfrau Moria, Gedicbt auf LXXXVII, 17. Cbronik des Pierre de Langtoft L5XXV, 12. Cincjoiea NoatreDame, les VIII, 61. XL, 1 SL1I, 1. CodicUo, le XXIII, I. Coraent le fiz Dea fti &rm6 en la croyz VIII, 55. Complainte d'amors IX, 2. LII, 1. Complainle de Conatantinoble , U XXXVI, 3. Campliunte de Jerusalem, la XXXVI, ^^^ Complainte de Pierre de la Broce, ^^L ]a, ^^H ComplaiDtedeSaintoEglise,laVIII,e. ^^^V Complainte des Jacobina et des Cor- ^^" deliera XXXVI, 33. W Complainte du conto Huede de Ne- I verB, la XXXVI, 41). ^^^ Complainte maiatre GuillauMe de ^^^K Saiat-Amour, la Anhang I, S. I Complainte Rutebeuf de aon ueil Anhang I, 12. Complainte sur Enguerraod de Ct6- qni XXXVI, 51. Complainte aurla bataiUe dePoitiers vm, 7. Confors d'amours LXXVII, I. Confrere d'amors, li LXXXVII, 14. Cong^, li lAdam de la Halle) XXXVI, 13. Congö, li (Baude Faatoull XXXVI, 22. Congö, li (Jean Bodel) XXXVI, 57. Conaolntio philoaopbiae, Übersetzung der LXXIU, 1.3. 12. Conte d'amonra XXXVI, lö. Cordoliera, le dit dea VIII, 68. Cordoiianier, du VIIl, 99. Oometea, des Anhang I, 2. Cors, le dit du XXXVI, 41. Cora et de Tarne, du VIlI, 76. CourtoiB d'Arras Vm, 69. LXV, II. Credo, le XXIX. Hi. 17. Credo de aaint Athanase LXII, 1. Cuirs de buef, le dit des VIII, 29. Damos, le dit dea VIII, 19. Dan denier, de Anhang III, 4. Döbat de la Vierge et de la CtoIk, le XXXVI, 63. D^bat et proc^s de Nature et de Jeunesae, le XXXVI, 43. Deffiance au conte de Flandres Vin. 40. Denia, Vie de aaint VIII, 22. Deacorde del'üniveraiti et des Jaco- bina, do la LXXUI, 13. Deacripüona et la plüaaance dea religions, la XXXVI, 39. Despis du monde, li XXXVI, 48. DeaputoisoQ de Challot et da bar- bier, la LXXIU, 10. Deeputoiaon de la Siaagogue et de Sainte Egliae, de la VIII, 60. Dosputoiaon de rEgtiee do Rommo et de l'Egliae de France, J* LXXIV, 1. — 203 — Deapntoiaon du cors et de Tarne, la LXIII, 2. LXir, 10. DeBpatoieon da croisi£ et du des- croisiö LXXIII.S. Deua Chevaliers, le dit des VIII, 36. Dien d'amoura, faWel du VII, 5. Dien d'Äiuours, d'Este et de May, dn Vm, 51. Dia conuDandement üe la Lo;, les LXX, 2. Ks Hoahaiz, los XXXVl, 37. Disdcba Catonis, übersetzt (Adam de Sueii) XL, 3. (Jean le Fevre) XLI, 1. (Anonymi LXII, 2. (Eve- rard Ton Kirktam) LXII, 4. Dit, le (TOn Jean lo Kigol^l XXXVI, 58. Dits dcB Philosophea, los XL, 10- Diviaions des 72 liianläs qui sont a. damee, les XXXVI, li). Donze articies de la foy catholiguc. loa LXXXVII.a. Droiz, des (Clerc de Voudaii XXXVI, 7. Eaue benfioite et du Vergier, de 1' VIII, lüii. Enfant qui sauva sa mere, lo dit de i' vm, 2fi. Itrosti, de 1' Vni, 101. BS des feraea, li XXXVI, 2rt. ibe des Treapass^z XXIII, 1, je, li die de I' Anbang I, 13. Imig von dem trotz Verbot ge- tanen Greise Vni, S4. I de foy, r XXXVI, 4. Esbif de deus dames VIII, 21. Eatrif des quatre vertus, 1' XXX VI, Ifi . Euphrosynp, Loben der hl. II, 1. Eoslache, Leben des bl. VII, 6. LXXXVII, 11. Evangile as fernes, 1' VIII, 33. Fabel "omrolung von Chartrea LXV, 12. Facet XL, e. Fatraaie XXX. L LXXXV, 11. Fatrasiea d'Arras, les XXX, 2. Fenune et de la Pie, de la LXi, 3. KietebUB, Strophcnfornen. Ferames, des döi et de la taverna, dea XIII, 1. Fin del luonde, la XLIII, 1. Flourence de Romme, leiiitde Vllt, Uli. Francbiae, li dis de XXXVI, 45. Freuden der Jungfrau Maria, Qcdicbt von den LXXXV, 7. LXXXVII, 10. FOnf Freuden Marias, Gedieht auf die XXVIII, 1. Gebet LXV, 5. 10. LXXXVII. I. 18. 19. 21. LXXXVIII, 2. 3. Gebet des hl, Franciscua VUI, 74. Gebet zu Chrialua Vin, 47. Gebet zum hL Fraucisous VIII, 11. Gebet zum hl. Marcus Vlll, 75. Gebet zum bl. Micolas XVI, I. Gebet zurhl. Genoveva LXXXVIII, 1. Gebet zur Jungfrau Maria HI, 1. VI, 3. VII, 4. VIII, ei. LVIII, I. LXXU, 1. Geistliche Ermahnung LXVll, 1. Grant Bible Nostre Daraf, la VIII, lü3. Grßgoire,L^Bendede3aiutLXXXVII, Oriesche d'Estä, la Anhang I, 5. Griesche d'Vver, de la Anbang I, 14. Guerre de Metz, la LXXVI, ]. Gueraay XXXVi, 24. Guillaamc d'Angleterre , le dit de VIII, 95. Heilige, Gedicht auf verschiedene LX, I. Heiligen, Gedicht auf eiuen XXIX. ö. Hohe Lied, das LXXIII, 6. Anhang IV, 2. Hugo de Lincolnia VI, ii. Hugon Autiriot, Spottgedicht auf LXXIX, 1. Ipocresie, d' Anhang I, '^. dea Jacobina, de 1' An- g I, 1». Iver et de l'Estä, de 1' Anhang IV, 1. Jacobins, le dit des VIII, ä'i. Jeu des dez, du VIII, 42. Jena d'aventures, les XL, 5. Jagenent de Sitlemon, le VIII, 67. Jngenent Noatre Signor, le VIII, BT. Jungfrau Maria, Gedicht auf die VIII, 14. Iü2. XXXVI, 44. LXXXVII, 15, JuB Ädan, li LXXXVI, 3. Jus de la feuillie, U LXXXVI, 3. Jus de SaJDt Nicolas, H LXXXVI, 2. Jus du PeleriD, li LXXXVI, 5. Klage auf den Tod Sduajrde I. voa England LXXTIIl, 1. Klage auf die Verbrennung TOn 13 Jnden VIII, 28. Klage der Maria am Kreuz Chriati XXXVI, 64. Kometen, Gedicht auf einen XXIX, 7. Lande doräe, ta Anhang 1, 1. Larguece et DeboneretS, de VIII, 24. Lay d-amoura, an XXII, 1. Lehrgedicht LXI, 4. Leodegar, Leben des hl. XLIV, 2. Litania sanctornm VIII, 50. Livre de 8. Jehan Ewangeliste, le VIII, h-i. Livre des manieres, le VI, 5. Li»re des vertuz, la VJI,.2. Lobgedicht auf die Frauen XXVII, I. Loenge Nostre Dame, li XXXIV, 1. Lolautfi, le dit de XXXVI, 49. Magdalena, Leben der hL XXVII, 3. .Mais", le dit des VIII, 15. MandcTie, le Uvre de XXLX, 20. Marcnnl et de Saiemon, de XXV, 1. LXVIII, 1. Marguet convertie LXXUI, 11. Uariagedes filles au diable, le XXXVI, 31, Manage des aept Arta et des sept Vertns. le VIII, 78. Manage Rusteheuf, ie Anhang 1,11. Mariengehet XXIX, 1 1. Martin Hapart, de LXXXII, I. Mäditations de la salntc Vierge a U passion LXXXVII, 20, Merlin Meliot VIII, 30. Meailisana, li dia des XXIX, 2. Miracle de Theophile, le LXXXVI, 4. Mircoir de Tarne, lo XXXVI, 60. Mireuer du monde, le XLIV, I. Miroir des dames et damoiselles, le LXXI, 1. Miserere, le VIII, 53. XXXVI, 59. Modwenna, Leben der hl, VI, B. Mort Nostre Seignenr, dele XXXVl, Mort Ruatebeuf, la XXXVI, 32. Neuf joieg Nostre Dame , lei LXXIII, 6. Niceroles VIII, 94. Noatre Dame, dis de XXIX, ti. Ordroa de Paris, les XXXVI, 11. Orison de Nostra Dame XXIX, n est aucuns folz qui se plaint ' XXII, 1 Grant douleur me contraint de faire ma complainto YIII, 7 Or entendez une complainte XXXVI, 7 Grant mal fist Adam LXI, 1 Li baus sires dou ciel nos doint forme creance LXXXV, 3^ Jeo say une dame de bone pourveance VIII, S Amours kl m^a mis en sousfrance XXXYI, S Douce amie, salus yous mande XLYIII, 1 Douce dame, salut vous mande ' XXXYI, 9 Reis Arflet de Nobundrelande VI, 1 Ici comence 11 romanz des romans VII, 1 Je vois morir. Yenez avant XLIY, l Par ces quareles vont chantant XXI, 1 Ben e Mal unt fet covenant LXIII, 1 Marie pur toun enfant XXYIII, 1 Seignurs, oiez pur Dieu le grant LXXVIIf, 1 L*autre hier m'en aloi jouant LXY, ä £ns en Tonneur de Dieu le pere tout puissant YIII, 9 Mors qui en taut de lieus s'espart XXXYI, 10 Ave qui ainz ne commenchas LXXXVII, 22 Glorious sire pere qui le mont rechatas YIII, 10 Doaz sire seint Franceis que Jhesu tant amastes YIII, 1 1 Qui voudra estre saus . . « LXII, 1 Biaus sires Diex, que vaut, que vaut LXXXY, 4 E. Nove changon vos dimes de bele antiquit^ II, 1 Beigne des aungles rec^vez cest ave YIII, 12 De bone femme la bont^ XXVII, 1 Largue en cbarit6 XXXIY, 1 Hom, quant je t*al fait et creä XLIX, 1 Heu, Heul michil las chetif domine YIII, 13 En nom de dieu Tesperitä XXXYI, 1 1 Seigneur, pour Dieu, paix facite XXIX, 3 Jolift^ Anhang III, 1 Placidas iert nome LXII, 9 — 208 — femme qui es plaine de toute saintetö VIII, 14 glorieuße Trinit6 XXXVI, 12 Comment que men tens aie us^ XXXVI, 13 Tant ai par maintes fois parl4 de vanit6 LXXXVU, 5 Hoem ki as volenti XX, 1 Fortune, mere de tristece LXXIII, 1 Borne du mont est chief, ainsi est apel^e VIII, 15 Dame plesant et sage de toz biens doctrin^e LXXXVII, 6 Tout aussi com par la fumäe XXXVI, 14 Amur gist en maladie, charit6 est nafr^e VIII, 16 A droit me plaings qui suis Rome nomm^e LXXIV, 1 Sainte Eglise se plaint; ce n*est mie merveille VIII, 6 Conter me piaist une merveille XXXVI, 15 Gelui qu* Amors conduit et meine LH, 1 Li seint angle Gabriel XL, 1 Encor ne seit loenge de pecheour pas bele VllI, 17 Merveille est de cest monde comme torne bouele VIII, 18 Jehan a dit et fet mainte rime nouvele VIII, 1 9 De ton eher fils, chere pucele LXXXVII, 17 £n la douce louange de la Vierge pucele VIII, 20 Efisjöi te, Vierge pucele XL, 2 Mirez vous cy, dames et damoiseles LXX, 1 Se nous vous apportons nouveles LVI, 1 Iver li pereceus, qui toz jors frit et tremble VIII, 21 Li madam de Sens d'Argen .Auhang III, 2 Je ne sai par ou je comence LXXXV, 5 Seignour ains ke a vous comence XL, 3 Gens sans conseil et aussi sans prudence LXXX, 1 Monseigneur saint Denis, tresor de sapience VIII, 22 Qui voudroit Tart d'amors et savoir et aprendre VIII, 23 Seignor, or fetes pes ; daingniez un poi entendre VIII, 24 Qui en bei rimer vuelt entendre XXXVI, 16 Bien däussons essample preudre XXXVI, 17 Du monde qui fet a reprendre XXXVI, 18 L'an de grace mile trois cens XXXVI, 19 S'ensuivent les commandemens LXX, 1 Li evesques parisiens Anhang 1,2 Ghascun me dit a quoy je pense XXIX, 4 Ki volt saveir Tafaitement LXII, 7 Sapience au commencement XL, 4 Seigneur, je di pour voir, qui a entendement VIII, 25 Puisque Diex m*a presto sens et entendement VIII, 26 Par mauiere d'esbattement ' LXV, 4 Estrangement Anbang III, 3 Monlt est bone acointance d*estoire, bone gent VIII, 27 Mont sont 11 a meschief mis Tesgar^e gent VIII, 28 Pour donner exemple, prouesce et hardement VIII, 29 — 209 — Qaestioner vous vueil d'an jugement VII, 2 On a les barons longuement XXXVI, 62 Sire Jhesu Crist, merci ms cri, fiz Deu omnipotent . . . LXXXVII, l Moun Sire den omnipotent LXXXVIII, 2 Deu le omnipotent LXI, 2 Pour ceolz qoi se desroient trop outrageusement YIII, 30 £n roneor et a la loenge de Jhesu Crist premierement .... XI, 1 Gil Saint cui dont est a aler . ^ XXIX, 5 Seignor qui dieu devez amer Anhang 1,3 Dieu et sa douce mere, que chascun doit amer YIII, 3t La Yirge put höre asener XXXYI, 63 Tant voi le siede bestourner XXXYI, 20 Bimer m*estuet de Brichemer LXXm, 2 Seure vie qui volt demener XYIII, 1 Mors si te ses entrebouter ., XXXYI, 21 De Joseph nos dirons, si vos plait escouter XXI, 1 Pour le tout poissant honnourer . LXXIII, 3 Domine Dieu devems loder XLIY, 2 Cil Damediex qui fist air, feu et terre et mer YIII, 32 A matines voleit Jhesu orer L, 1 Entre itantes merreilles cum deus deigna oyrer YIII, 33 Ei bien yelt commenchier a parier Yll, 3 Tons ceulz qui volentiers oient de Dieu parier YIII, 34 Por mon euer resbaudir et pour reconf orter LXXXVII, 7 L'eayanglUe des fenunes vous weil cy recorder YIII, 35 A tontes bonnes gens ne devroit pas desplere YIII, 36 Talent me prent de rymer e de geste fere YIII, 37 8e je savoie dire ou fere XXXVI, 22 Amours, j'ai öi de vous fere XXXYI, 23 Mon euer si m'a don^ matere XXXYI, 24 Sainte Marie, douce mere XXIX, 6 Douce dame, pie mere III, 1 An pi^ de la crois sist sa mere XXXYI, 64 £1 non de Jesu Crist qui est nostre douz pere Ylil, 38 Je crois en ung seul Dieu le Pere LXXXVII, 3 Dex qui feis comme veras pere LXY, 5 Dire me piaist et bien doit plere XXXVI, 25 Töutes bonos gens doivent öyr le bien retrere YIII, 39 Puisque m*entente ay mise en nouviau dit retrere YIII, 40 Que que li autre facent de parier ou de tere YIII, 4 1 Mortaltto et guerre LXYIII, 1 Yous ke Nostre Dame ames XL, 1 Seingneurs ore escoutez, qui Damled^ ames YIII, 79 Yous qui bien et honneur et les biaus diz ames ...... YIII, 42 Par mainte foiz öi aves LXXXII, 1 Tres douce gent entendes LXXXIII, 1 li confirere d^amours tuit a moi entendes LXXXVII, 14 — 210 — Or faites pais, si escotes Anhang I, 4 Dames et vos puceles, oies et faites pes LXXXV, 6 Phelippes, rois de France, qui tant ies renommäs YUI, 43 Eibaus par le päis seres XL, 5 A ces hautes solempnitäs XXXVI, 26 Dieu ait Tarne des trespass^s XXIII, 1 Li fil Adam, avant venes XLIV, 3 Ma volente est bone et preste LXXUI, 4 Qui de translater s'entremet XL, 6 Bon fut li siecles al tens ancieneur lY, 1 Les seignors anciains qui ont batailleeur VIII, 44 Seur tote Tautre honeur XXV, l Nous Garlemagne ao dieu boneur VI, 2 Deu vous dorra grant honeur XL, 7 Pucelle graciouze, on main tout vrai honeur VIII, 45 Seignor, or escoutez li grant et li meneur VIII, 46 Marie, mere al Salveeur VI, 3 Ave sire Jhesu Crist, moun tres douce seigneur VIII, 47 Cum Joe me aparceu homes pluseurs LXII, 2 On doit plaindre et s*est honte a tous bons trouveeurs 1, 1 L*an mil quatre cens avec deus , XXIX, 7 Deles la croix moult doloreuse XXIX, 8 Ave tres duce Marie, ave glorieuse IX, 1 Ave sainte Marie, ave glorieuse VIII, 48 Röyne des chielz glorieuse XXIX, 9. LXXXVII, 18 Ave Marie glorieuse XXXVI, 27 Dame resplandissans, Röyne glorieuse VIII, 49 Amours est vie glorieuse LXV, 6 I. Ele ot mis tot son euer en sou tres douz ami VIII, t08 Ma duce dame, merci vos cri LXXXV, 7 Glorieuse reine heiez de moi merci Vlli, 50 Sue merci LX, 1 L*autrier entor la Saint Remi LXXIII, 5 Assez avez öy et contes et fabiiaus VIII, 51 Je sui Cliges li amoreus et vez ci m*amie Fenice .... LXXXV, 8 Amors qui m'a en sa justice LXXXVII, 23 AI deu loenge, en son Service XXVII, 2 De coroz et d*anui, de plor et d'amisti6 VIII, 52 Seynte Marie, pleyne de grace e de pitie Vü, 4 Sire Diex, o moi soies par ta sainte piti^ VIII, 53 Uns rois jadis estait qe avait un amie VIII, 54 Seignours, ore escotez haute chevalerie VIII, 55 Diex gart la roi de Frans, et tout sa compaignie VIII, 56 Mon euer, triste penssis me semont que je die .... LXXXVII, 8 — 211 — Pour monstrer que dieus s'eabanie XXXVI, 28 Ave rose florie LXXXVII, 24 En recordant ma grant folie Anhang 1, 5 £n le douche saison jolie LXY, 7 Röine de piti6, Marie LXXIII, 6 Ato dame des angles, aye royal Marie YIII, 57 Je vos salne de par Den, yirgine sainte Marie .... LXXXVIII, 3 Jeo Yous salu, Marie LXII, 3 Aye Maria. tresdouce Marie XXXVII, 1 Ave Vierge Marie LVIII, 1. LXXXVII, 25 Doulce Vierge Marie . . • LXXXVII, 15 A la donce loenge de la Vierge Marie VIII, 58 Pour eschevir mirancolie LXXVI, 1 Femmes a la pie LXI, 3 Ce dist uns clers, Plante -folie LXXIII, 7 £n un yerger m'entrai qe mult fu replenie VIII, t09 Fernes sont de diyerse vie XXXVI, 29 Mos Sans yllonnie LXXXI, 1 Mon bon ami Diex le maintiegne XXXVI, 30 Le meel de ciel XXIV, l Hours, lyon, chat, singe et chien XL, 8 Gatun esteit paiien LXII, 4 Seignour, eis siecles ne vaut rien XXXVI, 31 Seignor, molt me merveil que eist siecles deyient ...... VIII, 59 Un grant estrif öy l'autrier Anhang IV, 1 Talent de terre guäinier . . . . • LXIX, 1 Per urguillors humiliier XXIX, 10 De lor mengonges vuelent vivre li mengongier VIII, 60 Dame pur cele joie mercl jeo vus requier VIII, 61 Lessier m'estuet le rimoiier XXXVI, 32 Bonnes gens, je puis tesmoignier XXXIX, 1 Es vers dont me yueill travaillier Anbang III, 4 Auchune gent m*ont fait proiiere XXXVI, 33 Bossignaus qui denoncies LXXXVII, 16 Oncore vostre deu priies XXVII, 3 n avint l'autrier a Saint Gille XLVIU, 2 Dien gart la compaignie de pechi^z et de crime VIII, 62 Apres vient une corte rime VI, 4 Dieu roy de magestö, ob personas trinas XIX, l Veritä qui ne tont ne pince Anhang 1,6 Tres glorieus Dieus, or encline LXXIII, S Gracieuse dame enterine XXXVI, 19 Gloriuse pucelc, des angles reine LXXXV, 7 Aye, dame des anges, de paradis reine VI II, 63 Gloriouse Marie, du cel sainte reine ' VIII, 64 Glorieuse Vierge reine XXIX, 11 Chieux qui voelt faitis deyenir XL, 9 — 212 — Sc je vos fas entendre, s\ mo devos öir VIJT, 65 En biauB dis contes et Cir XXXVI, 31 Pulake homme deit de ci partir LXVIl, 1 Douce sire Jhesu CriBt ke vostre suiut plaiair XVII, 1 Pour ce qne de bien faire ne puet nul mal ^enir VIII, 86 Or m'EBtnet saliier cele que ja desire IX, 2 Pater nostor doit cbascunH dire XXIX, 12. LXV, 8 Puiaque jou troufer sai, bien doi tel cose dire VIII, 67 Uroia m'ensengne que je doi dire XXXVI, 35 Toot moo poorpenaement ay mia en biftus moB diro , . LXXSVII, It Jo ne sai dou monde que dire XXIX, 13 Que Dieu me gart de mal et d'ire XXIX, 14 Rimer m'estuet, qu'or ai matire XXXVI, 36 Tuit li fysicieö ue sunt adea bun mire V, 1 Hona nayrez a. tuestier de mire LXXTII, 1 Doulx Jesu Criat, nostre vraj sire LXXXTII, 19 Seignor, or eacouteü; que Diex »ob aoit amia VIII, 69 Eel laa, com par doi eatre dolens et engramlB VIII, 69 Li Parefl et li Filz et li Sains EsperiB VIII, 70 Troi damoiael farent jadia LXXXV, 9 J'ai öy dire que jadia XXXVI, 37 De celui haut Seigneur qui en 1& croix fa mia VIII, 71 II n'eat pas sires de eon päis XL, 10 Quj a la dame de parElia LXXV, 1 Eeigno corounee, flour de paräis VIII, 72 Nuyl ne deyt mouater en pris XXVI, 2 Cil qui por rimoier vent avoir los et pria IX, 3 Ave, Tiergo de parfait pris XXXVl, 3S Dame, de par celui qui d'amora est aorpris Vlil, 73 Jente de cors, simple de via XXIX, 15 Benacz est morz, Renarz est vis Anhang 1,7 Ditea tob patonostrea pour tonte salnt« Eglige XV, I Toute terre tresBuera an jonr dou grant j&ise XLII1, 1 Seint Nicolu, Berf Jbesu Crist XVI, 1 yui lea proverbes fiat XXXVIII, 1 Se li Roia de Cambray vSist XXXVI, 39 Ave Jliesu Criet ki de cel deacendiBtea VIII, 74 prccieua Saint Marc Evangelietea VIII, 75 Par un matin me giaoie en mon lit VII, 5 81 cum joo ju en un 11t LX!II,2 Le grant Credo aena le petit XXIX, 16 Une grant vision en ce livre est eacrite VIII, 76 aOuvre tea yeux creature chetive LVI, 1 1 petit livre VI, 6 B äit en sun livre XL, II — 213 — 0. Pater noster sens le Credo XXIX, 17 Seignor, volez ölr de patre decio VI 11, 77 Unus frater de Syleyo LXXIII, 9 Seignor et dames entendez tuit a moi VII, 6 Chier amis, rece?etz de moi XL, 1 1 Gompains, Tois tu ce que je voi? LXXXV, 10 L*aatrier par un matin esbanoiant aloie VIII, 78 L*aatrier un jor jouer m*aloie LXXIII, 10 La merz qui toz jors cels aproie XXXVI, 40 L'autre jour mon chemin erroie LXXIII, 11 Beau soignor et yos dames, faites que Ton vos oie VIII, 79 Qui cest secle trop siut, ne yait pas droite Toie VIII, 80 Vos qui alez parmi la voie Anhang 1,8 Tel gent i a qui Toient LXII, 5 L'escriptnre tesmoingne et nous fait asavoir VIII, 81 Trop 91 chier achatö Tavoir LXXIII, 15 Li sages Salemons qui fleurs fu de savoir VIII, 82 Gors, en toi n*a point de sayoir XXXVI, 41 A tontes genz qui ont savoir Anhang I, 9 Jebanz de Ghoisi viaut yeoir LXV, 9 Je scey de yoir Anbang 1, 15 L'anctorit^ nos dit une raison par voir VIII, 83 Au tans ancienor, ice yous di pour voir VIII, 84 L*escrlpture nous dist pour voir XXXVI, 42 Pour coy, se yeus mon conseil croire LXX, 3 Mult est li diables courtois XIV, 1 Bien ne yaut siecles orendroit Anhang 1, 10 Pourtant, se j'ay la teste fole XXXVI, 43 A le fois avient que li bom XL, 10 Gatbon fut preux cbevalier et saige bomme XLI, 1 Or öez un bei changon VI, 6 Codes plains de de?otion XLIX, 2 Qniconques met s*entencion XXXVI, 44 Mere Dieu, qui yous siert, mout a bon guerredon VIII, 85 En Tan de rincarnacion Anhang: 1,11 Quant li soUeiz converset en leon Anhang IV, 2 Hora YOS die vera raizon * XL, 12 Pater noster, vrais peres, qui es sires del monde VIII, 86 Dame de paradis, dame de tout le monde XLII, 1 Doctriner doit les autres cui Diex science done VIII, 87 Celui qui bien bat les boissons LXXIII, 12 Jebans de Cond^ nous raconte XXXVI, 45 Ke covient pas que yous raconte Anhang 1,12 Pour yenir de pecbiö au cor XXXVI, 46 Marie mere de concorde LXV, 10 — 214 — Por le monde qui est nuit et jor en discorde VIII, 88 Mult a entre triacle et ?enin grant discorde YIII, 80 Eimer m'estuet d'une discorde LXXIII, 13 Ave, sainte Marie de grant misericorde IX, 4 Metez, metez vos bestes fors LXV, 11 En une pume fu la mors XXXVI, 47 Hugue Aubrlot bien me recors LXXIX, 1 Jri^z a maudire la mort LXXIII, 14 L'en dit que tout a tens buche eil a la Porte VIII, 90 Cil qu'estaublit Pierre Tapostre XXIX, 18 Bone aventure aviegne Amour Anbang II, 1 Dit vous ai d'armes et d*amours XXXVI, 48 A ces festes et as haus jours XXXVI, 49 Douls Jhesucris, je vieng a vous XXXVI, 50 Amour, Amour ou estes vous? LXIII, 3 Aprenez a mengier joute LXXXV, 11 u. Chius ki le euer a irascu XXXVI, 51 Ces vers sunt de salu LXII,6 De par la mere Dieu, cent mile foiz salu XLII, 2 Ave dame, je vos salu XLIX, 3 Seignor qui ci estes venu Anbang 1, 13 Mors qui m'as mis muer en mue XXXVI, 52 Gontre le tens qu'arbres desfu^ille Anbang 1, 14 Geux qui puissans et riches a tous jours estre vuelent . . . VIII, 91 Mes de Warenne ly bon cuens LXIV, 1 G'est quant li homs a si fait euer XL VI, 1 Li sages nous moustre et descuevre XXXVI, 53 Oies de haute estore Fuevre XXXVI, 54 Amors, a vous ainz qu'a nului VI, 7 Or escoutes seignor et si ne vos enuie VIII, 92 Mors, comment que je me deduise XXXVI, 55 Par desguisäe guise LXI, 4 Bon fait regner en nette guise XXXVI, 56 Pitiäs, me matire puise XXXVI, 57 Ge je ay dit dez fammes choze que leur enuit VIII, 110 Je maine bone vie semper quantum possum XIII, 1 Oez dit de petit volume XXXVI, 58 E douz cuers, douce amie, tres douce creature .... LXXXVII, 9 Ung seul Dieu de toute creature LXX, 2 Par exemple vorai parier de TEscripture VIII, 93 - Selonc que dit sainte escripture LXXXVIII, 4 Jaler saus froldure XXX, 2 Mout fu la mors pesme et oscure XXXVI, 54 Si par pense pure LXII, 7 Ave vierge toute pure LXXII, 1 — 215 — SdgQor, j'ai folement mes deniers despendas YIII, 94 Miserere mei, Daus ! XXXVI, 59 Benedicite dominus XXXVI, 60 Dame, par cele joie kant plus joiuse fus LXXXVII, 10 Pour recorder un dit sui orendroit veiius VIII, 95 Die Anfangszeilen der Oedlclite In alpliabetisclior Folge der YersanfSnge. A ces festes et as haus jours XXXVI, 49 A ces hautes solempnitös XXXVI, 26 A droit me plaings qui suis Rome nomm^e LXXIV, 1 Ains iroie trans marla XXIX, 1 A la douce loenge de la Vierge Marie VIII, 58 A la fois avient que li hom XL, 10 AI den loenge, en son service XXVII, 2 A matines voleit Jhesu orer L, 1 Amour, Amour ou estes vous LXIII, 3 Amours, a yous ainz qu*a nului VI, 7 Amours est vie glorieuse LXV, 6 Amours gist on maladle, charit6 est nafröe VIII, 16 Amours, j'ai öi de vous fere XXXVI, 23 Amours qui m'a en sa justice . . LXXXVII, 23 Amours qui m'a mis en sousfrance XXXVI,^8 Aprenez a mengier joute LXXXV, 11 Apres vient une corte rime VI, 4 Assez avez öy et contes et fabliaus VIII, 51 A toutes bonnes gens ne devroit pas desplere Vlil, 36 A toutes genz qui ont savoir Anbang I, 9 Aucune gent m'ont fait proiiere XXXVI, 33 Au pi6 de la crois sist sa mere XXXVI, 64 Au tans ancienor, ice von« di pour voir VIII, 84 Au temps que eil oisiau sauyage Anhang 1, 1 Ave dame des anges, ave royal Marie VIII, 57 Ave dame des anges, de paradis reine VIII, 63 Ave dame, je vos salu XLIX, 3 Ave, en qui sans nul nombre a XXXVI, 1 Ave Jhesu Crist ki de cel descendistes VIII, 74 Ave Maria. tresdouce Marie XXXVII, 1 Ave Marie glorieuse XXXVI, 27 Ave qui ainz ne commenchas LXXXVII, 22 Ave rose florie LXXXVII, 24 Ave sainte Marie, ave glorieuse VIII, 48 Ave sainte Marie de grant misericorde ... - IX, 1 Atc sire Jhesa Crist, monn tres douce seigneur VIII, IT Ave tres douce Marie, ave gloriense IX, l Ave vierge de parfait pris XXXVI, 39 Ave vierge Marie LVIII, I und LXXXVU, 25 Ave vierge toule pure LXXIF, I Bei EOignor et voa damea, faites que l'on vos oie VIII, 79 B doniinuB XXXVI, 60 i Dies, i^ue vaut, que vaut LXXXV, 4 a deuBsona eaeample prendre XXXVI, IT 1 est amäz qui amorB aime LXV,2 1 et Mal unt fet covenant LXIII, 1 lioii fait regoer en nette guise XXXVI, 56 s aveuture aviegue Amour Anhang II, 1 8 gcns, je puis teBmoignier XXXIX, l BoDs fut li aiecleB al teng ancieneur IV, l Caton esteit paiien Caton fut preux Chevalier et Baige boc Ce dist uns clera, Plante-foüe . . . Celui q^u" Amors conduit et n . LXII, \ . XLl.l LXXIII, 7 . Ln,i Celui qui bleu bat Ics boissons LXXIII, 13 C'est quant li homa a ai fait euer XLVI, I Ces vera aunt de aalu LXII, 6 Ceux qui puissana et richea a touB joura estre vuelent . , , . VIII, 91 ■ ChaacuB me dit a quoy je pense XXIX, 4 Ctier amis, recevctz de moi XL, II Cil Damodiex qui fiat aJr, feu et lerro et mer VllI, 32 Cil qu'eataublit Pierre l'apostre XXIX, 18 CU qui le euer a iraacu XXXVI,51 Cil qui per rimoier vent avoir los et pria IX, 3 Cil qui voelt faitia devenir XL,B Cil aaint cui dout eat a aler XXIX, 3 Com Joe me aparceu homes plueeura LXII, % Coniment quc men tena aie usä XXXVI, 13 Compains, Toia tu ce que je voi? LXXXV, 10 r Conter me plaiat une merveille XXXVI, 15 I Contre le tena qa'arbres desfueille Anhang 1,14 L Cora, en toi n'tt point de savoir XXXVI, 41 I Da I Dai I Dai I Dai I Da: ■ Dai ^^H Dat Dame de paradis, dame de tout le monde XLlf, 1 Dame, de par celui qui d'amora est aorpris VIII, 73 Dame, par cele joie kant plus joiuse fu8 LXXXVU, 10 Dame pleaant et aage de toz bieoa doclrinäe LXXXVII, 6 Dame plua douce que seraine XXXTI, ä Dame pur cele joie merci jeo vus requier VIII, 61 Dame reaplandisaaaa, Röjne glorieusa VIII, 49 M — 217 — Dames et vos puceles, oies et faites pes LXXXV, 6 De bone femme la bontö XXYII, t De celoi haut Seigneur qui en la croix fu mis VIII, 71 De coroz et d'anoiy de plor et d'amisti^ VIII, 52 De Joseph nos dirons, si yob plait escouter XXI, t Deles la croix moolt doloreuse XXIX, 8 De lor menQonges vuelent vivre li men^ongier VIII, 60 De par la mere Dieu, cent mile foiz säXn XLU, 2 De parier ne me puls plus fraindre XXIX, 2 De ton eher fils, chere pucele LXXXVn, 17 Devant Tnis au riche home le ladre s*arresta VIII, 1 De Yessö issira • XXVI, 1 Dien et sa douce mere, que chascnn doit amer VIII, 31 Dien le omnipotent LXI, 2 Dien roy de magest^, ob personas trinas XIX, 1 Diens alt Tarne des trespassös XXIII, 1 DieuB gart la compaignie de pechi^z et de crime VIII, 62 Dieus gart la roi de Frans et tout sa compaignie VIII, 56 Dieus qui feis conmie veras pere LXV, 5 Dieus Yous dorra grant honeur XL, 7 Dire me piaist et bien doit plere XXXVI, 25 Dites Yos patenostres pour toute sainte Eglise XV, 1 5201 „ r, 90 M W »♦ W » t» n « n »• »♦ w w » *• w »♦ »» r w r >• » w » r » WM 5204 „ . 288 5209 „ „ 201 Nationalbibl. f. fr. 146 früher 6812 147 „ 6813 375 „ 6987 378 „ 6988 2. 2. 380 „ 69892.2. 401 r, 70117. 423 « 7024 451 „ 7038 . . 572 „ 70683. « . 576 „ 70712. n « 577 , 7072 578 „ 70728.3- 763 „ 71813. 778 , 7188 . 804 r, 7199 806 „ 72002. 808 „ 7201 809 „ 72012. 812 „ 7204 813 . 72042. n » V n r M »» « it ». » w w « t» w r » r« » r r « » 1» n 1» w w » » w f n » » . . 814 „ 7205 . « 817 , 7207 . . 818 « 7208 » »» ». w f V r « »» n n n 821 „ 7209 822 „ 72098. 834 „ 72153. — 225 — Paris, Nstionalbibl. f. fr. 837 fraher 7218 « ♦» » ♦♦ » f» n ft V » » »» « »f » » w » n « w n »» « »» 1» n n w » f» »» n n » 1» »• 1» »» »♦ 902 »♦ 72683*3. » w 916 1« 7272 >♦ » 923 4« 72742. w » 952 »• 7289 1» » 967 1» 72923a. w n 979 » 7301 w » 983 M 7304 « « 984 M 7305 » « 986 m 73063. »» » 995 ft 73103. « w t094 « 7355». » ♦• 1095 M 73554. « « 1102 » 7359^.2 n n 1103 f> 73573. » «• 1109 *» 7363 » n 1164 »» 7386 w »« 1165 n 7387 1» »« 1181 » 73982. 1« w 1367 » 7495 w ♦♦ 1374 «» 74983. »• « 1444 w 7534 1» w 1446 f» 75343.3. »• » 1504 *» 7568 w »« 1533 »• 7583 1» 1» 1534 f» 75833. » « 1540 f» 7586 w w 1542 » 7587 »• » 1543 w 7587 2. » 1» 1551 »» 7593 » n 1553 » 7595 » 1» 1555 » 75952. » 1» 1556 » 75953. » » 1557 1» 75953.3. »» w 1563 » 75993. 3. A »» » 1565 ff 76002. W 1» 1567 1f 7603 »» »1 1568 ft 76035- 1« f> 1588 9 tt 76092 »» »» 1593 » 7615 n « 1623 »♦ 7629 » 1» 1634 » 7632 » ff 1685 n 7639 f» n 1651 yt 7646 ft n 1658 *t 7649 » »» 1661 f> 7652 !♦ 1» 1763 » 7837 — 226 — Paris, Nationalbibl. f. fr. 1807 früher 7852^. M 1« »• »• t83S 1» 7865 »• *i »» » 1881 11 78833. » n » w 1946 «« 7896 » V« » »» 1958 •* 79013. ^ M » w 2039 M 79352.2. »» t^ M w 2140 ♦• 79753. ^ V V « 2162 1« 7986 w M «• « 2163 »1 7987 V 4« » w 2183 11 7993 » « *• « 2186 *1 7995 T» *• Y1 1 2199 «• 7998 « M « '» 2239 ^« 8014 ^« »» « M 2495 11 8203 1« « t» 11 2813 •* 8395 » W V w 5782 V »• w 11 11J237 « W w 1» 12238 » »* )» 1» 12239 » W » 1» 12240 » « « n 12459 V « » » 12467 n suppl. fr. 428 »» » » 1« 12471 » 1» » 6323. » r« 11 1» 12483 1« « n 1132 »» w » 1* 12576 » n » 3306 1» »• » 1» 12581 « »» 1» 198 w w w n 12594 11 » 1» 290 » w w M 12604 11 1. »» 187 »♦ » w »1 12615 !• 1« 1» 184 » » w « 12786 1» n » 319 >» 1« »• 1« 13092 M » » 5145 w «^ »• »♦ 13513 1« »» 1» 2636 ») »» « 1» 1« 14966 w 1. « 1984 » »• « n 14968 1» 1. » 63218. » •• t» »» 15210 1" H » 25422. » »• «« »» 15212 1« '1 1» 63229. w « » «1 15213 « 1» « 766 f M M »1 15217 11 '1 1» 5212. w .. «» n 17177 • •.1 S. Germ. 658 r w w 1» 19152 1» n 1830, älter 1239') » »» » « 19525 w >i 1856, „ 2560 1) In £col. Chart. IV, 216 und Vie SThom. S. 2 ist fälschlich angegebe suppl. fr. 2489; vgl. dazu Bist. litt. XXIII, 369. — Der Druckfehler in SThon S. XLVni : suppl. fr. 6236 ist bereits Jahrb. II, 362 richtig gestellt. 2) In ProY. fr. II, 553 und 554 dürfte dieselbe Es. 2 Mal aufgefühi sein als S. Germ. 1239 und S. Germ. 1830. — 227 Paris, Nationalbibl .f. fr . 19530 früher S. Germ. 1859 » r »• '» 19531 *> 1862 » « W 1» 20048 » Harlay 421 n « »» w 22928 w LaVall. 85, alter 2710 w w « 1» 23111 n Sorb. 309 » » » » 23112 n « 310 « » »» » 24230 w w » y 24301 » « 1422 »» » ^ » 24307 f Gordeliers 21 1» » » »• 24429 w La VaU. 41, Älter 2738 » » « « 24432 »« N.Dame 198, älter M'Va » » M « 24439 »» w » n 24870 >» Sorb. 1682 • » » » « 25405 .» N. Dame 242 » ♦• M « 25407 »• 277, älter N 5 » w » 1» 25408 w 273 1>«, älter M 9 »» 1« W M 25415 » » »» w 25416 » » w »» 25418 t< S. Vict. w M w w 25462 M N.Dame 272, älter M 7 » « »' 1« 25532 W 195 »» w w »» 25545 « 274i>i9,älterN2 » « w » 25547 r 8. Vict. 624 Ibibl .früher 6985 3. 3., alte 25566 » LaVall. 81, älter 2736 ktiona irColb.2623 VIII, 70. XXIII, l.XXXVl, » V 76022. VIII, 70 \f u S. Germ. 1850 LXV, 11 » » » 2355, älter 1671 VUI, 22 rt « S. Vict. 554 XL, 10 » « w 561 XL, 6 und 10 » » » 647 XL, 10 » « » 8S6 XL, 10. XLIV,1 » » Sorb. 482 VIII, 70 t> » Suppl. fr. 188 VIII, 70 » w » . 248 XXIX, 13 » » » „ 1316 XL, 6 und 9 »» »» » . 1941 XXV, 1. LXVI, 1. Inhalts -Übersicht Seit« Verzeichnis der Abkürzungen Y Einleitung 1 Übersicht über die nicht - lyrischen Strophenformen 12 Erklärung der Zeichen 12 Der Reim 14 Die Verszahl der Strophen 22 Die Versarten 31 Die syntaktische Selbständigkeit der Strophe 34 Die Verbindung der Strophen 39 Strophenmischung 44 Die Anordnung des Verzeichnisses 4t> Alphabetisches Verzeichnis der nicht -lyrischen Strophenformen . . 50 Anhang 185 Anmerkungen 193 Indices : Die Verfasser 200 Alphabetisches Verzeichnis der Titel 201 Die Anfangszeilen der Gedichte in alphabetischeor Folge der Seime 206 Die Anfangszeilen der Gedichte in alphabetischer Folge der Vers- anfänge 215 Die in dem Verzeichnis der Gedichte angeführten Handschriften der Pariser Arsenal- und Nationalbibliothek .... 224 Drack von J.B. Hirschfeld in Leipzig. v« Eil Ob Er; De DU Di« Di Di» Sti Dil AI; Au Ar In< ^ jV77 3 6105 124 411 740 liififipriifiiiiiiiii"] ■" Stanford University Libraries Stanford, California i Setani thk book o: DEC 6- 1973 . or bef on date du.